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Lustiges moddern im Öl-Schlamm...

... So hört sich die Meldung an, die überall über die Ticker der Nachrichten
geht.

Es war ja in den letzten Tagen schon ziemlich ruhig geworden, um dieses
Ölloch. Da sind dann mal geschätzte 780 Millionen Liter Rohöl in den Golf von
Mexiko geflossen. Davon aufgefangen wurden noch nicht einmal ein Fünftel, rund
127 Millionen Liter. (Quelle: Zeit-Online.de)

Nun kann man ja sagen: "Was soll es, dann kann dieses Öl nicht mehr verbrannt
werden und den Kohlendioxid-Gehalt der Luft erhöhen...." Aber wo ist das Öl
jetzt hin? Einen Ölteppich soll es nicht mehr geben. Aber das schöne Geld, daß
dem armen Konzern so dahin sickerte!

Doch jetzt soll er kommen, der große Showdown, der SIEG DES MENSCHEN ÜBER DIE
NATUR!

Haben Sie das auch gehört: Das Ölleck der versunkenen Bohrplattform Deepwater
Horizon im Golf von Mexiko soll jetzt mit Schlamm abgedichtet werden!!!

Solch eine bombastische Aktion braucht natürlich den passenden Namen:

"Static Kill"

Bei dem Namen läuft einem ja glatt der Schauer über den Rücken! Was soll
gemacht werden? Unmengen von Schlamm und Zement sollen in das Loch gepreßt
werden. Und das soll halten?

Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Neulich habe ich fast einen Liter frisch
gemolkene Kuh-Milch getrunken. War einfach lecker und ich war voll wie eine
Ölquelle. Nur wurde, wie Sie richtig vermuten, der Druck auch dieser "Quelle"
immer stärker....

.....Ich flitzte wie die berühmte Katze vom Schmitt auf mein Katzenklo, das
passenderweise mit Sand gefüllt ist.........Accchhhhh.....Schööönnnn........

....Nunja glauben Sie mir.......Der Schlamm darin hat die Wassermassen nicht
stoppen können......

Ich gebe zu, ich hatte auch keinen Zement im Sand.

Doch zurück zum Thema...

Und weil man "Static Kill" nicht so richtig traut, kommt noch Schritt 2
"Bottom Kill" dazu.

Auch so ein schöner Name. Übrigens, "Bottom" heißt übersetzt auch Hosenboden,
Gesäß!

.......Na das hätte ich bei meiner Milchaktion auch gebrauchen können....

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