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Wochenrückblick

Letzte Woche hatte die Mutter aller Sciencefiction-Serien Geburtstag. Ich rede
von Raumschiff Enterprise
Jedenfalls gab es auf Google ein Doodle dazu. Also muß es stimmen.

Doch bei allem Technik-Glauben der 60er - wo sind wir heute angekommen? Was
haben wir vor uns?

In unseren Zeiten, wo Roboter beginnen, laufen zu lernen - da kommt dieser
Vorschlag gerade richtig:

Europäische Krabbel-Roboter sollen den Mond erforschen. Entweder einzeln oder
in der Krabbelgruppe. Frei nach dem Motto: Was krabbelt, kann nicht mehr
umfallen!
Gute Idee, denn albern hüpfende Männer hatte der Mensch schon auf dem Mond.

Und wer weiß heute schon, wo uns diese Technologie noch hin führt? Denn die
Raumsonde Voyager 1 ist schon seit 35 Jahren im All unterwegs! Sie wird nun
die Heliopause, den Übergang des Sonnensystems in den interstellaren Raum,
erreichen.
Und weil kein Mensch weiß, wie diese Heliopause so aussieht, kommt Voyager 1
dort schon in wenigen Tagen an.

Oder auch erst in Wochen.

Oder Monaten.

Jahren?


Aber auch auf der Erde macht die Wissenschaft enorme Fortschritte. Zum
Beispiel haben Gen-Forscher nun eine Theorie zu bestimmten Bereichen unserer
Erbmasse aufgestellt.
So hat unser Genom DNA-Abschnitte, wo man bisher dachte, die hätten keinerlei
Funktion. Deshalb wurde diese DNA einfach Junk-DNA genannt.

Aber wie unser Junk-Food bekanntlich wichtig für ein frühes Ableben durch
Transfette und folgendem Mega-Übergewicht mit all seinen Folgen ist, so hat
diese Junk-DNA auch offenbar einen wichtigen Grund.

Leider kennt den noch niemand so richtig.

Was nun, liebe Forscher?


Da komme ich doch glatt auf eine Lösung des Problems Altersarmut! Ja genau!

Denn dies war das Thema der letzten Woche!

Warum zusätzlich vorsorgen mit Extra-Renten-Beiträgen, die sich die Masse der
Bevölkerung durch Billig-Lohn nicht leisten kann?

Schaufelt mehr Junk-Food in Euch rein! Dies spart dem Staat dann die
Rentenzahlung! Und die Altersarmut ist so gegessen!


Ach ja, die Altersarmut und die Zukunftsangst weiter Teile unserer Mitbürger!

In der SDirekt (ja genau, dem Sparkassen-Callcenter) wird nun schon in der 10.
Woche gestreikt. ( http://www.sd-verdi-betriebsgruppe.de/ )
Und in genau diesen Minuten ist eine kleine Delegation in Magdeburg bei den
Boschis der IG Metall zum Erfahrungsaustausch (siehe auch http://boschis-
wollen-perspektiven.de/ )

Und so wollte man von den Streikern der SDirekt am vergangenen Freitag den
Besuch von Bundespräsident Gauck nutzen, um ihm eine Petition zu überreichen.
Dies sollte auch klappen, bis plötzlich die Sicherheitsstufe des
Bundespräsidenten erhöht wurde. Und die Streiker kamen nicht mehr zum
Bundespräsidenten.

Warum? Weiß ich nicht.

Aber vielleicht hatte Gauck einfach nur Angst vor dem streik- und streitbarem
Volke.
Wenigstens konnte die Petition einer Mitarbeiterin aus dem Büro des
Bundespräsidenten unter strenger und zahlreicher Polizeiaufsicht übergeben
werden. Diese Mitarbeiterin war dann erschüttert zu hören, das es solche
Billig-Löhne in der Callcenter-Branche überhaupt gibt !!!???!!!

Da kann ich nur sagen: Es lebe die Demokratie in unserer Bundesrepublik!

Auch wenn der Bundespräsident, der sich gern auf die Friedliche Revolution von
1989 beruft, Angst vor dem eigenen Volke hat.
Und seine Mitarbeiter nicht wissen, wie die Realität im Lande beim Arbeiter-
Volk so aussieht!

Hauptsache der eigene Rubel rollt.....

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