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Wochenrückblick.... Was ist los in der Gerüchte-Küche?

Das ging ja letzte Woche richtig dolle los!


Kaum war der Sturm vorbei und man machte sich schon wieder an die Beseitigung der Schäden, die der Klimawandel uns bringt, die Bahn hatte noch immer Probleme durch umgestürzte Bäume....

...dann war endlich wieder Zeit für unser aller Lieblings-Hobby:

Der Gerüchte-Küche lauschen!
Was hat er nun gemacht, der Ami mit unserer Merkel? Warum hat die NSA nun unsere Kanzlerin belauscht? Hatte sie etwas zu verbergen, was vielleicht auch für uns interessant ist?

War da Eifersucht im Spiel?

Und vor allem: Stimmt es, daß der Obama mitten im Regierungsbezirk in Berlin seinen Horchposten hat? Getarnt als Botschaft der USA, die vielleicht überhaupt keine ist?

Und was sind das für Hitze-Quellen hinter der Blende dieser Botschaft?

Und was weiß unser Geheimdienst davon?

Und wo der Berliner noch rätselt, was diese 2 Palmen vor unserer eigenen Behörde der Geheimnisse darstellen sollen (Antennen, Mikrofone???), sollte man nicht vergessen, daß die USA schon einmal einen Horchposten auf dem „Berliner Hausberg“hatten. Ganz offen.
Klar, daß der Ami solch einen Lausch-Platz im Herzen Europas nicht aufgibt. Neben dem anderen Standort in Süddeutschland.

Das uns unsere „großen Brüder“ nie ernst genommen haben, schockt mich wenig. Weder der im Osten noch der im Westen. Und daß man diesen auch nicht trauen kann, zeigt die verhaltene Reaktion aus dem Weißen Haus.

Warum haben unsere Geheimdienste das nicht gewußt?

„Merkelphone“ - aber eine echte Entschuldigung für Merkel aus Washington, die gibt es nicht. Im Gegenteil. Da wird die Abhör-Praxis noch verteidigt.

Der Hammer war für mich, daß man die Spionage der USA in Deutschland mit einem Bad vergleicht! So nach dem Motto: „Wer sauber werden will, der muß in die Wanne steigen“!
Und so müsse man schnüffeln. Auch im Schurken-Staat Deutschland. Damit wir nicht müffeln.

Achso. Ich hoffe, unsere Regierung denkt daran, wenn sie den Amis wieder auf einen zweifelhaften Kriegsschauplatz folgt. So ungewaschen wie wir sind.

Und jetzt ist man noch so naiv und wolle ein Spitzelverbot vereinbaren. Mit den USA! Das ich nicht lache.
Daran halten sich doch eh wieder nur wir Deutschen und lassen uns vorführen.

Ich mache deshalb hier den Vorschlag, den Spieß umzudrehen! Spionage gegen alle Verbündete – inklusive Industriespionage – muß in das Grundgesetz!
Dann machen unsere Agenten endlich etwas für ihr Geld. Und falls es noch ein wenig an Erfahrung mangelt: Im Osten bei uns, da gibt es garantiert noch Veteranen des kalten Krieges, die sich so eine Blamage nicht hätten bieten lassen....


Anderes Thema:

Berlin hat beim Volksentscheid für ein neues nachhaltiges Energie-Konzept seine Chance vergeigt. Kein neues Stadtwerk mit regenerativen Energien und damit keine Energiewende. Auch wenn diese hier nur auf Stadtebene gewesen wäre.

So läßt man die Energie-Hoheit beim Großkonzern, anstatt auf Dezentralisierung zu setzen.

Wo Zentralisierung hinführt, zeigt das letzte Beispiel aus Mexiko:

420.000 Mexikaner ohne Strom, nur weil die Verbrecher Drogenbarone ihre Macht zeigen wollten. Umspannwerke kaputt. Licht aus.


In Norwegen, da denkt die Bevölkerung wohl weiter. Da erhellt man sich in einer Gemeinde den Marktplatz mit Sonnen-Spiegeln. Und fährt voll auf Elektroautos ab.

Und wo man in Großbritannien, Japan und in anderen Ländern weiter auf Atomstrom setzt, da ist in Fukushima die Katze aus dem Sack: Diese Stadt wird wohl nie wieder bewohnt werden können, weil sie radioaktiv verseucht ist.


„Radio“ bringt mich zum nächsten Thema:

Letzte Woche hatten wir den 90. Jahrestag dieses Mediums in Deutschland!

Das wird wohl kaum jemand bemerkt haben, weil alle im Internet waren....


Für dieses Jubiläum braucht der Marmaray-Tunnel noch ein wenig. Denn der wurde letzte Woche erst frisch eröffnet. Nun kann man per S-Bahn von Asien nach Europa fahren. In Istanbul.



Kommen wir zum Abschluß zu unseren Nervensägen:

Was macht eigentlich der Bischof von Limburg?

Bischof Tebartz-van Elst ist in einem bayerischem Kloster.

Eine ganz besondere Nervensäge nutzt die britische Handels-Marine, um am Horn von Afrika Piraten voller entsetzen in die Flucht zu schlagen. Das haben Marine-Vertreter letzte Woche verkündet:

Die selbsternannte Bitch Britney Spears ist die schärfste Waffe im Kampf gegen die Piraterie!

Wer hätte das gedacht. Wenn Piraten gesichtet werden, so beschallt man diese lautstark mit Songs von Britney Spears. So einfach ist das! Besonders abschreckend solle diese Songs wirken:

„Ooops I Did It Again“ und „Baby One More Time“

Keine Chance für die Angreifer!

Da kann man doch eigentlich Mitleid mit den Piraten haben.


So, ich hole jetzt erst einmal meine alte HiFi-Anlage auf den Hof. Habe zwar keine Piraten, aber.....



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