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Wochenrückblick

Bei all den Tragödien und Katastrophen, die sich in Japan abspielten und immer
noch abspielen, fällt mir auf, daß die letzte Woche eine Woche der runden
Jubiläen war.

Das ging gleich am 7. März los, denn da feierte die Sendung mit der Maus ihren
40. Geburtstag. Das sieht man diesem zu groß geratenen Kleinnager gar nicht
an! Nur die Menschen in den Beiträgen sind grauhaariger geworden. Tapfer so,
kleine Maus und mach weiter so!

Am Freitag, den 11. März feierte Ken (oder wie wird er geschrieben?) seinen
50. Geburtstag. Auch ihm sieht man die Jahre nicht an, wenn sein Plastikhaar
in zu guttenbergischer Art korrekt sitzt, auch ohne Haargeel.
Sie kennen Ken nicht? Na das ist doch Barbies Freund, von dem sie sich vor
einigen Jahren trennte. Doch nun sind sie ja offiziell wieder ein Traum-Paar,
pefekt und ohne Makel, das ideale Vorbild für jede angehende Jungschickse.

Sein 80. Jubiläum konnte in der letzten Woche Janosch feiern. Der Tiger, der
Bär, die Tigerente und alle anderen Freunde werden ihm sicher alles Gute zu
seinem Geburtstag gewünscht haben.

Das der folgende Kandidat 30 Jahre alt geworden ist, haben wohl selbst seine
Schöpfer kaum vermutet. 30 Jahre schunkelnde Glückseligkeit oder auch debiler
Frohsinn, für manch Zeitgenossen der Horror schlechthin. So warst Du auf
Weltreise, hast versucht den Eingeborenen mancher Länder Deutschtümelei
beizubringen! Lieber "Musikantenstadel", Du hast uns alle geprägt!
So verwundert es nicht, daß Karl Theodor zu Guttenberg selbst einen
Rockklassiker in Blasmusik zwängt, als er seinen Zapfenstreich bekam.

Wie vorausschauend unsere Volksvertreter in Berlin sind, zeigte der Bundestag
im Berliner Reichstag am Dienstag. Dort wurde schon einmal getestet, was
passiert, wenn in deutschen Atomkraftwerken der Kessel kocht. Denn dort wurde
Frau Merkel und Co. mit Hilfe eines Baggers das Licht ausgeknippst und so der
Ernstfall ohne Strom geübt. Wie ernst diese Übung werden kann, zeigte uns
leider das Erdbeben am Ende der Woche in Japan.

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