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Dienstag, 2. September 2014

Ackern unter Volldampf

Dampfpflug Heucke Gatersleben von 1928

Am letzten Samstag gab es für die Freunde alter Landtechnik in Bernburg-Strenzfeld ein ganz besonderes Ereignis!

Denn beim dortigen Historischen Erntefest war ein Dampf-Pflug-Gespann von der Landmaschinen-Schule Landshut-Schönbrunn zu Gast!

Und wer von uns so einen legendären Dampf-Pflug, von dem unsere Großväter immer so schwärmten, noch nie bei der Arbeit gesehen hat – der hatte an diesem Tag Glück.

Denn wer auf dem Feld ein wenig tiefer gräbt, kann auch heute immer noch die sogenannte Pflug-Sohle im Bodenprofil unserer Schwarz-Erde-Böden im Harz-Vorland erkennen.

Doch was ist eigentlich ein Dampf-Pflug?

Bei diesem Maschinen-System wird ein Kipp-Pflug, der von einem Draht-Seil gezogen wird, zur Bodenbearbeitung eingesetzt.
Die Dampf-Kraft dafür lieferte zunächst 1 Lokomobil (mit einer Umlenk-Rolle am anderen Feld-Ende – das sogenannte Rundum-System). Das Seil war bis zu 800 Meter lang.

Im Jahre 1858 stellte die Firma Fowler aus Leeds in England das von ihr entwickelte 2-Maschinen-System vor.

In Deutschland wurde der Dampf-Pflug erstmals 1863 in Blumenberg bei Wanzleben auf einer preußischen Domäne eingesetzt. Also ganz in der Nähe von Bernburg.

Nr. 744 Heucke Gatersleben, 1928

Auf meinen Bildern ist das Dampf-Pflug-Gespann des Agrarbildungszentrums Landshut-Schönbrunn zu sehen. Es ist, neben dem des Deutschen Landwirtschafts-Museums Hohenheim, das einzige noch funktionsfähige Gespann im deutschsprachigen Raum!

Das Gespann wurde 1928 von der Firma Heucke in Gatersleben bei Magdeburg gebaut. Da Gatersleben eben auch in der Nähe von Bernburg liegt, war diese Vorführung fast schon wie ein Besuch in der alten Heimat für die beiden alten Lokomotiven.

Die Firma Heucke verfügte in Deutschland über die längste Erfahrung bei der Herstellung von Dampf-Pflügen.
Das Gespann kostete damals 115.000,- Reichsmark! Das entsprach dem Wert von 9200 Zentnern Weizen!

1917 lag der Anschaffungswert einer kompletten Garnitur zwischen 40.000,- bis 60.000,- Goldmark. So teuer war damals ein mittlerer Bauernhof!
(Heute dürfte der Sammlerwert bei 450.000,- Euro liegen.)
Eben ein Preis, den sich nur die reichen Zucker-Rüben-Bauern und Güter in unserer Region leisten konnten.

Dieses hier gezeigte Gespann arbeitete von 1928 bis 1965 für die 1910 gegründete Bayerische Dampfpflug-Genossenschaft Regensburg.
Es war auf dem tiefgründigen Gäuboden zwischen Regensburg und Plattling im Einsatz.

1966 ging es in das Eigentum des Bezirks Niederbayern über.

Die technischen Daten:


  • Beide Lokomobile sind 3,60 m hoch, 2,70 m breit, 8,05 m lang.
  • Das Gewicht beträgt bei voller Wasser-Füllung von 2500 Litern 23 Tonnen.
  • Die Leistung betrug ursprünglich 280 PS bei 18 bar Betriebsdruck. Aus Sicherheitsgründen wurde der Druck auf 14 bar gesenkt. Das entspricht immer noch einer Leistung von 220 PS.
  • Die Seillänge beträgt 250 Meter (früher 500 Meter) bei 19 mm Stärke

Kipp-Pflug Kemna Breslau

  • Der Kipp-Pflug (Balance-Pflug) hat 2 mal 5 Schare. 
  • Hersteller war die Firma Kemna in Breslau
  • Die Arbeitsbreite beträgt 2,10 Meter
  • Der Pflug ist 12 Meter lang
  • Er wiegt 5,5 Tonnen.


Die Lokomobile bewegen sich jeweils um die Pflug-Breite nach vorn.

Das Gespann verbraucht in der Stunde 140 kg Steinkohle und 800 Liter Wasser.

Arbeitsleistung: 1 bis 1,3 Hektar in der Stunde

30. August 2014 in Bernburg-Strenzfeld, Dampf-Pflug bei Arbeit


Wie sah früher so ein Dampf-Pflug-Satz aus?

Normalerweise bestand dieser Satz aus dem Gespann von zwei Lokomobilen und einem Pflug, der zwischen beiden hin- und her gezogen wurde.
Dazu kamen 2 Wagen für Wasser und Kohle, eine Egge und einem Wohn- und Kochwagen für die 5 bis 8 Männer Personal.
Außerdem gab es Werkzeuge und Vorrichtungen für Reparaturen.

Der Arbeitstag begann meist um 4:00 Uhr am Morgen und ging manchmal bis Mitternacht. Eben auch am Wochenende, was in der Landwirtschaft normal ist.
Der Vormittag des Sonntag wurde für die Kessel-Reinigung genutzt.

Kipp-Pflug

Und da mit diesen Pflügen eben auch noch gearbeitet werden konnte, wenn der Boden viel zu naß war und schmierte, und man in der Regel immer mit der gleichen Tiefe pflügte, kann man auch heute noch die verdichtete Sohle des Pflug-Bettes auf unseren Schwarzerde-Böden im Boden-Profil sehen!

Anfang 1980 wurden diese Maschinen restauriert und bekamen 1981 die TÜV-Freigabe.

Man kann sich vorstellen, wie viel Geld und Arbeit nötig war, damit dieses Gespann wieder in Aktion gezeigt werden kann!

Deshalb freuen wir uns, daß wir diesen Dampf-Pflug bei der Arbeit bestaunen können. Auch wenn es hier nur zur Demonstration ist:





(Quelle der Daten: Das Dampf-Team der Landmaschinen-Schule Landshut-Schönbrunn
www.landmaschinenschule.de)

Mittwoch, 27. August 2014

Marktticker: Historisches Erntefest 2014

Am kommenden Samstag, den 30. August 2014,

findet in Bernburg-Strenzfeld wieder das

Historische Erntefest statt!

Unser Marktstand ist mit unseren handgemachten Marmeladen, Kräutersalzen, Kräuterölen, Senf und Chutney aus unserer eigenen Herstellung dabei!

Bilder vom vergangenen Erntefest gibt es in meinem Video hier:


Also alle Freunde von Oldtimern und alter Landtechnik in Aktion!

Wir freuen uns auf Sie!



Dienstag, 26. August 2014

Ach wie angenehm.....

...haben wir es doch heute!

So zart, so weich, so anschmiegsam!

Da beginne ich doch glatt zu schnurren, beim Gebrauch. So nach erfolgreichem Geschäft.

Und dabei ist hier nichts anrüchig! Versprochen!

Am liebsten verwende ich es frisch gezupft.


Was haben nur die Leute zuvor gemacht, als es Dich noch nicht gab???


Deshalb wirst Du heute ganz besonders gefeiert! Am besten mit einem riesigen Festmahl!


Denn heute feiern wir den Welttag

des Klo-Papiers!!!

Dieses praktische Ding wird 150 Jahre alt. So ungefähr, vermute ich.


Also ich bin dann mal kurz fort.

Wo?

Na auf dem Katzenklo!

Montag, 25. August 2014

Wochenrückblick - Wo stehen wir?

Wo stehen wir?

Diese Frage läßt sich in unserer Zeit nicht so leicht beantworten.

Und damit meine ich nicht, daß der Vulkan Bardarbunga auf Island keine akute Gefahr mehr für die Luftfahrt und die Menschen ist.
Ja, es gibt auf Island auch noch Vulkane, deren Namen man aussprechen kann!

Ich meine auch damit nicht, daß sich die Sojus-Rakete mit den zwei neuen Galileo-Satelliten verflogen hat. Und damit ausgerechnet Satelliten an einen falschen Ort bringt, die uns eigentlich in unserem Chaos des Seins beim Navigieren helfen sollen.

Und wo sich selbst so ein Navigationssystem vertut, Wo sollen wir denn wissen, wo wir stehen???

Denn in allem diesen Aufruhr in der Welt, da kann man schon einmal die Übersicht verlieren!

Zum Beispiel die Zahl 1400.

Was sagt uns diese Zahl in der letzten Woche?

Bereits mehr als 1400 Tote gibt es durch die Seuche Ebola. Ein Hoffnungsschimmer: Mit ZMapp behandelte US-Ebola-Patienten sollen geheilt sein.
Doch wie kommen wir mit solch einem aggressiven Erreger klar?

Aber der selbst Mensch ist eine mehr als aggressive Spezies. Und wo er nichts zum Töten hat, da schlägt er sich gegenseitig die Rübe ein.
Gründe sind leicht gefunden. Wenn aber auch nicht besonders logisch und vernünftig.

In der Ukraine, da im Osten, wird erbittert gekämpft.

Und die Menschen dazwischen? Da steht ein russischer Hilfskonvoi tagelang herum, fährt dann auf eigene kappe los... und schon ist das eine Aggression.

Klar, in kaum einen Konflikt wird so gelogen wie dort in der Ostukraine. Aber wollen die Menschen dort nicht auch Frieden? Jedenfalls haben die Fahrzeuge des russischen Hilfskonvois Lugansk erreicht.

Oder in Ferguson in den USA. Ich will hier überhaupt nicht beurteilen, ob der von der Polizei erschossene Jugendliche ein guter Mensch oder doch nicht so gut war. Das sollen die dortigen Gerichte klären.

Aber welch eine Angst muß eine Polizei und damit auch die Big Daddies dieser Stadt vor der eigenen Bevölkerung haben, daß die mit Kriegsgerät ausgerüstet sind??!!
Für wen braucht man im - nach eigenen Aussagen freiesten Land der Welt - Panzer als Polizei?

Oder hatten die dort nur Angst, daß nächsten Sonntag die Kubaner, die Russen und Al Kaida auf einmal einmarschieren wollen? Von den Aliens ganz zu schweigen?

Gut, jetzt können Sie sagen:

Die da im Mutterland der Paranoia sind wenigstens vorbereitet!

Und wir Deutschen - im Land der Dichter und Denker?

Wir kommen einfach nicht zu Potte.

Denn wie lange wollen wir noch reden, ob es sinnvoll ist, an die Kurden Waffen zu liefern?

Wollen wir wieder wegschauen wie damals in Jugoslawien, um dann erschüttert über den Völkermord zu klagen?
Aber bitte, Leute kommt nicht zu uns! Flüchtlinge? Nein danke!

Also dann, wer keine Flüchtlinge empfangen will, muß den Menschen die Heimat erhalten. Notfalls mit der Lieferung von Waffen.
Denn wer mit Flöten gegen das Töten demonstriert. Der hat meine Lacher auf seiner Seite.

IS-Kämpfer ermorden den vermissten US-Journalisten Foley auf bestialische Art. Mit denen kann man nicht reden.
Und wer sich die Landkarten anschaut, der sieht, daß die IS an der Grenze zur Türkei steht. Und sollte die Türkei in die EU kommen, dann steht hiermit die IS an unserer Grenze.
Und eigentlich doch auch schon vor dem Kölner Dom, wenn wir ehrlich sind.

Ja, Deutschland stünde vor dem Tabu-Bruch, wenn die Kurden deutsche Waffen bekommen.
Doch wirklich, bei tatsächlichen und geplanten Waffenlieferungen nach Ägypten, Israel, Saudi Arabien....

Die Bundeswehr setzt die Hilfslieferungen für den Nordirak fort. Und unsere Parteien diskutieren.

Und täglich sterben unschuldige Menschen im Terror der IS.

In Syrien nimmt IS den wichtigen Militärflughafen Tabka ein. Wird jetzt Assad wieder salonfähig für den Westen?

Und als ob das immer noch nicht reicht, da kippen Israel und die Hamas immer mehr Benzin in den Brandherd der Region.

Ja, ein Hamas-Funktionär gibt die Entführung israelischer Teenager zu. Doch mußten deshalb wirklich so viele andere Menschen in das Unglück gestürzt werden?

Aber gut, daß wir beim Thema Waffen so kritisch und vorsichtig sind. Denn der Deutsche prüft gern, bevor er sich entscheidet.

Wie auch beim Thema Atom-Endlager. Und so sollten in Brunsbüttel in den Kavernen die Fässer mit Atommüll nur kurz stehen, um dann in das Endlager zu kommen.
Jetzt sabbert die Atom-Brühe aus den durchgerosteten Fässern in die Kaverne. Wer soll das wieder da heraus holen?

Ach Leute!

So feiert der Panama-Kanal seinen Geburtstag und keiner merkt es.

In Japan gab es viele Tote bei einem Erdrutsch.

Dutzende Verletzte gab es bei einem Erdbeben bei San Francisco. War das dort nun alles? Oder kommt nun der voller Furcht erwartete Big Bang??

Ja , auf unserer Erde brodelt esan allen Ecken.

Und zurück zu meiner Frage:

Wo stehen wir?

Warum ich das wissen will?

Damit ich weiß, wohin ich laufen muß, wenn es knallt.


Sonntag, 24. August 2014

Schade....

... daß das Wochenende fast vorbei ist!

Katzen
ein Korb voller Miezen
Aber wie sage ich immer: Es kommt darauf an, was drin steckt!

Freitag, 22. August 2014

Kalte Pflaumensuppe

Kalte Pflaumen-Suppe
Kalte Pflaumen-Suppe
Die Pflaumen haben Saison!

Und was kann man nicht alles aus dieser gesunden und köstlichen Frucht machen!

Zum Beispiel Pflaumenmus. Der Klassiker. Aber ich mag es nicht, wenn Pflaumen so lange kochen müssen wie im Pflaumenmus.

Deshalb mache ich immer Pflaumen-Marmelade, wie Sie wissen, wenn Sie meinen Online-Shop kennen.

Heute habe ich für Sie eine andere leckere Sache, die mir so richtig schmeckt:

Meine kalte Pflaumen-Suppe!

Die können Sie ganz einfach nachkochen.

Dazu frische Pflaumen in Würfel schneiden. Natürlich muß vorher der Stein raus.

Die Pflaumen dann in einem Topf mit ein klein wenig Wasser und Zitronen-Scheiben (Menge nach Säure der Pflaumen) kochen.
Nun kommt Zucker in den Topf. Die Menge muß man auch wieder abschmecken.

Und das Geheimnis meiner Kalten Pflaumen-Suppe ist meine besondere Gewürz-Mischung!
Denn sonst schmeckt ja alles nur nach Pflaume.

Ich würze meine Pflaumen-Suppe mit meinem Gourmetkaters Glühwein-Gewürz! Denn dieses bringt alle Gewürze mit, die man für so eine leckere Kaltschale braucht!

Wenn diese Kalte Pflaumen-Suppe eine Weile im Kühlschrank stand und nun wirklich kalt ist, dann ist sie fertig.

Also hinein in die Schale und dazu noch ein wenig Türkischen Joghurt mit 10%Fett. Denn weniger Fett im Joghurt ist unerträglich für meinen Gaumen.

Na dann - Guten Appetit!

Und mein Glühwein-Gewürz gibt es natürlich auf meinem Online-Shop!


Montag, 18. August 2014

Wochenrückblick - Wo ist das Deichhörnchen?!

In dieser Woche habe ich ehrlich gesagt keine Lust, schon wieder über vergangene 7 Tage voller Krieg, Ebola und Wahnsinn Menschheit zu berichten.

Auch nicht über die Frage, warum Deutschland keine Waffen an die Kurden liefern will und damit den Vormarsch von IS fördert.
Denn Angst, diese Waffen könnten in die falsche Hände geraten, gilt auch für so etwas wie:


  • gepanzerte Fahrzeuge
  • Unimogs
  • Lebensmittel
  • Decken
  • Zelte
  • ....

Eben alles, womit es sich auch ein IS-Killer gemütlich machen kann.

Nur eine Geschichte der letzten Woche fand ich richtig toll. Und nur deshalb schreibe ich diesen Rückblick heute.

Es gibt wirklich Deichhörnchen!

Also ich habe mich nicht verschrieben!

Hintergrund ist. Es gibt 2 Wänzte (freche Kinder, die nicht auf das hören wollen, was man ihnen sagt), die sich in der Sommerfrische an der Elbe befinden.

Und damit die nicht über den Deich latschen und womöglich auch noch in die Elbe fallen, griffen die Erzieher des Camps auf die Legende vom Deichhörnchen zurück.

Eben diesem furchtbar bissigem fiesen Vieh, das womöglich auch noch kleine Kinder frißt.

Ich hatte dieses Deichhörnchen bisher immer für eine urbane Legende gehalten.

Aber!

Diese kleinen Göhren wollten natürlich die Erwachsenen der Lüge bezichtigen und haben bei Google angefragt, ob es dieses Biest gibt. Sie wissen ja, was Google nicht kennt, das existiert nicht.

Und das es im Camp kein Internet gibt, störte die Rabauken nicht. Denn wozu gibt es die Post?

Eben!

Also schnell eine Offline-Suchanfrage an Google geschickt und prompt kam Post von Google Offline Team (beta) zurück.

Sogar mit Bildern vom Deichhörnchen!

Und hiermit ist bewiesen:

Es gibt das Deichhörnchen wirklich!

Google zitierte sogar die Wikipedia: Das Deichhörnchen ist ein seltener Verwandter des Eichhörnchens, lebt mangels Bäumen auf Deichen und ist leider ausgestorben.

Das mit dem ausgestorben sein muß aber falsch gewesen sein. Denn dieser Artikel wurde inzwischen auf Wikipedia gelöscht.

Also wer in Zukunft auf den sensiblen Deichen unserer Flüsse und Meere herumlatscht, der sollte sich dringenst vor dem Deichhörnchen in Acht nehmen!!

Und Kinder hört um Himmels Willen auf Eure Großmütter!
Was dem Wald der Wolf, ist dem Deich sein Deichhörnchen!


Die Bilder vom  Deichhörnchen gibt es hier:
http://www.googlewatchblog.de/2014/08/deichhoernchen-google-offline-team/


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