Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Sonntag, 25. Januar 2015

Die Stunde der Zitrusfrüchte

Orange Cara Cara
Orange Cara Cara

Jetzt im Winter habe ich immer richtig Lust auf Zitrus-Früchte. Möglicherweise liegt das auch daran, daß die Orangen und Mandarinen jetzt am besten sind, die es im Handel zu kaufen gibt.
Man kann diese vielen Zitrusfrüchte wie Apfelsine, Pampelmuse oder wie sie alle heißen einfach nur so essen.

Oder man macht sich einen schönen Obstsalat mit Äpfeln und diesen köstlichen Früchten des Südens.

Was mir aber immer wieder ganz besonders schmeckt, dies sind Marmeladen daraus.
Ja richtig Marmelade darf ich diese fruchtigen Aufstriche in diesem Fall nennen, weil sie aus Zitrusfrüchten gemacht wurden. Denn alle anderen Früchte sind nach EU-Recht keine Marmeladen und dürfen deshalb auch nicht so bezeichnet werden!

Die meisten Marmeladen, die es bei uns zu kaufen gibt, werden aus Bitterorangen gemacht.

Ich wollte aber Marmeladen kochen, die es nicht an jeder Straßenecke zu kaufen gibt. Deshalb habe ich meine erste Marmelade, die ich hier vorstellen möchte, aus der Orange Cara Cara bereitet.

Die Cara Cara entstammt einer Laune der Natur auf der Finca Cara Cara in Santo Domingo (Venezuela). Erst 1972 schenkte man dieser Sorte dann mehr Beachtung. Denn im Geschmack erinnert diese Orange an eine Kombination von Rosenblättern, Kirschen und Brombeeren.

Inzwischen begann man in Spanien damit, diese Orangensorte anzubauen. Und so hat sie sich eine kleine Fangemeinde aufbauen können, zu der auch ich gehöre.

Cara Cara Orangen Marmelade
Marmelade aus Cara Cara Orangen
Meine echt leckere Marmelade Orange Cara Cara gibt es hier zu kaufen: www.gourmieze.de

Aber auf der Suche nach weiteren tollen Zitrusfrüchten bin ich auf ganz kleine Gesellen gestoßen, die es aber geschmacklich in sich haben!

Ich rede hier von diesen kleinen Kumquat. Ich hatte schon viel davon gehört und bin inzwischen richtig begeistert!

Die Kumquat, Limequat und Citrangequat sind die Zwerge unter den Zitrusfrüchten. Sie werden nur 2-4 cm groß.
Bei den Kumquats wird die Schale mitgegessen, was auch Sinn macht. Denn eigentlich bestehen sie vorrangig nur aus dieser. Die Kumquats werden auch Zwerg-Orangen oder Zwerg-Pomeranzen genannt.
Was aber hier im Namen klein gemacht wird, bringt ein wirklich enormes Aroma mit. Die Kumquats, die ursprünglich aus Asien stammen, werden inzwischen in vielen Ländern angebaut. Zum Beispiel auch in Israel.

Kumquat-Marmelade
Kumquat-Marmelade

Meine tolle Kumquat-Marmelade gibt es hier zu kaufen: www.gourmieze.de

Beide Marmeladen habe ich klassisch ohne Zusatz von Geliermittel gekocht. Und wie immer in kleinsten Mengen in echter Handarbeit!

Denn mein Motto ist immer: Wenn alle, dann alle! Da müssen Sie schon zugreifen!


Montag, 19. Januar 2015

Terror-Warnung für Dresden!

Also falls Sie heute in Dresden einen sogenannten Abendspaziergang mit Pegida machen wollen, dann können Sie zuhause bleiben.

Denn Pegida-Demo ist heute nicht!

Zumindest in Dresden.

Aber warum denn das?!

Ach so, verboten wegen Terror-Warnung! Terror gegen wen? Pegida (oder wie die sich in Dresden nennen...)?

Oder hat die Stadt einfach nur die Nase voll, weiter die Deppen-Hauptstadt Deutschlands zu sein?
Denn zuerst wurde der UNESCO Welterbe-Status verloren und dann hat man im schönen Elb-Florenz auch noch die größten Pegida-Demos von ganz Deutschland!

Ziemlich dumm für eine Stadt, die sich als Kulturhauptstadt bewirbt. Denn Pegida und weltoffene Kulturstadt, das paßt nicht zusammen!
Was soll denn da das Ausland von Dresden halten? Reisewarnung für alle ausländischen Touristen würde ich da ausrufen! Denn Ausländer - die will man nicht im schönen Dresden an der Elbe haben.

Oder doch?

Dann muß Pegida weg. Oder wenigstens kleiner werden. Und das geht ganz einfach. Mit Terror-Warnung. Das paßt in das Feindbild von Pegida. Denn das sind alles brave Bürger. Und brave Bürger haben Schiß. Schiß vor dem Unbekannten.

Wer aber ist Pegida?

Etwa ein Haufen unzufriedener Bürger? Wird wohl irgendwo stimmen. Denn ehe der Deutsche auf die Straße geht...
Da haben in diesem Punkt die Politik und die Parteien (aber auch alle!!!) versagt. Und das mächtig gewaltig, so wie nun alle aus ihrem Häuschen fallen.

Genaues weiß man nicht über Pegida. Denn die wollen ja nicht reden.
Unzufrieden sein und nicht darüber sprechen wollen??? Zu ängstlich etwa dazu?

Was weiß ich über Pegida? Eigentlich sehr wenig.

1. Das sind viele Leute, die mit dem was ist, nicht zufrieden sind. Da könnte ich glatt mitmachen.
2. Durch die vielen Ausländer und Flüchtlinge könnte sich das Leben in Deutschland ändern. Besonders durch die mit dem Islam.

Also kurz einmal überlegt.... es würde sich etwas ändern mit dem ich unzufrieden bin. Aber das will ich nicht. Denn es soll alles so bleiben wie es ist.

3. Die Leute bei den Pegida-Demos wollen keinen stärkeren Einfluß fanatischer Gläubiger in Deutschland - und rennen mit dem Kreuz bei diesen Demos herum.

???

Richtig!

Kurz einmal nachgedacht... Also mit dem wachsenden Einfluß der Religion auf Staat und Gesellschaft habe ich auch ein starkes Problem. Und mir paßt da weder im Glauben grüner noch blauer Fanatismus und Radikalismus. Und damit irgendwelcher Spinner, die uns unsere Demokratie kaputtspielen wollen.

Demokratie ist doch eine tolle Sache! Mit Redefreiheit kann ich sagen, was mir nicht paßt. Und da muß ich auch mit Pegida oder anderen Dingen leben. Die aber auch mit mir.
Aber eins gehört auch zur Demokratie:
Ich muß aufpassen, welchen Strömungen und Rednern ich nachlaufe. Ob da Pegida die richtige Wahl ist?

Denn die Schuld auf andere zu schieben - egal ob Ausländer, Minderheiten... Andersdenkende ...das ist doch wirklich primitiv.
Das hatten wir doch schon einmal in Deutschland. Lauter brave Bürger haben da mitgemacht. Und danach? Da wollte es keiner gewesen sein.
Und die Welt hat uns nicht gemocht. Wirklich nicht!

Und die Statements, die da teilweise bei Pegida von sich gegen werden, die passen mir überhaupt nicht. Da bin ich dann überhaupt nicht Stolz, Deutscher zu sein.
Aber diese Statements finden eben Gehör und vor allem Hörer. Leider. Und besonders viele in Dresden. Der Stadt, die Kulturhauptstadt in Europa werden will.

Also wer unzufrieden ist mit uns unserem Land und der Gesellschaft, der muß es sagen! Aber ohne Dialog, da wird sich nichts ändern. Und ändern muß sich einiges.

Und hier muß sich auch einmal die Pegida-Bewegung äußern, wer sie eigentlich ist und was sie will. Einfach nur durch die Straßen ziehen, das ist dann mir doch zu blöd.

Aber reden? Das will Pegida nicht. Denn zu einem echten Dialog, da hat man wohl doch einfach zuviel Angst. Denn dann müßte man den Schutz der dunklen Masse verlassen.

Aber ängstlich zu sein - ist das nicht auch wieder typisch deutsche Spießbürger-Kultur?

Ist dies wirklich Dresden?


Donnerstag, 15. Januar 2015

Was ist Clean Eating

Zur Zeit liest man immer mehr über den neuen Trend aus Amerika, der sich Clean Eating nennt. Doch was ist dieses Clean Eating überhaupt?

Eine Diät etwa?

Irgendetwas gesundes?

Wenn man auf deutschen Webseiten nach diesem Begriff sucht, denkt man fast, daß es sich beim Clean Eating um einen neuen Heilsbringer der Gesundheit handelt. Denn dort wird der Verzicht auf Zucker, Weißmehl und anderen Dingen propagiert, die aber auch in einer gesunden Küche ihre Berechtigung haben. Denn wie heißt es s schön: Es kommt auf die Dosis an.
Auch spielt hier die Rohkost und das Vollkorn eine große Rolle.

Also habe ich mich mal ein wenig an der Quelle informiert, dort wo dieser Trend des Clean Eatings herkommt.

Da liest sich das Thema plötzlich nicht mehr so trocken, lustfern aber schrecklich gesund wie in Deutschland.

Also was will man in Amerika mit dem Clean Eating, also dem sauberen Essen, bewirken?

Klar, eine gesunde Lebensführung steht auch dort im Mittelpunkt. Aber eben mit Genuß! Und schon wird die Sache für einen Gourmetkater wie mich interessant.

Die Seele und der Kern des Clean Eatings ist, nur solches Essen zu konsumieren, welches möglichst natürlich ist. Betonung auf möglichst, also so nah dran wie es eben geht.
Es ist damit keine Diät! Clean Eating befaßt sich mit einem Lebensstil, der sich mit unserer Nahrung und deren Zubereitung befaßt.

Was sind die Regeln dieses Lebensstiles?

Iß 5 – 6 Mahlzeiten am Tag!

3 größere Mahlzeiten und 2-3 kleinere Snacks sollen es sein. Diese enthalten Eiweiß, viel frische Früchte und Gemüse und Kohlenhydrate.
Das gibt Kraft für den ganzen Tag!

Wähle Bio, wo es möglich ist!

Klar, wer wenig Geld hat, sollte wenigstens beim Fleisch, Eiern und Milchprodukten darauf achten.
Gemüse kann man ja auch selber anbauen, finde ich.

Trinke möglichst 2 Liter Wasser am Tag!

Das natürlich aus Mehrweg-Flaschen und nicht aus Plastik oder Einwegflaschen. Denn wir lieben beim Clean Eating die Umwelt.
Der Alkohol sollte sich auf möglichst ein Glas am Tag beschränken. Und da am besten ein guter(!) Rotwein mit vielen Antioxidantien sein!
(Über die Größe des Glases wurde übrigens nichts genannt.)

Clean Food hat nur ein bis 2 Zutaten!

Mit diesen Zutaten ist die Liste der Inhaltsstoffe auf der Verpackung gemeint. Eine lange Liste der Inhaltsstoffe kann nicht sauber sein.

Vermeide stark verarbeitete Nahrung!

Das beinhaltet Weißmehl, Zucker, Weißbrot und Pasta.
Hochwertige Kohlenhydrate sind besser. Deshalb das Korn so voll wie möglich nutzen.
Bei Vollkorn möchte ich betonen, daß man das Korn ja auch (voll) mahlen kann und man nicht auf Körnern herumknabbern muß. Außerdem besagt die Regel: VERMEIDE! Und nicht LASS DIE FINGER DAVON.

Kenne Deine Feinde!

Halte Dich fern von gesättigten Fettsäuren und Transfetten, allem Fritierten und allem mit ZUVIEL Zucker!
Iß gesunde Fette mit essentiellen Fettsäuren jeden Tag!
Nimm gesunde Portionsgrößen

Reduziere Deinen Kohlendioxid-Fußabdruck in der Welt! 

Wähle deshalb saisonale und regionale Lebensmittel. Dies reduziert die Umweltbelastung enorm. Und die Brieftasche freut es auch.

Kaufe mit einem Gewissen ein!

Dieser Punkt gefällt mir. Kaufe Fleisch, dessen Tiere artgerecht aufgezogen wurden. Fisch aus nachhaltigem Fischfang gehört natürlich auch dazu.
In meinen Augen gehören aber auch die Arbeitsbedingungen der Bauern, Landarbeiter und Fischer zu diesem Thema! Denn faire Arbeit erfordert auch einen fairen Preis. Dies möchte ich den Regeln von Clean Eating noch zufügen.

Iß langsam und genieße!

Hetze nie durch die Mahlzeit! Essen schmeckt am besten, wenn man es in Ruhe genießt.
Erfreue Dich deshalb an jedem Bissen!

Schmiere Dir Deine Bemme selber!

Bei dieser Regel habe ich ein wenig vereinfacht. Denn die Regel besagt, daß man seine Mahlzeit für die Arbeit oder die Schule selbst vorbereiten soll, damit sie mobil und dabei auch noch good ist.
Also einfach so eine Kühlbox für unterwegs nutzen. Da hat man immer Clean Food dabei!
Fastfood wird selten Clean Food sein! es sei denn, der Imbiß arbeitet nach diesen Regeln.

Mach aus dem Essen eine Familienangelegenheit!

Essen ist sozialer Kitt für die Familie. Und so sollte man es mit der lieben Sippe teilen. Denn dies steigert das Familienleben enorm, wenn man seine Mahlzeiten zusammen zelebriert.



Klar, Clean Eating hört sich bei diesen Regeln unheimlich kompliziert und schwierig an. Dabei ist dieses Clean Eating doch ein uralter Hut! Und eben kein Trend aus den USA, wie ich finde.

Denn ich lebe schon seit Jahren nach dieser Regel:

Iß nichts, was Deine Großmutter nicht als Essen erkennen würde! 

Oder eben auch als Trinken.

So kommt man auf die gute alte Weisheit zurück, daß man sich je nach Saison ernährt und dazu vieles selber macht! Und was schmeckt besser als das eigene Gemüse aus dem eigenen Garten? Beim Rest schaut man nach, woher es kommt.
So einfach ist es, Clean Eating zu machen. Das hatten auch schon unsere Altvorderen drauf! Nur hat man damals nie Clean Eating dazu gesagt.
Und weil es bis vor wenigen Jahren kaum Fertig-Essen gab, brauchte sich niemand darüber Gedanken zu machen.
Ich nenne so etwas einfach: Essen mit dem gesunden Menschenverstand. Und da ist es mir egal, ob es nun trendig ist oder nicht.

Wir leben heute mit mehr Streß und Hektik, da kann man gern ein paar Kompromisse eingehen, wenn es um das Selbermachen von Essen geht. Dafür gibt es ja Spezialisten wie mich. Denn bei meinen Produkten versuche ich auch, auf alles zu verzichten, was nicht notwendig ist. So passen zum Beispiel meine Marmeladen der klassischen Zubereitung wunderbar zum Thema Clean Eating. Schauen Sie doch einmal auf meinen Shop auf www.gourmieze.de!

Und dort gibt es auch unser Buch Autark leben: Der Bauerngarten für den frischgebackenen Clean Eating Neu-Gärtner! Das Buch gibt es aber auch mit der ISBN 978-3-95631-227-4 beim Buchhändler in Ihrer Nachbarschaft.

Also dann, genießen Sie Ihren Tag! Und Ihr Essen!


Sonntag, 11. Januar 2015

Große Vogel-Zählung

An diesem Wochenende war wieder dieses seltsame Verhalten vieler Menschen zu beobachten, die mit Stiften und Zetteln bewaffnet in den Himmel starrten.

Oder in die Büsche schauten.

Oder einfach nur auf den Enten-Teich.

Katze und Hühner
Katze Lilli bei der Vogel-Zählung

Auch die kleine Lilli war ganz aufgeregt und hat mir gesagt, worum es geht:

An diesem Wochenende, da ist doch große Vogel-Zählung!

Wissenschaftler und Vogelschützer wollen wissen, in welcher Zahl und welcher Art es Vögel bei uns gibt. Deshalb konnte sich jeder an dieser Zählung beteiligen und die Zahlen melden.

Lilli hat deshalb Nachbars Hühner gezählt:

1 - 2 - 3 - 4 - 5....

5 Hühner, die dort unten eigentlich nichts zu suchen haben!

Was machen? Lilli hat danach jedenfalls gesungen:

5 kleine Hühnerlein, die streifen durch´s Revier...
Da heizt die Katz den Kessel an, da waren es nur noch 4...

Irgenwie unheimlich, diese kleine Naschkatze.


Montag, 5. Januar 2015

Der Mindestlohn – Der Jobkiller

Kaum gibt es zum ersten Tag des Jahres den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro und....

...unser Heimatsender aus Mitteldeutschland hört nicht auf mit seinen Bemühungen, diesen Mindestlohn schlecht zu reden!

Denn da werden pausenlos Bäcker und andere Handwerker vor die Kamera geholt, die den Tränen nah berichten, daß sie nun Arbeitsplätze abbauen müssen.
Und um das Boulevard-Niveau des MDR auch ja niedrig genug zu halten, werden noch Verkäuferinnen vor die Kameras gezerrt, die ja noch soo gern arbeiten möchten und nun durch den bösen Mindestlohn entlassen würden....

Es wird geredet von 17% steigenden Lohnkosten und das sich dies kein Bäcker, Handwerker, Unternehmer mehr leisten könnte.
Höhere Preise ließen sich aber nicht realisieren, weil der Kunde nicht bereit ist, mehr zu zahlen.

Böser Kunde!

Mehr wird nicht zum Thema gesagt. Also die Kern-Aussage ist:

Mindestlohn frißt Arbeit auf!

O.K.

Hört sich erst einmal schlüssig an.

Was mich stutzig macht ist an diesen Beiträgen aber:

Welcher echte Handwerker von Ehre stellt sich denn eigentlich vor eine Kamera und erzählt, daß er seinen Leuten ein scheiß niedriges Gehalt unter 8,50 Euro zahlt!?!

Also ich würde mich da in Grund und Boden schämen!!!

Denn dies bedeutet, daß seine Mitarbeiter HartzIV aufdeckeln mußten, um überhaupt von diesem Billig-Lohn leben zu können!
Da läßt sich ein Bäcker vom Steuerzahler viele Jahre die Arbeitskraft bezahlen und jammert nun, daß diese paradiesischen Zeiten für Billig-Lohn-Betriebe vorbei sind.

Und welcher Mitarbeiter, der wirklich entlassen wurde, stellt sich vor die Kamera und bedauert seinen Chef?

Für mich mehr als unglaubwürdig.

Wir in Sachsen-Anhalt stehen ja bekanntlich früher auf – und verpennen deshalb auch das Meiste. Aber sind wir in Sachsen-Anhalt wirklich so doof, daß wir solch einer Berichterstattung glauben wollen? Von einem Sender, der aus unserer Tasche mit unseren Rundfunkabgaben lebt?

Das regt mich auf!!!

Kein Wort darüber, daß die Einführung des Mindestlohnes die ideale Zeit ist, Mitarbeiter loszuwerden, die man in Wahrheit nicht mehr haben will. Es lebe die betriebsbedingte Kündigung!

Vielleicht wurde deshalb die Frau im Fernsehen gefeuert?!

Kein Wort darüber, daß die Schere zwischen Armut und Reichtum immer größer wird, weil sich Unternehmer lange Zeit ihre Arbeitskräfte über HartzIV bezahlen lassen haben.

Oder sind unsere Handwerker in Sachsen Anhalt zu dämlich, ihre Preise richtig zu kalkulieren?
Denn mir haben schon mehrere Fleischer offen in mein Gesicht gesagt:

Wer als Fleischer arm ist, macht etwas verkehrt.

(Nein, ich werde deshalb trotzdem kein Fleischer...)

Auch fällt kein Wort darüber, daß der Mindestlohn für Handwerker endlich eine untere Grenze bildet, unter der man sich nicht mehr gegenseitig unterbieten kann! Zumindest mit legalen Mitteln.

Eine Tatsache, die so manchen Handwerker wieder schlafen lassen kann, wenn er sich an Ausschreibungen beteiligt.

Es gibt auch nie einmal die Erwähnung der Tatsache, daß Leute im Billig-Lohn-Sektor endlich wieder ein wenig Kaufkraft bekommen. Dies wird sich mit etwas Verzögerung in einer steigenden Binnen-Nachfrage zeigen. Und die wird langfristig zu mehr Arbeitsplätzen führen.

Der Steuerzahler wird langfristig weniger in die HartzIV-Kassen zahlen müssen. Es wird weniger Aufdeckler geben, was für diese weniger Bevormundung durch Ämter bedeutet.

Klar werden ein paar Firmen schließen müssen, weil die nun ihre Mitarbeiter aus eigener Tasche erwirtschaften müssen. Aber ist dies Schuld des Mindestlohnes?
Oder wohl doch eher Ergebnis einer falschen und überholten Betriebsführung?

Die Unternehmer mit Ehre wird dies freuen, wenn Billigheimer mit ungesunder HatzIV-Subventionierung der Arbeiter vom Markt verschwinden. Dann kann der Markt sich endlich wieder selbst regulieren.

Ja, das ist Kapitalismus.

Denn in Sachsen-Anhalt sind viele Preise unter gut und böse und mit ehrlichem Unternehmertum kaum noch zu halten. Gerade beim Thema Lebensmittel.

Sollen wir einen Gastronomen bedauern, daß er jetzt an Armut stirbt, weil er Mindestlohn zahlen soll? Und dabei einen fetten neuen BMW hinter dem Haus stehen hat?

Aber darüber berichtet der MDR, der seine Zuschauer auf Schnäppchen-Jagd und Billig-Wahn getrimmt hat, nicht.
Denn dies würde echten Journalismus von Propaganda trennen.

Und wenn die Medien immer schön weiter gegen den Mindestlohn sticheln, dann wird der bestimmt still und heimlich wieder abgeschafft.

Garantiert.

Die Verlage sollen ihren Austrägern schon offen empfehlen, die Verträge wegen des Mindestlohnes und seiner Ausnahmen auf die Kinder umzuschreiben. Habe ich munkeln gehört.

Also, sind wir in Sachsen-Anhalt wirklich so naiv, daß wir unseren Medien alles glauben? Wollen wir uns durch zielgerichtete Propaganda wirklich den längst überfälligen Mindestlohn (der in anderen Ländern viel höher ist!) wegnehmen lassen?

Denn ich als Unternehmer bin froh, daß der Mindestlohn nun da ist!
Ich habe beobachtet, daß die, welche am lautesten gegen den Mindestlohn wettern, sich am meisten an ihren Arbeitskräften und am Steuerzahler bereichert haben.

Oder aber auch Leute sind, die alles nachplappern, was man ihnen sagt. Denen kann man nicht helfen.

Berufskollegen ohne Ehre, für die man sich nur fremdschämen kann.

Denn ja, so war leider die Unternehmenskultur bei uns in Sachsen-Anhalt. Dies habe ich oft genug erleben dürfen.
Und wenn dies der Mindestlohn ändern kann, dann bin ich natürlich dafür.

Selbst wenn nun einige Dinge teurer werden. Ich rechne fest damit und bin darauf vorbereitet. Denn auch Rohstoff-Preise, Verpackungen und andere Dinge werden teurer werden.

Die Kaufkraft steigt dafür an anderer Stelle. Und das ist gut für uns alle. Unternehmer und Verbraucher.
Denn will ich als Kunde wirklich, daß Leute für meinen Konsum ausgebeutet werden?

Fassen Sie sich als Mindestlohn-Kritiker dafür ruhig einmal an Ihre eigene Nase! Besonders dann, wenn Sie deutlich mehr als Mindestlohn verdienen!


Montag, 29. Dezember 2014

Winter-Märchen-Reich


Schnee

Jetzt ist er da, der erste Schnee dieses Winters! Wenn man nicht auf Arbeit muß, kann man sich über dieses weiße Winter-Märchen-Reich freuen.

Doch aufpassen muß ich schon bei meinem Spaziergang. Denn der Schnee ist bauch-hoch, stellenweise geht er mir bis zur Schulter! Da will ich doch nicht darin versinken!

Aber jetzt erst einmal die Schaufel her! Jetzt wird Schnee geschippt!


Samstag, 27. Dezember 2014

Mein bunter Kartoffel-Salat

Bunter Kartoffel-Salat
Wenn mal wieder die Sippe vor der Haustüre steht und sich bei mir durchfuttern will, dann möchte ich schon ein wenig Lob für meine Küche einheimsen.
Aber muß man dafür stundenlang in der Küche schuften, während der Rest in der Stube feiert?

Nein, kann ich da ganz ehrlich sagen. Und besonders zu Silvester ist mein bunter Kartoffelsalat ein echter Hingucker!

Der schmeckt - und was genauso wichtig ist: Das Rezept ist ganz einfach!!!

Für meinen Bunten Kartoffel-Salat brauche ich nur ganz wenige Zutaten:

Kartoffeln, Zwiebeln, Apfel, Gewürz-Gurken, Mayonnaise und / oder Joghurt, Wildkräuter-Öl, Salz und Pfeffer.

Der Trick, daß mein Kartoffel-Salat bunt wird, ist die richtige Auswahl der Kartoffel-Sorten.

In diesem Jahr habe ich als Kartoffelsorten gewählt:

  • Blaue St. Galler mit blau-violettem Fleisch
  • Vitelotte mit dunkel-violettem Fleisch
  • Rote Emma mit rotem Fleisch

Dazu kommt noch eine ganz normale Sorte mit weißem oder gelben Fruchtfleisch.

Die Kartoffeln habe ich bei einem befreundeten Bauernhof gekauft.

Die Kartoffeln werden gekocht, geschält und in Würfel geschnitten. Das sieht schon recht bunt aus!
Dann kommen in die Schüssel gewürfelte Zwiebeln, Äpfel und Gewürzgurken.

Jetzt gieße ich über meinen Salat etwas von meinem Wildkräuter-Öl, daß ich selbst gemacht habe. Ich lasse das Öl ein wenig in die Kartoffeln einziehen, damit die später saftiger sind.

Nun kommt noch Salz und Pfeffer dazu. Eigentlich hat man nun schon einen tollen bunten Salat!

Ich rühre unter meine Kartoffeln noch ein wenig Mayonnaise, die ich mit gutem Joghurt gemischt habe.

Mehr braucht man nicht für meinen Bunten Kartoffel-Salat! Denn die bunten Kartoffeln haben einen intensiven Geschmack, der durch mein Oliven-Wildkräuteröl unterstützt wird.
Dieser Salat ist einfach köstlich und ein echter Farbklecks auf dem Teller!

Bei mir gibt es zu Weihnachten und Silvester Zitronen-Weißwürste dazu. Die gibt es in Bernburg nur zu Weihnachten bei einer Fleischerei (Flepro) zu kaufen. Das hat bei mir schon lange Tradition.

Klar, andere Würste passen auch.

Der Kartoffel-Salat hält gekühlt mehrere Tage. Braucht er aber garantiert nicht, weil er so gut schmeckt!




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