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Wochenrückblick

Manchmal hat es sich mit den deutschen Gesetzen so richtig gewaschen.
Besonders, wenn es dabei um das Verwaltungsrecht geht.

Denn dies wird sich wohl ein Waschbär gedacht haben, der das
Bundesverwaltungsgericht in Leipzig besetzt hat. Dort sitzt er nun in einer
Ecke der Fassade und schaut auf die unzähligen Schaulustigen herab.
Dabei dreht er verschmitzt die Ohren, als ob er uns wie Till Eulenspiegel eine
lange Nase drehen möchte.

Doch was bringt ihn dort hinauf, auf dieses Gebäude?

Ist er der erste Vertreter von Animal-Occupy in Leipzig?
Womöglich als Protest gegen eine Zwangsräumung des heimischen Busches?

Oder protestiert er gegen den Abschuß seiner Artgenossen als illegale
Einwanderer in unserer Fauna?

Bist Du mit deiner Maske ein kleiner Robin Hood, der der deutschen Justiz ans
Leder will?

Kann er nicht schreiben? Weil warum hat er kein Transparent enthüllt?
Fehlt es Dir an Papier dazu? Dann gebt ihm doch etwas aus dem Fenster heraus!

Oder steht er einfach nur auf Kaffee und Sekt aus deutschen Amtsstuben, wo er
sich in der Nacht gar heimlich bedient?

Sag doch was, lieber Waschbär! Sonst bekommen wir vom Grübeln noch graue
Haare!


Ein anderes Thema ist der König Fußball, der mit seiner Europa-Meisterschaft
so manchen braven Familienvater zum Sport-Kenner mutieren läßt. Es soll auch
Frauen geben, die beim Anblick strammer Waden sabbernd vor der Glotze hängen!

Auch unsere allbeliebte Kanzlerin Angela Merkel war sichtlich angetan, als sie
unsere Jungs stundenlang vom Training abgehalten hat.
Sie hat regelrecht gestrahlt!

Nun gut, was dem ollen Fritzen die langen Kerls waren, sind unserer Kanzlerin
halt die knackigen Kerle vom Fußballplatze.

Gut ist auch: Da ist doch glatt die Autobahn nach Warschau pünktlich fertig
geworden, um all das irre Reisevolk bequem nach Warschau zu bringen. Nach dem
Ausstieg der Chinesen aus dem Baukonsortium hatte daran schon keiner mehr
geglaubt.


Es gab auch wieder einmal einen neuen Skandal in der deutschen
Politlandschaft! Ein fliegender Teppich unseres Entwicklungshilfeministers war
in diesem Fall der Stein des Anstoßes. Denn es wurde vergessen, bei der
Einfuhr aus Afghanistan nach Deutschland den fälligen Zoll zu bezahlen.

Aber beim eigenen Geld machen unsere Politiker bekanntlich kein langes
Federlesen.
Denn im Landtag von Sachsen-Anhalt wurde die Erhöhung der Diäten schnell
durchgewunken. So macht man das, Du blöder Steuerzahler!


Ganz so schnell war der Bundestag mit der "Herdprämie" für die urdeutsche
Hausfrau und Mutter nicht.
Ist aber auch schwierig: Da schreien die einen nach der Frauenquote in der
Wirtschaft, andere sehen lieber das Weib am Herde schuften....

Aber wie soll das gehen, wo die deutsche Hausfrau nicht mehr kochen kann?
Wirkt sie da nicht ein wenig verloren am High-End-Ofen mit seinen vielen
Knöpfen? So mitten in der modernen Einbauküche?

Also doch besser mehr Kindergartenplätze schaffen? Es gibt ja eine Ministerin,
die will die armen Schlecker-Frauen umschulen. So als Kindergärtnerin oder
Altenpflegerin.

Dann bleibt diesen der Herd daheim wenigstens erspart.


Ja, das ist schon ganz schön kompliziert, was unsere gewählten Volksvertreter
so von sich geben.....

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