Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 7. Oktober 2013

Wochenrückblick.... Schock, Trauer und keine Feier!

Ja, politisch gesehen hat sich ein Deutschland nicht viel getan. Denn dort wurde sondiert und beschnüffelt, wer mit wem, oder wer mit der Merkel ins Regierungs-Boot steigen darf.
Und das viele Anzeichen auf die SPD als neuer Ruderknecht für Merkel deuten, macht die Sache auch nicht interessanter.
Nur, daß ich hier mir meine Bemerkung nicht verkneifen möchte: Der ehemaligen Arbeiter-Partei SPD traut man offenbar noch zu, daß die rudern kann! Denn bei den Grünen wird garantiert erst noch „miteinander darüber geredet“, wie dort gerudert werden könnte.

Ja und die Linke? Die will keiner. Und dies, wo diese Partei der neuen Hemdsärmel mit der Nähe zum Malocher vielleicht noch am besten Rudern kann?
Aber egal, der olle Dampfer Bundesrepublik wird so oder so wieder Fahrt aufnehmen. Nur mit der Navigation und der Richtung der Reise, da gibt es noch Unstimmigkeiten. Klar, da läßt die Merkel nicht jeden das Ruder ergreifen....



Das einschneidenste Ereignis war in der vergangenen Woche wohl das Grubenunglück im Kali-Schacht von Unterbreizbach. Kohlendioxid-Ausbruch nach einer Sprengung. Vergiftete Bergleute, die nach dieser Sprengung den Schacht kontrollieren wollten und dabei vom Kohlendioxid überrascht wurden.

Ja, Bergbau ist gefährlich. Auch trotz unserer heutigen modernen Technik! Was hilft einem die beste Meßtechnik?!

„Hinter der Hacke ist es dunkel“.

Das wissen nicht nur die alten Kumpel. Und wer Löcher in die Erde bohrt, kann schlimme Überraschungen erleben. Und so sind wir, die in einer Region leben, die die Wiege des weltweiten Kali- und Salzabbaues ist – mit all ihrem Reichtum und negativen Folgen, mit unseren Gedanken bei den Familien in Unterbreizbach.

Und so senden wir aus dem Salzlandkreis ein „Glück Auf“ nach Thüringen! Denn „Glück Auf“ heißt: Komm mit Glück wieder herauf! Und hoffentlich gesund.



Der nächste Schock kam aus dem reichsten Land der Welt, wie immer so schön gesagt wird: den USA.

Die Fiskal-Klippe drohte und was machen die Reichen Republikaner? Stürzen den alten schweren Straßenkreuzer USA einfach die Klippe runter!

Fuß vom Gas? Blödsinn!

Soll doch der Obama sein Obamacare in den ….. Stecken?

Eigentlich staunen wir Deutschen da schon gewaltig über dieses Gebahren. Wir, ein Land, wo die Sozialversicherung vielleicht nicht erfunden, aber so ziemlich von Anfang an genutzt wird, schütteln unseren Kopf.

Was ist daran schlimm, wenn alle Menschen krankenversichert sind?

Aber: Wenn ich dann aus den USA Aussagen höre, die da ungefähr klingen:

„Wenn sich in der Schule Kinder erschießen, dann ist das Demokratie. Wenn sich aber solch ein angeschossenes Kind kostenlos behandeln läßt, dann ist das Kommunismus. Und der muß verhindert werden....!“

Und wo ich immer noch nicht verstehe, was daran Demokratie ist, wenn ein Knallkopf mit rotglühendem Sturm-Gewehr durch eine Schule rennt und was daran Kommunismus ist, wenn ich ein Recht auf Gesundheitsbehandlung habe......

…Da macht man in Amerika die Bude dicht. Unbezahlter Urlaub für Staatsbedienstete, die nun in die Schuldenfalle tappen, Abwertung des US-Dollar, weil der Glaube an die US-Wirtschaft sinkt.....
...Und eine kleine Gruppe Milliardäre von einer obskuren Tee-Partei hat das Land in der Klaue.

Doch warum nehmen die ein Volk und die US-Wirtschaft als Geisel für ihre (fast schon terroristische) Ziele????


Klar, wir Deutschen profitieren auch davon. Denn durch den schwachen Dollar wird der Euro stark.

Und das Benzin billiger.

Doch wer profitiert in den USA im Streit um den Haushalt und dem Shutdown?

Die, welche mit dem US-Dollar und Euro spekulieren. Und dabei viel Geduld haben....
….und abwarten
….und Tee trinken.




Die  nächste Schock-Meldung der vergangenen Woche war das Flüchtlings-Drama vor Lampedusa. Auch hier wieder das Thema: Verzweifelte Flüchtlinge in einem überfüllten Boot, welches die Fahrt über das Mittelmeer nicht überstehen konnte.

Und wieder wird debattiert, was mit solchen Flüchtlingen passieren soll, die nach Europa kommen. Dieses Thema wird aber schon seit Jahren verdrängt und Länder wie Italien sind mit dem Flüchtlings-Strom überfordert.
Doch wo hier letztendlich nur über das Symptom geredet wird, da bleibt die Ursache unberührt.
Leichter wäre doch die Frage, was man tun kann, damit diese Menschen in ihrer Heimat bleiben können?
Denn freiwillig verläßt doch kein Mensch sein Heim.

Klimawandel bekämpfen? Das überfischen der Weltmeere mit riesigen Schleppnetzen beenden und den dortigen kleinen Fischern wieder eine Lebensgrundlage geben? Bildungs- und Selbsthilfe-Projekte dort fördern und Krisenherde konsequent bekämpfen?
Denn auch damit kann man Geld verdienen. Und Bildung ist der erste Schritt gegen radikales Gedankengut.

Aber nö.

Wer absäuft, nachdem er sein letztes Hemd den Schleppern und Menschenhändlern überlassen hat, der macht doch keine Probleme mehr....
Und über 130 Tote mehr, die Lampedusa nicht mehr erreichen konnten, werden wohl in der Dunkelziffer der versunkenen Träume eines menschenwürdigen Lebens auch nicht mehr auffallen...



Nächste Meldung:


Bundeswehr übergibt Camp in Afghanistan.

Schön, ein Kriegsschauplatz für unsere Armee weniger. Geld gespart.

Doch was haben wir in all den Jahren erreicht? Was wurde dort wirklich dauerhaft aufgebaut und was steht nun als Investmentruine in Afghanistan herum, weil es dort kein Mensch nutzen kann?
Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur?

Genaues erfährt man nicht.

Es war garantiert nicht alles Falsch, was unsere Leute dort geleistet haben. Klar, hinterher hätte man auch einiges anders machen können.

Wichtig ist für mich nun die Frage: Was machen die Menschen in Afghanistan nun mit diesen Dingen? Haben wir sie auch genügend für „die Zeit danach“ vorbereitet?

Und:

Was passiert nun mit den afghanischen Hilfskräften von diesem Standort in Kundhus, die für uns Deutsche dort gearbeitet haben. Haben wir auch an ihre – und vor allen Dingen sichere – Zukunft gedacht?



Und irgend etwas war auch noch in der letzten Woche???

Was war das nur???

Ach ja – Tag der Deutschen Einheit!

Haben Sie gefeiert?

Ich nicht. Ich habe gearbeitet.

Und wo noch immer Unterschiede zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen gemacht werden, zum Beispiel bei den Löhnen,....

...da kann von einer Einheit keine Rede sein.

Alles andere ist Schönfärberei.


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