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Wochenrückblick..... von Merkel, Rußland und einer Wurst

Wenn ich etwas letzte Woche gelernt habe, dann ist das dies:

Um die Wurst kommt keiner vorbei!

Das ging schon Anfang der Woche los, als die Medien feststellten, daß Merkels Hosen-Anzug nicht mehr so straff sitzt. Auch die Jacke fiel ein wenig lockerer aus und unsere mehr oder weniger beliebte Kanzlerin sah nicht mehr aus wie eine eingeschnürte Salami.

Gut, da hat sie vielleicht eine Konfektionsgröße mehr genommen, dachte ich mir.

Aber nein, dies war nicht des Pudels Kern.

Pure Willensstärke unserer Angela Merkel war der Grund, verbunden mit einer klaren Ansage! Denn alles, was nach Futter und späterem Fettpolster aussah, sollte sofort aus ihrem Greif-Bereich entfernt werden! Und so standen in den Sitzungen solche Dinge außerhalb der Armlänge unserer Bundeskanzlerin wie die geliebten Kekse und die Brötchen mit der Wurst!

Das erklärt natürlich so manches Verhalten unserer Kanzlerin! Dieses ständige Hüh und Hott ihrer politischen Aussagen. Dieses lange Reden, ohne auch nur ein konkretes Wort zu sagen....

Unsere Bundeskanzlerin war auf Entzug!

Und wo sich so mancher Medienstar in der Klinik entspannt den Pulver-Rest aus der Nase blasen läßt, da ist unsere Kanzlerin knallhart!
Eine Walküre wie unsere Angela macht die Drogen-Entseuchung auf Arbeit! Und dies immer in ständiger Versuchung, rückfällig zu werden!

Und nun sehen wir das Ergebnis: Sie ist zwar immer noch nicht schlank, hat jetzt aber ihre Schwäche zu den geliebten Mett-Brötchen voll im Griff.

Und ein neues Kampf-Gewicht.

Tschüß Ihr geliebten Gehacktes-Brötchen mit den Zwiebel-Ringen! Fort mit 10 Kilogramm Körpergewicht!


Ja, beim Thema Wurst, da scheiden sich die Geister. Besonders seit Sonntag.

Also ich bin jetzt nicht mehr beim Thema Essen. Sondern beim Song Contest der Eurovision.

Na diese Wurst wird dem Putin wohl die Wurst-Bemme voll im Halse stecken bleiben lassen haben! Und nicht nur dem!
Ja, wer sich eine gepflegte Homophobie leistet, dem mag an diesem Abend der Appetit vergangen sein.

Uns anderen Leuten aber garantiert nicht.

Ich habe erst spät zum ESC geschalten, wie ich hier zugeben muß. Denn der war mir in diesem Jahr recht egal.
Wer sich am Wochenende in einem Funk-Loch saß, dem möchte ich hier schon einmal sagen, daß der deutsche Beitrag nicht letzter geworden ist.
Auch habe ich wohl im Vorfeld verpaßt, welche politische Dimension der ESC haben sollte, der sich zuvor als spaßige, aber große Tralala-Show tarnte.

Gut, jeder darf seine Meinung zum Sieger haben wie er will. Ich hatte andere Favoriten, deren Lied mir mehr gefallen hat. Aber die Botschaft des ESC in diesem Jahr gefällt mir und damit auch der Sieg einer voll-bärtigen Lady mit dem Namen Conchita Wurst! Denn wir Europäer wollen ein Europa der Toleranz und der Freiheit! Das sind die Grundlagen für ein vereintes Europa, wo jeder die gleichen Chancen haben soll.

Ja, nun kommt man auch an dieser Conchita Wurst nicht mehr vorbei, auch wenn von mancher Kanzel oder in TV-Sendung etwas anderes gepredigt werden sollte.

Mag doch dem einen oder anderen Zeitgenossen diese Wurst schwer im Magen liegen, ich nehme es gelassen.

Nur wo wir soeben beim Thema Toleranz waren: Irgendwie taten mir die beiden Mädchen des russischen Beitrages des ESC dann doch leid. Denn erst drohte Rußland mit dem Rückzug, falls Conchita Wurst aus Österreich antreten sollte. Und dann wurde auch noch jedesmal gepfiffen und gebuht, wenn es Punkte für Rußland gab.
Denn in dem Alter, da ist dies ein enormer Druck, kann ich mir vorstellen. Pech für sie, daß man Rußland im Moment in Europa nicht mag. Schlecht für alle Russen, die sich nun im Ausland schämen müssen, nur weil sie von dort kommen – besonders wenn man womöglich selbst eine andere Meinung zur Politik des Landes haben sollte. (Die anderen sollen sich zu Recht schämen!)

Aber wer kennt dieses Gefühl nicht.... uns Deutschen geht es da oft auch nicht anders.
Gut, manchmal schäme ich mich auch für meine Landsleute.


Bekloppte Leute gibt es aber auf der ganzen Welt.

Zum Beispiel wohnen da welche in Nigeria. Da werden eben mal so hunderte Dorfbewohner getötet. Oder einfach so hunderte Mädchen in die Sklaverei geschickt, nur weil sie in die Schule gehen und das diesen Idioten mißfällt.
Verbrechen werden nicht besser, nur weil man die im Namen einer seltsamen Auslegung seiner Religion ausführt. Und Boko Haram gehört eben mit zu diesem unmenschlichen Abschaum.

Deshalb kann man die Kampagne Bringt uns unsere Kinder zurück aus Nigeria nur unterstützen!
Wer sich beteiligen will, sollte es hier tun:

https://www.change.org/de/Petitionen/%C3%BCber-200-m%C3%A4dchen-werden-in-nigeria-vermisst-bitte-findet-sie-bringbackourgirls

Auf Twitter: #bringbackourgirls

Also ich habe es getan, weil man hier nicht wegschauen kann!


Aber wo geschossen wird in der Welt, da verdienen andere. Auch deutsche Firmen. Berlin genehmigt 43 Prozent mehr Kleinwaffen-Exporte, konnte ich letzte Woche lesen. Und mit Kleinwaffen sind keine Luftgewehre gemeint.


In der Ost-Ukraine gab es schon wieder ein Referendum. Hier hieß es: Ukraine oder eigener Staat.

Seltsam, warum nicht Rußland?
Oder will Putin Euch doch nicht bei sich haben? Anders als die Krim?

So richtig blicke ich beim Thema Ukraine aber auch nicht mehr durch. Was wollen diese Separatisten? Und vor allem: Warum machen die das alles so übereilt?
Auch den Ergebnissen dieses Referendums kann ich nicht glauben.

Und – Warum wollte sogar Putin, daß dieses Referendum verschoben wird?


Aber manche Dinge werden eben für immer im Verborgenen bleiben.

Wie garantiert auch der Ausschuß zur NSA-Affäre. Was soll ein Ausschuß aufdecken, wenn er dabei behindert wird?

Und warum sollte Deutschland Snowden an die USA ausliefern, wo er doch für uns in Deutschland der Zeuge und die NSA  für uns der Täter ist? Denn die NSA war es, die in Deutschland deutsches Recht gebrochen hat!

Fragen über Fragen....

Andere Angelegenheiten wurden letzte Woche sehr entspannt begonnen. Berlusconi nimmt seinen Sozialdienst auf und findet diesen nicht schlimm, wie er sagt....

Klar, besser als der Knast ist der Sozial-Dienst garantiert.



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