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Wochenrückblick: Von Drohnen und Geburtstagen

Die letzte Woche verlief ruhig. Fast ruhig.

Denn natürlich ist in der Welt viel passiert. Aber dies war alles weit weg. Zumindest für mich.
Nicht für die betroffenen Personen.

Aber irgendwie war die Woche voll mit Geburtstagen und Jubiläen. Bei einigen wünschte man sich, man bräuchte sich nicht daran zu erinnern.

Denn haben Sie mitbekommen, daß letzten Montag vor 30 Jahren der HIV-Virus entdeckt wurde?

Klar, man würde sich lieber gern nicht daran erinnern. Doch ist eine Gefahr und Plage gebannt, nur weil man den Kopf in den Sand steckt?

Eben!

So freuen wir uns nun lieber doch darüber, daß vor 30 Jahren jemand diesen HI-Virus überhaupt gefunden hat. Sonst würde die Medizin bei diesem Thema immer noch im Dunkeln stehen.


Der Dienstag erschütterte uns mit den Bildern der Zerstörung durch die Monster-Tornados in Oklahoma.

Wieder einmal hat uns Mutter Natur gezeigt, daß sie den längeren Arm hat, wenn es ihr mit uns zu bunt wird.
Besonders wenn man sich noch an die Bilder des 11. September vor wenigen Jahren an den Hagelsturm in den Gemeinden südlich von Bernburg an der Saale erinnert....

Und wo unsere massiven Steinhäuser in Deutschland diesem Hagel-und-Sturm-Unwetter keine Gewalt bieten konnten, da möchte man nicht erleben, was die Menschen in Oklahoma in ihren Leichtbau-Häusern erdulden mußten.

Doch wie kann man sich dagegen schützen?

Sturmflieger mit ihren Flugzeugen anfordern, damit die Silber-Ionen in die Sturmwolken blasen?

Dies wird ja am Bodensee und an vielen anderen Orten der Welt gemacht, um Hagel abzuwehren.

Doch was passiert wirklich, wenn zum Beispiel dort am Bodensee der Hagel verhindert wird in den Wolken?
Kriegen wir dann bei uns an der Saale das Unwetter doppelt stark ab?
Ich denke, so richtig kann das niemand sagen.

Besser Finger weg vom Wetter!


Auch war DAS Thema der Woche der Kauf der Drohne Euro Hawk durch unsere Bundesregierung. Da wird ein Ding ohne TÜV gekauft, das nie fliegen darf! Und nur, weil diese Drohne keinen Aufprallschutz hat!

Völlig überteuerten und nutzlosen Schrot haben sich unsere Verteidigungsminister (denn der letzte war das nicht allein) von den Amerikanern andrehen lassen. Teuer und dennoch wertlos, weil nicht nutzbar.
Und nun will kein Politiker die Schuld und Verantwortung dafür übernehmen.

Warum auch, den Schaden haben nur wir Steuerzahler. Da sind wir selber Schuld, weil wir diese Politiker gewählt haben.

Also nicht jammern und meckern.

Dafür hat zum Dank unsere Kanzlerin Angela Merkel dem Mindestlohn eine Absage erteilt. Denn vor der Wahl sei dieser nicht zu schaffen, und nach der Wahl ist der Mindestlohn ihr völlig egal.
Vermuten wir an dieser Stelle....


Es gab aber, wie im Titel angedeutet, reichlich große Jubiläen zu feiern. Irgendwie waren alle in Leipzig.

Bleiben wir bei Nummer 1:

Der Geburtstag von Richard Wagner. Der wäre nun 200 Jahre alt geworden.
Gut, in Leipzig hat der junge Wagner nicht viel vollbracht. Außer Spiel, Weib und anderes Amüsement.
Und ganz makellos war der spätere Freund des schönen Bayern-Königs Ludwig auch nicht. Wollen wir nicht verschweigen, daß er ein bekennender Antisemit war.

Ein Popstar eben, mit Ecken und Kanten, arrogant, was das Zeug hält. Gefeiert wurde trotzdem. Genie und Wahnsinn aus Leipzig eben.


Dann wurde die alte Tante SPD 150 Jahre alt. Das brachte reichlich hohen Besuch nach Leipzig.

Ja, das ist schon eine Geschichte: Der Weg von einem Arbeiter-Verein zu der ältesten Partei Deutschlands!

Nun ist sie so alt, daß die SPD sogar die deutsche Arbeiterklasse überlebt hat! Denn irgendwie gibt es die nach Agenda2010 nicht mehr.

Kaum ein Malocher war zu sehen, der auf das Wohl seiner Partei anstoßen wollte! Leere Bierbänke auf dem Platze in Leipzig.

Oder liegt das daran, daß die SPD nicht mehr die Partei des kleinen Mannes ist? Des Arbeiters, Bergmanns, Kleinangestellten? Fühlt er sich dort nicht mehr wohl, weil die SPD zu fein und mittig geworden ist? Eben zu spießig???

Finde ich diese Hemdsärmel-Träger und Bier-Trinker nun woanders, um den Staub aus der Kehle zu spülen?
Bei den Linken vielleicht???

Da fällt mir ein - Lieber Hans Jochen Vogel! Du mußt doch nicht die arme Frau vom Morgenmagazin der ARD so anschreien! Denn die gehört schon zu der Generation, die die SPD in ihrem feinen Zwirn nicht mehr als Arbeiter-Partei wahrnehmen konnte!


Es gab auch gute Nachrichten in der letzten Woche!

So hat zum Beispiel die EU das alberne Verbot von Olivenöl-Kännchen in den Gaststätten aufgehoben!

Wer hätte das gedacht!

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