Direkt zum Hauptbereich

Die Ölpest im Garten

Haben Sie es heute auch in den Nachrichten gehört? Das Land Sachsen-Anhalt
klagt gegen das Gentechnikgesetz. Warum? Zum Schutze der Anbauer gentechnisch
veränderter Pflanzen. Was bedeutet das für uns Verbraucher? Was ist daran so
gefährlich?

Ich habe da mal meinen Nachbarn Paul gefragt. Das ist ein Marder, der wohnt im
Hühnerstall. Paul weiß alles. Der sagte: Gentechnik verpestet deinen Garten
wie die Ölpest die Küsten in Amerika. Stell Dir vor, neben deinem Garten steht
Mais oder Kartoffeln, die gentechnisch verändert sind. Wenn Die blühen, holen
die Bienen dort den Pollen (ja, Bienen holen auch Maispollen). Die fliegen
dann in deinen Garten und bestäuben deinen Mais und Kartoffeln mit diesem
verseuchten Pollen. Der Samen den du dann erntest, ist dann auch gentechnisch
verseucht.

Warum klagt jetzt Sachen-Anhalt im Sinne der Gentechnik-Firmen? Wieder zurück
zur Ölpest: Da ist doch glatt die Bohrinsel in die Luft gegangen und die
Quelle sprudelt fleißig. Ups -kann ja mal passieren. Jetzt wird aber der
Strand dreckig, die Fischer verlieren die Arbeit, die Hotels gehen in die
Pleite und die Grundstückspreise fallen in den Keller. Aber warum soll der
Ölkonzern den Schaden bezahlen? Da sollen sich mal schön die Fischer, Hotels,
Strandanwohner etc. am Schaden beteiligen. Haben doch selber Schuld, hier zu
wohnen! Sie wollen doch den weißen Strand, nicht der Ölkonzern. Der wohnt ja
in England. Dem ist der Strand egal....

... und so ist das auch mit der Gentechnik. Der, der den Profit hat, soll
geschützt werden. Es geht ja um ein paar Arbeitsplätze. Die tausend anderen
Arbeitsplätze in Landwirtschaft, Müller-, Bäcker- und Fleischerhandwerk,
Tourismus, und und und.....und wir Verbraucher sind denen egal. Wir dürfen den
(Kartoffel-)Salat dann schlucken. Aber bitte nicht murren!!!

Ja, so ist das.

s. auch www.honighaeuschen.de

Demnächst beim Gourmetkater:

Beiträge von Gourmetkater

Hat der Beitrag gefallen?

Hat der Beitrag gefallen?
Kauf dem Autor einen Kaffee!

Newsletter Gourmetkaters Rundschau

Newsletter Gourmetkaters Rundschau
Jetzt kostenlos abonnieren! Jederzeit kündbar!

Meistgelesen

In Gourmetkaters Kochtopf: Mispelbrot, oder doch Konfekt?

Mispel   In diesem Jahr hat mein Mispelbaum wirklich alle Erwartungen übertroffen! Mispelfrüchte ohne Ende! Da mußte ich mir echt einen Kopf machen, was ich alles daraus mache. Klar, zuerst habe ich Unmengen an Mispel-Marmelade gekocht. Die ist lecker, gerade auch zu Weihnachten. Weil die Mispel ein wenig nach Datel und Feige schmeckt. Und so habe ich wirklich viele Gläser Marmelade kochen können. Die Menge stört mich hier weniger, weil ich ja vom Marmeladenverkauf lebe. (Die Mispel-Marmelade kann man auf meinem Shop www.gourmieze.de kaufen...) Aber warum immer nur für andere Leute kochen? Und wo ich die Mispel - besonders in gekochtem Zustand - so liebe, kam mir das Mispelbrot in den Sinn. Dies ist eigentlich ein Konfekt. Aber beim Quittenbrot heißt es ja auch Quittenbrot. Also mache ich aus meinen Mispeln nun Mispelbrot. Das geht ganz einfach: Die schönen Mispeln müssen zuerst vom Baum. Sind sie noch nicht ganz reif, passiert da nicht viel. Ich warte aber immer ganz lang, bis si...

Ei guckt aus Loch

Ei guckt aus Loch Meine Leute hatten gestern ihren Marktstand auf dem Markt. Und auf so einem Markt, da ist das mit dem Essen immer so eine Sache. Entweder es gibt am Imbiß Bratwurst. Oder so eine Suppe mit zweifelhafter Herkunft. Denn richtig kochen, dies mach kaum ein Imbiß ( es sei denn: das Aufwärmen einer Büchse gehört dazu). Und so eine Industrie-Wurst, die es auch im Supermarkt gibt, die kann ich mir daheim selber in die Pfanne hauen. Meine Leute und ich essen auf den Märkten meist nur, wenn es gute Sachen von regionalen Erzeugern gibt. Eben echt vom handwerklichen Fleischer oder Bäcker. Dann bin ich auch bereit, etwas mehr dafür zu bezahlen! Weil frische und echte Kost schmeckt! Jedenfalls kamen meine Leute gestern nach dem Markt müde und hungrig bei mir an. Und nach so einem Schmuddelwetter sollte es schon etwas sein, was Warm ist. Aber noch ewig kochen? Ich habe mich da doch glatt an ein schelles Rezept erinnert, daß mir Yvonne verraten hat. Wir waren darauf gekomm...

Ackern unter Volldampf

Dampfpflug Heucke Gatersleben von 1928 Am letzten Samstag gab es für die Freunde alter Landtechnik in Bernburg-Strenzfeld ein ganz besonderes Ereignis! Denn beim dortigen Historischen Erntefest war ein Dampf-Pflug-Gespann von der Landmaschinen-Schule Landshut-Schönbrunn zu Gast! Und wer von uns so einen legendären Dampf-Pflug, von dem unsere Großväter immer so schwärmten, noch nie bei der Arbeit gesehen hat – der hatte an diesem Tag Glück. Denn wer auf dem Feld ein wenig tiefer gräbt, kann auch heute immer noch die sogenannte Pflug-Sohle im Bodenprofil unserer Schwarz-Erde-Böden im Harz-Vorland erkennen. Doch was ist eigentlich ein Dampf-Pflug? Bei diesem Maschinen-System wird ein Kipp-Pflug, der von einem Draht-Seil gezogen wird, zur Bodenbearbeitung eingesetzt. Die Dampf-Kraft dafür lieferte zunächst 1 Lokomobil (mit einer Umlenk-Rolle am anderen Feld-Ende – das sogenannte Rundum-System). Das Seil war bis zu 800 Meter lang. Im Jahre 1858 stellte die Firma Fowler a...
Zum Shop - Die Waage

In meinem Garten & mehr...

Haupt-Feeds | Gourmetkaters Welt