Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Sonntag, 3. Januar 2016

Frohes neues Jahr 2016!

Ich wünsche allen Lesern ein tolles Jahr 2016!

Na, lieber Leser, haben Sie den Start in das Jahr 2016 auch gut verkraftet???

Ist der Kater im Kopf gewichen, auch wenn es einen Hangover gab? Sind alle Finger und sonstigen Körperteile noch dran? Wissen Sie noch, wo Sie waren und was Sie gemacht haben?



Ist der Rausch ausgeschlafen und das Katerfrühstück erst einmal verdaut, dann ist einem das eh alles egal.

Aber Leute, war das ein Geballer in der letzten Nacht des Jahres 2015! Das ging ja bei Euch Menschen schon am Nachmittag des Silvester-Tages los und endete erst am späten Neujahrsmorgen! Sperrfeuer ohne Ende! Keine Pausen!
Da soll keiner kommen und behaupten, die Leute hätten kein Geld! Ich sage ja nichts gegen ein paar Raketen. Aber dieses unendliche Geknalle!? Vereinzelt sogar noch am 2. Januar???!!!

Ich will nicht wissen, was in den Notaufnahmen wieder los war. Und wie viele Häuser in Deutschland dem Raketen-Beschuß zum Opfer gefallen sind.

Und erst Tiere! Wir armen Tiere, wo das Ohr noch gut hören kann! Anders als bei Euch Menschen. Da werden mit Böllern Kinder schon zu Enten-Schrecks und Biber-Mördern! Ein kleines Biber-Mädchen! Aber sagt da jemand etwas???

Vor Flüchtlingsheimen sollte man nicht böllern, wurde zuvor gesagt. Das könnte die an den Krieg erinnern.
Das Böllern von denen verbieten lassen?! Von Ausländern?!

Ja warum denn nicht?!

Also die Oma von meinen Leuten, die mochte diese Silvester-Ballerei auch überhaupt nicht. Besonders schlimm fand sie diese Heuler von Raketen.
Und das lag nicht daran, daß sie in einem Fachwerk-Haus lebte, wenn sie an diesen Abenden mit Papieren, Sparbuch und gepackten Taschen das Silvester-Inferno über sich ergehen lassen hat. Nein, sie hat mir einmal den Grund ihrer Angst vor dem Lärm zu Silverster erzäht: Es war nicht nur die Angst, dieses Haus durch Raketenfeuer zu verlieren. Ihre Heimat. Ihre neue Heimat.
Nein, dieses Geballere brachte bei Ihr in jedem Jahr wieder die Erinnerungen an den Krieg und die Flucht 1945 hoch. Die Flucht allein mit zwei kleinen Kindern, der Front im Nacken und den Tieffliegern über dem Kopf. Ohne den Mann, der ja im Krieg war. Die ständige Angst, auf der Flucht erschossen zu werden. Ohne zu wissen, was das Morgen bringen würde.
Dort, wo sie laut Vertriebenen-Behörden hin sollte, in die Heimat der Vorfahren in Schwaben, ist sie nie angekommen. Irgendwann war die Puste in Mitteldeutschland aus. Mit ihren Kindern.
Und diese schlimmen Erinnerungen kamen bei ihr jedes Mal wieder hoch. Jedes Jahr zu Silvester.
Darauf hätte sie gern verzichtet.

Aber das juckt Euch Knallköpfe ja eh nicht. Auch nicht der Giftmüll, den Ihr zu Silvester in die Luft blast. Oder die parkenden Autos am Straßenrand - alles Kollateral-Schäden. Ist doch nur Fun, diese Raketen- und Böller-Schlacht.

Ach und der Müll, der heute immer noch auf den Straßen liegt, diese ausgebrannten Raketen-Batterien und Böller-Leichen?
Wer macht den Dreck eigentlich weg?

Ja, liebe Knallköppe. Ich will Euch das Geballere ja nicht verbieten. Aber gerade hier sollte man auch zeigen, welche Art von Kinderstube man genossen hat. Auch wenn es Silvester ist.



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