Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 19. Mai 2014

Wochenrückblick..... zwischen Himmel und Erde

Wieder ist vom Jahr 2014 eine Woche vergangen. Eine Woche der Schlagzeilen voller Katastrophen und Krisen!

Ach Leute, wäre das schön, wenn man einmal keine Verbrechen in den Nachrichten sehen würde. Einfach weil die Menschen dieser Erde vernünftige Wesen geworden wären.

Ist wohl aber eine Utopie eines kleinen schwarzen Katers wie mich. Denn eins ist klar:

Ihr Menschen werdet nie vernünftig!

Nicht nur, daß Ihr mir immer genau das Futter vor die Nase stellt, auf welches ich im Moment nun gerade keinen Appetit habe...

Aber manch einem Zeitgenossen, dem kann die Opfer-Rolle gar nicht passender begegnen. Wie dem Hoeneß zum Beispiel.
Ja genau dem Fußballmanager mit Wurstfabrik, der mal eben ein paar Milliönchen vergessen hatte, daß er die noch irgendwo vor der Steuer vergraben hatte. Und wo ich diesem Mann das Erinnerungsvermögen eines Eichhörnchens wirklich nicht zutrauen möchte?!
Jedenfalls dieser Hoeneß wurde nun erpreßt, daß er einen unvergeßlichen Höllen-Knast-Besuch haben werde. Gut, daß macht man nicht, Leute erpressen. Und Hoeneß ist Steuerhinterzieher. Kein Mörder.
Aber irgendwie schafft es der Hoeneß schon wieder einmal, in den Medien ein Opfer zu sein. Nicht Täter. Und ihr Leute habt schon wieder Mitleid mit ihm. Dem armen.
Der uns nicht an seinem Reichtum teilhaben lassen wollte. Weil er uns alle bei den Steuern betrogen hat.

Ja die Steuern! Übrigens, die OECD fordert eine radikale Steuerreform für Deutschland. Denn bei uns geht die Schere zwischen Armut und Reichtum immer weiter auf. Obwohl wir ein reiches Land sind.
Und ich finde, ein Mindestlohn ohne wenn und aber wäre auch ein guter Schritt gewesen. Ein Mindestlohn ohne Ausnahmen bei den Armen! Es müssen ja nicht wie die in der Schweiz geforderten 18,00 Euro sein!
Aber nein, das mit dem Mindestlohn für alle kann man von der mitregierenden SPD nicht verlangen. Einer ehemaligen Arbeiter-Partei. Für mich ein Betrug an ihren eigenen Wählern. Und das so kurz vor der Europa-Wahl.

Obwohl, Wähler vergessen schnell....

Aber nicht das Internet. Das vergißt nichts.  Jetzt hat der EuGH das Recht auf Vergessen im Internet gestärkt.
Ja gut. Aber wie soll das gehen? Wäre dies denn nicht auch eine Zensur des Internets?
Klar, Opfern wäre damit geholfen. Aber in diesem Fall ging es um ein Zeitungsarchiv.
Also welche Meldung soll nun gelöscht werden und welche nicht? Und sollen denn nun Suchmaschinen diese Quellen finden dürfen oder nicht? Wenn nicht – was darf eine Suchmaschine dann finden? Und wer bestimmt dies?
Konkret ging es hier um Google. Aber letztendlich müssen wir uns diese Fragen alle stellen.

Eigentlich sollte man nach vorn schauen. Was vergangen ist, ist vergangen. Und kann nicht mehr geändert werden.
Italien fordert eine europäische Flüchtlingspolitik, weil es mit den tausenden an Flüchtlingen aus Nordafrika überfordert ist. Aber einfach nur abschotten? Oder doch besser den Menschen vor Ort bessere Lebens-Bedingungen ermöglichen? Das wäre doch einmal eine Ansage der Europa-Politik!

Wie wichtig dieses Thema ist zeigt uns immer wieder die Krise in der Ukraine. Was wissen wir denn eigentlich, was dort genau passiert?
Wer sind die Separatisten überhaupt?
Sollen diese Leute mit an die Runden Tische, wie es die OSZE fordert. Die Separatisten müssen mitreden können, wenn es zu friedlichen Lösungen kommen soll, die alle Teile der Bevölkerung tragen würden. Oder etwa nicht?
Die UN werfen den Separatisten in der Ost-Ukraine gezielte Tötungen vor. Damit sind die Separatisten natürlich kein guter Verhandlungs-Partner an den Runden Tischen der OSZE.
Aber wenn es Rußland und Europa nicht gelingt, den Konflikt in der Ukraine zu überwinden, dann gibt es dort bald Zustände, wie wir sie damals auf dem Balkan hatten. Zu lange von der Welt weggeschaut und analysiert, von Rußland ausgebremst – und das mitten in Europa.
Und dann hätten wir wieder Flüchtlinge, die zu uns möchten.

Ja der Balkan. Nun Schauplatz einer vernichtenden Jahrhundert-Flut! Alles vernichtet, was sich Menschen mit Ihrer Hände Arbeit aufbauen können. Der Himmel liefert nicht immer das, was man sich erhofft.
Zehntausende fliehen vor dem Wasser der Balkan-Flut. Und es gibt schon über 20 Tote zu beklagen.
Uns Katzen, Hunde und anderen Tiere nicht mitgerechnet.

Und wo der Balkan absäuft, da bebt in Deutschland die Erde: Ein Erdbeben der Stärke 4,2 erschütterte Südhessen!

Aber auch unter der Erde, da ist man nicht sicher. Besonders dann nicht, wenn der Profit an erster Stelle der Begehrlichkeiten steht.
Denn diese Meldung aus Soma in der Türkei erschütterte uns letzte Woche:  Hunderte Kumpel nach Minen-Einsturz eingeschlossen!
Dann folge: Mehr als 150 Tote nach Grubenunglück in der Türkei!
Kurz darauf: 238 Tote bei Grubenunglück in der Türkei!

Klar, wenn da Wut auf Erdogan und seine Regierung aufkommt. Besonders auch dann, wenn man lesen muß, daß Gewerkschaft und Bergwerks-Kontrollen lange zuvor vor solch einem Unglück gewarnt hatten! Doch alle Sicherheitswarnungen seien ignoriert worden.
Folgerichtig ruft die Gewerkschaft zu einem Massenstreik auf.

Was macht der Menschenfreund Erdogan? Der beschwert sich über die in seinen Augen schlechte Berichterstattung der Medien. Vor allem den Medien aus dem Ausland.
Zur Krönung gibt es dann diese Bilder: Tränengas und Knüppel gegen wütende Demonstranten. Ein Erdogan-Berater tritt auf Demonstranten ein! Und als ob das noch nicht genügen würde, da würgt Erdogan auch noch höchstpersönlich einen wütenden Hinterbliebenen des Bergwerksunglückes.

Nein, diese Mine sei modern und auf den neuesten Stand der Technik gewesen, heißt es offiziell.
Und damit dieses alberne Märchen eines Erdogan bestand hat, sind nun alle Proteste in Soma verboten worden.

Die Bergungsarbeiten in Soma sind abgeschlossen, die Wut der Opfer-Familien bleibt.
So sieht die ideale Welt eines Erdogan aus.....

Ist schon nicht schön, was so auf unserer guten alten Erde passiert. Wenigstens gibt es am Himmel darüber Ruhe. Oder?

In den USA  wurde die Trägerrakete Delta IV erfolgreich gestartet. An Bord war ein Navigations-Satellit, der von Boeing gebaut wurde.
Beim Transport von Personal zur ISS ist aber auch die USA auf die Träger-Raketen  mit den Sojus-Kapseln aus Rußland angewiesen.
Rußland spielt deshalb die Trumpf-Karte aus und will 2020 die Zusammenarbeit mit den USA beenden.
Peinlich nur, daß kurz vor dem Start der US-Rakete eine russische Träger-Rakete des Typs Proton-M abgestürzt ist. An Bord war ein Satellit, der im Hinterland Rußlands Internet ermöglichen sollte. Der Telekommunikationssatellit vom Express-AM4P war von der Airbus-Tochter Astrium gebaut worden.
So bleibt man in den Weiten des russischen Bären vom Internet verschont, mit seinen Verlockungen und Informationen, demokratischem Gedankengut....

Ruhe eben – am Himmel.



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