Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 31. März 2014

Wochenrückblick.... Eine Sinn-Krise?!

Eigentlich war in der vergangenen Woche nicht allzu viel los. Zumindest gefühlt für mich.

Da wird noch immer das Flugzeug im indischen Ozean vermißt, die Krim – naja.

Aber eine Meldung hat mich doch wirklich auf die Palme gebracht:

Was denkt sich denn dieser Zoo in Kopenhagen, der da seine Tiere umbringt!?

Ja gut, das sind Nutztiere sagen manche. Eben wie ein Schwein für das Kotelett. Aber der große Unterschied zum Schweinemastbetrieb ist der:

In der Landwirtschaft macht man kein Hehl daraus, daß die Tiere geschlachtet werden, um uns möglichst billig mit Fleisch zu versorgen.
Daß wir das womöglich nachher wegwerfen, weil wir eben das Leben dieses armen Geschöpfes nicht richtig schätzen und das Fleisch zu billig war, das ist eine andere Geschichte.
Aber das Schwein im Stall hat keinen Namen. Nur eine Nummer.

Aber der Zoo!

So ein Zoo lockt die lieben Kinderchen mit ihren zahlenden Eltern und Großeltern an - mit Tieren. Gut machen sich dafür Tier-Babies mit ihren großen Kuller-Augen.
Und da werden Tier-Taufen veranstaltet, wo das liebe Zoo-Tier einen Namen bekommt.
Und egal wie schön oder häßlich dies possierlichen Tierchen auch sein mögen – jeder hat im Zoo seine Fan-Gemeinde. Und diese kommt regelmäßig in den Tiergarten, um eben dieses ihr Idol zu besuchen.
Und egal, ob Esel, Zebra, Affe oder Löwe – die Fan-Gemeinde freut sich, wenn es ihrem Schwarm gut geht.

Und wird der Gorilla oder der Bär langsam alt, dann fühlt man mit ihm und ist traurig, wenn solch ein Medien-Star wie Heidi Glubsch stirbt. Oder eben auch der alte Kater, der immer beim Zoo-Imbiß sitzt.
So ist das. Der Zoo ersetzt vielen Menschen das geliebte Haustier, welches sie nicht haben können.

Außer im Zoo von Kopenhagen.

Da bringt man den lieben Kinderchen noch eben die brutale Nahrungskette bei. Da wird die Giraffe Marius vor den Kindern geschlachtet und in handliche Stücke zerlegt. Über dieses Filet haben sich die Löwen in Kopenhagen gefreut. Und wo sie sich sicher über dieses ungewohnte Mahl gewundert haben werden...

...Konnten sie nicht wissen, daß es ihre Henkers-Mahlzeit werden sollte.

Zu alt, nicht mehr hip genug – weg damit!

Ach ja, die alten Löwen haben ja noch Nachwuchs! Süße knuddelige Löwen-Babys! Die würden ohne Eltern sterben!

Also auch weg damit!

Und das Schlimme und moralisch verwerfliche daran ist: Alle Tiere waren gesund. Sie waren einfach nur im Weg.

Wegwerf-Ware Zoo-Tier. Wie eben auch viele Tiere in privaten Haushalten.

Nicht mehr geliebt, ausgesetzt, getötet.

Nur um Platz zu schaffen, für einen neuen Star.

Was ist das für ein Zoo in Kopenhagen????

Warum hat man solch einen Zoo überhaupt noch in den internationalen Zuchtbüchern?
Und muß ich um jeden Preis im Zoo züchten?

Im Grunde genommen ja. Denn einen Wildfang in einen Zoo zu stecken, kann nicht die Lösung sein. Zoo-Tiere sind eben nun einmal Schoß-Tiere. Egal wie groß die sind.

Doch muß man die ohne Grund umbringen?

Welch einen Sinn macht so ein Zoo wie der in Kopenhagen?

Ein Punkt, über den ich mich nicht beruhigen kann....


Was war noch los letzte Woche?

Auf der Krim, da werden die Meldungen leiser. Ich las nur, daß dort der Rubel eingeführt wurde.
Ukrainische Soldaten sollen die Krim verlassen, hieß es dann.
Ein US-Sprecher lobte Merkel für die Kooperation in Krim-Krise – was hat die denn eigentlich konkretes dazu gesagt?

Die UN-Vollversammlung verurteilt die Annexion der Krim.
Und  der IWF will die Ukraine mit einem Kredit von bis zu 18 Mrd. Dollar vor der Pleite bewahren.

Putin und Obama sprechen telefonisch über Krim-Krise, was aber nicht heißt, daß der Russe die wieder heraus gibt. Dennoch sei Russland um diplomatische Initiative bemüht.

Klitschko zieht seine Präsidentschaftskandidatur zurück und verzichtet zugunsten von Poroschenko.

Die Ukraine steckt eben gewaltig in ihrer eigenen Sinn-Krise. Und was daraus wird...



Die Suche nach Flug MH370 blieb immer noch ergebnislos Zwei Trupps meldeten mögliche Wrackteile, alle Welt schaute gespannt, was nun gefunden wurde.
Es gab immer mehr neue Bilder mit möglichen Wrackteilen – doch was dann doch aus den Fluten gefischt wurde war einfach nur Müll.
Dann wurde auch noch das Suchgebiet im Indischen Ozean verlegt.

Aber bis jetzt wurde immer noch nichts von dieser Boeing 777 gesichtet oder geborgen.



100 Tage GroKo: 

Das Führungsduo Merkel und Gabriel beherrscht uns nun schon 100 Tage. Der Mindestlohn ist immer noch nicht klar. Zeit über den Sinn von Wahlkampf-Aussagen nachzudenken.

Denn wo die SPD beginnt, den Wähler zu verraten mit solchen Sachen wie: Mindestlohn erst ab 18.
Oder: Der Mindestlohn bei den Ernte-Helfern kommt später – Da frage ich mich, welchen Sinn es für mich gibt, der SPD zu glauben?

Da jammern die Bauern, sie würden für den Spargel, die Erdbeeren und Co. Keine Ernte-Helfer bekommen! Selbst die Polen kommen nicht mehr, weil es den Euro woanders mit Mindest-Lohn gibt...
Warum bezahlt Ihr dann die Ernte-Helfer so schlecht?!

Der DeutschlandTrend sagt, die Mehrheit ist unzufrieden mit Großer Koalition. Dem kann ich mich nur anschließen.

Es gibt immer mehr Minijobber. Dieser Boom kommt gerade bei den Zweitjobs! Zu wenig Geld in der Tasche, die SPD vergißt ihre Wahlversprechen an die Malocher....
Hauptsache die eigenen Taschen werden nicht leerer.



Offenbar war das mit unseren unabhängigen Staatsmedien auch nur ein Werbegag. Wohl deshalb macht das ZDF Werbung damit, daß man sich ein Auge zuhält.
Der ZDF-Staatsvertrag ist teilweise verfassungswidrig! Ach darum geht man in Deutschland die Politiker mit Samthandschuhen an. Weil die kontrollieren unseren staatlichen Rundfunk!

Von wegen: Freie Meinungsbildung! Auch die politische Bildung steckt bei uns in einer tiefen Sinn-Krise!



Dafür bleibt der  Starttermin für den neuen Hauptstadtflughafen weiter offen. Da kann man ja noch hoffen.



Tebartz-van Elst kehrt nicht nach Limburg zurück! Das war eine Meldung. Da hat er sich einen so schönen Bishofssitz gebaut! Und nun kann er den nicht nutzen! Was macht das für einen Sinn für den Tebartz-van Elst?
Ein Bericht sieht Tebartz-van Elst als Verantwortlichen für das Dilemma. Pech gehabt.




Blicken wir auf die Türkei: Dort hebt das Gericht die landesweite Twitter-Sperre auf. Und was kommt gleich im Anschluß?
Der Herrscher Erdogan blockiert den Youtube-Zugang. Meinungsfreiheit ist nicht gewollt, wenn man einen Gottes-Staat errichten will.
Da kann man dann nicht in der Türkey sehen, daß unser VW Golf 40 Jahre alt geworden ist?

Schade, weil an dem haben auch reichlich türkische Arbeiter gewerkelt.



Und dann frage ich mich immer nach dem Sinn von diesem hier:

In der Nacht zum Sonntag wurde die Sommerzeit eingeführt. Tausende Studien belegen, daß dies alles nur teurer Schnick-Schnack ist. Ganz ohne Nutzen für die Wirtschaft!
Außer, daß die Nachbarn im Sommer länger feiern können und mir damit gewaltig auf den Keks gehen.

Der Putin hat es richtig gemacht, schon vor Jahren! Der hat die Sommerzeit einfach abgeschafft.


Und nicht nur, daß die Nacht vom Samstag zum Sonntag eine Stunde kürzer war! Es war auch Earth Hour: da gingen weltweit die Lichter aus, um ein Klimazeichen zu setzen und den Kohlendioxid-Ausstoß in dieser Zeit zu senken.

Nur in Halle an der Saale war man zum Lichtausschalten zu doof. Die Stadt wollte sich mit der Marktkirche beteiligen. Nur hat man irgendwie das Licht nicht ausbekommen! Und wo man dort garantiert immer noch den richtigen Schalter sucht da kann ich sagen:

Ich habe an der Earth Hour nicht das Licht ausgeschalten. Denn mein Anbieter liefert mir klimaneutralen Strom aus Wind und Wasser.


Mittwoch, 26. März 2014

Kein Mega-Schlachthof in Bernburg!

Bernburg ist ein schönes, wenn auch zugegebenermaßen verschlafenes, Städtchen an der Saale im Herzen von Sachsen-Anhalt.
Bernburg war bis in die 60er Jahre hinein ein Kurort mit der stärksten Sole-Quelle Deutschlands, verlor diesen Status dann aber nach dem Bau eines Zementwerkes in den 1960ern.
Doch die Luft ist heute wieder viel sauberer als damals!

Jetzt plant dort der italienische Konzern Bresaole Pini einen gigantischen Schlachthof. Dort sollen dann pro Stunde 1000 Schweine geschlachtet werden - etwa 15.000 Tiere pro Tag!

Diese armen Tiere werden über lange Strecken qualvoll angekarrt, denn so viele Schweine kann die Region nicht produzieren.
 Der Konzern wirbt mit rosaroten 2.500 neuen Arbeitsplätzen und Mindestlohn. Doch wer will dort wirklich im Akkord arbeiten?

Oder kommen diese Arbeitskräfte aus Ost-Europa? Herangekarrt und ausgebeutet wie das Vieh?

Das Fleisch soll europaweit und bis nach Asien exportiert werden.

Die Umweltbelastungen durch enorme Mengen an Abwasser, Gülle, Dreck, Gestank, Lärm, Kadaver, LKW-Transporten etc. werden verschwiegen!

Mega-Schlachthöfe und Massentierhaltung sind nicht die Lösung. Fleisch muß regional erzeugt werden, um Tiere nicht unnötig zu quälen! Lieber wieder kleine mittelständische Schlachthöfe in den Städten, wie man das früher auch gekonnt hat.
Das schafft viel mehr Arbeitsplätze in der Summe und die Qualität ist viel besser. Der Tierschutz erst recht.

Und wenn schon Fleisch - muß es denn jeden Tag einen spot-billigen Sonntagsbraten auf dem Rücken unzähliger geschundener Tiere und Arbeitskräfte geben?

Also ich habe die Petition gegen diesen Schlachthof unterschrieben!

Jetzt sind Sie an der Reihe!!!

http://www.change.org/bernburgsschweine



Montag, 24. März 2014

Wochenrückblick.... So geht das also?!

Irgendwie habe ich das Gefühl, daß die Nähe zu Diktatoren auch das eigene Handeln beeinflussen muß. Denn wurde da nicht so manche UN-Resolution durch das russische Veto verhindert?

Und ich frage mich, was bewegt einen Putin, den Ruf seines Landes aus den Großmächten der G8 heraus zu einem Schurkenstadt verkommen zu lassen?

Obwohl, da hat Rußland beschlossen, sich die Krim zu nehmen – Pardon, das waren ja die Russen auf der Krim alleine.

Oder nicht?

Was ist an der Krim so strategisch bedeutend?

Militärisch? Na gut.

Was ist aber wertvoller als ein Militärstützpunkt?

ERD-GAS!!!

Und da geht es dem Putin noch nicht einmal um Erdgas von der Krim.

Nein!

Rußland will Europa ohne Transit durch die Ukraine versorgen. Wir alle kennen das 2011 eingeweihte Pipeline-Projekt Nord Stream Pipeline durch die Ostsee. Mit deutscher Beteiligung versteht sich.

Dazu kommt das Projekt South Stream im Schwarzen Meer. Das sollte von Dschubga in Rußland direkt nach Varna in Bulgarien verlaufen. Auch dieses Projekt hat eine deutsche Beteiligung.
Wegen der bisherigen ukrainischen Wirtschaftszone sollte diese Pipeline bisher mit einem Umweg durch türkische Gewässer laufen.
Beide Varianten waren teuer, aber nun, wo die Krim zu Rußland gehört.....
Könnte man diese Rohrleitung kostengünstig über die Krim führen.

Was ist daran für uns Europäer schlecht?

Es gab ein europäisches Konkurrenz-Projekt: Die White-Stream-Pipeline.
Diese sollte Erdgas aus Turkmenistan über das Kaspische Meer und Georgien nach Rumänien und in die Ukraine liefern. Und dann auch nach Europa.  Julija Timoschenko hatte sich für dieses Projekt eingesetzt, weil es sich hier um nichtrussisches Gas handelt.
Dieses Projekt ist nun durch den Verlust der Krim vom Tisch. Dank Putins Krim-Politik.

Und so sollte man sich nicht wundern, wenn in der EU dauernd von Sanktionen gegen Rußland geredet wird und dann doch nichts kommt. Zumindest nichts, was Putin schmerzen könnte.

Denn im Grunde profitieren auch deutsche Energie-Riesen von einer russischen Krim.
Und zum Dank verkauft RWE die Öl-Tochter Dea an einen russischen Oligarchen und Kanzlerin Merkel bleibt gewohnt schwammig bei der Forderung nach Sanktionen.

Und Rheinmetall hält an seinem russischem Rüstungsauftrag fest.

Die Börse lässt Krim-Krise hinter sich.

Und Putin hat uns gezeigt, wie man in kürzester Zeit ein riesiges Gebiet annektiert und damit Baufreiheit schafft.

Ja richtig, man nimmt seinem Nachbarn nicht das Land weg. Nicht auf diese Art und Weise.

Wir bekommen aber dafür stabil Gas im kalten Winter geliefert....

...wenn uns Putin nicht mal wieder ärgert.


Klar Russland beschließt jetzt eigene Sanktionen. So soll der Import von deutschen Pflanz-Kartoffeln gestoppt werden.

Natürlich stufen die Ratingagenturen Russland herab.

Aber:

Wenn ich lese: Die NSA speichert die Telefonate eines ganzen Landes, überwacht Email, Internetverkehr und noch viel mehr....

Da soll der Westen wirklich nichts von Putins Plänen gewußt haben???


Doch wo hört der Landgewinn für Putin auf?

Transnistrien will nun auch Rußland werden. Wo das liegt? Das ist ein abtrünniger Teil Moldawiens.
Was wird mit Donezk?

Und jetzt auch noch Venetien! Das will unabhängig von Italien werden!

Hauptsache wir verlieren Bayern nicht. Denn dort wurde die Kommunalwahl zur Katastrophe für die erzkonservative CSU! Nur 40 Prozent! Und das zum ersten Mal seit 1960!
Nicht das die Bayern nun auch noch zu Putin wollen!


Aber wo wir voller Sorge auf Rußland schauen, da ging die Suche nach der verschollenen Boeing 777 des Fluges MH370 weiter. Inzwischen suchen 26 Länder, es wurden immer wieder Sichtungen von Trümmern verkündet, die dann genau so wieder verschwanden. Einfach geisterhaft.

Gesucht wurde Richtung China und im Indischen Ozean neben Australien.


Andere Dramen:

Eine 107-jährige Flüchtlingsfrau aus Syrien kommt in Deutschland an!

Und schon wieder: Tausende Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet.


In Paris war die Luft zum Schneiden und es gab Fahrverbote.

 Zehntausende Spanier protestieren gegen Sparpolitik ihres Landes. Auch in Deutschland gibt es Warnstreiks im Öffentlichen Dienst.

In Deutschland gibt es berechtigte Kritik an der Alters-Grenze für den Mindestlohn.

Twitter wird in der Türkei gesperrt, da zeigen die Leute eben Phantasie und hinterlassen Twitter-Nachrichten auf den Treppenstufen.

Die Türkei schießt einen syrischen Kampfjet ab.


Und als ob das nicht alles schon reicht:

Der Zoll in Leipzig findet Kokain für den Vatikan.

Und jetzt kommt es ganz dicke:

Das Zeug war in Kondomen verpackt!!!


Sonntag, 23. März 2014

Ich war shoppen!

Eigentlich war ich schon ziemlich auf dem letzten Tropfen, was meine Olivenöle betrifft.

Olivenöle
Meine Oliven-Öle
Aber nun ist sie da, meine neue Lieferung an bestem Olivenöl aus dem Priorat in Spanien. Und damit habe ich wieder reichlich Rohstoff, um für Sie dieses Olivenöl mit meinen besten Kräutern zu kombinieren! Denn Oliven wachsen nicht bei uns. Deshalb kaufe ich dieses Öl zu.

Denn Oliven-Öl ist mein Gold in meiner Küche. Hier habe ich einige Informationen für Sie von der Herkunft meines Oliven-Öles.

Zum Beispiel mit Bärlauch. Oder meinen Hexenkräutern. Oder Wildkraütern. Oder mit Zitrone....

Dieses Öl darf in keiner guten Küche fehlen! Deshalb schauen Sie doch gleich einmal auf meinen Online-Shop auf www.gourmieze.de !

Natürlich gibt es dort dieses schöne kalt gepreßte Öl auch pur.



Donnerstag, 20. März 2014

In Gourmetkaters Kochtopf geschaut: Mein Grünkohl


Kassler im Grün-Kohl
Kaßler in Grünkohl
Heute ist Frühlingsanfang. Aber wenn man es ganz genau nimmt, dann beginnt der Frühling heute erst um 17:57 MEZ!

Da nutze ich doch gleich noch einmal meine letzte Chance, ein klassisches Wintergemüse zu kochen!
Ich rede hier vom leckeren Grünkohl. Der gab mir im Winter so richtig Kraft und hat meinen Bauch gewärmt! Da muß ich mich von diesem Freund in meiner Küche gebührend verabschieden!

Los geht es!

Schnell den Kochtopf auf den Herd gestellt. Hier mit der Größe nicht zu sparsam sein!

In den Topf gebe ich etwas Schmalz, wer es leichter haben will, der nimmt ein gutes Öl. Aber um Himmels Willen keins von diesem neumodischen Öl- und Fett-Ersatz-Zeugs!

In dieses nun heiße Fett kommen kleine Würfel von der Zwiebel. Die darf jetzt schmoren, bis sie glasig wird.
In die Zwiebel habe ich in der Zwischenzeit noch ein wenig Knoblauch gegeben.

Nun hole ich aus der Tiefkühltruhe meinen Grünkohl, den ich dort kochfertig eingefroren habe. Im Grunde ist es egal, ob Sie den selber gemacht haben oder ob der fertig gekauft wurde.
Der Grünkohl nimmt jetzt ein schönes heißes Bad im Fett bei den Zwiebeln. Geben Sie noch etwas Wasser mit in den Topf. Denn der Kohl soll schmoren und nicht braten!

Jetzt heißt es Geduld haben. Denn wurde der Grünkohl vor dem Einfrieren fast gar gekocht, dann geht es schnell. War der Grünkohl noch roh, bevor er in die Kälte geschickt wurde, dann kann die Garzeit eine Stunde betragen!

Natürlich salze ich den Grünkohl beim Kochen mit meinem Wildkräuter-Salz und Pfeffer. Eine Prise von meinem Chili-Salz gibt noch den letzten Pfiff. Und bitte den Muskat nicht vergessen!

Kurz vor dem Kochende kommt in den Topf mit den Grünkohl noch der Kaßler. egal, ob im Stück oder als Koteletts. Durch das Pökeln ist das Fleisch gegart worden und muß nicht lange kochen.

Lecker dazu schmecken Bratkartoffeln, die ich in der Pfanne aus rohen(!) Kartoffelscheiben gebraten habe. Dazu einfach Kartoffeln in Scheiben schneiden, in der Pfanne in Öl braten. Das dauert etwa 20-30 Minuten - je nach Kartoffelsorte.

So, das war es mit den Wintergemüsen! Nun kann der Frühling kommen!


Montag, 17. März 2014

Wochenrückblick.... 96,6 Prozent!

Was ist das für eine Zahl, werden Sie mich fragen.

96,6 Prozent der Wahlberechtigten auf der Krim haben am Sonntag bei der Volksbefragung für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt!

Ja glaubt denn der Putin, man habe mich als Kind mit dem Wäsche-Klammer-Beutel gepudert?
Also ich will diese Zahl nicht glauben!

Denn wenn die Krim-Tataren etwa 13 Prozent der Bevölkerung dort stellen, dazu noch Ukrainer und andere Bevölkerungsgruppen – die Krim-Tataren wollten diese Abstimmung boykottieren – dann kann diese Zahl einfach nicht stimmen!
Oder waren nur die Russen „wahlberechtigt“ und die anderen Gruppen nicht?

Also ich habe schon Frauen getroffen, die trotz Abitur nicht wußten, daß eine Kuh erst ein Kalb kriegen muß um Milch zu geben....
… aber selbst die waren wohl nicht so naiv, diesen 96,6 Prozent zu vertrauen.

Gut, vielleicht doch.

Wie viele Russen auf der Krim offenbar auch. Denn die russische Wahrheit des Zaren Putin sieht eben manchmal anders aus.

Da will die Krim-Regierung die ukrainische Flotte beschlagnahmen. Das Krim-Parlament erklärt dann die Halbinsel für unabhängig. Einfach mal eben so.

Die G7-Staaten und die EU warnen Russland vor der Krim-Annektierung, obwohl das schon längst geschehen ist.
Obama droht Moskau mit härteren Sanktionen und sichert Kiew Unterstützung zu. Die EU will auch verstärkte Maßnahmen gegen Moskau beschließen.
Oder auch eben nicht.

Aber wo Putin gerade seine politische Glaubwürdigkeit und Verläßlichkeit im Ausland vollständig verloren hat, da sieht man trotz Presse-Zensur doch, daß zum Glück nicht jeder Bürger Rußlands Putins Ansichten teilt.
So sollen es in Moskau zehntausende Kritiker gewesen sein, die gegen Putins Ukraine-Politik auf die Straße gingen. Die Polizei redet von nur 3000 Demonstranten. Die Wahrheit? Wohl dazwischen.
Aber daß es da doch bei Putin eine Angst vor der Wahrheit gibt, die nicht in sein Weltbild paßt, zeigt die Sperrung von Blogs und Internetseiten der Regime-Kritiker.

Ja, die Krim stimmte am Sonntag über ihre Zukunft ab. Doch was ist dies für eine Abstimmung, bei der man nur Ja zu Rußland wählen konnte. Und nicht Ja für die Ukraine?
Und was ist diese Abstimmung wert, wenn der Zettel nach der Wahlkabine in eine gläserne Urne geworfen werden mußte, wo jeder gut sehen konnte, wo man sein Kreuz gesetzt hatte?!

Und was bringt diese Abstimmung den Menschen auf der Krim, wo das Klima zwischen Tataren, Russen und Ukrainern so vergiftet wurde, daß man dort dem Nachbarn nicht mehr trauen kann?

Ja, die Krim hatte einmal den Russen gehört. Das ist war. Sie wurde dann an die Ukraine angegliedert. Doch kann sich der Russe die Krim deshalb wieder nehmen?

Aber:

Die Krim war auch einmal Bestandteil des Römischen Reiches! Warum gibt man diese Halbinsel nicht wieder an Italien zurück?

Eine alberne Frage?

Oder Königsberg, war das nicht viel längere Zeit in deutscher Hand als in russischer Herrschaft? Bekommen wir diese Stadt zurück, wenn wir bei der Krim ein Auge zudrücken?

Um Himmels Willen! Darf man als Deutscher diese Frage stellen?!

Und wo sich gerade der Putin nimmt, was er an Ländereien will – wo bleibt die Atom-Macht Rußland stehen?

Diese Frage, die macht mir Sorgen!

Denn die Ukraine ist ein schönes Land. Auch das Baltikum. Oder Polen. Deutschland?

Da kann der Putin noch so viel Sympathien wegen der Olympiade und den Paralympischen Spielen bekommen haben. Da können die Leute noch so naiv an ein neues Rußland glauben. Der russische Bär ist und bleibt unberechenbar! Zumindest, wenn er an Putins Kette hängt...

Und die Krim, die rückt der Putin nicht mehr heraus. Denn dann würde er sein Gesicht verlieren.....


Was bewegte uns noch in der letzten Woche?

Die Vorwürfe gegen Hoeneß wurden umfassender als bekannt. Da erhöhte sich die Summe gefühlt im Minutentakt! Eine Steuerfahnderin sagte, Hoeneß hinterzog 23,7 Millionen Euro. Dann der Staatsanwalt, der beziffert Hoeneß' Steuerschuld auf 27,2 Millionen Euro.
Der Hoeneß hielt Kontodaten ein Jahr lang zurück und habe damit die Ermittlungen erschwert, sagte man.
Da fragte man sich beim Lesen der Schlagzeilen: Ist er ein Sozialschmarotzer oder Opfer einer Hetzjagd?

Fakt ist, wer seine Steuern nicht bezahlt, der beklaut den Staat und damit uns jeden einzelnen Bürger. Und damit beantwortet sich diese Frage von allein.

Die Anklage forderte fünfeinhalb Jahre Haft für Hoeneß.  Zum Schluß gab es im Steuerprozess dreieinhalb Jahre Haft für Uli Hoeneß.

Da hat er doch noch im Grunde gewonnen.



Die vergangene Woche war aber auch die Woche der Jubiläen schrecklicher Ereignisse:

  • 5. Jahrestag: Winnenden gedenkt der Opfer des Amoklaufs
  • 10. Jahrestag: Spanien gedenkt der Terroropfer von Madrid
  • 3. Jahrestag: Japan gedenkt der Tsunami-Opfer und des Fukushima-Gau
  • Vor drei Jahren begann in Syrien der Aufstand gegen Assad 



Der Fall der vermißten Boeing 777 wurde immer seltsamer. Das zeigten auch die Schlagzeilen dazu in der vergangenen Woche:

  • Jetzt sucht China auch mit Satelliten.
  • Iranischer Asylbewerber nutzte gestohlenen Paß.
  • Interpol glaubt nicht an Terrorakt.
  • Suche im Andamanischen Meer gestartet. 
  • Ist die verschwundene Boeing doch noch stundenlang geflogen?
  • Boeing 777: Gesucht wird immer weiter westlich
  • Wurde dieBoeing absichtlich umgeleitet?
  • Jetzt wurde das Flugzeug angeblich entführt.
  • Die Boeing flog angeblich viel zu hoch.
  • Piloten sind jetzt im Fokus der Ermittler.
  • Flug MH370: Malaysia ermittelt wegen Terror-Verdachts


Ja aber wo ist das Flugzeug hin? Irgendwo müssen doch Trümmer sein?!

Oder steht das Flugzeug irgendwo auf einer Insel getarnt in einem Hangar? So wie in einem James-Bond-Film. Wenn es entführt wurde, warum gibt es keine Bekenner dazu?

Oder haben das Flugzeug Außerirdische gekapert?

Kann ein Flugzeug in den Weltraum geraten?

Oder ist es durch ein Zeitloch gerutscht und nun ganz wann anders?



Es gab aber auch gute Meldungen in der letzten Woche:

Der Haschischverkauf beschert Colorado Millioneneinnahmen! Ach muß die Welt da schön sein.....

Bei der Leipziger Buchmesse gab es einen Besucherandrang bei der Eröffnung am Donnerstag. Das kann ich bestätigen, weil ich mittendrin war. Ich hatte darüber berichtet.
Auch schloß die Messe mit deutlichem Besucher-Rekord am Sonntag wieder.

Der Rundfunkbeitrag sinkt auf 17,50 Euro pro Monat! Hurra! Denn Kleinvieh macht auch Mist!



Schlechte Nachrichten waren dagegen letzte Woche:

Arbeitsministerin Nahles will den Mindestlohn erst ab 18 Jahren. Gut, daß ich diese Regierung nicht gewählt habe. Weil dies ist doch Beschiß an der Jugend und am Wähler!

Akute Luftverschmutzung in Paris!
Man schränkt dort den Autoverkehr ein, weil die Luft einfach nur zum Schneide ist....


Hoffentlich werden die Meldungen in dieser Woche besser!


Freitag, 14. März 2014

Marktticker: Grüner Markt Mücheln

Am Sonntag, den 16. März,  gibt es vormittags in der Stadt Mücheln auf dem Marktplatz wieder den Grünen Markt mit regionalen Erzeugern.

Klar sind wir wieder mit unserem Stand mit meinen Marmeladen, Ölen, Kräuter-Salzen und mehr aus eigener Herstellung dabei! Ich freue mich auf Sie!

www.gourmieze.de


Vorbereitend zu Ostern noch folgende Pressemeldung zum Ostermarkt auf der Burg Wendelstein bei Memleben, wo ich auch mit meinem Stand dabei bin:

"Nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren findet Ostersamstag, den 19. April 2014 auf der Burg Wendelstein zum sechsten Mal ein Ostermarkt statt. Von 10 bis 18 Uhr bieten circa zwanzig regionale Produzenten und Händler im Burghof ihre landwirtschaftlichen oder kunsthandwerklichen Produkte an. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Weitere Händler oder Produzenten können sich bei der Hausverwaltung Dreetz & Vogel unter 034672 69323 anmelden."


Donnerstag, 13. März 2014

Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse 2014
Leipziger Buchmesse 2014
Leute! Leute!

Das war heute ein Tag! Ich war auf der Leipziger Buchmesse in der Neuen Messe Leipzig! Den ganzen Tag auf meinen Pfoten unterwegs!
Da können Sie mir glauben, wie meine Pfoten gequalmt haben. Alle vier. Daheim habe ich mir erst einmal eine Schüssel kaltes Wasser genommen und mich dort mit den brennenden Füßen hineingestellt.
Aber als echter Kater muß ich natürlich auf diese Messe! Warum? Dazu später mehr.

Aber schön war der Tag mit der Buchmesse in Leipzig....

Ich hatte gleich 10.30 Uhr einen Termin zu einem Verlags-Gespräch. Und da man mit dem Online-Ticket dieser Messe bequem die S-Bahn nutzen kann, bin ich schon am Morgen nach Leipzig mit der Bahn gefahren. Ich dachte mir so, wenn man kurz vor der Öffnung der Buchmesse dort ankommt, dann ist das noch nicht so voll.

Leipziger Buchmesse
40 Minuten vor Öffnung der Leipziger Buchmesse

Doch diesen Gedanken hatten viele der Besucher! Die Bahnen, Trams und Busse schaufelten Unmengen von Menschen zur Messe heran. Schon 40 Minuten vor der Eröffnung ging ein endloser Besucher-Strom Richtung heiliger Hallen der Literatur! Und da soll mir kein Mensch erzählen, das gedruckte Buch wäre am Ende seiner Evolution angekommen!

Eingang Buchmesse Leipzig
Eingang zur Neuen Messe Leipzig - Leipziger Buchmesse

Das Schöne an dieser Buchmesse in Leipzig ist, daß man dort auch viele kleinere Verlage findet. Denn die großen Buch-Verleger sind in jedem Buchladen vertreten. Aber die echten Schätzchen, die bleiben ohne solche Messen versteckt. Und man hat selbst auf dieser tollen Messe noch Mühe, beim Bummel kreuz und quer durch die Reihen der prall gefüllten Hallen mit ihren Messeständen, diese kleinen und feinen 2 Meter breiten Stände nicht zu übersehen!

Am Morgen waren die Hallen der Leipziger Buchmesse noch relativ leer

Und es stimmt wirklich: Kein Lebewesen prangt auf der Leipziger Buchmesse mehr von den Buch-Covern, Plakaten, Karten und, und, und herunter als wir Katzen! Egal ob als Bestseller - roter Kater mit Schal - oder als Begleitperson für Hexen auf deren Büchern. Oder einfach als Logo des Verlages. Oder als Buch über Katzen. Oder von Katzen.....
Es stimmt, das gebe ich zu, wir Katzen lieben eben ein gutes Buch. Am besten mit unseren Geschichten darin. Und wer kann schon unserem Schnurren widerstehen...

Und übrigens, mein Verlags-Gespräch war auch ein richtig nettes. Vielen Dank noch einmal dafür an die nette junge Dame! Ich denke, ich werde es machen!

Wie gesagt, es war heute ein richtig schöner Tag für mich!


Wer die Leipziger Buchmesse noch besuchen will, hat bis zum Sonntag die Gelegenheit dazu. Mehr Informationen gibt es auf


Besuchen Sie meinen Stand auf dem Leipziger Wollefest und Stoffmesse am 12. und 13. April 2014 hier in der Glashalle der Neuen Messe Leipzig!


Mittwoch, 12. März 2014

Gewonnen! Neues von der Kampagne für Saatgut-Souveränität

Ich habe an dieser Stelle schon öfters von der Kampagne für Saatgut-Souveränität berichtet, die ich persönlich unterstütze. Da freut mich folgende Nachricht in meinem Postfach natürlich ungemein! Doch lesen Sie selbst:

_________________

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

Wir haben gewonnen! Das EU-Parlament hat entschieden: Der Saatgutverordnungs-Vorschlag der EU-Kommission ist politisch erledigt. In seiner heutigen Plenarsitzung hat das Parlamentsplenum mit 511 zu 130 Stimmen eine Entschließung mit Gesetzeskraft verabschiedet, die den Vorschlag vom 6. Mai 2013 eindeutig ablehnt und die Kommission auffordert einen neuen Vorschlag vorzulegen.

Bis zuletzt war unklar gewesen: würde das Parlament eine derartige bindende Resolution verabschieden, oder würde es sich auf die bloße Bitte an die Kommission beschränken, den Vorschlag zurückzuziehen? Diese Bitte im sogenannten „rejection report“ hatte sogar 650 zu 15 Stimmen erhalten. Doch das Parlament bestand dann heute Mittag auch auf einer Abstimmung über die legislative Entschließung mit dem oben genannten Ergebnis. Quellen siehe http://www.saatgutkampagne.org


Von Erfolg gekrönt ist damit das jahrelange Engagement von Organisationen und Gruppen, die sich für den Erhalt und die Ausweitung der Sortenvielfalt einsetzen, die für das bäuerliche Recht auf Erzeugung und Verbreitung von Saatgut streiten oder die neue Sorten für den ökologischen Anbau züchten. 

Auch wurde mit der heutigen Entscheidung all jenen Hunderttausenden Menschen aus vielen europäischen Ländern Gehör geschenkt, die seit April 2013 verschiedene Petitionen gegen den Kommissionsvorschlag unterzeichnet hatten. Allein unsere Petition "Saatgutvielfalt in Gefahr" hatte 150.000 Unterstützerinnen und Unterstützer in 12 verschiedenen Sprachversionen gefunden.

Ihnen allen sei ganz herzlich gedankt! In einer vielfach zitierten dpa-Meldung wird auf unsere deutschsprachige Petition mit ihren 95.000 Unterschriften Bezug genommen, z.B.: http://kurzlink.de/Saatgut-faz-140311 


Es wird jetzt darauf ankommen, das gegenwärtige – ja durchaus auch restriktive EU-Saatgutrecht – den Erfordernissen der Erhaltung und Ausweitung der Sortenvielfalt anzupassen. Damit sollte den engagierten Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen ein vernünftiger Rechtsrahmen gegeben werden, und diese Initiativen sollten gefördert werden anstatt sie weiter zu behindern. Ein erster Schritt könnte die ohnehin seit drei Monaten überfällige Evaluierung der sogenannten Erhaltungsrichtlinien sein, dazu siehe: http://www.saatgutkampagne.org/erhaltungsrecht.html 

Andererseits muss auch die staatliche Kontrolle des Saatgutes der Saatgutindustrie sichergestellt werden. Hier haben Konzentrationsprozesse durch Übernahmen und Verflechtungen in den letzten 30 Jahren zu einer gefährlichen Marktmacht der großen Chemie- und Saatgutkonzerne geführt. Die Saatgutindustrie wird kaum locker lassen, doch noch eine Verschärfung der Gesetzgebung in ihrem Sinne zu erreichen. Heute versuchte z.B. ihre Lobbyorganisation ESA Verwirrung zu stiften mit der Erklärung, dass die legislative Entschließung des EU-Parlamentes unzulässig und damit ungültig sei, siehe http://kurzlink.de/esa-seedlaw-140311 Immerhin musste der ESA-Generalsekretär Garlich von Essen auch die Stärke der Gegner den neuen Saatgutverordnung eingestehen und sprach von einer "sehr, sehr starken Kampagne".

Nun bleibt abzuwarten, wie die EU-Kommission und der EU-Ministerrat die heutigen sehr eindeutigen Abstimmungsergebnisse des EU-Parlamentes bewerten und darauf reagieren. In den Zeiten von Klimawandel und Ressourcen-Erschöpfung ist jedoch eine Umorientierung in den Anforderungen an Pflanzensorten nötig. Wie lange werden sich Landwirtschaft und Gartenbau noch den Anbau von den High-Input-Sorten der Industrie leisten können, bei denen nur ein Bruchteil der eingesetzten Energie am Ende in Nahrungsenergie verwandelt wird? Für eine dauerhaft zukunftsfähige Landwirtschaft sind Pflanzensorten erforderlich, die eine positive Energiebilanz aufweisen. Dafür braucht es auch ein grundsätzliches Umdenken in der Saatgutgesetzgebung, und dazu ist ihrer aller Unterstützung sicherlich weiterhin nötig!

Für heute grüßt
Andreas Riekeberg

Kampagne für Saatgut-Souveränität
http://www.saatgutkampagne.org


Dienstag, 11. März 2014

Leipziger Buchmesse

Ich habe am Donnerstag, den 13. März, auf der Leipziger Buchmesse in der Neuen Messe Leipzig einen Termin.

Und wenn ich schon einmal dort bin:

Wer hat dort auf der Leipziger Buchmesse seinen Stand und ist der Meinung, ich muß den unbedingt besuchen?

Also wer mich unbedingt an seinem Messe-Stand haben will, der schreibt mir bitte als Kommentar die Halle und die Stand-Nummer auf, damit ich den Stand auch finde! Oder wie man sich sonst dort findet!
Meine Karte gilt übrigens auch für die Manga-Comic-Convention.

Deshalb vorab auch noch einmal vielen Dank an Shaker-Media für die Einladung zur Buchmesse.

Also ich freue mich auf Rückmeldungen!



Montag, 10. März 2014

Wochenrückblick.... Das Gas brennt noch!

Mal ganz ehrlich?! Gehören Sie auch zu den Leuten, die jeden Tag schauen, ob die Gasflamme in der Heizung, der Therme oder dem Küchenherd noch brennt? Haben auch Sie Angst, daß Ihr Gasversorger den Gashahn einfach zudreht, obwohl sie immer pünktlich die Gasrechnung gezahlt haben?

Warum der das machen sollte?

Ganz einfach:

Weil wir in der EU nicht mit dem russischen Verhalten einverstanden sind. Und die EU deshalb Rußland mit Sanktionen droht!
Und nicht nur, daß Putin Ihnen den Gashahn zudrehen könnte, weil er das Gas liefert. Viel schlimmer noch! An Ihrem Gasversorger könnte der russische Konzern Gazprom Anteile haben und kann somit ganz genau in Ihre Kundendaten schauen!

Ja, so dicht ist Ihnen der russische Bär schon auf den Pelz gerückt! Von wegen, die Krim ist weit weg!

In meinen Augen wird es Zeit, daß wir die Energie-Wende in Deutschland beschleunigen. Weg von der zu Schröders Zeiten als so umweltfreundlich gepriesenen Gasheizung! Hin zu regenerativen Energien aus eigenen Landen!

Denn sonst macht der Putin noch Ernst und der Kalte Krieg wird wirklich kalt für uns!

Ja, die Krise auf der Krim läßt uns auch in der vergangenen Woche nicht zur Ruhe kommen! Denn es ging Schlag auf Schlag mit den Schlagzeilen dazu:


  • Die USA setzen die militärischen Verbindungen mit Russland aus. Denn die USA wollen in der Krim-Krise Russland isolieren. Die Amerikaner haben da auch gut reden, weil die nicht an der Gasleitung hängen.
  • Der Energieriese Gazprom streicht der Ukraine die Rabatte bei Gaslieferungen. 
  • Putin spricht von einem Staatsstreich in Kiew. Gut, mag ja sein. Aber was macht er gerade auf der Krim? Nur das zurück holen, was Rußland früher einmal gehörte?? Aber dann könnte Polen ja auch sagen.....??? Oder gar wir Deutschen, da gibt es doch eine russische Stadt....
  • Die Krisendiplomatie läuft auf Hochtouren.
  • Polen ist vereint gegen Putin. Hat offenbar anders als Rußland kein Interesse an alten Gebieten in der Ukraine.
  • Die EU bietet der Ukraine elf Milliarden Euro.
  • Die Krim-Tataren – die größten Opfer im Krim-Konflikt – werden unter türkischen Schutz genommen.
  • UN-Sondergesandter wird auf der Krim bedroht. Den OSZE-Beobachtern wird dann erneut der Zugang zur Krim verwehrt. Warum eigentlich? Gibt es von Rußland etwas zu vertuschen?
  • Interview für treue Journalisten: Putin versucht seine Handlungen zu erläutern. Doch seine Argumentation ist in meinen Augen mehr als fadenscheinig. Teilweise schon mehr als naiv zu denken, daß wir diesen Schwachsinn glauben.
  • Die EU friert Janukowitschs Konten ein. Der glaubt immer noch, der regierende Präsident in der Ukraine zu sein.
  • Das Krim-Parlament stimmt für den Anschluss an Russland.
  • Die Ukraine will das Krim-Parlament auflösen. Doch wie, wo man dort keine Macht mehr hat?
  • Die EU und USA verhängen Sanktionen gegen Russland.


Doch irgendwie laufen alle diplomatische Bemühungen ins Leere. Wir warten ab.


Was war in der letzten Woche in Deutschland los?


In Deutschland sind spätestens am Montag die Jecken los. Und plärren unschuldigen Nicht-Karnevalisten ihr ALAAF, HELAU, KUKAKÖ und was auch immer in die Ohren.
Doch schon am Dienstag verkündet der Tanz der Münchner Marktweiber das Ende des Karnevals und der Narrenzeit, lockt aber eben auch Tausende an. Die wollen scheinbar sicher gehen, daß der Karneval wirklich in Rente geht.

Der Beginn der Fastenzeit nach dem Karneval heißt für viele Menschen den Verzicht üben. Zum Beispiel auch einmal das Handy abschalten.
Vielen Dank, daß Sie nicht zu denen gehören, die auf das Internet verzichten!

Der politische Aschermittwoch bringt auch in diesem Jahr nichts an neuen Erkenntnissen. Nur das verkrampfte Poltern, das Posen und die Attacken auf den politischen Gegner verrecken meist beim Versuch der Politiker, lustig zu sein. Wer es nicht kann, sollte es lassen. Oder vorher noch ein paar Bier mehr trinken.

Das ist jetzt kein verspäteter Kanevals-Scherz: 400 Wildschweine machen Bitterfeld unsicher und ziehen marodierend durch die Stadt.

Der Energiekonzern RWE macht 2,8 Milliarden Euro Verlust. Die aber letztendlich nur buchhalterisch bedingt sind durch Abschreibungen und Co. Arm sind die noch lange nicht. Also jammert nicht so herum!

Die Bauarbeiten an der Hohenzollernbrücke in Köln beginnen. Der Eisenbahn-Brücke mit dem stärksten Eisenbahn-Verkehr in Deutschland! Sie ist halt in die Jahre gekommen, diese alte Dame. Und die tausenden Schlösser von verliebten Pärchen, die an ihr hängen, drängen auch ihr Gewicht der Brücke auf.

Die Weltgrößte Computermesse CeBIT wird eröffnet.

Der Aufbruch unserer Sportler zu den Paralympics in Sotschi bringt für viele Vorfreude und Bedenken zugleich. Denn das Thema Boykott stand im Raum.


Was war in der Welt los?

Das Völkermord-Verfahren gegen Serbien wird endlich nach langer Zeit eröffnet.

Der Karneval in Rio zeigt sich wieder mit Federn, Fahnen und viel nackter Haut. Farbenfroh und voller Lebensfreude.

Eine Studie belehrt uns: Jede dritte Frau in der EU ist irgendwann einmal Opfer von Gewalt geworden. Deutschland liegt etwas über dem Durchschnitt der EU!

Unser Bundespräsident besucht Griechenland. Dort sichert Gauck den Griechen bei seinem Staatsbesuch unsere Solidarität zu. Und löst zum Dank für das viele Geld, mit dem wir den Griechen in der Euro-Krise helfen, eine Kontroverse über Reparationen zum 2. Weltkrieg aus.
Liebe Griechen, irgendwann muß aber auch einmal Schluß sein! Man kann es sich auch mit seinen Geldgebern verscherzen.

Die Krebsrate steigt drei Jahre nach dem Fukushima-Unfall in Japan an. Doch Japans Regierung weigert sich, einen Zusammenhang zwischen der erhöhten Krebsrate in der Region um Fukushima und der Atomkatastrophe zu erkennen. Jetzt zweifelt sie den Zusammenhang des Super-Gaus der Fukushima-Reaktoren vor knapp drei Jahren dermaßen an, daß sich die Regierung Japans sogar medizinischen Beistand holt! Denn diese Gutachter sollen beweisen, daß alles normal sei.

Erdogan droht mit Sperrung von Facebook und YouTube in der Türkei.


Ich habe die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele im Fernsehen gesehen und fand diese schöner, als die der Olympiade. Besonders die Botschaften darin, die sollte sich der Putin noch einmal in Erinnerung rufen. Sonst verkommt die Botschaft des friedlichen Miteinanders aus Sotschi zu einer russischen Farce.

Eine Malaysia-Airlines-Maschine ist mit 239 Menschen abgestürzt. Dann wurde festgestellt, daß in der vermissten Boeing777 zwei Passagiere mit gestohlenen Pässen an Bord waren.
Das Verschwinden von Flug MH370 bleibt weiter rätselhaft, es wird noch immer nach den Trümmern im Südchinesischen Meer gesucht.

Eine tolle Meldung erreichte uns zum Wochenende aus Nordkorea. Dort wurde der Machtapparat neu „gewählt“. Der dicke Kim gewann zu 100 Prozent die Stimmen des Volkes! Die Wahlbeteiligung lag ebenfalls bei 100 Prozent! Das muß man sich einmal vorstellen: Selbst Leute, die im Koma lagen, müssen voller Begeisterung ihre Stimme abgegeben haben! Denn sonst läßt sich dieses Ergebnis nicht erklären!
Zumindest nicht mir frei denkendem Kater.


Sonntag, 9. März 2014

Heute in Merseburg

Kleiner Markt in Merseburg
Kleiner Markt in Merseburg

Unser Marktstand heute auf dem Kleinen Markt am Dom zu Merseburg. Es war schön, einen guten Freund zu treffen! Und klar, daß wir nebeneinander standen. Wir sind der Stand rechts auf dem Bild mit dem roten Schirm, Torsten Hammer mit seinen tollen Weinen aus dem Priorat links von uns, den Sie aus der Blogrolle mit seinem Priorat-Weinführer Der Priorat-Hammer kennen.
Da gab es natürlich viel zu erzählen!



Samstag, 8. März 2014

Marktticker - Saisonbeginn

Kleiner Markt am Dom Merseburg
Kleiner Markt am Dom zu Merseburg

Die Markt-Saison beginnt!

Nutzen Sie das schöne Wetter morgen und kommen Sie am Sonntag auf den Domplatz in Merseburg!

Denn dort startet am 9. März der Kleine Markt am Dom zu Merseburg mit dem ersten Markt.
Wir sind dort auch mit unserem Stand mit unserem Gaumen-Gold aus eigener Hände Arbeit von 10:00 bis 16:00 Uhr vertreten!

Wir freuen uns auf Sie!
www.gourmieze.de


Freitag, 7. März 2014

In Gourmetkaters Kochtopf geschaut: Kürbis-Aufstrich mit Gänse-Schmalz

Kürbis-Aufstrich mit Gänse-Schmalz
Kürbis-Aufstrich mit Gänse-Schmalz

Heute ist Tag der gesunden Ernährung! Was liegt da näher, als sich einen Brotaufstrich ohne Zusatz von Chemie und Co. für das heimische Abendbrot zu zaubern!

Jetzt, wo der Winter vorbei ist und der Frühling aber auch noch nicht da ist, da kann man die Vorratskammern noch einmal durchschauen, was es an verborgenen Schätzen gibt. Denn für viele Winter-Rezepte hat man langsam keinen Appetit mehr, aber der Garten gibt im Frühling noch nichts an frischen Zutaten her.

Gut, daß ich noch einen allerletzten Hokaido-Kürbis gefunden habe. (Ja, die kann man mit Glück und richtigem Keller so lange lagern! - Notfalls muß der Wochenmarkt einen liefern.)
Der soll mir nun einen tollen Gaumen-Schmauß für mein selbst gebackenes Brot liefern!

Also los mit meinem Rezept:

1. Ich schneide alle harten und verschorften Stellen aus der Schale des Hokaido-Kürbisses heraus, entferne die Kerne und losen Fasern, würfele nun den Kürbis in kleine Stücke.
Diese Kürbisstücke lege ich nun flach auf ein Backblech träufele etwas Öl darüber und salze und pfeffere diesen Kürbis etwas. Aber nicht zu viel!
Nun lasse ich meinen Kürbis bei 180°C im Backofen ca. 40 Minuten backen. Eventuell müssen die Stücken dazwischen gewendet werden.

2. Nun nehme ich Gänse-Schmalz und gebe das in einen Koch-Topf. In diesen Topf kommen nun noch gehackte Zwiebeln dazu. 
Das Schmalz erhitze ich nun vorsichtig und lasse die Zwiebeln im heißen Schmalz glasig werden. Das wird wohl etwa 10 Minuten dauern. Aber da man Töpfe mit heißem Fett nie ohne Aufsicht läßt, kann man den Zeitpunkt nicht verpassen, wenn die Zwiebeln so weit sind. Bitte beachten: Die Zwiebeln garen noch nach, auch wenn der Topf vom Herd genommen wurde.

3. Wenn der Kürbis fertig gegart ist, zerdrücke ich diesen mit einem Kartoffel-Stampfer. Bitte hier keinen Mixer nehmen, weil der die Struktur zu sehr zerstören würde! Und ich will in meinem Rezept diese Stückchen.
Das gestampfte Kürbis-Mus kommt nun mit in den Topf mit dem Gänseschmalz und den Zwiebeln. Ich hoffe, Sie hatten zuvor einen Topf genommen, der groß genug ist!

Jetzt nicht vergessen, meinen Kürbis-Aufstrich mit Gänseschmalz noch mit meinem Anhalt-Salz zu würzen!

Anhalt - Salz
Quelle: www.gourmieze.de

Alles schön vermischen, bis sich die Zutaten gleichmäßig verteilt haben.

So, jetzt den Aufstrich nur noch in ein schönes Glas oder Keramik-Topf füllen und erkalten lassen.

Und Sie können mir glauben: Dieser Aufstrich schmeckt echt lecker auf frisch gebackenem Brot! Am besten, wenn das Brot noch warm ist! Und wer hat, der streut noch frischen Kerbel aus dem Garten darüber. Dann trifft der Frühling den Herbst, und der dunkle Winter ist vergessen!

Jetzt sind Sie an der Reihe! Erst mein Anhalt-Salz hier bestellen, den Kürbis schlachten....

....Ich wünsche viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!




Montag, 3. März 2014

Wochenrückblick....Putins Krieg und Frieden!

Eigentlich war doch die vergangene Woche bestens dafür geeignet, sich in die frühlings-gleiche Sonne zu legen und die Welt zu vergessen.
Einfach nur die Augen zu machen und den Vögeln lauschen, die ihre Kelchen für das Märzkonzert trainierten.

Aber kann man da eigentlich die Augen verschließen, wenn die Welt schon wieder vor einem neuen Krieg steht?

Ich übertreibe?

Ich bin mir da nicht so sicher. Denn wo sich die Welt gerade darüber freute, daß der Protest in Kiew und anderen Orten dazu führte, wieder einen Schritt in Richtung Demokratie zu wagen...
Wo man es in der Ukraine nicht zu einem Bürgerkrieg zwischen pro-westlichen und pro-russischen Kräften lassen könnte...

Da nutzt der russische Bär die Schwäche und Pleite der Ukraine schamlos aus, sich ein neues Jagdrevier zu sichern! Ja genau, dieser Freund von Bär, der gerade noch in Sotschi mit der Träne in den Augen den Gashahn des Olympischen Feuers abdrehte. Und damit den Geist des friedlichen Miteinanders und der Völkerverständigung!
Oder hat da der olle Meister Petz schon mehr gewußt, was auf uns zukommen würde?

Denn die Schlagzeilen zur Ukraine wurden letzte Woche immer beängstigender:

Am Montag hieß es, der Westen der Ukraine bleibt skeptisch. Ist ja in den Zeiten des politischen Wandels auch irgendwie verständlich.
Die Polizei fahndet nach Janukowitsch, der sich feige aus dem Staub gemacht hat. Gerade auch nach dem Einsatz von Heckenschützen gegen Demonstranten mag der Mut des Diktators in die Hose gewandert sein.
Dann kam die Meldung, die Ukraine braucht 35 Milliarden Dollar zur Abwehr der Pleite des Landes.
Klitschko will sich an die Staatsspitze durchboxen.

Und jeder fragt sich bei dieser Lage in der Ukraine: Wie wird Putin wohl reagieren? Putin der Verbündete?

In der Janukowitsch-Residenz gibt es Führungen.
Der Putin lässt in der Zwischenzeit die Gefechtsbereitschaft seiner Armee überprüfen. Ist ja auch irgendwie richtig, wenn man nicht weiß, was der Nachbar so treiben wird.  Und wo auch in Amerika der Hagel seine US-Armee radikal verkleinern will....

Doch dann zur Wochenmitte, da startet Russland ein Militärmanöver nahe der Ukraine. Was nun verdammt nach Drohgebärde aussieht.

 Janukowitsch hält sich weiter für den Präsidenten der Ukraine und kapiert immer noch nicht, daß große Teile des Volkes ihn nicht mehr wollen.

Die russischen Banken machen sich offenbar auch Sorgen um ihre Pfründe und schränken das Ukraine-Kreditgeschäft ein. Gazprom wird auch unruhig, denn Kiew soll seine offenen Gas-Rechnungen zahlen.
Denn das Krim-Parlament rückt von Kiew ab, es gibt Berichte von Armee-Einheiten mit unbekannter Herkunft, aber schwer bewaffnet und ohne Hoheitszeichen. Bewaffnete blockieren die Flughäfen auf der Krim.
Das Russisches Parlament genehmigt den von Putin gewünschten Armeeeinsatz in der Ukraine. Es gibt pro-russische Demonstrationen im Osten des Landes.
Aksjonow räumt die Präsenz russischer Soldaten ein und die Ukraine macht mobil. Doch das nutzt den ukrainische Soldaten auf der Krim wenig. Denn sie sind im eigenen Stützpunkt eingesperrt.
Der Marinechef der Ukraine läuft zu den pro-russischen Kräften über.

Der russische Bär hat seine Tatze auf die Krim gelegt und wird diesen Braten nun nicht mehr so schnell hergeben. Da bin ich mir sicher.

Da hilft es auch wenig, daß der Obama den Putin vor Isolation warnt, Und die Merkel Russland den Verstoß gegen das Völkerrecht vorwirft.
Ich denke, dies wird den Putin nicht stören. Denn der Bär, der hat ein dickes Fell. Und den Schlüssel zu unserem Gashahn. Und wer an diesem Hebel sitzt, den interessieren Verbündete recht wenig.

Aber immerhin, in Moskau gibt es Proteste für und gegen Militäreinsatz in der Ukraine.

Deshalb ist es vollkommen richtig, die Vorbereitungen zum G8 Gipfel in Sotschi auszusetzen. Denn Rußland hat im Grunde der Ukraine den Krieg erklärt und Teile des Landes besetzt. Land eines befreundeten Staates!

Traurig ist nur, daß es Putin schafft, daß wieder einmal eine Olympiade – wenn auch in diesem Falle die Paralympics – boykottiert werden. Denn England will in diesen Kriegszeiten seine Sportler lieber im Lande lassen. Da werden wohl noch andere folgen.
Aus der naive Traum vom neuen und offenen Rußland Putins. Der hat die Schwäche in der Ukraine schamlos ausgenutzt.

Womöglich sogar geschürt?

Wenn ich an die vielen russischen Militär-Liegenschaften in Deutschland denke, da wird mir ganz bange, was sein wird, wenn der Putin die wieder haben will! Da läuft es mir in diesem neue erstarkten kalten Krieg frostig den Rücken entlang!



Was gab es aber sonst noch in der letzten Woche?

Unsere Kanzlerin Angela Merkel war auf Reisen.
Erst in Israel. Da schaute sie sich das gewandelte Deutschlandbild an. Dann war sie auch noch in London. Dort gab es für unsere Kanzlerin einen roten Teppich und Tee bei der Queen.

Unsere Bundesregierung gibt das No-Spy-Abkommen offenbar auf. Denn letztendlich bringt es nichts, weil sich unsere Freunde nicht daran halten werden.
Die nutzen laut Guardian lieber - wie zum Beispiel der Britische Geheimdienst - unsere Yahoo-Webcams aus und erfreuen sich an unseren knapp bekleideten Video-Chats.

Das EU-Parlament gibt endlich grünes Licht für neue strengere Pkw-Abgasnormen. Auch verschärft die Eu die Tabakrichtlinie und ich muß mich im Supermarkt als Nichtraucher an der Kasse vor diesen Bildern auf den Zigarettenschachtel dort ekeln!

Auch fordert der Europarat mehr Einsatz gegen Rassismus in Deutschland.


In der letzten Woche durften wir erfahren, daß WhatsApp völlig out ist und wir uns über den Aufstieg der kleinen Schweizer App Threema freuen sollen.

China bekommt keine Luft mehr, weil der Smog dort wie ein angebrannter Wok mit Rauch und Nebel ist.
Die schreckliche Messerattacke bei Angriff auf einem Bahnhof in Chinain Kunming - für China ein Terroranschlag – forderte offenbar 28 Tote.

Dafür kann unser ehemaliger Bundespräsident wieder durchatmen.  Denn es gab einen Freispruch für Ex-Bundespräsident Christian Wulff.

Und dann gab es gestern in Hollywood die Oskars. Und schon wieder keiner dabei für Deutschland. Noch nicht einmal für einen Kurzfilm!


Sonntag, 2. März 2014

SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014

Ich bin zwar dort nicht mit eigenen Produkten vertreten, aber ich glaube, für meine Leser aus dem Raum Hamburg ist diese Information recht interessant:
_______

Der Norden dreht auf :

Vom 25.-27. April präsentiert die SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014 Wein und Genuss in den Börsensälen der Hamburger Handelskammer.

Hamburg 1/2014. Wessen Motto die „Kunst, das Leben zu genießen“ ist, sollte sich den April 2014 im Kalender rot anstreichen: Das Reise- und Gourmetmagazin SAVOIR-VIVRE erklärt ihn zum „Norddeutschen-Gourmet-Monat“. 24 Tage besondere Genüsse, die vom 25.-27. April in der „SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014“ gipfeln.

SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014
Vom 25.-27. April 2014 findet in den hanseatischsten Räumen Hamburgs die „SAVOIR-VIVRE-MESSE“ statt. In den alten Börsensälen, im Herzen der Hansestadt, direkt am historischen Rathaus, werden deutsche, österreichische und französiche Winzer ihre wertvollen Kreationen präsentieren: Zum Probieren und auch direkt zum Mitnehmen! Darüber hinaus steht „SAVOIR-VIVRE“ natürlich auch für essbare Köstlichkeiten. Auf dem „Marktplatz der Genüsse“ können Gäste die Teilnehmer des „Norddeutschen-Gourmet-Monats” und die Hersteller feinster Delikatessen kennenlernen. Spannende, von Experten geleitete, Seminare zum Thema Wein und Delikatessn begleiten die Messe: Der Norden dreht auf!


Norddeutscher-Gourmet-Monat
Winzer und Gastronomen – gemeinsam sind sie am stärksten! SAVOIR-VIVRE ruft den ersten „Norddeutschen-Gourmet-Monat“ aus: Vom Gerry Weber Stadion in Halle bis rauf nach Sylt werden Restaurateure und Weinschaffende in dieser Zeit gemeinsam abgestimmte „SAVOIR-VIVRE-MENÜs“ kreieren. Ab dem 1. April 2014 können Gourmets in vielen Restaurants des Nordens von SAVOIR-VIVRE empfohlene Gangfolgen samt korrespondierender Weine genießen. Darüber hinaus haben die Restaurantgäste bei diversen Veranstaltungen die Chance die Winzer während moderierter Abende persönlich kennen zu lernen.

SAVOIR-VIVRE-MESSE 2014
Weinmesse und Genussmesse in den historischen
Börsensälen der Hamburger Handelskammer
25. bis 27. April 2014

Eintrittspreis: EUR 9,00 pro Person. Alle Seminare und Tastings im Eintritts-Preis enthalten


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