Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Samstag, 11. Januar 2014

Mein Jahresrückblick auf 2013: Der August

Das war im August 2013 eine der Topmeldungen für mich!
Da standen die Sportler des Ostens zu Wende-Zeiten alle unter Generalverdacht, gedopt zu sein – und?
Klar, mag ja auch bei vielen Erfolgen stimmen, wie bewiesen wurde. Aber es gab garantiert auch ehrliche Medaillen-Gewinner unter den ostdeutschen Sportlern.
Aber wie forderte der Westen: Alle Medaillen sollten den Ost-Sportlern aberkannt werden!
Nur weil man vermuten könne, daß dort mit Doping dem sportlichen Erfolg nachgeholfen wurde.
Jetzt war die Katze aus dem Sack!
Der schöne, saubere West-Sport! Auch er hat sich systematisch der Pharma-Forschung bedient, um sportlich besser dazustehen!
( Bitte gestatten Sie mir hier immer noch ein wenig Häme)
Und wo es im Osten um Ruhm und Ehre des Vaterlandes und des Sozialismus ging, da konnte manch Sportler mit den chemischen Hilfen ordentlich Kasse machen!
So so....
Wer ist denn nun der „saubere“ Sportler? Ost oder West?
Und nach der Wende und der Einheit Deutschlands?
Wo reichlich Gelder fließen, da muß Leistung kommen! Jüngstes Geständnis kam von Ex-Rad-Profi Zabel, der letzten August jahrelanges Doping gestanden hatte.
Ich glaube, der saubere Sport ist ein Mythos. Denn selbst die Athleten im antiken Griechenland, die sollen doch auch bei den Olympiaden tüchtig mit Krafttränken gemauschelt haben.
Und wo auf der Treppe des Ruhmes wenig Platz ist, da muß man schon ein wenig drängeln, um auf das Treppchen zu kommen.
Schade, eigentlich...

Nächste Meldung des August 2013:
Terroralarm!!!
Ja, dies war der Schrecken letzten August! Terrorwarnung und geschlossene Botschaften!
Gewarnt hatten die NSA und auch der deutsche Geheimdienst.
Für Bürger der USA gab es sogar eine weltweite Reisewarnung!
Was hieß dies eigentlich? Durften die nun auch nicht mehr zu uns nach Deutschland kommen?
Amis, bleibt zu hause! (Gut, daß die nach hause sollen, hören die so oft...
Mich dürfen sie aber gern besuchen)
Genaues erfuhr man auch nicht, nur so eine dunkle, geheimnisvolle Bedrohung ginge um.
Man habe etwas im Internet abgefangen, Meldungen, Äußerungen, Verschwörungen.
Vorsicht ist gut, doch auf was sollte ich als treuer Staatsbürger nun achten, um solche Anschläge zu verhindern?
Und wem nutzte es, Panik zu verbreiten, dank abgefischter Informationen aus Internet und Telefon-Netzen???
Toll, daß es Programme wie PRISM und Co gibt! Danke an die Entwickler und Anwender dieser Späh-Programme!
Denn solch eine Bedrohung hatte Euch in der unsäglichen Diskussion zum NSA-Spionage-Skandal als Hauptargument gefehlt! Doch nun konntet Ihr beweisen, wie richtig Ihr lagt, uns alle unter Generalverdacht zu stellen!
Genau jetzt! Punkt-Landung im August.
Kurz nach den Hinweisen auf eine komplette Überwachung von uns allen.
Also ich lasse mir jetzt keine Angst einreden von Männern mit seltsamen Kopf-Bedeckungen. Auch wenn das Schlapp-Hüte sind.

Anderes Thema:
20 Jahre lang zankte sich Berlusconi mit der Justizia. 20 lange Jahre des Windens und sich aus der Krise Redens!
Nun hat Sie ihn erwischt, die Dame mit den verbundenen Augen: Endlich ein Urteil gegen Berlusconi im Steuerbetrugs-Prozeß. Aber wie zu erwarten, war Berlusconi für den Knast zu alt, krank, gebrechlich. Es gab also Hausarrest im goldenen Käfig.
Aber für die Politik, da war er nicht zu alt. Da wolllte der Alte noch einmal ran. Auch wenn das
Schäfer-Stündchen mit Justizia für ihn nicht rosig war.
Und vor seinem Gefängnis, äh Haus, Demonstranten mit Plakaten wie „Märtyrer der Freiheit“ und Forderungen nach Begnadigung...
Ist doch echt albern. Und dumm von seinen Jüngern. Denen kann man aber auch jeden Scheiß erzählen.

Nun hat es auch Hoeneß bei uns erwischt. Anklage nach seiner Selbst-Anzeige zu vergessenen Steuern.
Pech gehabt, selber Schuld.
Ich habe kein Mitleid, wenn sich Gutverdiener aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stehlen wollen.

Hatten Sie es gemerkt? Das umstrittene Leistungsschutzrecht trat im August 2013 in Kraft.
Ja genau dieses Gesetz, mit welchem Verlage jedes Zitat eines Artikels im Internet unter den Generalverdacht des Plagiates stellt.
Doch nun hatten diese Verlage, die dieses blödsinnige Gesetz unbedingt wollten, festgestellt, daß der Internetnutzer diese Artikel dann auch nicht mehr findet. Weil auf Google dann kein Artikel mehr zu sehen ist. Höchstens eine halbe Überschrift ohne Aussagekraft, die den User aber auch nicht auf das Portal der Verlage lockt.
Ja, liebe Verleger: Da habt Ihr vor Raffgier nicht zu Ende überlegt und Euch selber ein dickes Ei gelegt! Und nun kommt Ihr alle zu Google gekrochen und erlaubt wieder die Ansicht von Teilen Eurer Artikel!
Warum also dieses Gesetz?

Dann gab es einen tierischen Helden im August, den Affen Paul!
Da gab es bei Dir daheim tierischen Zoff, weil Ihr mehr Männer als Weiber wart! Doch Du bist schlau! Flucht mit Deinen Kumpeln aus dem Zoo, um der drohenden Kastration zu entgehen!
Doch Deine Kumpel zu träge – gefangen – schnipp schnapp......da war die Männlichkeit ab.
Doch Paul, mein Held! Du gingst in den Untergrund. Auch wenn der auf den Wipfeln der Bäume war.
Träumtest von einer Freiheit als echter Mann!
Denn in der freien Natur, da hätte so ein schlauer Kerl wie Paul die Gruppe übernommen und den König vom Thron gestoßen. Oder hätte woanders eine neue Familie gegründet.
Doch im Zoo, da kann der Chef der größte Blödmann sein. Doch das Genie kann nicht weichen und wird kastriert. So wird die Zucht immer blöder.
In der Natur hätte sich der Schlaue einen Vorteil verschafft und die Genetik verbessert.
Das nennt sich dann Anpassungsfähigkeit an veränderte Lebensbedingungen.
Im Zoo? Da macht der clevere Bursche nur Ärger – irgendwie verkehrte Welt...
...Oder?

Schwere Unwetter waren im August dabei. Hagel, wo der Wettbewerb des größten Hagelkorns ständig neue Rekorde brachte.
Was den Unbetroffenen staunen läßt, birgt dem Hagelopfer Schauer kalten Grauens beim Aufräumen der Schäden.
Und so kamen Unwetter dort, wo sie keiner in der Vorhersage hatte. Dafür schwiegen Blitz und Donner an anderen Stellen und Zeiten, wo es Unwetterwarnungen gab. Zum Glück.
Ja, in der Wetterküche brodelt es gewaltig.

Rigoros entschlossen beim Schließen zeigte sich im Jahr 2013 die britische Bank HSBC. Vorher
gern schon einmal in die Schlagzeilen wegen Hilfe bei Geldwäsche geraten, da half nur eines:
Die Weste wieder gründlich weiß waschen!
Also zu mit den verdächtigen Konten zahlreicher Botschaften!
Sogar das Konto des Papstes soll von den Kündigungen betroffen gewesen sein!
Das nenne ich gründlich.

Saubere Arbeit lieferte die „Curiosity“-Mission auf dem Mars. Dieser Roboter bohrte den Marsianern den Fels an, Laserte den Staub und analysierte neugirig, was es auf dem Roten Planeten zu finden gibt.
Curiosity – wir hätten Dir gerne ein Ständchen zum Einjährigen gespielt. Aber so einsam wie Du dort oben warst, da mußtest Du dir Dein Happy Birthday selber summen.

Curiosity und Mars bringen mich zu nächsten Thema: Reiselust!
Und wer da zufällig in Nairobi auf dem Flughafen war, dem wurde ein heißer Empfang bereitet. Denn erst brannte das Terminal, dann gab es keine Internationalen Flüge mehr.
Und weil die Leipziger nicht verkraften konnten, wenn Ihr Flugplatz in Schkeuditz nicht in den Schlagzeilen war – da brannte im August gleich ein ganzes Flugzeug aus. Denn was die in Afrika können, das können wir auch.
Klar, war „nur“ ein alter Frachter. Das rettete die tausenden Küken darin aber auch nicht.

Sollten wir dann also doch mit der Bahn fahren? Dann war das besser nicht über Mainz. Weil da fehlten durch Urlaub und Krankheit (oder doch Fehlplanung?) Leute im Stellwerk. Und alle Räder
standen still.
Klar, ein wenig half auch die Gewerkschaft nach, um den Mangel an Fachkräften zu zeigen. Oder?

Schon sind wir wieder im Hühnerstall angekommen, der sich nun Politik nennt. Oder Wahlkampf!
Denn anders konnte man schon langsam das Benehmen der Spitzen-Kanditaten im Bundestags-Wahlkampf 2013 nicht mehr bezeichnen.
Wir hatten nur noch wenige Tage bis zur Wahl. 34 Parteien traten zu dieser Wahl an. Da war natürlich manch blumiger Exot dabei.
Aber warum die Grünen sich nun ausgerechnet für Themen wie den Veggy-Day stark machten? Zu Zeiten, wo den Wähler soziale Themen auf den Nägeln brannten! Denn es müssen immer mehr Menschen in zwei Jobs arbeiten, um über die Runden zu kommen!
Wo der Strom auch durch die vergeigte Energie-Wende immer teurer wird, weil der kleine Bürger die Fehler der Politik und Industrie bezahlen muß!
Wo man sich freute, daß der Offshore-Windpark „Riffgat“ offiziell in Betrieb ging. Um dann festzustellen, daß dieser Windpark trotzdem noch lange nicht am Netz war!
Warum?
Weil das Stromkabel zum Verbraucher fehlte!
(Ist dann wie in dieser Stadt, wo die Bürger ein Rathaus ohne Fenster bauen und dann
das Licht mit Säcken fangen wollen...)
Aber die größte Beleidigung für mich als Ostdeutschen waren diese Bemerkungen vom Steinbrück von der SPD! Man machte der mir die Entscheidung leicht, ihn nicht zu wählen!
Weshalb?
Da stand er zu seiner Äußerung, Angela Merkel würde die Weitsicht für Europa fehlen, weil sie im Osten aufgewachsen ist. Klartext: Wir Ostdeutschen sind zu bekloppt, um das ganze Europa zu verstehen.
An anderer Stelle lobte er alle Ostdeutschen, wie toll sie doch die Nachwende-Zeit gemeistert haben, den Osten aufgebaut und sich angepaßt haben.
Übersetzung für mich: Ja kleiner BuschBimbo, hast Du fein gemacht, wie Du in der Zivilisation angekommen bist!!
Also Steinbrück hat mich beleidigt und ist deshalb von meiner Wahlliste gestrichen worden.
Und die Quittung hat er und die SPD dann im September bei der Bundestagswahl bekommen.

Im August 2013 wurde an das Geisel-Drahma von Gladbeck erinnert. Da wo sich diese Verbrecher zu Medien-Helden machen lassen haben. Wo hunderte Schaulustige hautnah am Verbrechen und Verbrecher waren und niemand versucht hatte, bei dieser Überzahl die Verbrecher zu entwaffnen, als zig Mikros zum Interview in das Fluchtauto gehalten wurden?
Und ach wie groß war das Geschrei, als die Geiseln erschossen wurden!
Einschalt-Quote über Leichen?
Doch sind die Menschen heute besser geworden? Und die Medien?
Soll er doch im Knast verrotten, dieser Degowski!

Neues Thema:
In einigen Gemeinden wird wohl Maria Himmelfahrt 2013 das letzte Mal ein arbeitsfreier Feiertag gewesen sein. Denn diesen Feiertag gibt es nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung.
Doch nun schlugen die Folgen des Zensus 2011 durch.
So zum Beispiel für die Menschen in Speichersdorf im Landkreis Bayreuth. Weil in den letzten Jahren viele evangelische Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion zugewandert sind, zählten die Statistiker in dem Ort mehr Protestanten als Katholiken.
Deshalb war in Speichersdorf Mariä Himmelfahrt im Jahr 2013 möglicherweise das letzte Mal ein Feiertag. Denn nur dort, wo mehrheitlich Katholiken wohnen, dürfen Behörden und Geschäfte geschlossen bleiben. Offiziell war das allerdings noch nicht. Wie das Landesamt für Statistik betonte, liegen die rechtlich verbindlichen Ergebnisse des Zensus wohl erst bis April 2014 vor.
Schauen wir mal. So kann es kommen, wenn man weltoffen ist.

Die Nasa gab das Weltraum-Teleskop Kepler auf, weil es kaputt war. Und niemand konnte es reparieren, weil es keine so langen Leitern gibt.

Der Hauptstadt-Flughafen BER sollte nun teilweise geöffnet werden. Mit einer Zahl an Flügen pro Tag, die von jedem Provinz-Flugplatz geschlagen wird.
Aber was sollte man auch von einem Ex-Bahn-Chef erwarten. Das Ergebnis sahen wir doch am Stellwerk in Mainz. Dort verkraftet man auch nicht mehr Betrieb.

Dann gab es im August noch den Jahrestag im Pussy-Riot-Urteil: Voll in Vergessenheit geraten.

Der „Spiegel“ legte offen, daß Apotheker massenhaft Patientendaten verhökerten.
Ja wer brauchte denn da noch die NSA!? Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.....
Und in Ägypten, da schlugen sich Fanatiker die Schädel ein. Und niemand weiß, wer zuerst geschossen hatte.
Schlimm ist es nur für die vielen Menschen, die einfach nur in Ruhe wieder ihrer Arbeit nachgehen wollen.
Ich hoffte nur, daß die Demokratie dort nicht am Scheitern ist und das Töten endlich enden würde. War wohl aber bei dieser religiösen Engstirnigkeit ein Wunschtraum.

Britische Behörden verhörten Greenwalds Partner.
Irgendwie doch affig, wie sich die Engländer benahmen. Anstatt im Abhörskandal der NSA alles auf die Amis abzuschieben – so nach dem Motto: Die waren das! - da steckte man voller Paranoia den Kopf noch tiefer in Uncle Sams hintere Seite.
Und wenn man nicht an den Störenfried Greenwald heran kam, dann packt man sich die Ehefrau.
Oder eben den Partner.
Und weil das der Königin nicht reichte, ordnete der GCHQ die Zerstörung von Festplatten des „Guardian“ an. Gut, die englische Presse mag nicht immer fein sein. Aber mal ehrlich, würde die Presse nicht so manches Schurken-Stück der Regierenden aufdecken, dann säßen wir ganz schön dumm da.
Und „die da oben“ könnten uns nach Strich und Faden verarschen.
Aber gleich Festplatten zerschreddern? Das ist schon recht mittelalterlich! Cameron sei offenbar persönlich in die "Guardian"-Affäre verwickelt, hieß es?! Wird wohl gerufen haben:
„Auf den Scheiterhaufen damit!“
Darum sage ich nicht: Es lebe die Queen!
Sondern: Es lebe die freie Presse!
Ganz bescheiden dagegen die jungen Royals? Da machte der Opa (also der andere, nicht
DER) das erste offizielle Foto des künftigen Thronerben!
Ganz bescheiden!
Oder man hatte nur Angst, daß die schönen Baby-Fotos flöten gehen würden, falls Uroma wieder
einmal die Festplatten des „Guardian“ zertrampeln läßt.....
Die hatte jetzt sogar gegen den Erzfeind Spanien eine Fregatte zum Schutze der Kolonie Gibraltar geschickt. Ich las da etwas von Spanien-Konflikt....
Weiter im Stoff.
Urteil im Fall des WikiLeaksInformanten Manning:
Da hörte ein Mann auf sein Gewissen. Dann drohten ihm 60 Jahre Gefängnis. Das wurden dann 35 Jahre im Urteil, weil selbst die Richter offenbar etwas Gespür für Gerechtigkeit hatten. Möglicherweise darf er nach 10 Jahren Haft raus?
Da frage ich mich, wie viele Jahre haben eigentlich die Leute gekriegt, deren Verbrechen Manning aufdecken wollte?

Rostock läßt grüßen....
Kennen Sie sich noch die Bilder, damals vor dem Plattenbau in Rostock? Da wo der besoffene Typ, die Hand zum „Gruße“ erhoben, vergessen hatte, daß Mann beim Pullern die Hand woanders haben sollte?
Dieser Mann mit der nassen Jogging-Hose mit dem Bier in der Hand (ob der überhaupt noch lebt?) - DAS Sinnbild des deutschen Pöbels schlechthin.
Irgendwie mußte ich im August immer an dieses Bild denken, wenn ich die Proteste gegen das
Asylbewerberheim in Berlin-Hellersdorf sah.
Der (gute) Unterschied zu damals ist aber, es mehren sich die Gegner der Gegner des Asylbewerberheimes. Gut so.

Nur die Politik, die war im Wahlkampf verdächtig ruhig......
Wahlkampf der Schnarch-Nasen
Irgendwie erschien mir der Wahlkampf ohnehin sehr ruhig. Eigentlich sehr müde.
Das hatte sogar die Wissenschaft im August bestätigt: Die Parteien zeigten unverständliche Sprache in den Wahlprogrammen.
Und wo manch Plakat-Text nach Baby- Brabbeln klang, ich bei den Reden unserer Kanzlerin immer einschlafe (und nicht nur bei deren)....
…Da mußte ich wohl den Wecker stellen, damit ich die Wahl nicht verschlafen würde.
Aber was sollte man von den Partei-Oberen erwarten? Die sind alt und verbraucht, klammern sich aber so an ihre Posten, daß die Jugend keine Chance zum Nachrücken erhält.
So eine Politik kann einfach nicht interessant sein.
Das Problem ist aber: DIESE JUGEND muß schon in wenigen Jahren regieren!
Lustig waren dagegen die Wahlplakate an den Straßen, wenn dazwischen noch Werbung hing.
Da habe ich zum Beispiel gesehen:
Oben – Großer Töpfermarkt
Darunter: FDP – keine weiteren Schulden mehr
Ich glaube, die Töpfer waren sauer über solche Aussagen.

Giftgas?!
Ja war es nun ein Giftgas-Einsatz in Syrien oder nicht?
Wohl doch, wie „Ärzte ohne Grenzen“ nun berichteten. Offenbar wurden 3600 Opfer behandelt.
Doch wer setzte dieses perfide Gas ein? Die Regierung? Die Rebellen? Ja und wenn welche?
Oder das Regime getarnt als Rebellen? Aufständische getarnt als Armee des Regimes?
Wem hatte dieser Einsatz den meisten Nutzen gebracht? Skepsis sollte hier schon erlaubt sein.
Denn (unfreiwillige) Märtyrer zu schaffen, kann auch ein Kriegsmittel sein. Von welcher Seite die auch kommen sollen....

Es darf gefeiert werden, lautete es im August 2013!
Nicht nur bei der Kanzlerin und ihrer Regierung war im August Feierstimmung angesagt. Denn Merkel hatte zum Tag der offenen Tür im Kanzlerin-Amt geladen.
So nach dem Motto: Wenn die NSA schon rumgeschnüffelt hat, dann kann das Volk auch zum Staunen kommen. Und das tat es auch.
Auch auf der umstrittenen Feldschlößchen-Brücke in Dresden wurde gefeiert! Das verschwenderisch teure Mammut-Projekt, welches in seiner Baukosten-Höhe auch August dem Starken gefallen hätte. Dieses Projekt, welches fast eine zarte Fledermaus zu Fall gebracht hätte....
War nun fertig.
Der Verkehr rollte.
Oder stand im Stau auf dieser Brücke.

Haben Sie im August das TV-Duell zur Wahl mit Merkel und Steinbrück gesehen?
Das lief ja auf so vielen Sendern, daß man es eigentlich hätte sehen müssen.
Ich gebe zu: Ich habe es nicht gesehen. Denn bei diesem lahmen Wahlkampf ohne Aussagen, da konnte das Duell nur aus einstudierten Gesten und Satz-Floskeln bestehen.
Das muß es dann auch gewesen sein, denn ich las danach mehr über Merkels Halskette als über das eigentliche Duell. War wohl die wichtigste Aussage dieses Duells.
Also ich wußte immer noch nicht, wen ich wählen sollte. Aber vielleicht half mir der Wahl-O-
Mat?

Kennen sie noch Fukushima? Also diese Atom-Ruine, die jedem Freund von Atom-Strom eine Lehre sein müßte?!
Dort stieg die Strahlungsbelastung wieder an. Und Unmengen von strahlendem Wasser versickerten im Boden....

Und nun zu meinem Pechvogel des Monats. Oder des Jahres?
Denn dies war eine für mich auch eine prägende Schlagzeile des August 2013:
In Australien ist ein Professor gestorben, der mehr als 50 Jahre den längsten Labortest der Welt betreut hat.
John Mainstone, er ist pensionierter ehemaliger Leiter des Fachbereichs Physik an der University of Queenland in Brisbane, ist zum Zeitpunkt seines Todes noch mit dem Experiment betraut gewesen. So berichtet seine Hochschule. Der arme Mann sei an einem Schlaganfall gestorben.
Der Versuch, den er betreute, war 1927 gestartet worden. Man wollte mit dem Pechtropfenexperiment nachweisen, daß Pech sich wie ein Feststoff anfühlt und bei Raumtemperatur mit einem Hammer entzweischlagen lässt, sich aber dennoch wie eine Flüssigkeit verhält.
Für diesen Versuch wurde Pech in einen Glastrichter gefüllt und es dauerte allein drei Jahre, bis sich das Pech, ein chemischer Verwandter des Teers, gesetzt hatte.
Der Glastrichter wurde danach geöffnet. Das Pech sollte nun ausfließen können.
Aber in den 83 Jahren des Versuches seien erst acht Tropfen Pech nach unten getropft, was allerdings nie jemand beobachtet habe, teilte die Universität mit.
Drei Webkameras sollen nun wenigstens den nächsten Tropfen filmen, der sich wohl noch 2013 lösen sollte. Denn Mainstone hatte erst kurz zuvor die Prophezeiung gewagt, daß der nächste Tropfen noch vor Jahresende 2013 fallen werde. Die Leiterin der Fakultät Physik erklärte, Mainstones Tod sei "besonders traurig, weil er während seiner Zeit als Betreuer des Experiments keinen einzigen Tropfen fallen sah".
Und das, DAS nenne ich nun wirklich Pech gehabt!


In meinem Garten & mehr...

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