Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 27. Januar 2014

Wochenrückblick.... War was los an der Heimatfront?

Ja die letzte Woche! Was war denn da eigentlich los?

Bei all dem Gerede über das Dschungelcamp auf RTL, da hat doch glatt den Blick auf die Tragödien der Welt verloren.

Ja, ich gebe zu: Ich habe das Dschungelcamp angeschaut! Nach all den Jahren, die das schon läuft! Und ich schäme mich nicht!
Aber es ist doch echt toll mitzuerleben, zu was Menschen für Geld bereit sind zu tun. Obwohl  – die meiste Zeit tun die eigentlich nichts. Und nach all dem Gelaber und Gerede, da muß ein Kandidat zur Dschungel-Prüfung, um sich piesacken zu lassen. Für Sterne. Oder Essen? Egal...
...Danach gibt es Zank, Gerede, Palawer. Schön zum Kopf leer machen.
Und dann muß wer raus. Lustig ist nur, wer will, der kommt nicht weg – es sei denn, man ist sich so fein wie der Wendler. Und dieses Nichtwegkommen, das erinnert mich ein wenig an die Fernsehserie Lost.
Wobei, die Insel dort war ja die literarische Vorhölle. Das Dschungelcamp ist Camping für verarmte Fernseh-Darsteller, Sänger und andere.

Da sind ja nun schon welche fort, aus diesem Camp. Der Mola Adebisi zum Beispiel. Er, der harte Kämpfer, dessen Motivation stark schwankte. Und schon beim kleinsten Mückenstich wimmerte. Gut, der hat nur klug-scheißende Kommentare ohne Basis von sich gegeben. Hat wohl das Camp-Prinzip nicht kapiert.
Denn wir wollen Aktion sehen. Und das beherrscht diese Larissa Merolt eben deutlich besser als alle anderen. Da stolpert sich diese Blondine eben durch den Urwald, hat genug Ergeiz, um diese bekloppten Dschungel-Prüfungen zu bestehen und besticht uns mit dem Charme der Österreicherin, der nah am Wahnsinn angesiedelt ist. Großes Kino eben!
Und DAS lieben wir als TV-Glotzer!
Brot und Spiele, das zog schon immer.

Da sind mir die anderen Camp-Einwohner viel zu ruhig.
Klar, die Melanie aus unserem Osten, die sagt nicht viel. Da werden eher einmal die Investitionen ausgepackt. Hat eben auch ihre Zielgruppe.

Und ganz nebenbei erhöhen beide Damen die Zugriffe auf eigene Familien-Hotel-Server Dank der Geschichten aus dem Hotel und den Online-Shop mit geschickt eingefädelter Produkt-Beratung für Gabby. Sei es ihnen gegönnt, wenn die Kasse klingelt

Der Marco Angelini versucht es mit dem Knuddel-Faktor bei den weiblichen Zuschauern, gerät damit in die Schußlinie von Gabby. Ob er dann ruft: Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! ?


Was hatten wir noch in der Welt der letzten Woche?

Der ADAC ist wohl doch mehr als eine Vertretung des rasenden deutschen Autofahrers.
Da heißt es nun, die ADAC-Leser-Wahlen seien schon seit Jahren geschönt. Aber auch wenn die ADAC-Spitze jede Mitschuld an den Manipulation bestreitet, so bleibt ein fader Beigeschmack. Besonders dann, wenn teure Rettungs-Hubschrauber zu Dienstreisen statt zur Rettung verunglückter Beitragszahler eingesetzt werden.
So keimen nun auch noch Zweifel an der ADAC-Pannenstatistik.
Ich glaube, da schweben einige Köpfe des ADAC in den Sternen und nicht auf dem Boden der Realität. Und schaden damit ihren gelben Engeln der Straße, die uns in Notlagen helfen.

Apropos Sterne. Die Raumsonde Rosetta wurde mit einem zarten Weckruf ins All geweckt. Sie hatte jahrelang ein Nickerchen gemacht, um jetzt auf Kometen-Jagd zu gehen.
Auch freuen wir uns, daß der Mars-Rover "Opportunity" seit zehn Jahren im Einsatz ist. Wo er doch eigentlich ur wenige Monate arbeiten sollte.

Und wo wir schon im Himmel sind: "Das Wort zum Sonntag" gibt es nun schon 60 Jahre. Ja genau die Sendung, die man erdulden muß, bevor dann Endlich der erwartete Film beginnt. Da der dann aber keine Werbepause hat, nutze ich die Zeit des Wortes zum Sonntag für meine Erlösung vor dem Film. Und damit meine ich jetzt nicht dieses Glaubens-Ding.
So hat jede Sendung ihre Daseinsberechtigung.

Dann durften wir in der 4. Kalenderwoche des Jahres 2014 auch noch aus dem AOK-Krankenhaus-Report erfahren, daß 19.000 Tote durch Klinik-Fehler passieren. Eben sinnlos zu Tode therapiert.
Hauptsache, die Krankenhausrechnung wurde bezahlt. Und die Ärzte? Die begraben bekanntlich ihre Toten gemeinsam...

In Kiew und anderen Städten der Ukraine kommt der Unmut des Volkes nicht zur Ruhe. Es gibt Unruhen, die Polizei stürmt die Barrikaden und die Opposition meldet Tote und Verletzte.
Bei den Bildern von den brennenden Reifen und den Massen an Reifen, die dort immer noch angeschleppt werden, da überlege ich schon, ob ich einen Hilfstransport dorthin organisieren sollte. So nach dem Motto: Unsere Alt-Reifen für eine freie Ukraine!
Ich glaube der Altreifen, das ist inzwischen das heimliche Symbol dieser Revolution.

Und unsere Regierung? Die macht Klausur in Schloß Meseberg. Und abends trifft man sich am Kamin. Ich hoffe, die SPD hat an den Alkohol gedacht, der bei den Koalitionsverhandlungen gefehlt hat.

Was gab es noch in der letzten Woche?

In Indien ordnet ein vertrottelter Dorfrat die Massen-Vergewaltigung einer Frau an, weil diese ein Verhältnis zu einem Mann eins Nachbardorfes hat!
Und nur weil diese Frau den Mut hatte, danach zur Polizei zu gehen, kam die Sache heraus.
Offenbar ist man dort in manchen Dörfer so weit hinter dem Mond, daß man es nicht glauben kann.

In Frankreich trennt sich der Moped-Fahrer Hollande derweil von seiner Partnerin Trierweiler.
Eine Idee, für die er von seinen Landsleuten nicht gerade gelobt wird.

Verrückte Ideen, die gab es letzte Woche auch bei uns!
Die Wanka will aus den Studienabbrechern Handwerker machen! Ach nein! Wie soll das denn gehen?! Wer 2 Linke Pfoten hat, der wird nie und nimmer ein Handwerker!
Ich sehe jetzt schon die gescheiterten Sozialpädagogen mit ihren verbundenen Händen! Und die steigenden Gesundheitskosten für die Kranken-Kassen!

Und unsere Bundeswehr-Chefin von der Leyen, die verlangt: Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen!
Ja was denn nun? Mehr Kinder bei der Bundeswehr durch Familienfreundlichkeit und dann diese Ankündigung,  daß sie die Bundeswehr verstärkt ins Ausland schicken will!
Bevorzugt erst einmal nach Afrika.

Wie soll das gehen? Gut, Kinder brauchen frische Luft zum Spielen – eben einen Platz an der Sonne! Aber müssen wir den unbedingt wieder in Deutsch-Südwest und anderen Orten Afrikas suchen?
Dieses Experiment ging schon einmal gewaltig in die Hose.
Aber der riesige Sandkasten in Mali - der ist schon verlockend für unsere Kleinen!

Das bringt mich zu einem tollen Projekt, welches noch freiwillige Helfer sucht. Aus dem Ersten Weltkrieg gibt es unzählige Frontberichte, die in britischen Archiven in Kisten schlummern und auf ihre Auswertung warten. Diese Front-Tagebücher sollen nun nach und nach online gestellt werden.
Wer mehr darüber erfahren möchte, schaut auf bitte folgende englische Links:

Blog des The National Archives:

http://blog.nationalarchives.gov.uk/blog/operation-war-diary-archive-needs/

Operation War Diary:

http://www.operationwardiary.org/#/

Wird ja auch endlich Zeit, daß diese Berichte nach 100 Jahren Kriegsbeginn des Ersten Weltkrieges Beachtung finden.

Weitere Meldungen der letzten Woche:

Bei der Syrien-Konferenz gab es erste direkte Gespräche der Kriegsparteien.

Die USA raten ihren Olympioniken in Sotschi zu Vorsicht. Auch sollen sie keine amerikanischen Symbole außerhalb der Sportarenen zur Schau tragen.

Die Türkische Gemeinde will einen gesetzlichen muslimischen Feiertag in Deutschland. Wenn der arbeitsfrei ist, dann machen alle garantiert mit. Bei Ostern, Pfingsten und Weihnachten wissen die meisten Deutschen auch nicht, warum wir den feiern. Also warum dann nicht einen muslimischen Feiertag?!

Es gibt von einem Jubiläum zu berichten: 30 Jahre Apple Macintosh - Eine Kiste, die die Welt veränderte.

Und diese Meldung wird wohl alle Limburger aus den Socken gehauen haben:
Ein Prüfbericht entlastet den Bischof Tebartz-van Elst, vermeldete so der Focus. Er habe sich richtig verhalten und nichts falsch gemacht.


Na dann, ich wünsche Ihnen einen tollen Start in diese neue Woche!



Samstag, 25. Januar 2014

Gourmetkaters Kochtopf: Fisch in Zitronen-Kohl

Fisch in Zitronen-Kohl auf Reis

Der Winter ist die Zeit des Kohls. Das ist unbestritten. Doch wem die Kohl-Suppe oder die Kohl-Roulade langsam zu langweilig werden, der sollte einmal mein folgendes Rezept ausprobieren.

Klar, als Kater stehe ich auf Fisch. Denn der ist so einfach zu machen und schmeckt lecker!

Also los, den Herd angefeuert und den Topf darauf gestellt!

In meinen Kochtopf gebe ich etwas Oliven-Öl und Butter.

Bis die warm sind, würfele ich Weiß-Kohl und Zwiebel, die dann gleich im warmen Topf landen. Dazu gesellt sich noch etwas Knoblauch.

Jetzt lasse ich alles ein wenig schmoren. Dabei kann der Kohl an einigen Stellen ruhig braun werden. Dann schmeckt es später kräftiger.
Ich hatte vom Vortag noch 2 gekochte Kartoffeln. Die habe ich noch mit in den Kochtopf geworfen - natürlich gewürfelt. Denn wenn diese Kartoffeln zerfallen, gibt dies später dem Kohl Bindung. Diese Kartoffel ist aber nicht unbedingt notwendig.

Wenn der Kohl angedünstet ist, kommt in den Topf ein kleiner Schluck Wasser. Mit dem Deckel auf dem Topf kann der Kohl nun schmoren, bis er gar wird.

Nun gebe ich in diesen Topf etwas von meinem Zitronen-Chutney. Das können Sie bei mir kaufen.
Falls nötig, nun noch ein wenig Wasser in den Topf geben, damit genug Feuchtigkeit im Kohl-Topf ist. Es soll bei mir nichts anbrennen!
Den Kohl würze ich nun mit etwas Fisch-Sauce aus der Flasche.

Auf den Kohl, der nun wunderbar nach Zitrone schmeckt, lege ich mein Fisch-Filet und fülle den Topf mit etwas Sahne auf.
Jetzt nicht vergessen, den Deckel auf den Topf zu legen.

Der Fisch darf nun bei niedriger Temperatur ziehen. Er darf auf keinen Fall kochen, weil das mag er überhaupt nicht!
Vor dem Servieren schauen, ob noch etwas Salz nötig ist. Bei mir war das nicht der Fall, weil mein Zitronen-Chutney alle Gewürze enthält. Und die Fisch-Sauce bringt auch noch Salz mit.

Nebenbei habe ich mir schon Reis gekocht. Der ist eine schöne Kombination zu meinem Fisch in Zitronen-Kohl.

Ich hoffe, mein Fisch in Zitronen-Kohl schmeckt Ihnen genauso gut wie mir!

Mein Zitronen-Chutney gibt es auf http://www.gourmieze.de/Zitronen-Chutney


Montag, 20. Januar 2014

Wochenrückblick.... Von gelben Engeln, Dschungel und Versprechen...

Wenn ich so durch die Straßen gehe und die Ohren ganz spitz mache, um zu erfahren, über was sich die Leute gerade unterhalten.....

….da bin ich schon ein wenig erstaunt!

Ich dachte, klar, die regen sich jetzt alle über Obamas Rede auf. Denn erst hat der uns mit seiner NSA förmlich nackig gemacht, nun sollen wir ihm wieder vertrauen? Das kann er seiner First Lady glauben machen, die jetzt 50. Geburtstag hatte.
Aber wenn ich nun in der New York Times lese, daß die NSA über Funkwanzen sogar Computer belauscht, die noch nicht einmal mit dem Internet verbunden sind!
Glauben Sie nicht?

Waren Sie schon einmal in die USA gereist, mit ihrem Laptop? Man hat mir folgendes bei einer Schulung zur IT-Sicherheit erzählt: Am Zoll wird das Gerät gern einmal einkassiert. Zur Kontrolle heißt es. Dann ist dieser Zöllner fort. Mit ihrem Laptop. Was hat der in der Zwischenzeit gemacht? Nur aufgemacht um nach Drogen zu suchen?

Ich hoffe, Sie hatten zuvor ihre Festplatte verschlüsselt. Weil zum Lesen ausgebauter Festplatten braucht man kein Paßwort. So haben die bei der NSA wenigstens zu knabbern, um die Platte zu entschlüsseln.
Und nach der Rückkehr aus den USA? Ich würde Ihnen sagen: Schmeißen Sie den Laptop jetzt weg. Oder Sie verkaufen den ganz bösartig auf EBAY!
Denn ich würden den Kasten nun nicht mehr verwenden.

Ich bin paranoid?

Ja was denken Sie denn, warum Unternehmen auf Dienstreisen für diesen Zweck Wegwerfgeräte verwenden???

Nun schrieb der Guardian auch noch letzte Woche, daß die NSA als Hobby grenzenloses Sammeln von SMS hat!

Klar, Obama verspricht jetzt mehr Transparenz der Geheimdienste. Gleichzeitig soll es kein  "No Spy"-Abkommen mit den USA geben. Warum?
Weil der Onkel Sam nun einmal besser spionieren könne und deshalb auch uns beschützen müsse. Weil wir selber dazu zu doof sind!?
Vielen Dank auch.

Irgendwie hatten wir das doch schon einmal, daß jemand uns in Deutschland mit starken Geheimdiensten ausspionieren mußte. Nur um uns Deutsche zu schützen. Sicher. Horch und Guck – für eine geeinte Nation. Das war doch so ab 1933 bis 1989? Mit unterschiedlichen Vorzeichen. Aber immer nur zu unserem Wohle – hieß es.

Und genau darum können wir Deutschen nicht skeptisch genug sein, wenn es um Bespitzelung geht! Denn eigentlich wissen wir ganz genau, wohin das führt.

Der US-Präsident Obama kündigt eine Reform der NSA-Spionage an. Er wird deshalb auch von De Maizière gelobt.

Also ich persönlich glaube nicht, daß sich hier etwas ändert. Und da kann im Bundestag noch so viel darüber geredet werden.



Was war noch los?

Es gibt keinen Golden Globe für Daniel Brühl. Auch andere Preise gehen an ihm vorbei. Wenigstens gibt es keine Himbeere.

Das Kartellamt verhängt Millionenstrafen für fünf Brauereien. Wegen Preisabsprachen sei das gewesen. Also bei der Menge an Bier, die in Deutschland gesoffen wird! Da ist das Bier immer noch nicht teuer genug. Oder?


Zum Zahlen der Strafe müssen die Brauereien aber noch alte 10-Euro-Scheine verwenden. Denn der neue Schein, den uns die EZB vorgestellt hat, der kommt erst später in den Umlauf.


In Hamburg, da hebt die Hamburger Polizei die "Gefahrengebiete" auf, gegen welche Z
zahlreiche Bürger und Anwohner protestiert haben.
Aber ob das mit dieser Meldung zusammen hängt? Es gibt weniger Seeräuber vor Somalia!


"Sozialtourismus" ist das Unwort des Jahres geworden. Was das ist? Keine Ahnung.
Vielleicht war dies damit gemeint:

Der Bundestag debattiert über den Politiker-Wechsel in die Wirtschaft. Für gutes Geld und meist dann auch noch in genau die Bereiche, wo man als Politiker vorher für freundliche Gesetze gesorgt hat. Das wird von der Wirtschaft natürlich honoriert. Verständlich.
Jetzt will die Koalition diese Karenzzeit beim Wechsel in die Wirtschaft doch gesetzlich regeln. Mal sehen.
Für mich ist das Bestechung von Politikern durch die Wirtschaft. Nur daß hier die Zahlung später kommt...

Die EU findet keinen neuen Datenschutzbeauftragten! Ja wen denn auch? Wohin soll derjenige später in die Wirtschaft wechseln? Etwa zur NSA?
Da gibt es keine gut bezahlten Jobs.


Ägyptens Wähler haben für die neue Verfassung gestimmt.

Und in Berlin hat die Grüne Woche eröffnet. Natürlich gab es nette Worte vom neuen Agrarminister.
Gleich gibt es Massenprotest gegen die Agrarindustrie, die sich dort auf der Grünen Woche feiert.

Bei der EEG-Reform will Gabriel die Ökostrom-Förderung kappen und damit den Energie-Umbau drosseln.  Gleichzeitig stellt Gabriel klar: Die Strompreise werden nicht sinken!

Was aber falsch ist. Denn mein Öko-Strom-Anbieter Lichtblick hat mir nette Post geschickt! Mein Strom wird trotz EEG-Umlage billiger,! Weil der Preis für den Öko-Strom so niedrig an der Strom-Börse gehandelt wird, daß diese EEG-Umlage mehr als ausgeglichen werden kann.
Danke von mir an Lichtblick!

Maas kündigt einen Gesetzentwurf zur Frauenquote bis Ende März an. Als ob es im Lande keine wichtigereren Probleme gibt! Wie zum Beispiel den gesetzlichen Mindestlohn.

Aber es gibt auch noch echte Politiker aus Schrot und Korn! Haben Sie das Video auf Youtube gesehen, wie dieser SPD-Stadtrat Dahlemann der NPD Paroli bietet! Alle Achtung!
Siehe dazu auch http://www.tagesschau.de/inland/dahlemann102.html

Oder wie der Klitschko in Kiew, wie er da so zwischen Polizei und Demonstranten steht...

Und dann auch noch diese Meldung letzter Woche! Der ADAC, dieser Hort tausender gelber Engel, die uns Autofahrer aus jeder Notlage befreien.....
...Der schummelt, wenn es um das Voting seiner Mitglieder geht! Aktuell beim neuen liebsten Auto des deutschen Autofahrers und ADAC-Mitgliedes!
An dieser Abstimmung sollen sich über 300.000 Mitglieder dieses Auto-Clubs beteiligt haben!
Und nun? Jetzt waren das auf einmal nur eine handvoll Leute! Hoffentlich waren davon nicht die meisten auch noch VW-Mitarbeiter!
Weiß man es?

Der ADAC, der sich so gern als Sprach-Rohr des deutschen Automobilisten zeigt – ist der doch nur eine schwachbrüstige Taube?

Und ich hatte immer gehofft: Wenn ich mal mit dem Auto liegen bleibe, hoffentlich schicken die mir einen von den weiblichen Engeln, in ihren goldenen Roben, die im Scheinwerferlicht so toll leuchten....


Das waren aber alles nicht die Themen, über die sich die Leute heute auf den Straßen und auf der Arbeit unterhalten haben! Nein und warum auch, wo es doch sooo wichtige Dinge letzte Woche gab, über die man einfach sprechen muß.....

….. Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das war der aktuelle Schlacht-Ruf!!!

Denn das Dschungel-Camp ist wieder da! Im Fernsehen und nun sogar noch in HD!
Larissa Marolt, diese Nervensäge ist in aller Munde. Oder der Wendler (Wer), der gleich wieder aussteigen will. Jochen Bendel, den kennt man irgendwie noch. Winfried Glatzeder (Ja wirklich DER), Mola Adebisi (hat sich nicht verändert), Marco Angelini (den kenne ich wirklich nicht), Melanie Müller (hatte irgendetwas mit einem Bachelor – aber garantiert nicht als Schul-Abschluß),
Gabby de Almeida Rinne (nervte mich irgendwo anders schon mit ihrem Ghetto-Slang), Corinna Drews (hat die etwas mit dem anderen Drews zu tun???) und Tanja Schumann.

Die sitzen nun irgendwo im Vorgarten von irgendetwas in Australien. Manche hatten garantiert schon bessere Zeiten und Jobs hinter sich.

Und wir starren nun hypnotisiert aus einer Mischung von Scham, Begeisterung, Voyeurismus (ja, manchmal blitzt da auch was in die Kamera!) in die Röhre!
Und das auch noch zu nacht-schlafender Zeit, gezwungen zum Sehen, nur weil man am nächsten Tag auf Arbeit mitreden möchte!!!

Ja, DAS IST DAS THEMA DER LETZTEN WOCHE!

Aber ich geh da mal schön schlafen. Ihr könnt mir ja dann morgen vom Dschungelcamp berichten...


Samstag, 18. Januar 2014

Mein Jahresrückblick 2013 - Der Dezember im letzten Teil




Wer wie ich im Dezember auf einem der vielen Weihnachtsmärkte arbeiten mußte, der hat wohl fast die wichtigste Meldung verpaßt!
Aber so ein Weihnachtsmarkt ist ein harter Knochen-Job. Wenn man da schon am frühen Morgen auf den Beinen ist: Früh um Sechs das Auto beladen, zum Markt fahren, aufbauen, Standabnahme durch Veranstalter und Behörden, dann 2 Stunden warten, bis der Markt öffnet, arbeiten bis nach 9 Uhr in der Nacht, Stand abbauen – erschwert durch kleine Kinder, welche keinen Platz machen, wenn man mit dem Transporter rangiert und die Eltern scheinbar hoffen, daß eines der Kinder wegen Schadenersatz-Ansprüchen angefahren wird – Rückfahrt....
Und am nächsten Tag wieder von vorn.
Aber fertig und aus, endlich der letzte Markt für mich im Jahr 2013! Endlich Ruhe und Pause! Bis zum nächsten Jahr!

Also gut, zur Meldung, die ich eigentlich meine:
Nein wer hätte das Gedacht! Halbe Ewigkeiten nach der Wahl ist es war so weit: Wir könnten  wieder eine Regierung haben!
GroKo ist das Wort! Also nicht nur das Wort des Jahres 2013. Nein, auch bei unserer neuen Regierung machte sich das Wort nun endgültig breit.
Denken Sie jetzt bitte nicht bei GroKo an das Krokodil, das der Kasper immer mit der Latte haut! Obwohl, wenn ich mir dieses GroKo-Wesen anschaue, dann erinnert mich das alles doch wieder an ein Kasper-Theater. Nur eben leider in echt.
Ach da hatte die SPD ihre Mitglieder befragt, dann die Stimmzettel in Leipzig gesammelt.
Die wurden dann streng bewacht nach Berlin gekarrt – halt: warum hat man die Stimmzettel nicht gleich per Post von den Mitgliedern nach Berlin schicken lassen???
Nun wurde gejammert, daß die Mitarbeiterbefragung in der SPD so teuer war.
Das weiß vielleicht der Kaspar....
Und nun stand endlich das Schatten-Kabinett der Angela Merkel bereit.
Gruselig!
Denn was wollte man von alten Gesichtern erwarten, die einfach ihre Posten tauschen?
Der eine Minister blieb auf seinem Sitz, damit niemand in seine Bilanzen schauen konnte.
Dann die Frage, warum das Internet-Ministerium beim Verkehrs-Ministerium ist.
Und unser Landwirtschaftsminister?! Der hatte auf seinem alten Posten nur dummes Zeug geredet! Und jetzt darf er die Bauern regieren!?! Die armen Schweine!
Und nun zur Krönung des Posten-Roulettes:
Unsere Bundeswehr wird femininer! Jawohl!
Wir bekamen eine Verteidigungs-Ministerin! Sensation!

Was war noch los im Dezember 2013 in der Welt?
Ein ganz großer der Weltgeschichte wurde zu Grabe getragen:
Mandelas Leichnam wurde in Pretoria aufgebahrt und dann in Qunu beigesetzt.

In Thailand gingen die Proteste trotz geplanter Neuwahlen weiter.
Und in der doch recht kalten Ukraine ließen sich die Demonstranten nicht vertreiben. Die Schlagzeilen reihten sich dazu aneinander:
Es gab dramatische Szenen auf dem Maidan-Platz. Dann zog die Polizei vorerst ab.
Klitschko wollte für das Präsidentenamt kandidieren. Die Opposition wollte dann doch mit Janukowitsch reden. Dann gab es endlich die erste Runde am Runden Tisch, der eigentlich rechteckig ist.

Die Chinesen zeigten, daß sie schon lange kein Schwellenland mehr sind und ließen den Jadehasen auf dem Mond landen. Dieser Mondrover ist nach den Russen und Amerikanern nun etwas von einer dritten Nation, was dann irgendwann auf dem Mond als Schrott bleiben wird.

EuGH-Gutachter sagten, die Vorratsdatenspeicherung ist rechtswidrig. Sieh an.

Die UN bestätigte den C-Waffen-Einsatz in fünf Orten in Syrien. Konnte aber nicht sagen, wer
es war.

Der Ex-Bundespräsident Wulff bekam im Wulff-Prozess Rückendeckung von der Noch-Ehefrau, die Boulevard-Presse hatte sich umsonst auf eine Schlammschlacht gefreut.

In Rußland wurde das Urteil gegen die Pussy-Riot-Musikerinnen überprüft. Etwas, was wohl kaum jemand erwartet hätte.

Der City-Tunnel in Leipzig wurde eröffnet und damit das neue S-Bahn-Netz in Mitteldeutschland gestartet. Kleine Anmerkung: Dieser Tunnel sollte zur geplanten Olympiade 2012 in Leipzig fertig sein. Hat eben ein klein wenig länger gedauert...

Und hier noch eine Schlagzeile des letzten Dezembers, die sich still und heimlich davon machen wollte:
Das EU-Gericht verbietet Gen-Kartoffel Amflora! Endlich einmal eine gute Schlagzeile!

Dann kam das Weihnachtsfest.


Na, wie war Ihr Weihnachtsfest? Ruhig, entspannt – eben besinnlich?
Oder gab es schon wieder Ärger mit der holden Sippe, die ihr Weihnachts-Wohl im Auspacken der Geschenke sah und sonst nichts gemeinsam veranstalten wollte?

Dann ging er wieder los, der Trubel in den Einkaufzentren, um die Geschenke umzutauschen!

Und wer sich wie ich im Geiste im Zauberland der Weihnacht befand, auch der wurde nicht verschont! Wovon?
Na von den Weihnachtsansprachen!
Ja, ich habe auch eine gehalten, denn was diese Scharch-Nasen auf den Bildschirmen können, das kann ich auch!

Gauck forderte in seiner Weihnachtsansprache die Solidarität mit den Flüchtlingen. Ist doch auch nur geheuchelt, wenn vorher in der EU das neue Grenzüberwachungs-System gestartet wurde.
Die schwarze CSU wollte gleich "Armutsmigration" aus Osteuropa ganz verhindern!
Heißt: Wenn Du aus dem Osten kommst, mußt Du Geld haben, um nach Deutschland kommen zu dürfen. Der Rest muß eben fort bleiben.

Snowden sah seine Mission in der NSA-Spähaffäre als erfüllt an. Denn er hatte uns erst einmal wach gerüttelt, was mit uns gemacht wird. Deshalb warnte er auch vor der Totalüberwachung. Denn wer aus dem kalten Osten kommt, der weiß was dies bedeutete und bedeutet. Heute nur eben noch umfangreicher und perfider als damals, was die Totalüberwachung betrifft.

Ja, friedliche Weihnachten waren das!
Tausende Gläubige feierten die Weihnachtsmesse mit dem Papst.
Im Weltraum machten die Astronauten einen Spaziergang – ach nein, war ja doch Arbeit –
und haben das Kühlsystem der ISS repariert.

Ein Sturm zog über Westeuropa und legte halb England lahm. Es gab Tote.

Und in der Welt, was passierte da zu den Weihnachtstagen?

Die UN schickten mehr Blauhelme in Süd-Sudan, wo Vermittler Krisengespräche starteten.
Alles in der Hoffnung, Ruhe in das Land zu bringen.
Oder: Große Korruptionsaffäre in Türkei.
Russland ließ Vorwürfe gegen die Greenpeace-Aktivisten fallen. Auch die Pussy-Riots kamen frei.
Alles aus Nächstenliebe? Wohl eher um vor der Olympiade in Sotschi gut dazustehen.
In Kiew demonstrierten zehntausende Menschen gegen Janukowitsch. Wie gefährlich solch eine Meinungsäußerung ist, zeigte folgende Tatsache: Eine regierungskritische Journalistin wurde zusammengeschlagen.
Tolle Meldung: China schaffte seine Umerziehungslager ab. Hoffentlich haben die nicht nur einen
neuen Namen bekommen...
Drei ISAF-Soldaten wurden bei Selbstmordanschlag in Kabul getötet.
Eine Bombe erschütterte den Libanon.
Weitere Bomben gab es in der russischen Stadt Wolgograd. Eine Explosion im Bahnhof von Wolgograd, weitere Tote und Verletzte bei einer Bombe in einem Bus.

Dann auch noch diese Schlagzeile:
Schumacher erlitt bei einem Ski-Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und liegt im Koma!

Also wenn ich so die Ereignisse des Dezember 2013 zusammenfasse, dann stelle ich fest:
Sind ruhige, friedliche und frohe Weihnachten doch nur ein Mythos???


So, dies war mein Rückblick auf das Jahr 2013!
Die zahlreichen Leser zeigen mir, daß er Ihnen gefallen hat. Nun bleibt uns zu schauen, welche Ereignisse uns im Jahr 2014 erwarten werden. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an meinem Blog und freue mich auf Sie auch in diesem Jahr!


Freitag, 17. Januar 2014

November 2013 - Mein Jahresrückblick

Kaum war der erste Sturm des November 2013 vorbei und man machte sich schon wieder an die Beseitigung der Schäden, die der Klimawandel uns bringt, die Bahn hatte noch immer Probleme durch umgestürzte Bäume....
...dann war endlich wieder Zeit für unser aller Lieblings-Hobby:
Der Gerüchte-Küche lauschen!
Was hatte er nun gemacht, der Ami mit unserer Merkel? Warum hatte die NSA nun unsere Kanzlerin belauscht? Hatte sie etwas zu verbergen, was vielleicht auch für uns interessant ist?
War da Eifersucht im Spiel?
Und vor allem: Stimmt es, daß der Obama mitten im Regierungsbezirk in Berlin seinen Horchposten hat? Getarnt als Botschaft der USA, die vielleicht überhaupt keine ist?
Und was sind das für Hitze-Quellen hinter der Blende dieser Botschaft?
Und was weiß unser Geheimdienst davon?
Und wo der Berliner noch rätselt, was diese 2 Palmen vor unserer eigenen Behörde der Geheimnisse darstellen sollen (Antennen, Mikrofone???), sollte man nicht vergessen, daß die USA schon einmal einen Horchposten auf dem „Berliner Hausberg“hatten. Ganz offen.
Klar, daß der Ami solch einen Lausch-Platz im Herzen Europas nicht aufgibt. Neben dem
anderen Standort in Süddeutschland.
Nun hieß das Wort „Merkelphone“ - aber eine echte Entschuldigung für Merkel aus Washington, die gab es nicht. Im Gegenteil. Da wurde die Abhör-Praxis noch verteidigt.
Der Hammer war für mich, daß man die Spionage der USA in Deutschland mit einem Bad verglich! So nach dem Motto: „Wer sauber werden will, der muß in die Wanne steigen“!
Und so müsse man schnüffeln. Auch im Schurken-Staat Deutschland. Damit wir nicht müffeln?!

Und jetzt war man im Nvember 2013 so naiv und wollte ein Spitzelverbot vereinbaren. Mit den USA! Das ich nicht lache.

Anderes Thema:

Berlin hatte beim Volksentscheid für ein neues nachhaltiges Energie-Konzept seine Chance vergeigt. Kein neues Stadtwerk mit regenerativen Energien und damit keine Energiewende. Auch wenn diese hier nur auf Stadtebene gewesen wäre.
So läßt man die Energie-Hoheit beim Großkonzern, anstatt auf Dezentralisierung zu setzen.
Wo Zentralisierung hinführt, zeigte das letzte Beispiel aus Mexiko:
420.000 Mexikaner waren ohne Strom, nur weil die Verbrecher Drogenbarone ihre Macht zeigen
wollten. Umspannwerke kaputt. Licht aus.
In Norwegen, da denkt die Bevölkerung wohl weiter. Da erhellt man sich in einer Gemeinde den Marktplatz mit Sonnen-Spiegeln. Und fährt voll auf Elektroautos ab.
Und wo man in Großbritannien, Japan und in anderen Ländern weiter auf Atomstrom setzt, da wurde in Fukushima die Katze aus den Sack gelassen: Diese Stadt wird wohl nie wieder bewohnt werden können, weil sie radioaktiv verseucht ist.

Der Marmaray-Tunnel wurde frisch eröffnet. Nun kann man per S-Bahn von Asien nach Europa
fahren. In Istanbul.

Was machte eigentlich der Bischof von Limburg?
Bischof Tebartz-van Elst war jetzt in einem bayerischem Kloster.

Diese Meldung fand ich besonders lustig:
Eine ganz besondere Nervensäge nutzt die britische Handels-Marine, um am Horn von Afrika Piraten voller entsetzen in die Flucht zu schlagen. Das haben Marine-Vertreter verkünde.
Die selbsternannte Bitch Britney Spears ist die schärfste Waffe im Kampf gegen die Piraterie!
Wer hätte das gedacht. Wenn Piraten gesichtet werden, so beschallt man diese lautstark mit Songs von Britney Spears. So einfach ist das! Besonders abschreckend sollen diese Songs wirken:
„Ooops I Did It Again“ und „Baby One More Time“.
Keine Chance für die Angreifer!
Da kann man doch eigentlich Mitleid mit den Piraten haben.

Sind Sie glücklich? Das fragte ich Sie im November 2013. Denn diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich mir den Glücks-Atlas 2013 der Deutschen Post angesehen habe (www.gluecksatlas.de).

Doch was ist eigentlich Glück?

Die USA und Deutschland trafen sich, um zu einem „No Spy-Abkommen“ zu finden.
Klar, einfache Sache: der USA wird dieses Treffen peinlich gewesen sein. Deutschland sonnte sich
noch im Glück, hier vielleicht etwas erreichen zu können...

Der DeutschlandTrend sagte: Die USA ist im November 2013 so unbeliebt wie zu Bush-Zeiten!
Also waren wir Deutschen mit dieser Freundschaft zu Obama und Co. nicht glücklich?
Die Briten werden darüber lachen haben, weil die auch in Berlin geschnüffelt hatten. Und sich
dabei noch nicht einmal bemüht haben, sich zu tarnen.

Die britischen Geheimdienstchefs verurteilten dagegen die Enthüllungen ihrer Machenschaften und windeten sich sehr unglücklich durch die Anhörungen.
Glücklich werden viele Umweltschützer darüber gewesen sein, daß die EU-Kommission die Plastik-Tüten bekämpfen will. Plastik, die in den Strudeln der Ozeane inzwischen ganze Kontinente bildet, die man aus dem All sehen können soll. Plastik, die durch die Verrottung zu kleinsten Teilen in unserer Nahrung steckt.
Und wo manch ein Mensch der ALDI-Tüte nachtrauert, da stellten wir fest, daß man in Afrika bei diesem Gedanken schon weit vor uns ist: Plastiktüten sind in Ruanda seit Jahren verboten!

Glücklich waren im November 2013 auch die Gäste der ICE-Strecke Berlin-Hannover. Denn hier fuhren die Züge endlich wieder nach der letzten Jahrhundertflut.

Dafür waren wir unglücklich, weil die Merkel von ihrem Nein der PKW-Maut abrückte.
Der Friedrich wollte laut Medienberichten verstärkten Zugriff auf die Daten der Maut und der Mautbrücken. Das machte uns Bürger auch unglücklich, weil das sehr unsensibel ist, solche Forderungen nach dem NSA-Skandal zu stellen. Wohl deshalb hatte auch die Union erst einmal nein dazu gesagt.

Glücklich waren alle Kunstfreunde zum Fund der Kunst-Sammlung aus Nazi-Beutekunst in München. Denn interessant ist auch die Frage, ob so manch ein Bild nur durch diesen Raub die Nazi-Zeit überlebt hat. Nun ging die Suche nach den echten Besitzern los.

Spanien erklärte den Stierkampf zum schützenswerten Kulturgut. Ob das die Stiere glücklich machte?

Unglücklich wird wohl Hoeneß gewesen sein. Der mußte wegen seiner Steueraffäre vor Gericht.
Was den kleinen Steuerzahler freute, denn wir wollen gleiches Recht für alle!

Die EZB senkte im November 2013 den Leitzins auf das Rekordtief von 0,25 Prozent! Das machte alle Sparer unglücklich, weil sie nun ihr Geld gleich in das Kissen einnähen konnten. Weil auf der
Bank, da gibt es keine Zinsen mehr.

Dafür freuten sich die Inder, daß sie ihre Mars-Mission gestartet haben. Eine eigene Mars-Sonde!
Zumindest werden sich die Inder gefreut haben, die nicht hungern müssen.

Die Russen trugen ihre Olympische Fackel im November 2013 in das Weltall. Denn die war mit an Bord einer Rakete zur ISS gewesen.

Mit Spannung wurde dagegen das Votum in Bayern zur Olympia-Bewerbung erwartet.
Unglücklich über das NEIN werden die sein, die sich am Bau der Sportanlagen bereichern wollten.
Glücklich dagegen die Bauern und Tourismus-Leute, deren schöne kostbare Landschaft nun nicht wegen der Olympiade verschandelt werden.

Auf den Philippinen, wo der Taifun "Haiyan" mit der Geschwindigkeit eines ICE-Zuges gewütet hat, machte man sich Schrit für Schritt an die Aufräumarbeiten und Bergung der ungezählten Toten.

Was für ein Klima?! Das konnte man sich im November 2013 nur Fragen.
Denn die UN-Klimakonferenz war Warschau. Doch was hatten wir uns davon erwartet?
Der Taifun auf den Philippinen, wo noch immer unzählige Menschen um das Überleben kämpften, ja, er passe laut Klima-Forschern hundertprozentig in die Modelle des Klimawandels. Dies sollte doch den Politikern dieser Welt die Augen öffnen?!
So sollte auf einmal die Kohle der Energie-Retter werden. Klar, Polen setzt auf einheimische Kohle. Doch wem ist geholfen, wenn man Menschen die Heimat und Vergangenheit weg baggert, wie dies  in den deutschen Tagebauen in NRW oder in der Lausitz geschieht.
Landschaft weg, Garten weg, Haus weg, Kirche weg, Kultur weg!

RWE baut in Deutschland 4700 Stellen ab. Auch weil Kohlekraftwerke unrentabel werden. Sagte man. Endlich. Diese Arbeitskräfte könnten nahtlos in den Bereich erneuerbarer dezentraler Energie-Gewinnung eingestellt werden. Denn jedes Windrad, Kleinkraftwerk u.a. brauchen Wartung.

Und so fiehl auf den Märkten der Strompreis. Nur nicht bei uns Endverbrauchern.
Aber so ließ man auch nach dieser Klima-Konferenz den Konzernen freie Bahn.
Und so wunderten wir uns noch nicht einmal mehr, daß in Somalia Puntland von von einem Zyklon schwer getroffen wurde. Einem Zyklon, der dort eigentlich nicht hingehört.
Ist doch kein Wunder, wenn die Schwellenländer – wider einmal – von uns Industrienationen enttäuscht sind.

In Kambodscha und Bangladesch gab es im November 2013 Gewalt bei Näher-Protesten. Störte uns Konsumenten in Deutschland beim Weihnachtsshopping dies?
Nicht wirklich, wenn wir nach Rabatten Ausschau halten.

Wir Deutschen waren Exportmeister. Das wissen wir. Doch zu welchem Preis?
Die EU nahm den deutschen Exportüberschuss unter die Lupe. Das war auch richtig so.
Denn wenn in Frankreich Schlachthöfe schließen müssen, weil unsere deutschen Schlachthöfe billiger sind (Dank eines fehlenden Mindestlohnes und damit auch billiger Arbeiter aus Osteuropa), da sollten wir uns in Zukunft überlegen, ob wir in diesen Ländern im Urlaub noch gern gesehene Gäste sind.

Manchmal glaubte ich im November, in unserer Regierung und der Wirtschaft sind die Jecken los.
Nicht erst seit dem 11.11., wo bei uns der Karneval begann.
Da wurde über die NSA gewettert, weil dieses Ausspionieren unbescholtener Bürger doch
sooooo böse sei!
Doch wie ehrlich meinten es unsere eigenen gewählten Volksvertreter bei diesem Thema mit uns???
So durften wir lesen, die Bundesregierung beauftragte eine US-Geheimdienstfirma! Denn der US-Spionagedienstleister CSC arbeitet seit Jahren in sensiblen Bereichen für die Bundesregierung.
Das hatte Recherchen von NDR und "Süddeutscher Zeitung" ergeben.

Oder unsere Verwaltungen?
Die Bundesagentur für Arbeit plante im November 2013 die Internet-Überwachung von ALG-II-Empfängern! Ohne Grund. Einfach nur, weil diese ALG-II beziehen!

Aber irgendwie gärte es doch im Volke. Nicht nur in Leipzig.
Wo man in der SPD-Spitze sich noch beim Parteitag dort feiern lassen wollte, da gab es vom Parteivolk doch schon einmal eine Ohrfeige.

Beim FC Bayern, wo man dem Hoeneß den Rücken stärkte, was man nun wirklich nicht mehr verstehen konnte, da wurde woanders der Prozess gegen Wulff eröffnet.

Aber es gab im November 2013 auch andere Meldungen:

Zum Beispiel, daß die SPD und CDU den Ausstieg aus der Atom-Energie in den Koalitionsverhandlungen vereinbart hatten.
Und über die 20-Zentimeter-Riesenkrabben, die im ICE ausgebüchst waren, da konnten wir
herzhaft lachen....
... so lange die uns nicht auf den Pelz springen würden.


Im November 2013 mußte ich lesen, daß wir – ach so reinlichen – Deutschen ganz schön nachlassen mit dem Klima-Schutz. Aber ist doch kein Wunder, wenn ich so auf die Straßen schaue: Frauen rollen hier mit panzer-gleichen SUVs durch die Gegend, den mit 3 Jahren noch immer in die Plaste-Windel machenden Nachwuchs auf der Rückbank.
Und immer schön Vollgas!
Leider kein Einzelfall.
Und dann, mindestens ein oder zwei Male im Jahr wird in den Urlaub geflogen – weil das ja so
schön billig ist...
Ja, da kackt das Klima ab.
Dann gab es im November 2013 neun Tote durch das Sturmtief "Cleopatra" auf Sardinien! Das sei das schlimmste Unwetter seit Menschengedenken gewesen.
Wohl dem, der diese Meldung registriert hatte. Aber das eigene Tun ändern?
Ach was!
Erst recht nicht in der Politik oder der Wirtschaft! Wen wunderte es, wenn die Umweltverbände aus Protest den Weltklimagipfel verlassen haben!?
Und so endete die UN-Klimakonferenz mit einem Minimal-Kompromiss. Da fragte ich mich, warum man solch eine teure Konferenz dann überhaupt macht?
Ist doch dann kein Wunder, wenn Leute aus den trockenen Wüstenländern oder untergehenden Insel- und Küsten-Staaten auf unserer Matte stehen.

Wir freuten uns da lieber auf die Fußball-WM 2022 in Katar. Wenn es da nicht wieder diese Störenfriede gebe: Amnesty International prangerte im November Katar an, wie es mit seinen modernen Sklaven (pardon Gastarbeitern) umspringt.

Aber es gab eben wichtigerere Dinge im Leben und in Deutschland.
Union und SPD einigten sich auf zum Beispiel auf die Frauenquote ab 2016. Und ich dachte immer, Emanzipation ist, wenn man den Posten wegen seiner Fähigkeiten bekommt?
Scheinbar nicht.
Nur beim Mindestlohn, da wurde immer noch gehadert.

Der Jahresbericht zur Einheit verkündete: Die Menschen bleiben im Osten! Was, wenn man im Kleingedruckten liest, nicht so stimmte. Denn man zählte schön jeden Studenten aus dem Westen mit, der im Osten ein preiswerteres Studium absolvieren kann. Um danach gleich wieder in den Westen zu ziehen. Oder gleich in die Weite Welt, weil dort die Arbeit besser bezahlt wird.
Und wer noch immer unterschiedliche Löhne in Ost und West von Deutschland will, der will die deutsche Trennung auch noch weitere 20 Jahre zementieren.

Das bringt mich zum CSU-Parteitag im November:
Seehofer wurde als Parteichef wiedergewählt. Mit einer Stimmenzahl, die dann doch wieder wie im tiefsten Osten ausfiel. Traumquoten, die man nur vom Zentral-Komitee der SED kannte.
Gut, der Herrschafts-Stil ist auch hier nicht weniger totalitär.

Wenigstens gab es  im November frischen Wind bei der NSA-Affäre: Die EU und USA wollen sich
wieder vertrauen. Hieß es.
Trotzdem forderte Merkel mit Recht erneut Aufklärung von USA.
Sogar eine amerikanische Delegation kam nach Deutschland. Wegen der NSA-Affäre. Höflich hörten sich die US-Politiker den Unmut der Deutschen über NSA an.
Doch wer waren diese Leute überhaupt? Ich hörte Kongreß-Männer.
Klar, war doch eine nette Geste zur Versöhnung. Doch bringt die etwas? In einer Affäre, die so dreist ist, daß sogar der für seinen Daten-Hunger bekannte Facebook-Chef Zuckerberg die NSA-Spionage kritisierte?

Auch die nächste Meldung hatte mich im November 2013 erschüttert: In Kundus wurde ein afghanischer Dolmetscher der Bundeswehr ermordet. Nur weil er Dolmetscher war.

Da ist es doch schön, daß es manchmal etwas zu feiern gibt!
Die Internationale Raumstation ISS feierte 15 Jahre im All!

Aber nun war er endlich da, der neue Koalitions-Vertrag zwischen der Union und den Sozial-
Demokraten. Und wo die Partei-Chefs diesen in den schönsten Tönen lobten, da war die Parteibasis bei Schwarz und Rot überhaupt nicht zufrieden.
Denn wo der Datenreport 2013 zeigtw, daß es mehr Armut trotz mehr Beschäftigung gibt, da fragte ich mich:
Warum soll der Mindestlohn erst so spät kommen???
Bei der PKW-Maut soll ja die Prüfung schon früher losgehen. Ich bin da schon geneigt zu vermuten, daß der Mindestlohn aus gutem Grund auf 2015 verschoben wird. Denn wenn bis dahin die meisten Wahlversprechen gebrochen sein werden, dann wird sich auch niemand mehr an den Mindestlohn erinnern, wenn er dann auch nicht kommt.

Die Verfassungs-Rechtler kritisierten den Mitgliederentscheid in der SPD im November 2013. Denn
das Ja zu Schwarz-Rot hängt an 474.820 Genossen der SPD. Und damit auch in deren Vertrauen in die lange Halbwertszeit der Versprechen der eigenen Partei-Führung.
Aber immerhin: die SPD fragte wenigstens ihre Beitragszahler!

Auch lief es gut für die deutschen Autobauer im November: Die EU einigte sich auf neue Abgas-Normen. Gut für die stinkenden Schluck-Spechte Made in Germany, schlecht für das Klima.

Papst Franziskus rief im November des letzten Jahres zur Reform der Kirche auf. Das Lehrschreiben "Evangelii Gaudium" mit Franziskus' Reformplänen soll darüber Auskunft geben.

"Babo" wurde Jugendwort des Jahres. Was heißt das genau? Aber ich glaube, wenn ich das richtig verstanden habe, daß ich auch ein Babo bin. Oder?

Zehntausende Thailänder forderten den Rücktritt der Regierung. Es gab Tote. Es ging um die
Macht der Konzerne und persönliche Bereicherung der Landes-Chefin.

In der Ukraine: Opposition kündigte neue Massenproteste und Streik an und in Kiew harrten
Demonstranten im Schneesturm aus.
Thema hier: Öffnung Richtung Europa und weniger Gängelung aus Rußland. Beides, was das Volk will, aber die Regierung verweigert.

Bleibt nur noch die letzte Frage des November 2013:

Wo ist Ison, der Komet?
Ja, der Komet, der uns pünktlich zum Weihnachtsfest ein schönes Spektakel bringen sollte.
Unser Ison war einfach nach der Sonnen-Annäherung verschwunden. Und so war das Schicksal von Komet Ison unklar.
Was war denn nun mit unserem Weihnachtsstern geschehen? Ist er im Glanze der Sonne verglüht?
Einfach so zerbrochen?
Würden wir nun unser Weihnachts-Wunder bekommen oder nicht???
Deutsche Astronomen wollen auf Satelliten-Bildern eine Leuchtspur gesehen haben. War das Ison?
Wenn ja, wie ist nun sein Kurs?
Gibt es dann doch noch zu Weihnachten ein kosmisches Feuerwerk?
Wenn Ison mit voller Wucht auf die Erde treffen würde???


Donnerstag, 16. Januar 2014

Der Oktober in meinem Jahresrückblick 2013

Ja, politisch gesehen hat sich in Deutschland im Oktober 2013 nicht viel getan. Denn dort wurde sondiert und beschnüffelt, wer mit wem, oder wer mit der Merkel ins Regierungs-Boot steigen darf.
Und das viele Anzeichen auf die SPD als neuer Ruderknecht für Merkel deuteten, machte die Sache auch nicht interessanter.
Nur, daß ich hier mir meine Bemerkung nicht verkneifen wollte: Der ehemaligen Arbeiter-Partei SPD traute man offenbar noch zu, daß die rudern kann! Denn bei den Grünen wurde garantiert erst noch „miteinander darüber geredet“, wie dort gerudert werden könnte.
Ja und die Linke? Die wollte keiner. Und dies, wo diese Partei der neuen Hemdsärmel mit der Nähe zum Malocher vielleicht noch am besten Rudern kann?
Aber egal, der olle Dampfer Bundesrepublik würde so oder so wieder Fahrt aufnehmen. Nur mit der Navigation und der Richtung der Reise, da gab es noch Unstimmigkeiten. Klar, da ließ die Merkel nicht jeden das Ruder ergreifen....
Das einschneidenste Ereignis war im Oktober wohl das Grubenunglück im Kali-Schacht von Unterbreizbach. Kohlendioxid-Ausbruch nach einer Sprengung.
Vergiftete Bergleute, die nach dieser Sprengung den Schacht kontrollieren wollten und dabei vom Kohlendioxid überrascht wurden.
Ja, Bergbau ist gefährlich. Auch trotz unserer heutigen modernen Technik! Was hilft einem die beste Meßtechnik?!
„Hinter der Hacke ist es dunkel“.
Das wissen nicht nur die alten Kumpel. Und wer Löcher in die Erde bohrt, kann schlimme Überraschungen erleben.

Der nächste Schock kam aus dem reichsten Land der Welt, wie immer so schön gesagt wird: den USA.
Die Fiskal-Klippe drohte und was machten die Reichen Republikaner? Stürzten den alten schweren Straßenkreuzer USA einfach die Klippe runter!
Fuß vom Gas? Blödsinn!
Soll doch der Obama sein Obamacare in den ..... Stecken?
Eigentlich staunten wir Deutschen da schon gewaltig über dieses Gebaren. Wir, ein Land, wo die Sozialversicherung vielleicht nicht erfunden, aber so ziemlich von Anfang an genutzt wird, schüttelten unseren Kopf.
Und wo ich immer noch nicht verstehe, was daran Demokratie ist, wenn ein Knallkopf mit rotglühendem Sturm-Gewehr durch eine Schule rennt und was daran zu verhindernder Kommunismus ist, wenn ich ein Recht auf Gesundheitsbehandlung habe......
...Da machte man in Amerika lieber die Bude dicht. Unbezahlter Urlaub für Staatsbedienstete, die nun in die Schuldenfalle tappen, Abwertung des US-Dollar, weil der Glaube an die US-Wirtschaft sinkt.....
...Und eine kleine Gruppe Milliardäre von einer obskuren Tee-Partei hatte das Land in der Klaue.
Doch warum nahmen die ein Volk und die US-Wirtschaft als Geisel für ihre (fast schon terroristische) Ziele????
Klar, wir Deutschen profitieren auch davon. Denn durch den schwachen Dollar wurde derEuro stark.
Und das Benzin billiger.
Doch wer profitierte in den USA im Streit um den Haushalt und dem Shutdown?
Die, welche mit dem US-Dollar und Euro spekulieren. Und dabei viel Geduld haben....
....und abwarten
....und Tee trinken.

Die nächste Schock-Meldung im Oktober 2013 war das Flüchtlings-Drama vor Lampedusa. Auch hier wieder das Thema: Verzweifelte Flüchtlinge in einem überfüllten Boot, welches die Fahrt über das Mittelmeer nicht überstehen konnte.
Und wieder wurde debattiert, was mit solchen Flüchtlingen passieren soll, die nach Europa kommen. Dieses Thema wird aber schon seit Jahren verdrängt und Länder wie Italien sind mit dem Flüchtlings-Strom überfordert.
Doch wo hier letztendlich nur über das Symptom geredet wurde, da blieb die Ursache unberührt.
Leichter wäre doch die Frage, was man tun kann, damit diese Menschen in ihrer Heimat bleiben können?
Denn freiwillig verläßt doch kein Mensch sein Heim.

Nächste Meldung des Oktober 2013:
Die Bundeswehr übergab ihr Camp in Afghanistan.
Schön, ein Kriegsschauplatz für unsere Armee weniger. Geld gespart.
Doch was haben wir in all den Jahren erreicht? Was wurde dort wirklich dauerhaft aufgebaut und was steht nun als Investmentruine in Afghanistan herum, weil es dort kein Mensch nutzen kann?
Schulen, Krankenhäuser, Infrastruktur?
Genaues erfährt man nicht.
Es war garantiert nicht alles falsch, was unsere Leute dort geleistet haben. Klar, hinterher hätte man auch einiges anders machen können.
Wichtig ist für mich nun die Frage: Was machen die Menschen in Afghanistan nun mit diesen Dingen? Haben wir sie auch genügend für „die Zeit danach“ vorbereitet?
Und:
Was passiert nun mit den afghanischen Hilfskräften von diesem Standort in Kundhus, die für uns Deutsche dort gearbeitet haben. Haben wir auch an ihre – und vor allen Dingen sichere – Zukunft gedacht?


Eigentlich wollte ich mich im Oktober aus diesem Thema vollkommen heraus halten. Denn letztlich
ist es mir vollkommen egal, was in der brave Katholik mit seinem Geld macht.
Aber wenn ich so an die Tage im Oktober denke, da ging mir ein Gesicht nicht mehr aus dem Kopf. Egal, ob ich das Fernsehen einschaltete, den Sender wechselte, eine News-Webseite öffnete.....
....Immer strahlte mich das Gesicht von Tebartz-van Elst an. So vollkommen in sich ruhend,  andächtig, selig und wie von einer anderen Welt.

Manchmal wohl auch von einem anderen Universum, wenn er da mit der Anmut einer Gottesanbeterin daher schritt.
Falls Sie immer noch nicht wissen, wer dieser Tebartz-van Elst ist – es war der Bischof von Limburg.
Was machte diesen Bischof aus Limburg so interessant, daß sich die Medien auf ihn einschossen?
Tebartz-van Elst steht für ein Weltbild, daß an die „gute alte Zeit“ des barocken Glanzes der Katholischen Kirche steht. Wo man mit Prunk dem naiven Kirchgänger zeigen wollte, wer im Zuge der Gegenreformation die schöneren Kirchen hatte. Wo der Bischof reicher lebte als der weltliche Fürst?
Doch was damals klappte, funktionierte dies auch noch heute? Ist solch ein Glanz heute noch zeitgemäß für die Katholiken? Gerade, wo ein Papst Bescheidenheit predigt?
Hatten diese neuen Ideale Tebartz-van Elst noch nicht erreicht?
Oder hatte hier in Limburg ein Mann im Größenwahn sich einfach nur ein schönes Leben gemacht?
Nun war er nach Rom geflogen, um sein Amt in die Hände des Papstes zu legen. Nur keine eigene Entscheidung treffen.
Und seine Herde der Gläubigen in Limburg? Die waren wohl vor freudiger Entzückung, daß der Kerl nun weg ist, im Dom die Glocken geläutet haben.


Auch unsere Regierung brauchte Geld. Gut, zur Zeit regieren noch die alten Minister, weil wir noch keine neue Regierung hatten.
Und so kam es, daß sich 24 Stunden lang die Autofahrer über blitzende Eingebungen ärgern konnten. Die Eingebung, mal wieder mit dem Auto zu schnell gewesen zu sein.
Und schon wurde gemeckert, daß dieser deutschlandweite Blitz-Marathon nur Abzocke sei.
Drei Millionen Kontrollen erbrachten eine Ernte von 83.000 Rasern.
Abzocke?
Oder einfach nur die Dummheit der Raser, sich nicht an Regeln halten zu wollen? Selber Schuld an der „Abzocke“ zu sein, weil man rücksichtslos und unfähig zu Verantwortung seinen Mitmenschen gegenüber ist?
Eben.

Die OECD-Bildungsstudie für Erwachsene besagte im Oktober 2013, Deutschland ist nur im Mittelfeld.
Immerhin!!!
Denn was ich so tagtäglich für Gespräche an meinem Marktstand führen muß, da hätte ich ehrlich schon schlimmere Ergebnisse erwartet.
Aber die Probleme mit dem verstehenden Lesen kann ich nur bestätigen!
Wissen Sie, wie schwer es ist, ein einfaches Schild zu schreiben, welches die Leute auch kapieren?!
Wenigstens waren die Schüler im Osten heller im Kopf als im Westen. Zumindest was den PISA-Test betrifft.
Ob da noch ein wenig der Drill der alten DDR-Schulpolitik nachklingt?

Dann gab es im Oktober recht seltsame Eilmeldungen im Internet und dem Fernsehen!

+++ Schwere Kämpfe rund um Leipzig +++

Die Meldungen des 16. Oktober waren zum Beispiel :
.....Napoleon lässt seine Truppen enger an Leipzig heranrücken.....
....Weiterer Rückschlag für Napoleon: Zwischen Sellerhausen und Stünz sind etwa 3.000 bis 4.000 Soldaten der sächsischen 2. Division zu den Verbündeten übergelaufen.....
......Die Russen des Korps Langeron versuchen zum wiederholten Male, Schönefeld im Sturm zu erobern....
.....Unter schwersten Verlusten ist es österreichischen Truppen nach mehrfachem Anlauf gelungen, die Dörfer Dölitz und Lößnig einzunehmen.....
....Probstheida brennt lichterloh. Das Feuer war nach heftigem Artilleriebeschuss ausgebrochen....
.....Bei Paunsdorf haben englische Soldaten eine revolutionäre Waffe eingesetzt. .....

Ja, die vergangene Oktober war geprägt von großen und kleinen Schlachten! Das konnte man wohl sagen.
Hier ein paar kleine Scharmützel, dort offene Konfrontation.
Russen mit Preußen, Sachsen mal mit und mal gegen Frankreich, Die Briten sowieso gegen die Grand Armee und letztendlich alle gegen Napoleon.
Und zum Schluß reichte Blücher dem ollen Franzosen-Kaiser doch freundschaftlich die Hand.
Übrig bleibt ein sauberes Schlachtfeld, ganz ohne Tote und siechende Verwundete!
Ach kann Krieg so schön sein!!!
Zumindest im Oktober 2013  in und um Leipzig, wo man der 200 Jahre Völkerschlacht gedachte.
Wenn das nur 1813 auch so gewesen wäre! Aber nein! 500.000 Leute in der Völkerschlacht, 100.000 Menschen überlebten das Monster in diesem Krieg der Nationen nicht. Die Toten unter der Bevölkerung, die durch den Hunger, Krankheiten und Übergriffe der Truppen nicht eingerechnet. Dazu noch ungezählt viele Krüppel und anderweitig vom Krieg zerstörte Seelen.
Und das Umland Leipzigs? Da, wo nach dieser Niederlage Napoleons kaum noch ein Baum stand? Dort brauchten die Menschen Jahrzehnte, um sich davon zu erholen.
Klar, muß man denn nun diesen Krieg nachspielen, wie ein Ballett aus Zinnsoldaten?
Ich denke aber, so verkehrt ist diese Idee der Darstellung der Grundzüge der Schlacht nicht. Denn klar, das Völkerschlacht-Denkmal in Leipzig, welches gerade auch 100 Jahre alt geworden ist, kennt jeder.
Doch wofür es steht, das wissen wohl die wenigsten Leute. So hat sich der eine oder andere doch ein wenig im Jahr 2013 mit der Materie befaßt:
Und sind wir doch ehrlich, ein bißchen vom Geist der Französischen Revolution, den Napoleon im Tornister vieler Soldaten mit durch Europa trug – den spüren wir auch heute noch. Und so manches französische Wort und Gericht hat den Weg in unsere Sprache gefunden.
Ich denke hier als Beispiel an die Bulette! Klingt doch wirklich besser als Klops! Oder?

Ja, die Rauchschwaden der Völkerschlacht 2013 bei Markkleeberg bei Leipzig haben sich inzwischen gelichtet. Und die vielen Freunde aus Europa werden sich noch Leipzig und Umgebung
angeschaut haben, um dann mit vielen guten Erinnerungen in die Heimat zu fahren.

Limburg freute sich nun im Oktober 2013 über die vielen Touristen, die das Wunder an Architektur
anschauen möchten, welches dieser Bischofssitz bei den immer größer werdenden Baukosten sein muß.
Und was in Köln der Dom ist...... Da überlege ich inzwischen: Ist Tebartz-van Elst wirklich ein Verschwender? Oder denkt er nur in langen Zeiträumen, die manches Wahnsinns-Bauwerk zu einer Geldgrube des Tourismus werden lassen???
Kölner Dom, wie gesagt, Schloß Neu-Schwanstein?

Da konnte ja auch Berlin noch hoffen, mit seinem neuen Flughafen BER. Der könnte nun laut Aufsichtsrat fünf Milliarden Euro kosten.
Wenn dann erst einmal die Welt zum Schauen kommt, was diesen modernen Turm zu Babel so ausmacht?!

In den USA wurde endlich der Haushaltsstreit beigelegt und der Staatsbankrott abgewendet. Ich war gspannt, für wie lange.

Und in den Grabenkämpfen um die neue Bundesregierung, da gab es auch das erste Opfer: Mit den Grünen, da ist man sich dann doch nicht grün geworden.
Dafür schien sich eine Romanze zwischen Merkel und der SPD anzubahnen. Es wurde ganz ohne Alkohol, wie von den Roten bedauert wurde, beschnuppert und verhandelt. Denn im Suff, da wird wohl jede Maid schön.

Dann dies: Die CDU erhält Großspenden von BMW-Großaktionären Quandt. Irgendwie komisch. Weil unmittelbar zuvor hat Deutschlands Autolobby schärfere Abgasnormen in der EU verhindert.
Aber wo unsere Kraut-Panzer nun einmal solche Schluckspechte und Klimakiller sind!
Da kann Europa und das Klima ruhig einmal Rücksicht auf uns nehmen!
Und wir steuerzahlenden Michel in Deutschland? Wir freuen uns natürlich, daß die Stomumlage EEG nächstes Jahr auf 6,24 Cent steigen wird.
Nicht, weil wir damit die erneuerbaren Energien fördern. Nein, wir finanzieren damit die Großkonzerne, die durch Lohndumping über Werksverträge künstlich den Stromverbrauch pro festen Mitarbeiter in die Höhe rechnen – um dann von dieser Umlage befreit zu werden.
Subvention über Strom und HartzIV-Aufdeckelung dank Billig-Lohn!
Wenigstens sank die Inflation im Oktober in der Eurozone auf 1,1 Prozent.

Hören Sie gut zu?

Das war wohl die Frage, die man spätestens seit Oktober beim Telefonieren stellen mußte. Besonders dann war dies sicher angebracht, wenn man sich in der Nähe der Bundeskanzlerin bewegte.
Im Osten kannte man das noch, daß es im Telefon mehrmals klickte, während man sprach. Weil da saß vielleicht noch jemand auf dem Dachboden des Mietshauses, um in der Kälte das Gespräch zu belauschen.
Oder im Viertel gab es ein ganzes Einfamilien-Haus, vollgestopft mit Abhörtechnik. (In echt, das hat mir der Schornsteinfeger erzählt, weil er dort die Esse kehren wollte und dabei eine Tür öffnete...)
Ist natürlich heute ganz anders! Da sitzt der Spion in klimatisierten Server-Räumen, notfalls auf einem anderen Kontinent.
Und das uns die NSA belauschte, ja uns alle, auch SIE, wußten wir spätestens nach Snowden. Auch wenn unsere Regierung dies als Bagatelle im Dienste der Sicherheit abtuen wollte.
Weshalb denn nun diese Empörung? Nur weil Angela Merkel als „Jedermann“ behandelt wurde? Ach so, die NSA hat auch ihr Handy belauscht.
Und so wurde im Oktober schon wieder diskutiert und debattiert, ob man so etwas unter Freunden macht. Ja unter Freunden.
Haben wir Deutschen überhaupt noch Freunde????

Als Konsequenz aus den mutmaßlichen Späh-Aktionen des US-Geheimdienstes NSA hatte das Europaparlament die Aussetzung des SWIFT-Abkommens verlangt. Zumindest so lange, bis vollständig geklärt sei, ob sich US-Geheimdienste Zugang zu Finanzdaten verschafft haben. Das verlangte das Parlament in einer Entschließung.
Grund dafür ist ein Bericht eines brasilianischen TV-Senders, der sich wiederum auf den Ex-NSA-Mitarbeiters Edward Snowden beruft. Die NSA soll systematisch den SWIFT-Datenverkehr anzapfen.
SWIFT ist ein internationales Banken-Netzwerk, über das täglich mehrere Millionen Finanzgeschäfte getätigt werden. In diesem Netzwerk sind die Bankdaten von Millionen von Bürgern und Unternehmen aus EU-Staaten gespeichert.
Das SWIFT-Abkommen ist ein Vertrag zwischen der EU und den USA. Dieser erlaubt US-Terrorfahndern seit 2010 den Zugriff auf die Kontobewegungen von Verdächtigen in der EU. Eine systematische Überwachung des Banknetzwerks, sollte damit keineswegs verbunden sein.

Sie fragen, was SWIFT nun mit Ihnen zu tun hat?
Ab 2014 spätestens machen wir alle unsere Überweisungen mit SEPA. Dazu nutzen wir
unsere IBAN uns den BIC unserer Bank. Der BIC wird auch als SWIFT-Code
bezeichnet.....

Was war noch los?
Nach dem gegenseitigen Beschnüffeln ging es zwischen CDU und SPD endlich zur Sache! Ich meine mit den Koalitionsverhandlungen. Dies sollen ja richtige Mammutverhandlungen gewesen sein!
Zwischenergebnis im Oktober: "Wir haben uns alle umarmt".
Danke auch.

Nächstes Thema: Papst Franziskus empfing endlich Tebartz van Elst. Und....
...Er darf im Amt bleiben.
Gut, er soll eine Auszeit nehmen.
Möglicherweise waren in Limburg alle Mistgabeln ausverkauft. Auch ließ die Flußnähe wohl befürchten, daß Limburgs aufgebrachte Katholiken den Tebartz wohl helfen könnten, näher an Gott zu kommen.
Inzischen wurde in der Diözese überlegt, was mit der Millionenschweren Residenz werden soll. Begegnungs-Zentrum oder Obdachlosenheim? Alles schien möglich in der Phantasie der Leute.
Warum mich das Thema so interessiert?
Weil massenhaft meine Steuergelder dort verschwendet wurden. Denn der Bund buttert jedes Jahr Unmengen an Geld in die Kirchen. Also unser Geld.
Grund dafür ist ein Abkommen aus den Anfängen von 1800. Kirchen wurden teilweise enteignet, damit dieses Vermögen an den deutschen Adel floß. Dies sollte ein Ausgleich dafür sein, weil der Adel Vermögen und Land an Napoleon verloren hatte.
Und obwohl im Grundgesetz steht, daß dieser Deal beendet werden soll, traut sich keine Regierung an die Umsetzung.
Und so schleppen wir mit unseren Steuergeldern kleine und große Sekten und Kirchen durch, die sich dann Paläste bauen. Nächstenliebe, die man sehen kann.
Und dies, wenn man bedenkt, daß Mitten in der EU laut einem EU-Bericht des Oktober 880.000 Menschen als Sklaven leben müssen. Als Sex-Sklaven, auf Baustellen und an anderen Stellen! Auch in Deutschland!
Wo immer mehr Rentner Sozialhilfe beantragen müssen, weil sie in ihrem Arbeitsleben zu wenig Geld verdient haben, weil der Lohn zu niedrig war.
Dort wäre das Geld viel besser angelegt. Und nicht bei ewig Gestrigen.

Wo wir schon beim Thema Mittelalter sind.
Es gibt doch auf dieser Welt ein Land, da dürfen Frauen kein Auto fahren! Wo manch ein Macho sagen würde: Das Paradies.
Es sei in diesem Land noch nicht einmal per Gesetz verboten. Und trotzdem werden 2013 Frauen dafür bestraft. Die Rede ist von Saudi Arabien, welches sich gern modern gibt.
Alle Achtung für die Frauen, die sich am Protest-Tag im Oktober 2013 gegen dieses Fahrverbot beteiligt haben!

Aber auch in der Moderne war man nicht fähig, aus Fehlern zu lernen:
Fukushima: Regen überforderte die Sicherheitssysteme, radioaktiv verseuchtes Wasser
lief in das Meer,....
.... dafür bauen Investoren ein Atomkraftwerk in Großbritannien.

Und im sensiblen Ökosystem Grönlands wird 2013 die Förderung von Uran erlaubt.


Dienstag, 14. Januar 2014

Mein Jahresrückblick: Die Ereignisse im September 2013

Im September 2013 schwappte folgende Meldung aus London zu uns herüber.
London ist eine schöne Stadt. Das weiß jeder, der schon einmal dort war. Aber wer hätte das gedacht, daß man sich im von der Sonne nun wirklich nicht gesegneten England einen Sonnenbrand mitten in der Londoner City holen kann?
Da brannte an einer Stelle der Stadt die Sonne so stark, daß sich die Leute Eier braten konnten. Einfach so.
Ohne Herd!
Die haben die Eier in die Pfanne gehauen und dann halten die das Ding einfach so in der Luft.

Und die Eier braten.

Nur Autos sollte man dort nicht parken. Weil selbst eine Nobelkutsche wie ein Jaguar hat Plastik-Teile. Und die schmolzen dahin....
Schuld war der verspiegelte Wolkenkratzer "20 Fenchurch Street", der wegen seiner Form die Spitznamen "Walkie-Talkie" und "The Pint" ("Das Bierglas") bekommen hatte. Dabei war der noch nicht einmal fertig. 2014 soll das Gebäude im Finanzdistrikt Londons mit einer Höhe von 160 Metern fertig werden. Mit Aussichtsplattform im 37. Stock und großen Gartenanlagen.
Dumm ist nur die gewölbte Fassade, die wie ein Brennglas wirkt. Da hatte der Architekt wohl nicht damit gerechnet, daß auch in der Hauptstadt Englands einmal die Sonne scheinen kann.

Auch in Tokio wird gestrahlt. Denn Japans Hauptstadt darf die olympischen Spiele 2020 ausrichten. Das rfuhren wir auch im September 2013.
Da darf man schon jetzt gespannt sein, ob die Olympiade mehr Ausstrahlung hat oder die Atomruine Fukushima, die nur knapp über 200 km von Tokio entfernt ist.

Und Fukushima – war alles bestens? Von wegen.
Da sickerte die strahlende Suppe in das Erdreich und letztendlich in das Meer. Nun sollte Eis das radioaktive Wasser stoppen. Japans Premier kündigte sein Eingreifen an und wollte den Supergau-Meiler zur Chefsache machen.
Ach jetzt erst im September? Weil Tepco überfordert ist? Aber das waren die doch schon seit dem ersten Katastrophentag!
Und so verstreicht die Zeit... und verstrahlt Japans wichtigste Fischgewässer.
Aber ich will nicht wissen, wie unsere AKWs aussehen....

Aber am Rande kam zum Thema Olympiade noch eine tolle Nachricht im September: Das Ringen bleibt olympische Disziplin!
Aber irgendwie gab es auch in Warstein eine Art Supergau. Dort suchte man die Quelle, woher die Legionellen in der Luft kommen.
Erst eine Kühlanlage, dann die Kläranlage..... So richtig schien dies alles noch nicht die Lösung des Rätsels zu sein.
Amtliche Reisewarnung für Warstein!? Ich dachte im September 2013, ich höre nicht richtig.

Gestrahlt wurde im September 2013 auch an anderer Stelle. Den nach dem TV-Duell ist vor der
Wahl. Klar, daß da SPD und CDU den Sieg für sich proklamierten.
Übersehen wurde der wahre Kotelett -King: Stefan Raab, der sich nicht scheute, die Schnute zu verbrennen.
Und so feierte sich die Politik und wollte nicht sehen, daß sie die Jugend nicht erreichte. Ein
Facebook allein macht eben noch keinen Wahlkampf, wenn die Themen an den Sorgen der Jugend vorbei gehen.
Denn die Welt war und ist im Umbruch. Egal ob nun in Syrien einmarschiert werden sollte oder nicht. Denn auch dies wurde im September 2013 diskutiert
Diesen Wandel erkennt man an den kleinen Dingen:
Der neue Papst fuhr plötzlich Trecker und machte Schwätzchen mit den Touristen, die Menschen
regten sich über die barocke Glanz-Sucht des Limburger Bischofs auf...

...Und im Iran, da gratulierte der Rohani zum jüdischen Neujahrsfest und distanzierte sich von
der Holocaust-Leugnung!!!
Wenn das nicht schon ein riesiger Schritt war!
Und während sich die NSA immer noch ungestört über unsere E-Mails und ssl-verschlüsselten Konten hermachte – Ja was denken Sie, warum wir diese SEPA-Konten kriegen – verweigerte sich der Durchschnitts-Amerikaner neuen Kriegsabenteuern.
Dabei hätte Obama sofort bei Putin einen starken Kriegspartner gefunden. Er müßte dem bei seiner
Homophobie nur beweisen, daß......

So verbrachten wir den September 2013 mit der Diskussion, ob wir wieder in einen Krieg schlittern. Denn der Obama hatte ja einmal zu Syrien etwas von roten Linien geredet und stand nun gewaltig unter Zugzwang.

Aber irgendwie hatte die Diplomatie gewonnen und alle waren Sieger: Obama blieb der starke Mann mit dem rasselnden Säbel, Putin konnte Freund von Assad und Syrien bleiben und feierte sich nun als Friedensstifter, Assad wurde seine Chemie-Waffen los und sah sich als Menschenfreund, wir brauchten nicht mit unseren Steuergeldern einen neuen Krieg finanzieren, könnten aber an der Vernichtung dieser Giftgas-Waffen verdienen.
Schien also alles super zu sein. Grund genug, um zu jubeln und sich auf die Schultern zu klopfen.
Nur das Volk in Syrien, das steckte weiter im Krieg fest – mordend oder sterbend, leidend, flüchtend.
Klar, daß in solch einem Land viele Menschen nicht mehr leben wollen und flüchten.
Doch wohin?
Sollten wir denen vor der Nase die Tür zu knallen?
Besser nicht, denn die Syrer sind womöglich besser ausgebildete Fachkräfte als wir.....
Einwanderer – das bringt mich zum nächsten Thema:

Die EU wollte den Kampf gegen invasive Arten stärken!

Also „invasive Arten“ sind Einwanderer, die wir nicht haben wollen, weil sie unser beschauliches Heim ruinieren und sich überall durchfressen.
Bitte jetzt nicht falsch verstehen: Ich rede hier von Pflanzen und Krabbel-Tieren, die wir gewollt oder ungewollt in unserem Globalisierungs-Wahn eingeschleppt haben.
So etwas wie asiatische Krabben. Oder auch Räuber mit Masken, wie diese Waschbären.
Bei letzteren bekommt aber so manch ein Jäger Skrupel. Weil die soooo süüüüß sind!
Ja, die Globalisierung.

Da machte Vodafone im September Druck bei den Aktionären von Kabel Deutschland, weil die Briten das Breitbandnetz haben wollten. Und hinten, da merkte man nicht, wie kostbare Kunden-Daten abgegraben wurden.
Man redete von 2 Millionen Datensätzen.....
Was sollte man tun, Bier trinken und abwarten?
Mag gut funktionieren, diese Einstellung. Aber Bier, da war doch etwas???
Ach ja, die Reisewarnung für Warstein. Wegen der Legionelllen.
Die sollten sich ja nun auf einmal in der Warsteiner Brauerei, besser in deren Klärwerk, häuslich eingerichtet haben.

Zu feiern gab es im September aber auch etwas! Das sollte mal nicht vergessen werden!
Denn wir Deutschen hatten den Olymp erklommen! Und wenn wir schon nicht mehr Papst waren, dann saßen wir nun gleich zwischen den Göttern.
Und wenn es nur Herr Bach ist.
Ach der saß nicht auf dem Olymp bei den Göttern?
Was machte er dann?
Ach so: Bach wurde nur Präsident des Olympischen Komitees IOC.

Na dann feierten wir eben Karl Lagerfeld. Der ist im September letzten Jahres 80 Jahre alt geworden.
Oder doch nur 78? 68?
Fragen konnte man ihn nicht. Weil die Antwort würde kein Mensch verstehen.
Egal, Hauptsache der Champagner floß und dürre Mädchen gratulieren.
Denn ein Buffet, das gab es sicher nur zum Anschauen.

Nach Fukushima konnten die Japaner endlich wieder strahlen! Denn die haben im September erfolgreich eine Rakete mit künstlicher Intelligenz gestartet.
Die konnte sich selber kontrollieren und sollte so handlich sein, daß man zum Start nur einen
Laptop brauchte! Die 2 anderen Computer waren nur zur Sicherheit.
Klein und handlich, da waren die Japaner einmal gut!
Aber ein Raketenstart mit nur einem Laptop?!
Klar, bei der heutigen Rechenleistung! Die ist garantiert größer als die des Rechenzentrums, welches man zum Start der Voyager 1 brauchte!
Dafür war die olle Voyager 1 noch richtig robust gebaut! Läuft immer noch und hatte nun im Jahr 2013 unser Sonnensystem definitiv verlassen.
Diesen Moment werden viele Deiner Mitentwickler wohl nicht mehr erlebt haben. Aber die noch lebten, die konnten auf Dich anstoßen! Egal, ob mit Sekt oder Selters.

Aber man muß nicht immer in die Ferne schweifen, um Neues zu entdecken:
Da wurde nun ein neuer van Gogh gefunden.....
Dann gab es im September auch noch eine Wahl. In Bayern.
Hatte die nun Signalwirkung auf die Bundestags-Wahl oder wollten die Bayern uns nur rabenschwarze Angst machen? Letzteres konnte man glauben, wenn man die CSU tönen
hörte.

Und dann kam sie, die Mutter aller Wahlen! Nun heulten alle herum, weil das Wahlergebnis der Bundestags-Wahl irgendwie nicht paßte!
Denn Leute, die nicht zur Wahl gingen, dürfen nicht meckern.

Also gut, wir nahmen die Wahl hin, wie sie kam. Denn das ist Demokratie.
Gezeigt hat aber auch das Ergebnis dieser Wahl, daß man mit Inhaltslosen Wahl-Floskeln und Parolen keinen Wahlkampf machen kann.
Oder eben auch nicht mit einem Spitzen-Kandidaten, der beim Arbeiter als arrogant herüber kam.
Oder sich wie die Grünen in so elitären Gefilden dachte, daß man den geneigten Wähler – wie auch mich – einfach ignorierte. Keine Zeit für den Wähler? Das geht nicht im Wahlkampf!
Anders die FDP, hatte prompt und als erste Partei auf meine Anfrage für meinen Wahl-Service dieses Blogs reagiert. Gut gekämpft, hatte aber dann doch nicht gereicht.

Aber hatten wir eigentlich ein anderes Ergebnis der Bundestags-Wahl erwartet?
Eher nicht. Denn in der Krise wählt das Volk den alten, aber gerade darum auch bekannten Herrscher. Wechsel und die Unsicherheit des Neuen ist da meist nicht gewollt.
Und, wie die Meteorologen heraus gefunden haben:
Bei schönem Wetter, da wählt das Volk den alten Patron. Ist das Wetter schlecht, dann kommt der Wechsel!
Und wir hatten verdammt gutes Merkel-Wetter! Zum Glück! Oder auch leider...

Doch schauen wir in andere Länder mit anderen Herrschern:
Wer hätte dies gedacht, Nordkorea öffnete wieder die Sonderwirtschaftszone Kaesong.
Denn regieren ohne Wirtschaftskraft, das machte offenbar auch nicht so viel Spaß.
Und in Syrien? Die hatten die UN-Inspektoren endlich bewiesen, daß Giftgas eingesetzt
wurde. Aber von wem? Kein Hinweis.

Schrecken im September in Washington, wo auf einem Stützpunkt der Marines Schüsse fielen. 13 Tote und die unheimliche Frage, wie man Waffen auf einen Stützpunkt der Marines schmuggeln konnte?
Es gab dann aber doch erste ernste Konsequenzen aus diesem Zwischenfall: Waffen waren bei Starbucks ab sofort unerwünscht – so war der Appell des Kaffee-Kochers an die Kunden.
Aber auch im idyllischen Österreich, da knallten Schüsse. Und wo in so manch einer Schmonzette der Wilderer ein kleiner Volksheld ist, da war es hier nur ein durchgedrehter Tierquäler.
Ergebnis: 4 Tote.
Der Schütze in Nieder-Österreich hatte 100 Waffen gehortet.

Und als ob dies nicht reichte: Geiselnahme in Luxus-Kaufhaus in Kenia.
Zwischenbilanz 39 Tote und 150 Verletzte nach diesem Terrorangriff in Nairobi durch Islamisten aus Somalia.

Unwetter gab es natürlich auch wieder in der Welt.
Betroffen dieses Mal waren: Die USA in Colorado und auch Mexiko. Und Gebiete in Asien.

Aber es gab im September 2013 auch gute Nachrichten!
Es gelang, die gestrandete Costa Concordia aufzurichten! Ganz langsam und letztendlich nur im Zeitraffer zu verfolgen. Doch wie der einst so stolze Schwan nun aussah!
Dreckig, total verbeult und schrottreif.

Oder:
Endlich wurde die Legionellen-Gefahr in Warstein gebannt!  Die Reisewarnung wurde aufgehoben. Hurra!

Oder auch:
Microsoft-Gründer Gates blieb reichster US-Amerikaner!
... war aber eigentlich auch Wurst.

Dann wurde mir im September 2013 eine große Angst genommen:
Der Literaturkritiker Reich-Ranicki ist gestorben.
Von ihm konnte mein Blog also nicht mehr kritisiert werden......

Und:
Der Papst forderte Barmherzigkeit statt Morallehre. Aber auch das wird mir wenig bringen.
Denn als Kater darf ich den Vatikan immer noch nicht betreten.

Weiterhin:
Der Tiger, der den Pfleger im Zoo von Münster getötet hatte, wurde nicht umgebracht! Gut
so, denn das große Katzen-Tier aus Leipzig konnte nichts dafür!
Ein Sieg für die Gerechtigkeit!

Oder:
Das Oktoberfest in München, welches komischerweise im September ist, wurde eröffnet!
Hurra für Euch, aber ich trinke kein Weizenbier.
Nur Pils.

Aber auch andere Meldungen gab esim September 2013:
Im kalten Norden Rußlands gab es ein Ringen der Kräfte zwischen Putin und Greenpeace:
Greenpeace wollte eine Öl-Bohr-Insel entern, wurde dann aber selbst von Spezialkräften geentert. Vorwurf nun gegen Greenpeace: Piraterie, illegale Forschung, Betretung von Sperr-Gebiet. Alles Dinge, die dort als Terrorismus angesehen werden.
Und wenn man bedenkt, wie dort mit den kreischenden Mädchen in Kirchen verfahren wird, dann hatten diese Greenpeace-Aktivisten allerhand riskiert.

Oder:
Enttäuschung für NASA-Mission: Kaum Methan auf dem Mars. Was hier so harmlos klingt besagte, daß es wohl doch kein Leben auf dem Mars gab. Denn dieses Leben hätte jenes Methan in der Atmosphäre des Mars hinterlassen.
Keine Mars-Menschen mit Blähungen also? Schade!

Das man mit dem Reden und handeln etwas bewirken kann, zeigten uns im September 2013 2
Politiker, von denen man das nun wirklich nicht erwartet hatte:
Obama und Irans Rohani!
So waren nicht nur beide zu (in Worten!) Gesprächen zum Atom-Konflikt bereit, sondern beendeten ein langjähriges Schweigen zwischen beiden Ländern!
Die Außenminister der USA und des Irans begegnen sich erstmals und der Iran legte einen Plan für die Abschaffung aller Atomwaffen vor. Auch gab es neue Gespräche über das iranisches Atomprogramm.
Geradezu historisch war das Telefonat zwischen Rohani und Obama.
Ja, der Obama. Da konnte er nun das Gespräch mit dem Erzfeind führen, doch im eigenen Lande, da sprachen die Konservativen eine andere Sprache.
Und mit der Sturheit eines Ochsen steuerten die Republikaner das Land wieder Richtung Fiskal-Klippe.
Und so gab es für Obamacare noch vor dem Start viel Widerstand. Und wenn es nur eine 22-Stunden-Rede im Senat gegen diese Gesundheitsreform war.

Anderes Thema:
Der Klimaschutzbericht, der uns schlimmere Prognosen lieferte als gedacht:
Das Meer steigt schneller an, das Klima wird noch heißer mit extremeren Wetterlagen und und und.
Eigentlich wissen wir das schon. Doch sein Handeln anpassen, dies wollte kaum jemand.
Obwohl, nach einer Studie sollte es ja heißen: Die Verbraucher achten verstärkt auf ethischen Konsum!
Aha!
Doch wissen die überhaupt, was ethischer Konsum ist, wenn sie da in der Schlange zum neuen iPhone standen, telefonierend mit dem tollen Vorgänger-Modell?
Oder mußte ich die Fußball-WM 2022 wirklich in der glühend heißen Wüste von Katar in klimatisierten Stadien planen?
Dort, wo die geschundenen Sklaven-Arbeiter des Baus massenhaft vor Hitze starben?
Und kann man dann 2022 noch von einer großartigen Fußballshow der Fifa reden, wenn dafür zuvor Gastarbeiter für einen Hungerlohn sterben mußten?
Oder:
Mußte man trotz schlechter Klima-Prognosen für Kohle-Energie bei uns Dörfer weg baggern?
Oder im Nordpolarmeer Öl fördern?
Nach der Protestaktion von Greenpeace gegen diese Probebohrungen saßen die Aktivisten immer noch in Haft. Doch auch wenn Purtin – der sich ja auch gern mit nacktem Oberkörper als Naturbursche ablichten läßt – nun versicherte, daß dies keine Piraterie gewesen sei:
Der russische Bär ist und bleibt ein Bär. Brummend, knurrend, beißend.
Aber mich ließ hier Putins Aussage aufhorchen, falls man in Rußland eine Protestaktion starten möchte:
In der Kirche kreischen und punkige Musik machen: Sehr, sehr BÖSE!
Wie ein harter Kerl eine Plattform entern und etwas für die Natur machen: Nicht ganz so BÖSE!

Aber zum Schluß noch einmal zurück zur Wahl des Bundestages.
Wie wäre die Wahl wohl für einige Politiker ausgegangen, wenn wir ein negatives Stimmrecht gehabt hätten? Denn dieses sollte nun wohl in Indien eingeführt werden:
Das Oberste Gericht Indiens hatte ein wegweisendes Urteil zum Wahlrecht gefällt.
Demnach haben die Inder künftig die Möglichkeit, bei Wahlen explizit auch gegen Kandidaten zu votieren.
Au Backe – sage ich da!


Montag, 13. Januar 2014

Wochenrückblick.... Vom Irrwitz in der Welt

Leute, da hat man sich noch nicht richtig an das Jahr 2014 gewöhnt, schon hat einen der Wahnsinn in der Welt gefangen.
Und irgendwie macht das junge 2014 genau da weiter, wo das alte 2013 geendet hat. Es hat sich nichts geändert.

Klar, manche Dinge beruhen auf Mißverständnissen. Ist so der FDP beim Drei-Königs-Treffen passiert. Wie jedes Jahr zuvor freute man sich in der FDP dort garantiert auf die kleinen Stern-Singer, jene Kinder in Kostümen, die mit schaurig schönem Spiel und Gesang dem geneigten Spender für wohltätige Zwecke das Geld aus der Tasche leiern.
Aber im Jahre 2014? Da kam kein Kind, welches Geld wollte!
Erst wurde die Miete der ollen Oper für das Drei-Königs-Treffen so teuer, daß sich die geschundene FDP diesen Pracht-Tagungsort bald nicht mehr leisten konnte und dann dies! Wo blieben Caspar, Melchior und Balthasar?
War jetzt die FDP nach dem Bundestagswahl-Debakel auch noch vom guten Geist verlassen worden?

Die Erklärung war hinterher trister als gedacht. Denn die St. Bonifazius Gemeinde in Renningen hatte die Heiligen 3 Könige nebst Stern-Singern einfach nicht geschickt, weil der Pfarrer dachte, die FDP würde wegen der Zahlungs-Weigerung der hohen Opern-Miete das Treffen ausfallen lassen.

So stand sie da die FDP-ler, ohne göttlichen Beistand....


Ja, so ist das in den gutbürgerlichen Gegenden Deutschlands. Und in Bayern, wo gerade die CSU mit Parolen aus der dunkelsten rechten Ecke gegen Rumänen und Bulgaren auf Stimmfang an den Stammtischen in den Wahlkampf zieht, daß man sich für solch eine Ausgeburt undeutscher Art schon schämen muß, da wundert mich überhaupt nichts mehr.

Jetzt geht es hier nicht um irgendwelchen Sozial-Tourismus, sondern um gefährliches Getier. Denn haben Sie gewußt, daß der Rothirsch genau so gefährlich ist wie ein Weißer Hai???

Doch!

In Bayern war dies der Fall. Denn in einem Bundesland, wo sich ein Bär nicht hin verirren sollte, da war es genau so. Bis jetzt.
Denn nun gibt es eine gute Nachricht für männliche Rothirsche. Weil die nämlich so spitze Geweihe haben, wurden sie von der Staatsregierung wegen ihrer Geweihe offiziell als gefährlich eingestuft. Jetzt  sollen sie künftig in Bayern wieder als harmlose Tiere gelten.

Jetzt ist der Hirsch gestrichen von der Liste böser Tiere wie Hammerhai, Krokodil, Killer-Wal und andere.
Elche bleiben aber gefährlich. Und Elefanten, das männliche Großkamel, das männliche Riesenkänguru, das männliche Wildschaf, der Skorpion und der kleine blaugeringelte Krake.
Und was viele kreischende Frauen in den Amtsstuben Bayerns freuen wird:  „Alle Spinnen, deren Art nicht eindeutig bestimmt werden kann, sind als gefährlich anzusehen“ - steht so in dieser Liste.
Der Bajoware, ein zartes ängstliches Wesen???

Da wundert es mich nicht, wenn in der CSU nun so ausländerfeindliche Parolen laut werden, wenn es um Rumänen und Bulgaren geht.
Und um uns Saupreußen.

Aber beim Mindestlohn, da wollen die von der CSU immer mehr Ausnahmen: Saisonkräfte zum Beispiel in der Gastronomie und Landwirtschaft. Woher die kommen? Na raten Sie doch mal!
Weil die Polen gehen inzwischen nach Frankreich. Weil es dort mehr Lohn gibt.


Ja was war noch los?

Kältewelle in den USA. Nichts für mich. Ich liebe da unsere frühlingshaften Temperaturen.
Da gibt es schon Erfrierungen nach 10 Minuten! Brrrrrr.


Über Bremen gab es Ufo-Alarm! Punkte auf dem Radar! Deshalb mußte der Flugverkehr ruhen.

Vielleicht waren die Bremer vorher in Berlin und haben im Aldi Bananen gekauft. Dort wurde nämlich kiloweise Heroin in den Bananenkisten gefunden. Berauschend!
Ich glaube, da hatte jemand danach mächtig Ärger, als er diese Kisten an Aldi statt an den richtigen Empfänger lieferte.


Putin lässt bei den Olympischen Spielen Proteste zu. Wird aber in der Praxis wohl nichts werden, wegen verschärfter Sicherheitsbestimmungen.
Und jetzt, wo die USA eine Reisewarnung für Sotschi und ganz Rußland herausgegeben hat!!!


Und die FIFA? Die hatte vergessen, daß es in Katar im Sommer einfach sehr heiß ist. Jetzt verschiebt die FIFA einfach die Fußball-WM in Katar auf den Winter 2022.
Und läßt somit dem Wintersport die TV-Zuschauer weg schmelzen.

Bleiben wir beim Fußball. Der Fußballer Hitzlsperger macht Homosexualität öffentlich. Und alles schreit im Fußball Huch und Ach....
Bloß: Hat Sie das nicht auch immer schon irritiert, wie oft die sich in diesem Männersport so gegenseitig auf den Hintern klopfen?
Da wurde es doch einmal Zeit, mit der Wahrheit heraus zu rücken!


In Kambodscha mußten die Textilarbeiterinnen ihren Streik für gerechte Bezahlung erfolglos beenden. Klar, wer nichts verdient, der hält nicht lange ohne Lohn durch. So wird sich in der Textilindustrie nichts ändern.
Und gelogen und betrogen wird in dieser Brange immer mehr: Jetzt sind von einer großen Mode-Marke Mützen verkauft worden, deren Bommeln aus Web-Pelz sein sollten. Synthetik eben.
Und was macht der Lieferant aus China? Der nimmt Katzenfell dafür!! EKELHAFT!


71 US-Soldaten verklagen nun den japanischen Atom-Konzern Tepco, weil sie an Krebs erkrankt sind. Grund: Sie haben 2011 genau dort Menschen aus den Fluten gerettet, sich mit aufbereitetem Meerwasser gewaschen..... in welches zuvor Tepco heimlich radioaktiv verstrahltes Wasser eingeleitet hatte.


Ein heftiger Sonnensturm verzögerte den Versorgungsflug zur ISS. Da hatten die Leute auf der ISS genug Zeit, sich den neuen Fleischatlas anzuschauen. Dort steht zwar nicht drinnen, wo es das beste Fleisch gibt. Sondern nur, wo welches Fleisch in welcher Menge vertilgt wird.
Mit allen negativen Folgen.


Die SEPA-Frist wurde wegen Umstellungsproblemen verlängert. Heißt es.
Auch wieder so ein Großprojekt, welches wir wegen Unfähigkeit irgendwie nicht gebacken kriegen. Denn Vorlaufzeit gab es mehr als genug.


In Hamburg ist man cleverer. Da macht man aus dem "Gefahrengebiet" einfach "Inseln". Denn Gebiet klingt so schrecklich. Nach Ghetto oder No-Go-Area – eben häßlich.
Eine Insel ist schön. Ruhig und entspannend.


Eine EU-Arbeitsgruppe will wegen der NSA-Affäre den USA den Datenhahn zudrehen. Wie?
Vielleicht will man das Internet abschalten und das Telefon-Netz gleich mit?!
Ich weiß es nicht.

Denn in New Jersey hat man ja auch den Strom des Verkehrs gestoppt. Das waren die Republikaner aus reiner Rachsucht. Republikaner haben mitte September die George Washington Bridge sperren lassen, um Rache an Bürgermeister Sokolich von der Stadt Fort Lee zu nehmen, einem Demokraten!
Der Skandal um diesen künstlichen Stau an dieser Brücke zwischen New York und Fort Lee – der wohl am meisten genutzten Brücke der USA - bringt nun die Republikaner in Not.


Dann ist letzte Woche Scharon nach langjährigem Koma gestorben. Und wo sich Palästinenser und Israelis noch streiten, ob er Kriegsverbrecher oder Nationalheld ist...

… Da will Frau von der Leyen eine familienfreundliche Bundeswehr schaffen. Mit Kinderbetreuung, Teilzeitarbeit und so.
Bleibt zu hoffen, daß dies auch unsere Kriegsgegner so sehen.
Das mit dem Teilzeit-Krieg und so.


Sonntag, 12. Januar 2014

Tiramisu a la Schwarzer Kater

Tiramisu a la Schwarzer Kater

Für dieses köstliche Dessert habe ich mich von einer Tiramisu inspirieren lassen. Ich verwende bei diesem Rezept aber keine Eier in der Creme.
Den Geschmack gibt mir ein köstlicher Glühwein, den ich zuvor selbst bereitet habe. Denn lassen Sie um Himmels Willen die Finger von diesen Billig-Brühen, die es im Supermarkt gibt.

Am besten verwenden Sie für mein Rezept mein hausgemachtes Glühwein-Gewürz, um den Glühwein zu bereiten. Das gibt es auf www.gourmieze.de.

Zuerst nehme ich etwa.100 ml von meinem Glühwein, gebe da hinein 3-4 Eßlöffel Zucker und 1 Päckchen Gelatine.
Das koche ich nun auf und lasse es wieder abkühlen.

Dann schlage ich Sahne steif. Die darf nun auf ihren Einsatz warten.

Nun nehme ich etwa 200 g Mascarpone, gebe da hinein 1 Teelöffel meines Vanille-Extraktes und den nun abgekühlten Glühwein (den mit der Gelatine). Mein Vanille-Extrakt gibt es auch auf meinem Online-Shop www.gourmieze.de.
Weil es so noch leckerer schmeckt, kommen in diese Schüssel noch Schokolade-Flocken mit hinein.
Alles verrühren und dann vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben.

Jetzt bereiten wir die Form vor.

Sie können Gläser nehmen für das Dessert. Oder einfach eine Auflaufform. Dann wird aus meiner Tiramisu ein Kuchen.

Unten kommen in die Form dicht nebeneinander Löffel-Biskuit. Die lege ich mit der Zucker-Seite nach unten in die Form.
Damit diese Biskuit später nicht nach oben schwimmen, tränke ich diese ganz leicht mit meinem Glühwein. So sind sie schwer und bleiben am Boden.

Auf diese Biskuit gebe ich eine Schicht von meiner Mascarpone-Sahne.

Dann folgt wieder Biskuit.

Und wieder meine Mascarpone-Sahne.

Wiederholen, bis die Form voll ist. Oben sollte die Schicht aus der Mascarpone-Sahne sein.

Jetzt wird die Form an einen kühlen Ort gestellt, damit die Gelatine die Mascarpone-Sahne schön fest werden läßt.

Das Warten auf meine köstliche Tiramisu a la schwarzer Kater verkürze ich mir mit dem Ausschlecken der Schüssel. Hmmm!!!

Vor dem Servieren stäube ich mit einem Sieb noch Kakao-Pulver darauf.

Mir schmeckt diese echte Gourmetkater Tiramiezu besonders gut zu einem klassisch aufgebrühten Kaffee. Am liebsten in schöner Gesellschaft als Kaffee-Runde.

Jetzt sind Sie an der Reihe!

Ich wünsche guten Appetit!


Samstag, 11. Januar 2014

Mein Jahresrückblick auf 2013: Der August

Das war im August 2013 eine der Topmeldungen für mich!
Da standen die Sportler des Ostens zu Wende-Zeiten alle unter Generalverdacht, gedopt zu sein – und?
Klar, mag ja auch bei vielen Erfolgen stimmen, wie bewiesen wurde. Aber es gab garantiert auch ehrliche Medaillen-Gewinner unter den ostdeutschen Sportlern.
Aber wie forderte der Westen: Alle Medaillen sollten den Ost-Sportlern aberkannt werden!
Nur weil man vermuten könne, daß dort mit Doping dem sportlichen Erfolg nachgeholfen wurde.
Jetzt war die Katze aus dem Sack!
Der schöne, saubere West-Sport! Auch er hat sich systematisch der Pharma-Forschung bedient, um sportlich besser dazustehen!
( Bitte gestatten Sie mir hier immer noch ein wenig Häme)
Und wo es im Osten um Ruhm und Ehre des Vaterlandes und des Sozialismus ging, da konnte manch Sportler mit den chemischen Hilfen ordentlich Kasse machen!
So so....
Wer ist denn nun der „saubere“ Sportler? Ost oder West?
Und nach der Wende und der Einheit Deutschlands?
Wo reichlich Gelder fließen, da muß Leistung kommen! Jüngstes Geständnis kam von Ex-Rad-Profi Zabel, der letzten August jahrelanges Doping gestanden hatte.
Ich glaube, der saubere Sport ist ein Mythos. Denn selbst die Athleten im antiken Griechenland, die sollen doch auch bei den Olympiaden tüchtig mit Krafttränken gemauschelt haben.
Und wo auf der Treppe des Ruhmes wenig Platz ist, da muß man schon ein wenig drängeln, um auf das Treppchen zu kommen.
Schade, eigentlich...

Nächste Meldung des August 2013:
Terroralarm!!!
Ja, dies war der Schrecken letzten August! Terrorwarnung und geschlossene Botschaften!
Gewarnt hatten die NSA und auch der deutsche Geheimdienst.
Für Bürger der USA gab es sogar eine weltweite Reisewarnung!
Was hieß dies eigentlich? Durften die nun auch nicht mehr zu uns nach Deutschland kommen?
Amis, bleibt zu hause! (Gut, daß die nach hause sollen, hören die so oft...
Mich dürfen sie aber gern besuchen)
Genaues erfuhr man auch nicht, nur so eine dunkle, geheimnisvolle Bedrohung ginge um.
Man habe etwas im Internet abgefangen, Meldungen, Äußerungen, Verschwörungen.
Vorsicht ist gut, doch auf was sollte ich als treuer Staatsbürger nun achten, um solche Anschläge zu verhindern?
Und wem nutzte es, Panik zu verbreiten, dank abgefischter Informationen aus Internet und Telefon-Netzen???
Toll, daß es Programme wie PRISM und Co gibt! Danke an die Entwickler und Anwender dieser Späh-Programme!
Denn solch eine Bedrohung hatte Euch in der unsäglichen Diskussion zum NSA-Spionage-Skandal als Hauptargument gefehlt! Doch nun konntet Ihr beweisen, wie richtig Ihr lagt, uns alle unter Generalverdacht zu stellen!
Genau jetzt! Punkt-Landung im August.
Kurz nach den Hinweisen auf eine komplette Überwachung von uns allen.
Also ich lasse mir jetzt keine Angst einreden von Männern mit seltsamen Kopf-Bedeckungen. Auch wenn das Schlapp-Hüte sind.

Anderes Thema:
20 Jahre lang zankte sich Berlusconi mit der Justizia. 20 lange Jahre des Windens und sich aus der Krise Redens!
Nun hat Sie ihn erwischt, die Dame mit den verbundenen Augen: Endlich ein Urteil gegen Berlusconi im Steuerbetrugs-Prozeß. Aber wie zu erwarten, war Berlusconi für den Knast zu alt, krank, gebrechlich. Es gab also Hausarrest im goldenen Käfig.
Aber für die Politik, da war er nicht zu alt. Da wolllte der Alte noch einmal ran. Auch wenn das
Schäfer-Stündchen mit Justizia für ihn nicht rosig war.
Und vor seinem Gefängnis, äh Haus, Demonstranten mit Plakaten wie „Märtyrer der Freiheit“ und Forderungen nach Begnadigung...
Ist doch echt albern. Und dumm von seinen Jüngern. Denen kann man aber auch jeden Scheiß erzählen.

Nun hat es auch Hoeneß bei uns erwischt. Anklage nach seiner Selbst-Anzeige zu vergessenen Steuern.
Pech gehabt, selber Schuld.
Ich habe kein Mitleid, wenn sich Gutverdiener aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stehlen wollen.

Hatten Sie es gemerkt? Das umstrittene Leistungsschutzrecht trat im August 2013 in Kraft.
Ja genau dieses Gesetz, mit welchem Verlage jedes Zitat eines Artikels im Internet unter den Generalverdacht des Plagiates stellt.
Doch nun hatten diese Verlage, die dieses blödsinnige Gesetz unbedingt wollten, festgestellt, daß der Internetnutzer diese Artikel dann auch nicht mehr findet. Weil auf Google dann kein Artikel mehr zu sehen ist. Höchstens eine halbe Überschrift ohne Aussagekraft, die den User aber auch nicht auf das Portal der Verlage lockt.
Ja, liebe Verleger: Da habt Ihr vor Raffgier nicht zu Ende überlegt und Euch selber ein dickes Ei gelegt! Und nun kommt Ihr alle zu Google gekrochen und erlaubt wieder die Ansicht von Teilen Eurer Artikel!
Warum also dieses Gesetz?

Dann gab es einen tierischen Helden im August, den Affen Paul!
Da gab es bei Dir daheim tierischen Zoff, weil Ihr mehr Männer als Weiber wart! Doch Du bist schlau! Flucht mit Deinen Kumpeln aus dem Zoo, um der drohenden Kastration zu entgehen!
Doch Deine Kumpel zu träge – gefangen – schnipp schnapp......da war die Männlichkeit ab.
Doch Paul, mein Held! Du gingst in den Untergrund. Auch wenn der auf den Wipfeln der Bäume war.
Träumtest von einer Freiheit als echter Mann!
Denn in der freien Natur, da hätte so ein schlauer Kerl wie Paul die Gruppe übernommen und den König vom Thron gestoßen. Oder hätte woanders eine neue Familie gegründet.
Doch im Zoo, da kann der Chef der größte Blödmann sein. Doch das Genie kann nicht weichen und wird kastriert. So wird die Zucht immer blöder.
In der Natur hätte sich der Schlaue einen Vorteil verschafft und die Genetik verbessert.
Das nennt sich dann Anpassungsfähigkeit an veränderte Lebensbedingungen.
Im Zoo? Da macht der clevere Bursche nur Ärger – irgendwie verkehrte Welt...
...Oder?

Schwere Unwetter waren im August dabei. Hagel, wo der Wettbewerb des größten Hagelkorns ständig neue Rekorde brachte.
Was den Unbetroffenen staunen läßt, birgt dem Hagelopfer Schauer kalten Grauens beim Aufräumen der Schäden.
Und so kamen Unwetter dort, wo sie keiner in der Vorhersage hatte. Dafür schwiegen Blitz und Donner an anderen Stellen und Zeiten, wo es Unwetterwarnungen gab. Zum Glück.
Ja, in der Wetterküche brodelt es gewaltig.

Rigoros entschlossen beim Schließen zeigte sich im Jahr 2013 die britische Bank HSBC. Vorher
gern schon einmal in die Schlagzeilen wegen Hilfe bei Geldwäsche geraten, da half nur eines:
Die Weste wieder gründlich weiß waschen!
Also zu mit den verdächtigen Konten zahlreicher Botschaften!
Sogar das Konto des Papstes soll von den Kündigungen betroffen gewesen sein!
Das nenne ich gründlich.

Saubere Arbeit lieferte die „Curiosity“-Mission auf dem Mars. Dieser Roboter bohrte den Marsianern den Fels an, Laserte den Staub und analysierte neugirig, was es auf dem Roten Planeten zu finden gibt.
Curiosity – wir hätten Dir gerne ein Ständchen zum Einjährigen gespielt. Aber so einsam wie Du dort oben warst, da mußtest Du dir Dein Happy Birthday selber summen.

Curiosity und Mars bringen mich zu nächsten Thema: Reiselust!
Und wer da zufällig in Nairobi auf dem Flughafen war, dem wurde ein heißer Empfang bereitet. Denn erst brannte das Terminal, dann gab es keine Internationalen Flüge mehr.
Und weil die Leipziger nicht verkraften konnten, wenn Ihr Flugplatz in Schkeuditz nicht in den Schlagzeilen war – da brannte im August gleich ein ganzes Flugzeug aus. Denn was die in Afrika können, das können wir auch.
Klar, war „nur“ ein alter Frachter. Das rettete die tausenden Küken darin aber auch nicht.

Sollten wir dann also doch mit der Bahn fahren? Dann war das besser nicht über Mainz. Weil da fehlten durch Urlaub und Krankheit (oder doch Fehlplanung?) Leute im Stellwerk. Und alle Räder
standen still.
Klar, ein wenig half auch die Gewerkschaft nach, um den Mangel an Fachkräften zu zeigen. Oder?

Schon sind wir wieder im Hühnerstall angekommen, der sich nun Politik nennt. Oder Wahlkampf!
Denn anders konnte man schon langsam das Benehmen der Spitzen-Kanditaten im Bundestags-Wahlkampf 2013 nicht mehr bezeichnen.
Wir hatten nur noch wenige Tage bis zur Wahl. 34 Parteien traten zu dieser Wahl an. Da war natürlich manch blumiger Exot dabei.
Aber warum die Grünen sich nun ausgerechnet für Themen wie den Veggy-Day stark machten? Zu Zeiten, wo den Wähler soziale Themen auf den Nägeln brannten! Denn es müssen immer mehr Menschen in zwei Jobs arbeiten, um über die Runden zu kommen!
Wo der Strom auch durch die vergeigte Energie-Wende immer teurer wird, weil der kleine Bürger die Fehler der Politik und Industrie bezahlen muß!
Wo man sich freute, daß der Offshore-Windpark „Riffgat“ offiziell in Betrieb ging. Um dann festzustellen, daß dieser Windpark trotzdem noch lange nicht am Netz war!
Warum?
Weil das Stromkabel zum Verbraucher fehlte!
(Ist dann wie in dieser Stadt, wo die Bürger ein Rathaus ohne Fenster bauen und dann
das Licht mit Säcken fangen wollen...)
Aber die größte Beleidigung für mich als Ostdeutschen waren diese Bemerkungen vom Steinbrück von der SPD! Man machte der mir die Entscheidung leicht, ihn nicht zu wählen!
Weshalb?
Da stand er zu seiner Äußerung, Angela Merkel würde die Weitsicht für Europa fehlen, weil sie im Osten aufgewachsen ist. Klartext: Wir Ostdeutschen sind zu bekloppt, um das ganze Europa zu verstehen.
An anderer Stelle lobte er alle Ostdeutschen, wie toll sie doch die Nachwende-Zeit gemeistert haben, den Osten aufgebaut und sich angepaßt haben.
Übersetzung für mich: Ja kleiner BuschBimbo, hast Du fein gemacht, wie Du in der Zivilisation angekommen bist!!
Also Steinbrück hat mich beleidigt und ist deshalb von meiner Wahlliste gestrichen worden.
Und die Quittung hat er und die SPD dann im September bei der Bundestagswahl bekommen.

Im August 2013 wurde an das Geisel-Drahma von Gladbeck erinnert. Da wo sich diese Verbrecher zu Medien-Helden machen lassen haben. Wo hunderte Schaulustige hautnah am Verbrechen und Verbrecher waren und niemand versucht hatte, bei dieser Überzahl die Verbrecher zu entwaffnen, als zig Mikros zum Interview in das Fluchtauto gehalten wurden?
Und ach wie groß war das Geschrei, als die Geiseln erschossen wurden!
Einschalt-Quote über Leichen?
Doch sind die Menschen heute besser geworden? Und die Medien?
Soll er doch im Knast verrotten, dieser Degowski!

Neues Thema:
In einigen Gemeinden wird wohl Maria Himmelfahrt 2013 das letzte Mal ein arbeitsfreier Feiertag gewesen sein. Denn diesen Feiertag gibt es nur in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung.
Doch nun schlugen die Folgen des Zensus 2011 durch.
So zum Beispiel für die Menschen in Speichersdorf im Landkreis Bayreuth. Weil in den letzten Jahren viele evangelische Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion zugewandert sind, zählten die Statistiker in dem Ort mehr Protestanten als Katholiken.
Deshalb war in Speichersdorf Mariä Himmelfahrt im Jahr 2013 möglicherweise das letzte Mal ein Feiertag. Denn nur dort, wo mehrheitlich Katholiken wohnen, dürfen Behörden und Geschäfte geschlossen bleiben. Offiziell war das allerdings noch nicht. Wie das Landesamt für Statistik betonte, liegen die rechtlich verbindlichen Ergebnisse des Zensus wohl erst bis April 2014 vor.
Schauen wir mal. So kann es kommen, wenn man weltoffen ist.

Die Nasa gab das Weltraum-Teleskop Kepler auf, weil es kaputt war. Und niemand konnte es reparieren, weil es keine so langen Leitern gibt.

Der Hauptstadt-Flughafen BER sollte nun teilweise geöffnet werden. Mit einer Zahl an Flügen pro Tag, die von jedem Provinz-Flugplatz geschlagen wird.
Aber was sollte man auch von einem Ex-Bahn-Chef erwarten. Das Ergebnis sahen wir doch am Stellwerk in Mainz. Dort verkraftet man auch nicht mehr Betrieb.

Dann gab es im August noch den Jahrestag im Pussy-Riot-Urteil: Voll in Vergessenheit geraten.

Der „Spiegel“ legte offen, daß Apotheker massenhaft Patientendaten verhökerten.
Ja wer brauchte denn da noch die NSA!? Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.....
Und in Ägypten, da schlugen sich Fanatiker die Schädel ein. Und niemand weiß, wer zuerst geschossen hatte.
Schlimm ist es nur für die vielen Menschen, die einfach nur in Ruhe wieder ihrer Arbeit nachgehen wollen.
Ich hoffte nur, daß die Demokratie dort nicht am Scheitern ist und das Töten endlich enden würde. War wohl aber bei dieser religiösen Engstirnigkeit ein Wunschtraum.

Britische Behörden verhörten Greenwalds Partner.
Irgendwie doch affig, wie sich die Engländer benahmen. Anstatt im Abhörskandal der NSA alles auf die Amis abzuschieben – so nach dem Motto: Die waren das! - da steckte man voller Paranoia den Kopf noch tiefer in Uncle Sams hintere Seite.
Und wenn man nicht an den Störenfried Greenwald heran kam, dann packt man sich die Ehefrau.
Oder eben den Partner.
Und weil das der Königin nicht reichte, ordnete der GCHQ die Zerstörung von Festplatten des „Guardian“ an. Gut, die englische Presse mag nicht immer fein sein. Aber mal ehrlich, würde die Presse nicht so manches Schurken-Stück der Regierenden aufdecken, dann säßen wir ganz schön dumm da.
Und „die da oben“ könnten uns nach Strich und Faden verarschen.
Aber gleich Festplatten zerschreddern? Das ist schon recht mittelalterlich! Cameron sei offenbar persönlich in die "Guardian"-Affäre verwickelt, hieß es?! Wird wohl gerufen haben:
„Auf den Scheiterhaufen damit!“
Darum sage ich nicht: Es lebe die Queen!
Sondern: Es lebe die freie Presse!
Ganz bescheiden dagegen die jungen Royals? Da machte der Opa (also der andere, nicht
DER) das erste offizielle Foto des künftigen Thronerben!
Ganz bescheiden!
Oder man hatte nur Angst, daß die schönen Baby-Fotos flöten gehen würden, falls Uroma wieder
einmal die Festplatten des „Guardian“ zertrampeln läßt.....
Die hatte jetzt sogar gegen den Erzfeind Spanien eine Fregatte zum Schutze der Kolonie Gibraltar geschickt. Ich las da etwas von Spanien-Konflikt....
Weiter im Stoff.
Urteil im Fall des WikiLeaksInformanten Manning:
Da hörte ein Mann auf sein Gewissen. Dann drohten ihm 60 Jahre Gefängnis. Das wurden dann 35 Jahre im Urteil, weil selbst die Richter offenbar etwas Gespür für Gerechtigkeit hatten. Möglicherweise darf er nach 10 Jahren Haft raus?
Da frage ich mich, wie viele Jahre haben eigentlich die Leute gekriegt, deren Verbrechen Manning aufdecken wollte?

Rostock läßt grüßen....
Kennen Sie sich noch die Bilder, damals vor dem Plattenbau in Rostock? Da wo der besoffene Typ, die Hand zum „Gruße“ erhoben, vergessen hatte, daß Mann beim Pullern die Hand woanders haben sollte?
Dieser Mann mit der nassen Jogging-Hose mit dem Bier in der Hand (ob der überhaupt noch lebt?) - DAS Sinnbild des deutschen Pöbels schlechthin.
Irgendwie mußte ich im August immer an dieses Bild denken, wenn ich die Proteste gegen das
Asylbewerberheim in Berlin-Hellersdorf sah.
Der (gute) Unterschied zu damals ist aber, es mehren sich die Gegner der Gegner des Asylbewerberheimes. Gut so.

Nur die Politik, die war im Wahlkampf verdächtig ruhig......
Wahlkampf der Schnarch-Nasen
Irgendwie erschien mir der Wahlkampf ohnehin sehr ruhig. Eigentlich sehr müde.
Das hatte sogar die Wissenschaft im August bestätigt: Die Parteien zeigten unverständliche Sprache in den Wahlprogrammen.
Und wo manch Plakat-Text nach Baby- Brabbeln klang, ich bei den Reden unserer Kanzlerin immer einschlafe (und nicht nur bei deren)....
…Da mußte ich wohl den Wecker stellen, damit ich die Wahl nicht verschlafen würde.
Aber was sollte man von den Partei-Oberen erwarten? Die sind alt und verbraucht, klammern sich aber so an ihre Posten, daß die Jugend keine Chance zum Nachrücken erhält.
So eine Politik kann einfach nicht interessant sein.
Das Problem ist aber: DIESE JUGEND muß schon in wenigen Jahren regieren!
Lustig waren dagegen die Wahlplakate an den Straßen, wenn dazwischen noch Werbung hing.
Da habe ich zum Beispiel gesehen:
Oben – Großer Töpfermarkt
Darunter: FDP – keine weiteren Schulden mehr
Ich glaube, die Töpfer waren sauer über solche Aussagen.

Giftgas?!
Ja war es nun ein Giftgas-Einsatz in Syrien oder nicht?
Wohl doch, wie „Ärzte ohne Grenzen“ nun berichteten. Offenbar wurden 3600 Opfer behandelt.
Doch wer setzte dieses perfide Gas ein? Die Regierung? Die Rebellen? Ja und wenn welche?
Oder das Regime getarnt als Rebellen? Aufständische getarnt als Armee des Regimes?
Wem hatte dieser Einsatz den meisten Nutzen gebracht? Skepsis sollte hier schon erlaubt sein.
Denn (unfreiwillige) Märtyrer zu schaffen, kann auch ein Kriegsmittel sein. Von welcher Seite die auch kommen sollen....

Es darf gefeiert werden, lautete es im August 2013!
Nicht nur bei der Kanzlerin und ihrer Regierung war im August Feierstimmung angesagt. Denn Merkel hatte zum Tag der offenen Tür im Kanzlerin-Amt geladen.
So nach dem Motto: Wenn die NSA schon rumgeschnüffelt hat, dann kann das Volk auch zum Staunen kommen. Und das tat es auch.
Auch auf der umstrittenen Feldschlößchen-Brücke in Dresden wurde gefeiert! Das verschwenderisch teure Mammut-Projekt, welches in seiner Baukosten-Höhe auch August dem Starken gefallen hätte. Dieses Projekt, welches fast eine zarte Fledermaus zu Fall gebracht hätte....
War nun fertig.
Der Verkehr rollte.
Oder stand im Stau auf dieser Brücke.

Haben Sie im August das TV-Duell zur Wahl mit Merkel und Steinbrück gesehen?
Das lief ja auf so vielen Sendern, daß man es eigentlich hätte sehen müssen.
Ich gebe zu: Ich habe es nicht gesehen. Denn bei diesem lahmen Wahlkampf ohne Aussagen, da konnte das Duell nur aus einstudierten Gesten und Satz-Floskeln bestehen.
Das muß es dann auch gewesen sein, denn ich las danach mehr über Merkels Halskette als über das eigentliche Duell. War wohl die wichtigste Aussage dieses Duells.
Also ich wußte immer noch nicht, wen ich wählen sollte. Aber vielleicht half mir der Wahl-O-
Mat?

Kennen sie noch Fukushima? Also diese Atom-Ruine, die jedem Freund von Atom-Strom eine Lehre sein müßte?!
Dort stieg die Strahlungsbelastung wieder an. Und Unmengen von strahlendem Wasser versickerten im Boden....

Und nun zu meinem Pechvogel des Monats. Oder des Jahres?
Denn dies war eine für mich auch eine prägende Schlagzeile des August 2013:
In Australien ist ein Professor gestorben, der mehr als 50 Jahre den längsten Labortest der Welt betreut hat.
John Mainstone, er ist pensionierter ehemaliger Leiter des Fachbereichs Physik an der University of Queenland in Brisbane, ist zum Zeitpunkt seines Todes noch mit dem Experiment betraut gewesen. So berichtet seine Hochschule. Der arme Mann sei an einem Schlaganfall gestorben.
Der Versuch, den er betreute, war 1927 gestartet worden. Man wollte mit dem Pechtropfenexperiment nachweisen, daß Pech sich wie ein Feststoff anfühlt und bei Raumtemperatur mit einem Hammer entzweischlagen lässt, sich aber dennoch wie eine Flüssigkeit verhält.
Für diesen Versuch wurde Pech in einen Glastrichter gefüllt und es dauerte allein drei Jahre, bis sich das Pech, ein chemischer Verwandter des Teers, gesetzt hatte.
Der Glastrichter wurde danach geöffnet. Das Pech sollte nun ausfließen können.
Aber in den 83 Jahren des Versuches seien erst acht Tropfen Pech nach unten getropft, was allerdings nie jemand beobachtet habe, teilte die Universität mit.
Drei Webkameras sollen nun wenigstens den nächsten Tropfen filmen, der sich wohl noch 2013 lösen sollte. Denn Mainstone hatte erst kurz zuvor die Prophezeiung gewagt, daß der nächste Tropfen noch vor Jahresende 2013 fallen werde. Die Leiterin der Fakultät Physik erklärte, Mainstones Tod sei "besonders traurig, weil er während seiner Zeit als Betreuer des Experiments keinen einzigen Tropfen fallen sah".
Und das, DAS nenne ich nun wirklich Pech gehabt!


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