Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 9. September 2013

Wochenrückblick.....Strahlend schön!


Wir haben Montag. Klar.

Das heißt: Gourmetkaters Wochenrückblick ist fällig!

Also los, ohne große Vorrede! Was war los, letzte Woche?

London ist eine schöne Stadt. Das weiß jeder, der schon einmal dort war. Aber wer hätte das gedacht, daß man sich im von der Sonne nun wirklich nicht gesegneten England einen Sonnenbrand mitten in der Londoner City holen kann?

Da brennt an einer Stelle die Sonne so stark, daß sich die Leute Eier braten. Einfach so. Ohne Herd!
Die hauen die Eier in die Pfanne und halten die dann einfach so in der Luft.

Und die Eier braten!

Nur Autos sollte man dort nicht parken. Weil selbst eine Nobelkutsche wie ein Jaguar hat Plastik-Teile. Und die schmelzen dahin....

Schuld ist der verspiegelte Wolkenkratzer "20 Fenchurch Street", der wegen seiner Form die Spitznamen "Walkie-Talkie" und "The Pint" ("Das Bierglas") bekommen hat. Dabei ist der noch nicht einmal fertig. 2014 soll das Gebäude im Finanzdistrikt Londons mit einer Höhe von 160 Metern fertig werden. Mit Aussichtsplattform im 37. Stock und großen Gartenanlagen. 

Dumm ist nur die gewölbte Fassade, die wie ein Brennglas wirkt. Da hat der Architekt wohl nicht damit gerechnet, daß auch in de Hauptstadt Englands einmal die Sonne scheinen kann.



Auch in Tokio wird gestrahlt. Denn Japans Hauptstadt darf die olympischen Spiele 2020 ausrichten.
Da darf man schon jetzt gespannt sein, ob die Olympiade mehr Ausstrahlung hat oder die Atomruine Fukushima, die nur knapp über 200 km von Tokio entfernt ist.

Und Fukushima – alles bestens? Von wegen. 

Da sickert die strahlende Suppe in das Erdreich und letztendlich in das Meer. Nun soll Eis das radioaktive Wasser stoppen. Japans Premier kündigt sein Eingreifen an und will den Supergau-Meiler zur Chefsache machen. 

Ach jetzt erst? Weil Tepco überfordert ist? Aber das waren die doch schon seit dem ersten Katastrophentag!

Und so verstreicht die Zeit...  und verstrahlt Japans wichtigste Fischgewässer.


Aber ich will nicht wissen, wie unsere AKWs aussehen....




Aber am Rande kam zum Thema Olympiade noch eine tolle Nachricht:

Das Ringen bleibt olympische Disziplin!



Aber irgendwie gibt es auch in Warstein eine Art Supergau. Dort sucht man die Quelle, woher die Legionellen in der Luft her kommen.
Erst eine Kühlanlage, dann die Kläranlage..... So richtig scheint dies alles noch nicht die Lösung zu sein.

Amtliche Reisewarnung für Warstein!? Ich dachte, ich höre nicht richtig.




Gestrahlt wurde letzte Woche auch an anderer Stelle. Den nach dem TV-Duell ist vor der Wahl. Klar, daß da SPD und CDU den Sieg für sich proklamierten.

Übersehen wurde der wahre Kotelett -King: Stefan Raab, der sich nicht scheute, die Schnute zu verbrennen.

Und so feiert sich die Politik und will nicht sehen, daß sie die Jugend nicht erreicht. Eine Facebook allein macht eben noch keinen Wahlkampf, wenn die Themen an den Sorgen der Jugend vorbei gehen.


Denn die Welt ist im Umbruch. Egal ob nun in Syrien einmarschiert wird oder nicht.
Diesen Wandel erkennt man an den kleinen Dingen:

Der neue Papst fährt Trecker und macht Schwätzchen mit den Touristen, die Menschen regen sich über die barocke Glanz-Sucht des Limburger Bischofs auf...

...Und im Iran, da gratuliert der Rohani zum jüdischen Neujahrsfest und distanziert sich von der Holocaust-Leugnung!!!

Wenn das nicht schon ein riesiger Schritt ist!



Und während sich die NSA immer noch ungestört über unsere E-Mails und ssl-verschlüsselte Konten hermacht – Ja was denken Sie, warum wir diese SEPA-Konten kriegen – verweigert sich der Durschnitts-Amerikaner neuen Kriegsabenteuern.


Dabei hätte Obama sofort bei Putin einen starken Kriegspartner. Er müßte dem bei seiner Homophobie nur beweisen, daß......



Und so endete die Woche bei uns mit einem richtig schönen Sommertag.

Und da bot sich der Besuch des Bauernmarktes im Südpark in Merseburg letzten Samstag an.

Bauernmarkt Südpark Merseburg am frühen Morgen


Manch einer wird sich gewundert haben, daß es von Jahr zu Jahr weniger Direktvermarkter auf diesem Markt gibt. Das liegt aber nicht am Bauernverband. Der hat sich zusammen mit dem Gartenamt und der Stadt wieder einmal voll in das Zeug gelegt und mit den wenigen Mitteln einen schönen Markt organisiert.

Es ist nur ein deutliches Zeichen der Krise, in der sich die Direktvermarktung in Sachsen-Anhalt befindet.

Denn wo QVC und Co wichtiger als gute Speisen der Region sind, da paßt sich das Angebot der Nachfrage an.
Und der kleine Bauer hat einfach keine Lust mehr, am Stand um den Preis seiner Lebensmittel zu schachern. Das ist nämlich würdelos und dem Direktvermarkter gegenüber verachtend.

Der Bauer redet nicht. Er geht.


So ist das eben.


In meinem Garten & mehr...

Beliebteste Posts

Follow by Email