Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 30. September 2013

Wochenrückblick.... Partnerwahl!

Ja so ist daß. Da wollen wir alle emanzipiert sein, oder wenigstens so tun als ob wir das sind,  und???

Und kaum kommt eine starke Frau, eine fast Übermutter, doch mit ihr zusammengehen, dies will keiner.

Und so war die vergangene Woche von den Folgen der Wahl geprägt, nachdem sich die Rauchwolken der Scharmützel des Wahlkampfes und der Wahlschlacht verzogen haben.....

….Da fragt sich wohl manch ein Wähler:

Was haben wir angerichtet??!!??? Was soll den dieses Wahlergebnis?

Klar, war ein großartiger Sieg für Angela Merkel. Keine Frage.

Doch wie nun regieren, wo der kleine Partner FDP nun verschwunden ist??

Sicher, man möchte nun vermuten, daß da sofort der lautstarke Ruf ertönt:

„Hier! Nimm mich!“

Denn jede Partei, die sich zur Wahl stellt, will doch regieren! Oder?

Aber irgendwie, dieses „Hier! Nimm mich!“ konnte ich einfach nicht hören.

Woran liegt das?

Ist das Leben in der Opposition so schön und bequem, weil man keine Regierungsverantwortung übernehmen muß? Frei nach dem Motto: Fährt der Karren in den Dreck, dann bin ich es nicht gewesen???

Oder ist eine Partnerschaft mit Merkels CDU so unattraktiv, weil man als Partei nicht der Nachfolger der FDP werden möchte – mit allen Konsequenzen und dem möglichen Sturz in das 5-Prozent-Loch?

Ich weiß es nicht. Denn beim Thema Koalition herrschte tiefes Schweigen bei den Parteien in der letzten Woche.

Oder es lag einfach nur daran, daß in einigen Parteien – so 5 Minuten nach 12 – lange erforderliche Personal-Wechsel in den Machtzentren anstanden.
Obwohl, so richtig konsequent erfolgten die dann doch nicht. Es gab eher ein wenig Tausch der Stühle und Posten. Neue Gesichter wird man wohl dann doch nicht sehen.

Aber egal, solch ein Geziere und Wer-mit-Wem-oder-auch-nicht-Getue, das wollen wir Wähler nicht sehen!

Unser Land hat Probleme genug, die angepackt werden müssen! Politiker reißt Euch zusammen! Wir Wähler fordern Jetzt Einsatz von Euch! Macht Euch an die Arbeit und bildet endlich eine Regierung!
Redet und handelt!


Denn das das mit dem Reden und handeln klappen kann, zeigten uns letzte Woche 2 Politiker, von denen man das nun wirklich nicht erwartet hatte:

Obama und Irans Rohani!

So waren nicht nur beide zu (in Worten!) Gesprächen zum Atom-Konflikt bereit, sondern beendeten ein langjähriges Schweigen zwischen beiden Ländern!
Die Außenminister der USA und Irans begegnen sich erstmals und der Iran legt einen Plan für die  Abschaffung aller Atomwaffen vor. Auch gab es neue Gespräche über das iranisches Atomprogramm.
Geradezu historisch war das Telefonat zwischen Rohani und Obama.


Ja, der Obama. Da kann er nun das Gespräch mit dem Erzfeind führen, doch im eigenen Lande, da sprechen die Konservativen eine andere Sprache.
Und mit der Sturheit eines Ochsen steuern die Republikaner das Land wieder Richtung Fiskal-Klippe.

Und so gibt es für Obamacare noch vor dem Start viel Widerstand. Und wenn es nur eine 22-Stunden-Rede im Senat gegen diese Gesundheitsreform ist.


Anderes Thema:


Die Grünen wollen ja nun nach der Wahl (warum nicht schon vor der Wahl) wieder mehr Umweltschutz und weniger Verbote. Heißt es jedenfalls.

Dies paßt ja auch wie die Faust aufs Auge zum neuen Klimaschutzbericht, der uns schlimmere Prognosen liefert als gedacht.
Das Meer steigt schneller an, das Klima wird noch heißer mit extremeren Wetterlagen und und und.
Eigentlich wissen wir das schon. Doch sein handeln anpassen, dies will kaum jemand.
Obwohl, nach einer Studie soll es ja heißen: Die Verbraucher achten verstärkt auf ethischen Konsum!

Aha!

Doch wissen die überhaupt, was ethischer Konsum ist, wenn sie da in der Schlange zum neuen iPhone stehen, telefonierend mit dem tollen Vorgänger-Modell?

Oder wird das Auto nicht doch billiger für die nächste Fahrt, wenn die Bahn schon wieder die Preise erhöht?

Oder muß ich die Fußball-WM 2022 wirklich in der glühend heißen Wüste von Katar in klimatisierten Stadien machen?
Dort, wo die geschundenen Sklaven-Arbeiter des Baus massenhaft vor Hitze sterben?

Und kann man dann 2022 noch von einer großartigen Fußballshow der Fifa reden, wenn dafür zuvor Gastarbeiter für einen Hungerlohn sterben mußten?

Oder:

Muß man trotz schlechter Klima-Prognosen für Kohle-Energie bei uns Dörfer weg baggern?

Oder im Nordpolarmeer Öl fördern?

Nach der Protestaktion von Greenpeace gegen diese Probebohrungen sitzen die Aktivisten immer noch in Haft. Doch auch wenn Purtin – der sich ja auch gern mit nacktem Oberkörper als Naturbursche ablichten läßt – nun versichert, daß dies keine Piraterie gewesen sei:

Der russische Bär ist und bleibt ein Bär. Brummend, knurrend, beißend.

Aber mich läßt hier Putins Aussage aufhorchen, falls man in Rußland eine Protestaktion starten möchte:

In der Kirche kreischen und punkige Musik machen: Sehr, sehr BÖSE!
Wie ein harter Kerl eine Plattform entern und etwas für die Natur machen: Nicht ganz so BÖSE!



Aber zum Schluß noch einmal zurück zur Wahl des Bundestages.

Wie wäre die Wahl wohl für einige Politiker ausgegangen, wenn wir ein negatives Stimmrecht gehabt hätten? Denn dieses soll nun wohl in Indien eingeführt werden:

Das Oberste Gericht Indiens hat ein wegweisendes Urteil zum Wahlrecht gefällt. Demnach haben die Inder künftig die Möglichkeit, bei Wahlen explizit auch gegen Kandidaten zu votieren.

Au Backe – sage ich da!


Freitag, 27. September 2013

Heute ist Tag des Butter-Brotes

Ja kennen Sie es noch? Das gute alte Butter-Brot????

Auch Stulle, Bemme oder vornehm: Schnitte genannt?

Ich helfe Ihrem Gedächtnis auf die Sprünge - eine Bemme sieht so aus:

Butterbrot mit Hexenkräuter-Salz
Ja, das selbst geschmierte Pausen-Brot ist scheinbar aus der Mode gekommen. Jetzt, wo es an jeder Straßenecke einen Imbiß gibt. Oder irgend so ein Zeug aus der Tiefkühltruhe.

Deshalb begehen wir heute den Tag des Butter-Brotes! Einfach um die Leute daran zu erinnern, daß es eine preiswerte, gut schmeckende Alternative zu teuren industriellen Snacks und Fastfood gibt.

Also ich lasse mir meine Butter-Bemme nicht vermiesen. Weder durch Baguette, Tiefkühl-Pizza oder was auch immer! Denn nichts geht über ein gutes Bäcker-Brot oder das selber gebackene Brot.

Und so schmiere ich mir jeden Tag mein Brot mit bester Butter. Lecker ist es, wenn ich es mit einem meiner Kräuter- oder Blüten-Salze bestreue.

Und da man auf seinem Brot auch noch mehr legen oder schmieren kann, darf es ruhig auch noch Käse oder Wurst sein! Am besten direkt vom Bauern. Oder vom Metzger um die Ecke, den mit der netten Verkäuferin.

Also als Kater-Tier, da darf es bei mir gern Leberwurst sein. Ich denke Leute, die mit Katzen leben, verstehen mich....

Lassen Sie es sich schmecken! Unser bestes Butter-Brot!



Donnerstag, 26. September 2013

Im Postkorb gefunden: Tag der Regionen - 6. Oktober 2013

Aktionszeitraum 27. September bis 13. Oktober 2013 Aus der Region, für die Region - Welt der kurzen Wege

In meinem Postkorb habe ich wieder eine wichtige Mitteilung zum Tag der Regionen, einem Bundesweiten Aktionsbündnisses, erhalten. Diese Informationen möchte ich Ihnen gern mitteilen, damit auch Sie sich mit Ihren Aktionen oder als Besucher daran beteiligen können.

Es versteht sich von selbst, daß auch ich Mitglied im Aktionsbündnis bin. Los, machen auch Sie mit!

Doch hier zum Rundschreiben, welches ich erhalten habe:

______________

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Akteure zum Tag der Regionen,
kurz vor Start des Aktionszeitraums zum Tag der Regionen möchten wir Sie noch einmal
mit aktuellen Informationen zum Aktionstag auf dem Laufenden halten.
Wir wünschen allen Akteuren eine gelungene Veranstaltung und freuen uns über Fotos,
Berichte, Handzettel und Materialien von Ihnen, die wir ggf. gerne veröffentlichen.

Erinnerung: Bewerbung für Veranstaltungs-Auszeichung "Regional mit Qualität"
Auch 2013 können Sie sich mit ihrer Aktion für eine Veranstaltungsauszeichnung bewer-
ben. Die Modalitäten sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Startseite unse-
rer Website www.tag-der-regionen.de. Der Einsendeschluss für Ihre Bewerbung ist
der 8. November. Als Preis winken jeweils 300 Euro.

Zum Tag der Regionen im Jahr 2014
Bitte notieren Sie schon jetzt den 5. Oktober 2014 mit einem Aktionszeitraum vom
26. September bis zum 12. Oktober 2014.
Wir suchen in diesem Zusammenhang auch ein neues Jahresmotto und freuen uns auf
Ihre Ideen!
Für Sie zur Information hier ein Überblick über die Themen der letzten Jahre:

  • Tag der Regionen 2012 „Zukunft durch Nähe – wirtschaftlich, ökologisch, sozial“
  • Tag der Regionen 2010 und 2011 „wer weiter denkt – kauft näher ein“
  • Tag der Regionen 2009 und 2008 „Klimaschutz durch kurze Wege“
  • Tag der Regionen 2007 „regional & fair“
  • Tag der Regionen 2006 „Regionen voller Energie – aktiv, genussvoll, erneuerbar“
  • Tag der Regionen 2005 „kurze Wege – langer Genuss“
  • Tag der Regionen 2004 „Nachbar wir brauchen UNS“


Mit vielen Grüßen aus den Koordinationsbüros Süd und Nord

Gisela Endt und Brigitte Hilcher

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Aktionsbündnis Tag der Regionen
Koordinationsbüro Süd, Gisela Endt, Museumstraße 1, 91555 Feuchtwangen, Tel. 09852-
1381, Fax 09852-615291, E-Mail: bund-sued@tag-der-regionen.de
Koordinationsbüro Nord, Brigitte Hilcher, Zur Specke 4, 34434 Borgentreich, Tel. 05643-
948537, Fax 05643-948803, E-Mail: bund-nord@tag-der-regionen.de
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Die Termine der Veranstaltungen gibt es hier:



Sonntag, 22. September 2013

Wochenrückblick.... Sie hatten die Bundestags-Wahl !

Also nun heulen Sie nicht herum, wenn  das Wahlergebnis der Bundestags-Wahl Ihnen nicht paßt! Hauptsache, Sie waren wählen.

Denn Leute, die nicht zur Wahl gingen, dürfen nicht meckern.

Oder diese Stimmzettel-Entwerter! Denn mal ehrlich, wer zur Wahl geht, um den Wahlschein absichtlich ungültig zu machen, der ist auch nicht wirklich clever. Wer macht sich schon die Mühe, sich aufzubrezeln, zur Wahl zu latschen......, um dann nicht zu wählen?!

Also gut, nehmen wir die Wahl hin, wie sie kommt. Denn das ist Demokratie.

Gezeigt hat aber auch das Ergebnis dieser Wahl, daß man mit Inhaltslosen Wahl-Floskeln und Parolen keinen Wahlkampf machen kann.
Oder eben auch nicht mit einem Spitzen-Kandidaten, der beim Arbeiter als arrogant herüber kommt.
Oder sich wie die Grünen in so elitären Gefilden denkt, daß man den geneigten Wähler – wie auch mich – einfach ignoriert. Keine Zeit für den Wähler? Das geht nicht im Wahlkampf!

Anders die FDP, hat prompt und als erste Partei auf meine Anfrage für meinen Wahl-Service dieses Blogs reagiert. Gut gekämpft, hat aber dann doch nicht gereicht.

Aber haben wir eigentlich ein anderes Ergebnis der Bundestags-Wahl erwartet?

Eher nicht. Denn in der Krise wählt das Volk den alten, aber gerade darum auch bekannten Herrscher. Wechsel und die Unsicherheit des Neuen ist da meist nicht gewollt.

Und, wie die Meteorologen heraus gefunden haben:

Bei schönem Wetter, da wählt das Volk den alten Patron. Ist das Wetter schlecht, dann kommt der Wechsel!

Und wir hatten verdammt gutes Merkel-Wetter! Zum Glück! Oder auch leider...




Doch schauen wir zurück zum Anfang der letzten Woche:

Was war da das Thema?

Klar, die Bayern-Wahl. Eine Wahl, die man nicht weiter beachten mußte. Denn im weiß-blauen Land der Weißwurscht und des Hefe-Weizens – wer trinkt denn schon so ein Bier?!? - da ticken die Uhren anders.
In Regionen, wo man noch vor der Kirche in das Wahllokal muß, um nicht von der Angst des Fegefeuers erfaßt zu werden, falls man SPD wählt (oder auch die FDP), da konnte das Ergebnis nur so eindeutig sein.

König Seehofer überall. Das macht es den Demokraten auch nicht leichter.

Und so wimmerte die arme kleine FDP. Was tun bei der Bundestags-Wahl?
Und wie ein kleiner geschlagener Hund, da bettelte sie bei der Herrin nach den Krumen der Zweitstimme!
Doch Herrschaft macht kaltherzig – und die CDU wollte die Zweitstimme nicht teilen.
Böse gedacht, und nun.....arme FDP.

Wenigstens haben die Steinmetze, vorher noch den Mindest-Lohn bekommen. Denn wer will schon billigen Pfusch, wenn es um den Stein für das Gedenken der FDP in Bayern, Hessen und im Bundestag geht?!



Doch schauen wir in andere Länder mit anderen Herrschern:

Wer hätte dies gedacht, Nordkorea öffnet wieder die Sonderwirtschaftszone Kaesong. Denn regieren ohne Wirtschaftskraft, das macht offenbar auch nicht so viel Spaß.



Und in Syrien? Die haben die UN-Inspektoren endlich bewiesen, daß Giftgas eingesetzt wurde. Aber von wem? Kein Beweis.
Und das Regime unter Assad heuchelt das Einlenken beim Thema Sarin, greift aber weiterhin das eigene Volk an.


Aber auch an anderen Orten wurde wild um sich geballert.

Schrecken in Washington, wo auf einem Stützpunkt der Marines Schüsse fielen. 13 Tote und die unheimliche Frage, wie man Waffen auf einen Stützpunkt der Marines schmuggeln kann?

Es gibt aber erste ernste Konsequenzen aus diesem Zwischenfall: Waffen bei Starbucks unerwünscht – so ist der Appell des Kaffee-Kochers an die Kunden.



Aber auch im idyllischen Österreich, da knallten Schüsse. Und wo in so manch einer Schmonzette der Wilderer ein kleiner Volksheld ist, da war es hier nur ein durchgedrehter Tierquäler.
Ergebnis: 4 Tote.
Der Schütze in Nieder-Österreich hatte 100 Waffen gehortet.


Und als ob dies nicht reicht: Geiselnahme in Luxus-Kaufhaus in Kenia.
Zwischenbilanz 39 Tote und 150 Verletzte nach diesem Terrorangriff in Nairobi durch Islamisten aus Somalia.
Das Drama dauert noch an, während ich diese Zeilen schreibe.



Unwetter gibt es natürlich auch wieder in der Welt. Als ob es diese in einer Woche einmal nicht gäbe.

Betroffen dieses Mal sind: Die USA in Colorado und auch Mexiko. Und Gebiete in Asien.




Aber es gab auch gute Nachrichten!

Es gelang, die gestrandete Costa Concordia aufzurichten! Ganz langsam und letztendlich nur im Zeitraffer zu verfolgen. Doch wie der einst so stolze Schwan nun aussieht!
Dreckig, total verbeult und schrottreif.

Oder:

Legionellen-Gefahr in Warstein gebannt! Endlich konnte die Reisewarnung aufgehoben werden. Hurra!
Doch was nutzt eigentlich eine Reisewarnung den Leuten, die dort leben?



Oder auch:


Microsoft-Gründer Gates bleibt reichster US-Amerikaner!
… ist aber eigentlich auch Wurst.


Dann wurde mir auch in der letzten Woche eine große Angst genommen:
Der Literaturkritiker Reich-Ranicki ist gestorben.

Von ihm kann mein Blog also nicht mehr kritisiert werden......



Und:


Der Papst fordert Barmherzigkeit statt Morallehre. Aber auch das wird mir wenig bringen. Denn als Kater darf ich den Vatikan immer noch nicht betreten.


Weiterhin:

Der Tiger, der den Pfleger im Zoo von Münster getötet hat, wird nicht umgebracht! Gut so, denn das große Katzen-Tier aus Leipzig kann nichts dafür!
Ein Sieg für die Gerechtigkeit!


Oder:

Das Oktoberfest in München, welches komischerweise im September ist, wurde eröffnet!
Hurra für Euch, aber ich trinke kein Weizenbier.
Nur Pils.



Aber auch andere Meldungen gab es:


Im kalten Norden Rußlands gab es in der letzten Woche ein Ringen der Kräfte zwischen Putin und Greenpeace:

Greenpeace wollte eine Öl-Bohr-Insel entern, wurde dann aber selbst von Spezialkräften geentert. Vorwurf nun gegen Greenpeace: Piraterie, illegale Forschung, Betretung von Sperr-Gebiet. Alles Dinge, die dort als Terrorismus angesehen werden.

Und wenn man bedenkt, wie dort mit den kreischenden Mädchen in Kirchen verfahren wird, dann haben diese Greenpeace-Aktivisten allerhand riskiert.
Wir sind gespannt, was nun mit diesen geschieht.


Oder:


Enttäuschung für NASA-Mission: Kaum Methan auf dem Mars. Was hier so harmlos klingt besagt, daß es wohl doch kein Leben auf dem Mars gab. Denn dieses Leben hätte jenes Methan in der Atmosphäre des Mars hinterlassen.
Keine Mars-Menschen mit Blähungen also? Schade!


Freitag, 20. September 2013

Marktticker......Wiese in Eisleben

Na, warten Sie auf Ihr Paket, welches Sie auf Amazon bestellt haben?

Das kann eine Weile dauern, denn billig und sozial verträgt sich nicht. Kein Wunder, wenn dort gemeutert wird. Also Streik bei Amazon.


Kommen Sie deshalb direkt zum Erzeuger! Auf dem Bauernmarkt auf der "Kleinen Eislebener Wiese" können Sie tolle Sachen sofort kaufen!

Sie haben die Ware sofort und das Geld kommt bei den richtigen Leuten an.

Wir sind mit unserem Marktstand dabei.

Also los! Am Samstag, den 21.09.2013 geht es nach Eisleben auf den

Bauernmarkt zur Kleinen Wiese!

Ach so: Und Rummel, den gibt es natürlich auch.



Und falls Sie einmal wissen möchten, wie das so ist, in einem Streik zu sein, dann habe ich hier den Buch-Tipp für Sie!

"117 Tage - Mein ganz persönliches Streik-Erlebnis"

Das E-Book gibt es hier im Download:



Donnerstag, 19. September 2013

In Gourmetkaters Postkorb: Saatgutvielfalt in Gefahr - News zur Petition

Unsere Saatgut in seiner natürlichen Vielfalt ist in Gefahr. Und damit auch eben ein unermeßliches Kulturgut an alten regionalen Sorten - egal, ob Gemüse, Obst, Blumen, Getreide, und, und, und.Ich habe in diesem Blog schon darüber berichtet.
Und weil ich mir nicht von 5 Leuten in den Konzernen vorschreiben lassen möchte, was mir auf den Teller kommt, habe ich die Petition für freies Saatgut unterzeichnet.

Natürlich möchte ich Sie auf dem neuesten Stand halten, was mit dieser Petition nun ist. Gut, daß ich dazu folgende Rundmail erhalten habe.

Ich denke, dies ist auch eine gute Gelegenheit, Ihre Freunde zu informieren, damit auch diese uns unterstützen. Deshalb bitte diesen Beitrag teilen.

Doch lesen Sie selbst:


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

Die Diskussion um ein neues EU-Saatgutrecht geht im Herbst und Winter 2013/14 in die wohl entscheidende Phase. Der Zeitplan sieht vor, das Gesetz in den kommenden Monaten in den Ausschüssen des Parlamentes (vor allem im Landwirtschaftsausschuss) und im Ministerrat zu diskutieren und es im April 2014 zur ersten Lesung ins Parlament zu bringen. Die erste Beratung im Agrarausschuss ist nunmehr für den 30.09.2013 angesetzt. Sollte der Zeitplan scheitern, könnte sich die Sache bis nach der EU-Parlamentswahl im Mai 2014 hinziehen und ein neu zusammengesetztes Parlament über die neue Saatgutgesetzgebung der EU zu befinden haben. 

Nehmen Sie doch die EU-Agrarausschuss-Sitzung am 30.9. zum Anlass, Ihre regionalen EU-Abgeordneten wegen der Saatgutgesetzgebung anzuschreiben, und informieren Sie Ihre Lokalpresse darüber! Hier eine Liste der deutschsprachigen EU-Abgeordneten des Landwirtschafts- und des Umweltausschusses: http://www.saatgutkampagne.org/PDF/Abgeordnete_EP-AGRI_ENVI.pdf 

Die wichtigsten Punkte der bisherigen Entwicklung und zur Kritik des gegenwärtigen Gesetzesvorschlages werden hier noch einmal zusammengefasst: http://www.saatgutkampagne.org/PDF/Saatgutgesetzgebung_aktuell_2013-09-16.pdf 

Noch 38 Tage bleiben uns, um die angestrebten 50.000 Unterschriften für die deutsche Fassung der Petition zu sammeln. Bitte helfen Sie mit, indem Sie Freunde und Bekannte per Mail darauf hinweisen oder auf Papier Unterschriften sammeln! Der Link zur Papierversion: http://www.saatgutkampagne.org/PDF/unterschriftenformular_saatgutvielfalt-in-gefahr.pdf 
Wer schon gesammelt hat, möge bitte Fotos oder Scans der ausgefüllten Bögen über die Seite https://www.openpetition.de/eingang/petition/saatgutvielfalt-in-gefahr-gegen-eine-eu-saatgutverordnung-zum-nutzen-der-saatgut-industrie hochladen oder uns die Bögen bis zum 20.10. zusenden!

Ein Blick in die Welt: 
In Kolumbien entzündeten sich heftige Proteste von BäuerInnen u.a. an einem Gesetz zur Saatgutvermarktung, dem „Gesetz 970“, mit dem die Vermarktung selbstproduzierten bäuerlichen Saatgutes kriminalisiert wird. Daran wird deutlich, wie bedrohlich Auflagen für die Vermarktung bäuerlichen Saatgutes werden können. Mehr Informationen dazu hier: http://www.saatgutkampagne.org/PDF/Saatgut-Kolumbien-Res-970_1.pdf 

Am 20.-22.9. findet in Basel das 8. europäische Forum: „Let's liberate Diversity!“ statt.  http://www.lldforumch2013.liberatediversity.org Wir sind gespannt, ob es eine Erklärung dieses Forums zur EU-Saatgutrechtsreform geben wird.

Für heute herzliche Grüße
Andreas Riekeberg


Alle weiteren Informationen zur Petition erhalten Sie unter diesem Link:

https://www.openpetition.de/petition/online/saatgutvielfalt-in-gefahr-gegen-eine-eu-saatgutverordnung-zum-nutzen-der-saatgut-industrie 



Montag, 16. September 2013

Wochenrückblick.... Genug Gründe zum Feiern!

Letzte Woche hat sich der Sommer erst einmal verabschiedet. Naja, kann man nix machen. Ist eben September.

Dafür kann man sich mehr mit den Schlagzeilen in der Welt befassen. Also was war los in der Welt in der letzten Woche?


Los ging die Woche immer noch mit der Diskussion, ob wir wieder in einen Krieg schlittern. Denn der Obama hatte ja einmal zu Syrien etwas von roten Linien geredet und stand nun gewaltig unter Zugzwang.

Denn Sie wissen ja, der Amerikaner neigt beim Thema Chemie-Waffen gern zum Einmarschieren in andere Länder. Egal, ob diese nun da sind oder nicht. Siehe Irak.
Nun war in Syrien offenbar Giftgas im Einsatz. Und meine Sorge war, wie wohl der Putin reagiert, wenn in  ein Land einmarschiert wird, wo der Russe einen Stützpunkt hat.

Aber irgendwie hat die Diplomatie gewonnen und alle sind Sieger: Obama bliebt der starke Mann mit dem  rasselnden Säbel, Putin konnte Freund von Assad und Syrien bleiben und feiert sich nun als Friedensstifter, Assad wird seine Chemie-Waffen los und sieht sich als Menschenfreund, wir brauchen nicht mit unseren Steuergeldern einen neuen Krieg finanzieren, könnten aber an der Vernichtung dieser Giftgas-Waffen verdienen.

Scheint also alles super zu sein. Grund genug, um zu jubeln und sich auf die Schultern zu klopfen.

Vorausgesetzt, Assad hält sich an den Plan der Abgabe der C-Waffen.

Nur das Volk in Syrien, das steckt weiter im Krieg fest – mordend oder sterbend, leidend, flüchtend.



Klar, daß in solch einem Land viele Menschen nicht mehr leben wollen und flüchten. Doch wohin?
Sollen wir denen vor der Nase die Tür zu knallen?
Besser nicht, denn die Syrer sind womöglich besser ausgebildete Fachkräfte als wir.....


Einwanderer – das bringt mich zum nächsten Thema:
Die EU will den Kampf gegen invasive Arten stärken!

Also „invasive Arten“ sind Einwanderer, die wir nicht haben wollen, weil sie unser beschauliches Heim ruinieren und sich überall durchfressen.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen: Ich rede hier von Pflanzen und Krabbel-Tieren, die wir gewollt oder ungewollt in unserem Globalisierungs-Wahn eingeschleppt haben.
So etwas wie asiatische Krabben. Oder auch Räuber mit Masken, wie diese Waschbären.
Bei letzteren bekommt aber so manch ein Jäger Skrupel. Weil die soooo süüüüß sind!




Ja, die Globalisierung.

Da macht Vodafone Druck bei den Aktionären von Kabel Deutschland, weil die Briten das Breitbandnetz haben wollen. Und hinten, da merkt man nicht, wie kostbare Kunden-Daten abgegraben werden.
Man redet von 2 Millionen Datensätzen.....



Was tun, Bier trinken und abwarten?

Mag gut funktionieren, diese Einstellung. Aber Bier, da war doch etwas???


Ach ja, die Reisewarnung für Warstein. Wegen der Legionelllen.

Die sollen sich ja nun auf einmal in der Warsteiner Brauerei, besser in deren Klärwerk, häuslich eingerichtet haben.



Zu feiern gab es aber noch mehr in der letzten Woche! Das sollte mal nicht vergessen werden!

Denn wir Deutschen haben den Olymp erklommen! Und wenn wir schon nicht mehr Papst sind, dann sitzen wir nun gleich zwischen den Göttern.

Und wenn es nur Herr Bach ist.


Ach der sitzt nicht auf dem Olymp bei den Göttern?

Was macht er dann?

Ach so: Bach ist nur Präsident des Olympischen Komitees IOC geworden.


Na dann feiern wir eben Karl Lagerfeld. Der ist 80 geworden.
Oder doch nur 78? 68?

Fragen kann man ihn nicht. Weil die Antwort wird kein Mensch verstehen.

Egal, Hauptsache der Champagner fließt und dürre Mädchen gratulieren.
Denn ein Buffet, das gab es sicher nur zum Anschauen.



Nach Fukushima können die Japaner wieder strahlen! Denn die haben erfolgreich eine Rakete mit künstlicher Intelligenz gestartet.
Die kann sich selber kontrollieren und soll so handlich sein, daß man zum Start nur einen Laptop braucht! Die 2 anderen waren nur zur Sicherheit.

Klein und handlich, da waren die Japaner einmal gut!

Aber ein Raketenstart mit nur einem Laptop?!

Klar, bei der heutigen Rechenleistung! Die ist garantiert größer als die des Rechenzentrums, welches man zum Start der Voyager 1 brauchte!

Dafür war die olle Voyager 1 noch richtig robust gebaut! Läuft immer noch und hat nun unser Sonnensystem definitiv verlassen.

Diesen Moment werden viele Deiner Mitentwickler wohl nicht mehr erlebt haben. Aber die noch leben, die können auf Dich anstoßen! Egal, ob mit Sekt oder Selters.

Machs gut, Du alte Sonde, deren Signale wir noch einige Jahre empfangen werden!



Aber man muß nicht immer in die Ferne schweifen, um Neues zu entdecken:

Da wurde nun ein neuer van Gogh gefunden.....



Dann gab es am Sonntag auch noch eine Wahl. In Bayern.

Hat die nun Signalwirkung auf die Bundestags-Wahl oder wollen die Bayern uns nur rabenschwarze Angst machen? Letzteres kann man glauben, wenn man die CSU tönen hört.

Aber keine Angst, was dort so aus dem weiß-blauen Bierzelt-Dunst kriecht:

Bayern ist halt Bayern!

Und nicht Deutschland.



Und so habe ich die Woche auf einem wunderschönen kleinen Markt ausklingen lassen. Denn am Sonntag war im kleinen Städtchen Mücheln der 2. Grüne Markt.



Ich muß ehrlich sagen, ich bin dort mit meinem Stand mit gemischten Gefühlen hin gefahren. Denn die Region hat unter uns Markt-Menschen – sagen wir mal – einen gewissen Ruf.
So ging es nicht nur mir, sondern auch den anderen Direktvermarktern....

Aber: Alle Achtung!!!

Das war ein schöner kleiner Markt mit hochwertigen Genüssen, Design und mehr aus der Region! Kein billiger Import-Ramsch wie auf vielen „Bauern-Märkten“, die einfach nur noch zu Stadtfesten verkommen sind. Ohne störenden Krach durch überlaute Musik!

2. Grüner Markt in Mücheln


Da konnte man noch mit den Kunden sprechen!

Ja, das ist selten geworden in unseren Breiten. Denn dies ist das, was wir Direktvermarkter und unsere Kunden wollen und brauchen!

Deshalb gut gemacht! Dickes Lob an die Stadt Mücheln für diesen schönen Markt!



Freitag, 13. September 2013

Heute ist Freitag der 13. !!!!!!!!


Marktticker: Leuna, Merseburg und Mücheln

Sie finden unseren Marktstand an diesem Wochenende auf 3 Veranstaltungen:

Samstag, 14. September:

Bauernmarkt in Leuna, Haupttorplatz
ab 9:00 Uhr


Orgelspektakel im Kreuzgang des Domes zu Merseburg
ab 12:00 Uhr



Sonntag, 15. September:

2. Grüner Markt in Mücheln auf dem Markt
ab 10:00 Uhr


weitere Veranstaltungen gibt es wie immer unter Termine...


Mittwoch, 11. September 2013

Jetzt wir es Zeit!

So, liebe Parteien und Kandidaten der Bundestags-Wahl 2013!

Jetzt wird es ernst!

Ich habe meine Brief-Wahl-Unterlagen bekommen!!!

Brief-Wahl

Das ist für Euch die letzte Chance, mich als Wähler zu gewinnen!

Also los, liebe Kandidaten zur Bundestags-Wahl! Schreibt mir einen Kommentar, warum ich Euch unbedingt wählen soll! Kurz und knapp, das Argument zählt!



Mehr zur Wahl gibt es auch auf meiner Sonderseite Gourmetkaters Wahlkampf!



Dienstag, 10. September 2013

Montag, 9. September 2013

Wochenrückblick.....Strahlend schön!


Wir haben Montag. Klar.

Das heißt: Gourmetkaters Wochenrückblick ist fällig!

Also los, ohne große Vorrede! Was war los, letzte Woche?

London ist eine schöne Stadt. Das weiß jeder, der schon einmal dort war. Aber wer hätte das gedacht, daß man sich im von der Sonne nun wirklich nicht gesegneten England einen Sonnenbrand mitten in der Londoner City holen kann?

Da brennt an einer Stelle die Sonne so stark, daß sich die Leute Eier braten. Einfach so. Ohne Herd!
Die hauen die Eier in die Pfanne und halten die dann einfach so in der Luft.

Und die Eier braten!

Nur Autos sollte man dort nicht parken. Weil selbst eine Nobelkutsche wie ein Jaguar hat Plastik-Teile. Und die schmelzen dahin....

Schuld ist der verspiegelte Wolkenkratzer "20 Fenchurch Street", der wegen seiner Form die Spitznamen "Walkie-Talkie" und "The Pint" ("Das Bierglas") bekommen hat. Dabei ist der noch nicht einmal fertig. 2014 soll das Gebäude im Finanzdistrikt Londons mit einer Höhe von 160 Metern fertig werden. Mit Aussichtsplattform im 37. Stock und großen Gartenanlagen. 

Dumm ist nur die gewölbte Fassade, die wie ein Brennglas wirkt. Da hat der Architekt wohl nicht damit gerechnet, daß auch in de Hauptstadt Englands einmal die Sonne scheinen kann.



Auch in Tokio wird gestrahlt. Denn Japans Hauptstadt darf die olympischen Spiele 2020 ausrichten.
Da darf man schon jetzt gespannt sein, ob die Olympiade mehr Ausstrahlung hat oder die Atomruine Fukushima, die nur knapp über 200 km von Tokio entfernt ist.

Und Fukushima – alles bestens? Von wegen. 

Da sickert die strahlende Suppe in das Erdreich und letztendlich in das Meer. Nun soll Eis das radioaktive Wasser stoppen. Japans Premier kündigt sein Eingreifen an und will den Supergau-Meiler zur Chefsache machen. 

Ach jetzt erst? Weil Tepco überfordert ist? Aber das waren die doch schon seit dem ersten Katastrophentag!

Und so verstreicht die Zeit...  und verstrahlt Japans wichtigste Fischgewässer.


Aber ich will nicht wissen, wie unsere AKWs aussehen....




Aber am Rande kam zum Thema Olympiade noch eine tolle Nachricht:

Das Ringen bleibt olympische Disziplin!



Aber irgendwie gibt es auch in Warstein eine Art Supergau. Dort sucht man die Quelle, woher die Legionellen in der Luft her kommen.
Erst eine Kühlanlage, dann die Kläranlage..... So richtig scheint dies alles noch nicht die Lösung zu sein.

Amtliche Reisewarnung für Warstein!? Ich dachte, ich höre nicht richtig.




Gestrahlt wurde letzte Woche auch an anderer Stelle. Den nach dem TV-Duell ist vor der Wahl. Klar, daß da SPD und CDU den Sieg für sich proklamierten.

Übersehen wurde der wahre Kotelett -King: Stefan Raab, der sich nicht scheute, die Schnute zu verbrennen.

Und so feiert sich die Politik und will nicht sehen, daß sie die Jugend nicht erreicht. Eine Facebook allein macht eben noch keinen Wahlkampf, wenn die Themen an den Sorgen der Jugend vorbei gehen.


Denn die Welt ist im Umbruch. Egal ob nun in Syrien einmarschiert wird oder nicht.
Diesen Wandel erkennt man an den kleinen Dingen:

Der neue Papst fährt Trecker und macht Schwätzchen mit den Touristen, die Menschen regen sich über die barocke Glanz-Sucht des Limburger Bischofs auf...

...Und im Iran, da gratuliert der Rohani zum jüdischen Neujahrsfest und distanziert sich von der Holocaust-Leugnung!!!

Wenn das nicht schon ein riesiger Schritt ist!



Und während sich die NSA immer noch ungestört über unsere E-Mails und ssl-verschlüsselte Konten hermacht – Ja was denken Sie, warum wir diese SEPA-Konten kriegen – verweigert sich der Durschnitts-Amerikaner neuen Kriegsabenteuern.


Dabei hätte Obama sofort bei Putin einen starken Kriegspartner. Er müßte dem bei seiner Homophobie nur beweisen, daß......



Und so endete die Woche bei uns mit einem richtig schönen Sommertag.

Und da bot sich der Besuch des Bauernmarktes im Südpark in Merseburg letzten Samstag an.

Bauernmarkt Südpark Merseburg am frühen Morgen


Manch einer wird sich gewundert haben, daß es von Jahr zu Jahr weniger Direktvermarkter auf diesem Markt gibt. Das liegt aber nicht am Bauernverband. Der hat sich zusammen mit dem Gartenamt und der Stadt wieder einmal voll in das Zeug gelegt und mit den wenigen Mitteln einen schönen Markt organisiert.

Es ist nur ein deutliches Zeichen der Krise, in der sich die Direktvermarktung in Sachsen-Anhalt befindet.

Denn wo QVC und Co wichtiger als gute Speisen der Region sind, da paßt sich das Angebot der Nachfrage an.
Und der kleine Bauer hat einfach keine Lust mehr, am Stand um den Preis seiner Lebensmittel zu schachern. Das ist nämlich würdelos und dem Direktvermarkter gegenüber verachtend.

Der Bauer redet nicht. Er geht.


So ist das eben.


Sonntag, 8. September 2013

Leckerer Tomaten-Gurken-Paprika-Salat mit Schafkäse

Ich habe in meinem Garten reichlich Tomaten stehen. Alles alte Sorten in verschiedenen Farben und Geschmacks-Richtungen!

Und das ergibt einen schönen bunten Tomaten-Gurken-Paprika-Salat mit Schafskäse!

Tomaten-Gurken-Paprika-Salat mit Schafskäse

Sieht doch richtig bunt und lecker aus! Eigentlich ist das Vorbild der bulgarische Schopska-Salat (ich weiß leider nicht genau, wie "Schopska" geschrieben wird). Den gab es immer, als ich vor zig Jahren in Bulgarien war.
Aber da hinein kommt ein besonderes Kraut, welches ich hier in Deutschland nicht bekomme. Deshalb mußte ich hier mein eigenes Rezept entwickeln.

Und weil ich so nett zu Ihnen bin, kommt hier das Rezept:

Zwiebeln, Gurken, Tomaten, Paprika in Würfel, Scheiben oder was auch immer schneiden und in eine Schüssel geben.

Darüber kommt etwas Pfeffer, Salz, Grüner Basilikum-Essig und mein bestes Öl Olive & Hexenkräuter.

Meinen Essig und mein Öl erhalten Sie im Versand hier auf meinem Shop: www.gourmieze.de

Natürlich nicht vergessen, den Schafskäse in Würfel zu schneiden und mit in den Salat zu mischen.

Der Salat geht wunderbar als Beilage oder vollwertige Mahlzeit mit einem frischen Brot.

Also los! Zutaten besorgen und nachmachen!

Ich wünsche Guten Appeit!



Freitag, 6. September 2013

Markticker...Merseburg

Nicht vergessen:

Morgen, am 7. September 2013, ist im Südpark in Merseburg großer

Bauern-Markt!


Geboten wird ein buntes Programm.

Klar, daß ich auch da mit meinem Stand mit meinen köstlichen Marmeladen, Ölen, Kräuter-Salzen und mehr bin!

Neugierig? Schauen Sie doch schon einmal auf www.gourmieze.de!



Dienstag, 3. September 2013

Pressemitteilung: Programmhefte zum Tag der Regionen

Die neuen Programmhefte zum Tag der Regionen in Sachsen-Anhalt sind fertig.

Die Programme werden nun an alle Veranstalter gesendet und können dort abgeholt werden.

Für das Programmheft zum Tag der Regionen in Sachsen-Anhalt sind 108 Veranstaltungen angemeldet. Wir freuen uns, dass wieder so viele Veranstaltungen beim Tag der Regionen in Sachsen-Anhalt mit dabei sind und wünschen allen Partnern gutes Wetter und viel Erfolg.

Alle, die das Programm bestellen und auslegen möchten, können das noch tun ( agenda@kosa21.de).

Mehr Informationen zum tag der Regionen gibt es auf

www.tag-der-regionen.de  und auf    www.kosa21.de


So lange der Vorrat reicht, können Sie das Programmheft auch an unserem Marktstand erhalten. Wir sind am Samstag, den 7. September beim Bauernmarkt im Südpark Merseburg!

www.gourmieze.de

Montag, 2. September 2013

Wochenrückblick......Pech gehabt!

Pech gehabt, das kann man wohl bei einer Person sagen, aber dazu noch später.


So, Schulbeginn war nun auch in Sachsen-Anhalt. Also Hefte raus und das schönste Erlebnis der Ferien aufgeschrieben! Der Aufsatz muß aber mindestens 300 Wörter haben!

Kennen Sie das auch noch aus der Schule?

Ach Sie waren nicht in den Ferien? Na dann wenigstens das schönster Erlebnis der letzten Woche! Da muß doch was gewesen sein!

Also ich fand das Historische Erntefest in Bernburg-Strenzfeld am vergangenen Samstag schön. Ein riesiges Fest mit richtig vielen Oldtimern! Besonders die alten LKW aus DDR-Produktion weckten bei manch Opa schöne Erinnerungen. Oder auch die alten Traktoren! Das waren noch echte Karren für richtige Männer!

Einige Schnappschüsse vom Erntefest in Bernburg-Strenzfeld habe ich in diesem Video gesammelt. Man sieht, da steckt viel Herzblut und Liebe darin, wie der ganze Platz geschmückt war. Auch der Korso der Oldtimer war schön anzuschauen.
Nicht umsonst ist dieses Historische Erntefest in Bernburg- Strenzfeld eine feste Größe im Kalender. Eben weil es so schön ist.



Ich hatte nicht viel Zeit, weil ich auf dem Bauernmarkt mit meinem eigenen Stand war (Das ist der mit dem roten Schirm und dem orangenen Auto...).

Aber bei eben diesem Bauernmarkt, da gibt es reichlich Kritik. Nicht nur von mir, sondern auch von anderen Ständen und besonders von meinen Kunden:

Das Fest ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Besonders auch der Bauernmarkt. Wer möglichst viele Stände haben will, der hat ein Problem: Es gibt nicht so viele Direktvermarkter, die diesen Markt bestücken wollen oder können.
Deshalb gab es von meinen Stammkunden die herbe Kritik, daß es zu viele Stände gibt, die eben nicht „Bauernmarkt“ sind.
Auch war an vielen Stellen die Beschallung mit Musik so stark, daß man als Kunde kaum eine Bestellung am Sand ansagen konnte. Geschweige denn sich zum Thema Landwirtschaft und Direktvermarkter informieren konnte.
So fragte mich eine Kundin, warum die Veranstalter immer voraus setzen, daß die Besucher schwerhörig sind. Sie überlege sich, ob sie sich den Krach noch einmal antut.
Das Ergebnis solch eines Marktes ist dann, daß die echte Kaufkundschaft weg bleibt, weil diese dann lieber kleinere stille Märkte besucht.
Was bleibt sind nur noch Kunden, die nichts kaufen wollen. Und von diesen massenhaften Besuchern der Sehleute, da lebt nur der Imbiß oder Bierstand davon. Nicht aber der direktvermarktende Bauer.

Also ist meine Frage: Soll das Erntefest in Strenzfeld ein Stadtfest werden mit Massenpublikum für Bier und Bratwurst, dem die Landwirtschaft egal ist, solange es nur genug zum billig futtern und trinken gibt? Denn dies ist die Tendenz der letzten 3 Jahre.
Oder sollte es wieder eine Leistungsschau der regionalen Land-, Forstwirtschaft und Gartenbau werden, was es einmal war.......?

Letzteres würde meiner Meinung nach eher zum Standort der DLG und Hochschule Anhalt passen.



Aber genug dazu.


Haben Sie am Sonntag das TV-Duell zur Wahl mit Merkel und Steinbrück gesehen? Das lief ja auf so vielen Sendern, daß man es eigentlich hätte sehen müssen.

Ich gebe zu: Ich habe es nicht gesehen. Denn bei diesem lahmen Wahlkampf ohne Aussagen, da konnte das Duell nur aus einstudierten Gesten und Satz-Floskeln bestehen.

Das muß es dann auch gewesen sein, denn ich lese nun mehr über Merkels Halskette als über das eigentliche Duell. War wohl die wichtigste Aussage dieses Duells.

Also ich weiß immer noch nicht, wen ich wählen soll. Aber vielleicht hilft mir der Wahl-O-Mat?



Was gab es noch an Themen der letzten Woche?


Giftgas in Syrien. Das dort jemand Giftgas eingesetzt hat, scheint nun klar zu sein. Doch wer?

Und nun? Militär-Einsatz ja oder nein? Und wer soll bestraft werden? Ohne eindeutige Beweise – das haben wir schon einmal im Irak gehabt.
Und was soll heißen: Kurzer Militärschlag? Also einmarschieren und Regime beseitigen? Oder Luftangriff?

Warten wir erst einmal die Ergebnisse der UN-Inspektoren ab.

Dann können wir immer noch einmarschieren. Und Weihnachten sind wir wieder zu hause.
Achja, das hatten wir ja schon einmal.....



Toll fand ich auch in der vegangenen Woche, daß sich Daimler in Frankreich durchgesetzt hat. Denn nun darf auch dort der Mercedes mit der leicht brennbaren Klima-Anlagen-Flüssigkeit ausgeliefert werden.
Die ist billig. Und wenn das Auto bei einem Unfall ausbrennt, dann muß der Totalschaden garantiert durch einen Neukauf ersetzt werden.
Wäre ja blöd, wenn man die Nobel-Karre nach einem Rumpser noch reparieren könnte.


Kennen sie noch Fukushima? Also diese Atom-Ruine, die jedem Freund von Atom-Strom eine Lehre sein müßte?!

Dort steigt die Strahlungsbelastung wieder an. Und Unmengen von strahlendem Wasser versickern im Boden....


Und nun zu meinem Pechvogel der Woche, auf den Sie garantiert schon die ganze Zeit warten. Denn dies war eine für mich prägende Schlagzeile der letzten Woche:

In Australien ist ein Professor gestorben, der mehr als 50 Jahre den längsten Labortest der Welt betreut hat.

John Mainstone, er ist pensionierter ehemaliger Leiter des Fachbereichs Physik an der University of Queenland in Brisbane, ist zum Zeitpunkt seines Todes noch mit dem Experiment betraut gewesen. So berichtet seine Hochschule. Der arme Mann sei in der Woche zuvor an einem Schlaganfall gestorben.

Der Versuch, den er betreute, war 1927 gestartet worden. Man wollte mit dem Pechtropfenexperiment nachweisen, dass Pech sich wie ein Feststoff anfühlt und bei Raumtemperatur mit einem Hammer entzweischlagen lässt, sich aber dennoch wie eine Flüssigkeit verhält.
Für diesen Versuch wurde Pech in einen Glastrichter gefüllt und es dauerte allein drei Jahre, bis sich das Pech, ein chemischer Verwandter des Teers, gesetzt hatte.
Der Glastrichter wurde danach geöffnet. Das Pech sollte nun ausfließen können.
Aber in den 83 Jahren des Versuches seien erst acht Tropfen Pech nach unten getropft, was allerdings nie
jemand beobachtet habe, teilte die Universität mit.
Drei Webkameras sollen nun wenigstens den nächsten Tropfen filmen, der sich wohl noch dieses Jahr lösen wird. Denn Mainstone hatte erst die Prophezeiung gewagt, daß der nächste Tropfen noch vor Jahresende fallen werde. Die Leiterin der Fakultät Physik erklärte, Mainstones Tod sei "besonders traurig, weil er während seiner Zeit als Betreuer des Experiments keinen einzigen Tropfen fallen sah".

Und das, DAS nenne ich nun wirklich Pech gehabt!


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