Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Samstag, 29. Juni 2013

10. Park-Fest in Dieskau

Ja Leute, das war es wieder einmal.

Ein schöner Tag geht dem Ende entgegen. Denn heute war in der kleinen Gemeinde Kabelsketal, genauer im Park Dieskau, das 10. Park-Fest.

Und wie immer hatte sich der Förderverein "Park Dieskau" e.V. voll ins Zeug gelegt und wieder ein tolles Fest organisiert.

10. Parkfest in Dieskau
Das Schöne an diesen Park-Festen in Dieskau ist:

Hier steht nicht das Saufen, Gröhlen und was weiß ich auf dem Plan!

Nein!

Hier geht es um Kultur und Spaß, der für die ganze Familie taugt.

Los ging es Kanonen-Salut des "Osmünder Finger". Denn ein wenig Paukenschlag muß schon sein.

Höhepunkt des Festes war wieder der Große Preis des KIA-Autohauses Hoffmann im Steckenpferd-Rennen.

Beim Sport mit Pferden weiß man, daß die Dame Hut trägt! Und wer diesen nicht hatte, konnte sich eben mal einen Kopfschmuck auf dem Fest basteln.

Auch das Rahmen-Programm war nicht von schlechten Eltern:

Dritte Park-Meisterschaft im Kirschkern-Weitspucken, Zauber-Clown, Akkordeon-Orchester, Park-Theater mit dem Stück "Das Gänseblümchen Pauline", Männerchor Zwintschöna 1929 e.V. oder Tanzmäuse aus Gröbers lockten das reichliche Publikum.
Dann gab es noch ein Konzert der Gruppe "Sprachlos" aus Halle an der Saale, einen Mäuse-Zirkus aus Leipzig, Menuett-Tanz des Frauen-Kreativ-Zirkels....

Endlich die Steckenpferd-Parade mit dem folgenden Rennen der Steckenpferde! Was für ein Auflauf! Mit Leuten aus der ganzen Welt!

Noch zum Abschluß Folk-Tanz zum Mitmachen mit "Gehupft wie Gesprungen"....

Leute glaubt mir, der Tag verging wie im Fluge! Und ich armes Kater-Tier mußte auch noch kontrollieren, daß meine Leute richtig schön am Stand meine Marmeladen und Salze verkauften!

Ich bin nun echt fertig! Also jetzt habe ich meine dampfenden Pfötchen erst einmal in eine Wanne mit Wasser getaucht.

Aber schön war es, das Park-Fest Nummer 10 im schönen Park in Dieskau!



Mittwoch, 26. Juni 2013

Marktticker - 10. Dieskauer Parkfest

Am 29. Juni 2013 findet im Park Dieskau zwischen Halle (Saale) und Leipzig das

10. Dieskauer Parkfest 

statt!


  • Beginn: 14:00 Uhr
  • Ort: 06184 Kabelsketal, Ortsteil Dieskau, Meiers Höhe am Mühlweg


Geboten wird u.a. Steckenpferd-Parade, Steckenpferd-Rennen, Zauber-Clown, Bogenschießen, Theater, Kirschkern-Weit-Spucken, Tanz-Mäuse, alte Kinderspiele, handgemachte Musik und Tanz...

Ich bin mit meinem Stand dabei: www.gourmieze.de

Der Park Dieskau ist Bestandteil der Gartenträume Sachsen-Anhalt.

Wir freuen uns alle auf Ihren Besuch!


Montag, 24. Juni 2013

Wochenrückblick - Ich lausche!

Heute mußte ich erst einmal lange überlegen, was eigentlich in der letzten Woche alles los war.

Denn irgendwie haben mich in der vergangenen Nacht unzählige Mücken um den Schlaf gebracht. Diese elendigen Vampire von Blutsaugern!
Wo kommen die denn nur her???

Ach ja, wir hatten Hochwasser.

Ja so ist das mit den Medien. Da stehen noch tausende Hektar Land unter Wasser, an anderer Stelle wird aufgeräumt...
...ist nicht mehr so interessant für die Presse-Leute.

Gut, da wird noch einmal ein Deich aufgerissen, über den man berichtet. Aber sonst ist wieder Alltag angesagt.

Jedenfalls bis zum nächsten Gewitter.

Aber ich greife vor.


Jedenfalls ging der Wochen-Start heiß los. Nicht nur von den Temperaturen.

Denn während wir uns wie das Spanferkel auf dem Grill fühlten, da mußten noch Leute im Hochwassergebiet evakuiert werden.
Denn Wasser sucht sich immer seine alten Wege. Da kann der Deich noch so hoch und fest sein.

Wir durften auch in der Hitze erfahren daß die Briten ausländische Diplomaten ausspionierten und daß die Amerikaner mit Prism bis zu 5000 Spähanfragen an Apple richteten.
Und da dachte ich mir dösend in der Mittagsglut: Apple habe ich nicht, Diplomat bin ich auch nicht....


Dann kam Obama nach Berlin, haben Sie daß gesehen?

Lauter geladene Gäste, die ohne Kopfschutz in der prallen Sonne saßen! Und wo der neue Papst ohne Panzerglas durch die Menge fährt, da versteckt sich Obama hinter Glas!
Ne - habe ich mir da gedacht. Der olle Schisser! Was hat er in unseren E-mails so mitgelesen, daß der uns Deutschen nicht mehr traut!

Klar ist das dem Obama hinter seiner Glaswand so heiß geworden, daß er erst einmal die Jacke ausziehen mußte.
hat aber kaum jemand gesehen, weil das Glas der Wand so spiegelte.

Und wo die NSA und Obama noch Prism als legal und erfolgreich feiern, da kam mir der Gedanke:
"Lauscher, Lauscher an der Wand......hört nur die eigene Schand...."

Also ich bin schon ein wenig enttäuscht über den Erneuerer Obama. Aber auf der anderen Seite kennt man von früher nix anderes: Echolon.


Wohl deshalb änderte sich in der Türkei die Methode der Demonstration. Denn nach dem Motto: Wer nichts sagt, den kann man auch nicht belauschen.
Denn dort standen nun die Demonstranten still da, mahnend, erinnernd.

Außerdem macht das die Menschen kirre, wenn man auf der Mauer sitzt und die Leute einfach nur anstarrt. Habe ich selbst so mit meinen Kater- und Katzen-Kumpels probiert. Hat Spaß gemacht!
Sie ahnen gar nicht, wie nervös die Leute davon werden....

Anderes Thema?

Nein, nur anderer Ort:

Früher dachte ich einmal, der Fußball-Gott vereint die Welt.

Wenn man aber große Stadien für die Fußball-Weltmeisterschaft für millionenschwere Spieler baut, auf der anderen Seite der Jugend aber die Bildung und Zukunft streicht.....

...Dann ist vor dem Stadion ein größerer Auflauf als auf dem Rasen.
Das sehen wir gerade in Brasilien.

Zehntausende Demonstranten, die Brücken voller als beim New York-Marathon!

Da sollte man sich in den Konzern-Etagen der Welt fragen, wie lange geht dieses System der Banken, Fonds und Konzerne noch gut?
Nach Nordafrika, Türkei, Brasilien, und, und, und...

Umfragen in Deutschland bestätigen, daß die Menschen in der Arbeit sichere und faire Verträge wollen.
86 Prozent der Bundesbürger sind für den Mindestlohn!

Das ist wohl der Grund, daß Angela Merkel nun plötzlich dauernd von Mindestlohn redet.

Aber Leute bedenkt: Wer am 22. September nicht zur Wahl geht, sollte dies nicht als Protest sehen, sondern eher als Dummheit.
Denn ich bin schon erschrocken, daß die Mehrheit der Bundestagswahl an die Nichtwähler gehen wird (Yougov).!!
Also so egal ist mir unsere Demokratie nicht!

Und das man in Europa mit Protest etwas erreichen kann zeigt dieses Beispiel:
Das Trinkwasser soll nicht privatisiert werden! Hat nun endlich die EU-Kommission eingelenkt! Hurra!

Vorerst...

Ja, das war los...


Und so knallten völlig überraschend zur Wochenmitte schwere Unwetter über das aufgeheizte Deutschland. Mit Hagel, Sturm, Schlamm und Hochwasser.
Wieder volle Keller, Straßen und Chaos.


Gerade als man in der Stube bei angenehmeren Temperaturen wieder besser denken konnte, Las ich:

Der heiße Draht zwischen Moskau und Washington wurde 50 Jahre alt!
Na hoffentlich funktionieren die ollen roten Telefone noch.

Aber garantiert haben da immer auch schon die Briten mitgehört. Denn die Queen wollte garantiert wissen, was der Kommunist und die abtrünnige Kolonie so zu besprechen hatten.

Denn der "Guardian" hat verkündet: Auch der Geheimdienst der Briten hört und liest bei uns mit!

Berlin ist empört! Man habe dies nicht gewußt.

Aber waren die Briten nicht auch bei Echolon beteiligt?

Nichts Gewußt?!?

Weil unsere Geheimdienste offenbar lieber die Bild gelesen haben. Und wenn die mal arbeiten, dann - ups - finden die doch plötzlich noch NSU Akten.
Wer hätte das gedacht!

Und irgendwie stört es langsam nicht mehr, daß Facebook eine Datenpanne hatte.

Na gut, Facebook und Datensicherheit? Auch wenn sich unsere obersten Datenschützer gern darüber erregen - Wer etwas in Facebook postet, der hat sich dort angemeldet und zumindest angeklickt, daß er die AGBs gelesen habe.

Klar, die sind nicht auf Deutsch.

Kann man sich ja von Google übersetzen lassen......


Sonntag, 23. Juni 2013

Programmheft zum Tag der Regionen 2013

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Liebe Leser,

wie Sie wissen, bin ich aktives Mirglied im Aktionsbündnis zum Tag der Regionen.

Flyer zum Tag
der Regionen
Heute gibt es deshalb von mir ein Angebot an alle Unternehmen und Vereine in Sachsen-Anhalt. Oder auch an alle anderen.

Zu den Aktionstagen zum Tag der Regionen soll es auch in diesem Jahr wieder ein Programmheft geben. Der Zeitraum der Aktionstage zum Tag der Regionen ist in diesem Jahr vom 27. September bis zum 13. Oktober.

Das Programmheft soll natürlich auch 2013 erscheinen und in ganz Sachsen-Anhalt verteilt werden (über die teilnehmenden Akteure, Partner, Gemeinden etc.).

Um auch in diesem Jahr dieses Heft realisieren zu können, haben wir vom Aktionsbündnis zum  Tag der Regionen Sachsen-Anhalt beschlossen, daß in diesem Heft nun auch Werbung getaktet werden kann.

Sie haben also nun die Möglichkeit (thematisch passende) Anzeigen im Programmheft zu schalten! 

Das Programm soll wieder in einer Auflage von 10.000,- Stück erscheinen und im ganzen
Land verteilt werden.

Folgende Anzeigengrößen sind möglich:

  • ganze Seite (17 x 8,5 cm)
  • halbe Seite (8 x 8,5 cm)
  • 1/4 Seite (4x 8,5 cm)

Die Größen sind als flexible Maße zu verstehen.

Wir freuen uns, wenn der eine oder andere das Angebot wahrnimmt, um damit ein
an Regionalität interessiertes Publikum zu erreichen. Und uns zugleich hilft, das
Programmheft zu realisieren.

Kontakt:

Anke Schulze-Fielitz            
Frank Ernst

Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V.
Koordinationsbüro "Tag der Regionen"
Olvenstedter Straße 10
39108 Magdeburg

Tel. 0391/54 33 861 - Fax 0391/56 19 632
E-Mail: agenda@kosa21.de
www.tag-der-regionen.de
www.kosa21.de

Hier gibt es auch die Preise. Natürlich sind auch Spenden für das Netzwerk willkommen (mit Spendenquittung!)!

Über neue Mitglieder freuen wir uns auch.

Also ich habe schon eine Anzeige in diesem Heft gebucht! 
Zögern Sie nicht! Der Redaktionsschluß des Heftes naht!

Donnerstag, 20. Juni 2013

In Gourmetkaters Pfanne geschaut: Zucchini-Omelette

Also bei dieser Hitze mit über 30°C, da hat sogar so ein Gourmetkater wie ich nur wenig Hunger.

Da ist leichte Kost angesagt. Und ich habe das richtige Rezept für Sie!

Ein Zucchini-Omelette!

Das geht ganz einfach:

Also zuerst Zwiebeln in Ringe schneiden und in meinem besten Oliven-Öl bei mittlerer Hitze in der Pfanne andünsten. Dann kommen in diese Pfanne Zucchini-Scheiben von jungen Zucchinis. Diese würze ich mit etwas Pfeffer und meinem Frankreich-Salz.

Nun lasse ich alles in meiner Pfanne bei mittlerer Hitze garen.

Wenn es dann soweit ist, gebe ich in die Pfanne reichlich Eier. Diese habe ich nicht verquirlt!
Denn dadurch erhalte ich später deutliche getrennte Bereiche vom Eigelb und Eiweiß!

Erst wenn das Eiweiß leicht stockt, zerstoße ich das Eigelb. Dieses läuft dann in die Zwischenräume.

Wer hat, gibt auf die Pfanne nun einen Deckel und läßt das Ei bei geringer Wärme richtig fest werden.
Da ich frische Eier von mir bekannten Hühnern verwende, lasse ich das Ei nicht ganz fest werden, wie der Blick in meine Pfanne zeigt:


Zucchini-Omelette

Schon ist mein Zucchini-Omelett fertig!

War doch wirklich leicht, oder?

Zum Omelett nehme ich gern Toast oder Brot.
Klar, Kartoffeln gehen auch.

Ich wünsche guten Appetit!

Dienstag, 18. Juni 2013

In der Hitze der Schlacht.....

Also Tage gibt es!

Das kennen Sie doch bestimmt auch. Da geht auch wirklich alles schief!

Das kann schon beim Frühstück los. Da freut man sich als Mieze auf Fisch, und was macht Frauchen für Büchse auf?

Rind!

Und vor schreck habe ich mich auch noch bekleckert! Und ein Stück Fleisch ist mir in die Milch gelaufen.
Mein ganzer Zeitplan kam durcheinander.

Dann läuft man beim Rundgang noch irgend so einem Idioten über den Weg, der auch nur Streit sucht.

Ach wissen Sie, bei all der Hitze, da habe ich keine Lust mehr, in die Schlacht zu ziehen. Da bleibe ich lieber im kühlen Haus und verdaue mein Rind.

Ja, manche Tage, da sollte man lieber im Bett bleiben.

Da ist es doch tröstlich, daß es nicht nur mir so geht. Denn Napoleon hatte heute im Jahre 1815 auch so einen Tag. Den hätte er garantiert gerne aus seinem Kalender gestrichen.

Denn am 18. Juni 1815 war es, als Napoleon I., Kaiser der Franzosen, die Schlacht von Waterloo gegen England und Preußen verlor.

Armer Napoleon, da bist Du erst 100 Tage zuvor von der Insel Elba aufgebrochen, um uns ein vereintes Europa zu bescheren! Und nun? Belgien war kein glücklicher Ort für Dich.

Europa war noch nicht bereit, wie Du jetzt feststellen mußtest.

Ja manche Tage, da....

Montag, 17. Juni 2013

Wochenrückblick am 17. Juni

Heute haben wir einen besonderen Tag.

Den 17. Juni.

Die Tage um den 17. Juni 1953 werden auch als Volksaufstand der DDR
bezeichnet.
Also der erste Volksaufstand wird damit gemeint. Der, welcher von der
Regierung niedergeschlagen wurde.

Nicht so wie der von 1989. Der aber auch nicht erfolgreich war.....

Was war los, am 17. Juni vor 60 Jahren??

Menschen gingen auf die Straße, weil die Normen auf der Arbeit immer höher
geschraubt wurden. Aber mehr Geld gab es dafür nicht.
Und die Waren, die es ohne Marken gab, konnte man sich auch nicht leisten.

Und an der Macht waren Menschen, die sich ein Netzwerk von Schleimern,
Spitzeln und Zuträgern um sich scharrten. Also ein Netzwerk von Leuten, deren
einziges Können das Duckmäuser-Tum ist. Und weil diese Menschen nichts können,
außer ihre Kollegen anzuschwärzen, scharren sie sich um einen Diktatoren.
Weil die eigene Richtung bestimmen, das können sie nicht.

Klar, das ging den "Machern" irgendwann einmal gehörig auf den Keks. Denn
Macher sind Menschen, die nicht wegschauen können. Die anpacken! Die die
Gesellschaft voran bringen.

Und da ihnen die Schleimer so auf die Nerven gingen, weil diese durch ihre
Dummheit nur im Wege standen, da gingen die Macher auf die Straße, um für eine
bessere Zukunft zu streiten.
Denn Schleimer setzen die Normen hoch, die die Macher bringen müssen. Und das
funktioniert nicht.
Außerdem waren schon zu viele Macher in den Westen geflohen.

Und die Jugend? Die sah auch keine Perspektive mehr. Eingeengt, der eigenen
Kreativität und Schaffenskraft beraubt.

Ich denke, den meisten war es egal, ob das nun Sozialismus hieß oder
Kapitalismus. Wenn es nur eine Zukunft gäbe...

Leider gab es zu viele Schleimer, die mit ihrem Ducken die Diktatur erst
ermöglicht haben......


Doch wo stehen wir heute?

In Zeiten, wo sich das Jobwunder Deutschland auf steigende befristete
Arbeitsverträge stützt, oder auch auf Billig-Lohn?
Wo man von Fachkräfte-Mangel redet und gleichzeitig diese Fachkräfte durch
schlechte Bezahlung in das Ausland jagt?

Wo die Mitarbeiter tagtäglich mehr Aufgaben bewältigen müssen, ohne auch nur
einen Cent mehr dafür zu sehen?
Wo das menschliche Mittelmaß schon in der Schule die Intelligenz unterdrückt?
Wie auch im Arbeitsleben später.
Wo Mitarbeiter, die ihrem Chef täglich wie Hunde den Hintern lecken, damit
dieser denkt, sie können etwas.....
Wo wenige Leute auf dem Rücken vieler Menschen in Reichtum leben?
Wo die Schere aus Arm und Reich immer größer wird?

Da haben die Macher langsam wieder die Nase voll. Und die Jugend unter ihnen,
die fühlt sich ihrer Kreativität und Schaffenskraft beraubt. Schon wieder.
Was nutzt der beste Universitäts-Abschluß, wenn die besten Posten nur die
unfähigen Schleimer bekommen???!!!??


Was also tun? Sich wie in Istanbul auf den Taksim-Platz setzen? Oder in den
Gezi-Park?

Oder ein Manifest schreiben? So eines wie dieses?
http://www.daszukunftsmanifest.de/

(Da gibt es heute übrigens eine Afterwork-Demo in Berlin)



Ja, der 17. Juni - DAS IST HEUTE!

Den schauen wir doch, wie der verkrustete Staat seiner Jugend das freie
demokratische Meinungsrecht aberkennt, Egal ob in der Türkei oder in anderen
Ländern.

Den Taksim-Platz und den Gezi-Park gibt es auch bei uns. In Istanbul geht es
um die Freiheit.
Die haben wir bei uns wenigstens.

Und wer diesen gesellschaftlichen "Platz" besetzt und nicht räumt, der ist
gleich ein Terrorist?
Jugend ist ungestüm. Richtig. Das soll sie auch.
Aber gleich mit Wasserwerfern, Tränengas und Gewehren auf sie schießen?

Schlagt lieber die Schleimer und Zuträger mit Euren Wasserwerfern! Denn die
stehen dem Lande im Wege!

(Außerdem freuen sich die, daß der Wasserwerfer den Mercedes-Stern trägt....)



Doch was gab es noch, außer der aufkeimenden Revolution in der Türkei?


Natürlich das Hochwasser.

Brennpunkte der letzten Woche waren Aken und Fischbeck an der Elbe. In Aken
floß das Wasser nicht ab. Deshalb wurde an anderer Stelle der Deich gesprengt,
damit das Wasser ablaufen kann.
Trotzdem bekam unser Innenminister von Sachsen-Anhalt gehörig von den Bürgern
Akens den Marsch geblasen! Ich glaube, der war froh, als er wieder weg war.

In Fischbeck klaffte dagegen im Deich ein Loch, was dort nicht hingehörte. Und
so überflutete die Elbe riesige Flächen und Dörfer darin.
Hier wurde das Loch mit 3 Schuten geschlossen, die vor dem Deich versenkt
wurden.
Nun muß man betonen, daß diese Kähne nicht mehr an der Elbe liegen. Denn die
versenkten Schiffe stehen nun auf einer Wiese. Weit weg von der Elbe.
Die Wiese sieht man nur nicht, weil wir Hochwasser haben.
(Da werden sich die Archäologen später wundern, warum man an dieser Stelle
drei Schiffe "opferte".)

Und die Hilfe?

8 Milliarden Euro soll es an Fluthilfe geben.

Und kaum wird die erste Sofort-Hilfe ausgezahlt, schon gibt es Zank und Neid.


Aber wo bei uns das Wasser der Jahrhundert-Flut langsam seinen Schlamm und
Dreck zurück läßt, da fliehen in den USA zehntausende Menschen vor gewaltigen
Waldbränden.



Wir haben in der vergangenen Woche auch erfahren, daß wir ausspioniert werden.
Von unseren Freunden.

Das nennt sich dann PRISM.

Nur unsere Bundesregierung wußte angeblich nichts davon.
Wie auch schon de Maiziere beim Euro-Hawk........

(Wie war das noch einmal mit dem Mittelmaß??...)

Ich glaube aber kaum, daß sich Obama dazu bei seinem Besuch in Deutschland
äußern wird. Da darf man ja nicht einmal aus dem Fenster zuwinken, wenn er
nach Berlin kommt.
Liebe Omas mit Katzen, macht den Fenster-Laden zu! Sonst werdet Ihr noch
erschossen, weil Kater Morle dem Obama den Hintern zeigt!


Was war noch...

In Berlin, da baut man gern.

So wurde letzte Woche der Grundstein für das neue Stadt-Schloß gelegt.

Eigentlich müßtet Ihr Berliner es doch langsam kapieren:
Der Untergrund ist voller Bauruinen von Germania (angefangene Autobahntunnel,
und und, und). Dann der neue Flughafen BER, der irgendwie auch nicht von der
Stelle kommt.
Und nun noch dieses Schloß?? Für WEN??


Anders machen das die Griechen, da wird gleich der staatliche Rundfunk
geschlossen. Wegen Vetternwirtschaft mit Geldverschwendung.



"Verdammt noch mal!!!", werden die gedacht haben.
Oder einen anderen Fluch.

Denn das Fluchen ist nun erlaubt! Hat so jedenfalls der Papst gesagt!

Und wenn der das sagt, dann muß es stimmen.

Aber unser Papst, der lebt ohnehin gern gefährlich. Jetzt, wo er 2 Harleys
bekommen hat.
Und prompt durften 800 Harley-Davidson nach Rom zum Papst kommen. Weil diese
Marke runden Geburtstag hatte. 110 Jahre!

Ich hoffe nur, daß darunter keine Engel der Hölle waren. Ich denke Sie wissen,
was ich meine.


Ein echter Engel wurde dagegen in der letzten Woche in Oldenburg gekrönt!

Ja eine wahre Schönheit ist das!

Die Emsländerin Loh Nastigirl stach die Konkurrenz aus 250 Kandidatinnen
Deutschlands, Luxemburgs und Österreichs aus.
Wenn man bedenkt, daß diese 250 Mädels aus 2 Millionen Bewerberinnen
ausgewählt wurden!

Die Jury war begeistert, von ihrer Stärke, von hinten bis vorne!

Und so bekam Loh Nastigirl verdient den Titel Grand Champion, der alle 2 Jahre
auf der deutschen Holstein-Schau in Oldenburg vergeben wird.

Ja, sie ist echt schön anzusehen, diese Kuh der Rasse Holstein.....

Sonntag, 16. Juni 2013

"Hugo" - Der Tee

Schon gesehen?

Den Kultdrink Hugo gibt es jetzt auch als Tee!!!



Einfach aufbrühen und einen Spritzer Limetten-Saft dazu!

Köstlich!

Jetzt auf http://www.gourmieze.de/hugo-der-tee

Donnerstag, 13. Juni 2013

Mein Rhabarber-Dessert

Eigentlich ist es schade, daß man den Rhabarber nur bis Johanni erntet. Aber auch solch ein Gewächs braucht nach intensiver Ernte einen Urlaub, um uns im nächsten Jahr wieder mit kräftigen Trieben zu versorgen.

Also bin ich noch schnell in meinen Garten gegangen und habe mir einige Rhabarber-Stangen geholt. Ich habe da so einen kleinen roten Rhabarber, der im Geschmack schon ein wenig an Erdbeeren erinnert.

Aber der Rhabarber vom Wochenmarkt tut es auch.

Diese Stangen schäle ich und schneide sie in mundgerechte Stücke.


Diese Würfel kommen nun in den Topf . Darauf streue ich Zucker, damit der Rhabarber ordentlich Saft ziehen kann.
Dazu gebe ich auch noch etwas Zitronensaft in den Topf. Dieser nimmt dem Rhabarber die Säure.

Wenn der Rhabarber Saft gezogen hat, stelle ich den Topf auf den Herd und koche den Rhabarber gar.
Aber Achtung, das geht schnell!
Notfalls noch ein wenig nachzuckern.

Danach kann er abkühlen.

Nun gebe ich in eine Schüssel Joghurt griechischer oder türkischer Art. Das soll heißen: mit soviel Fett wie möglich darin!
Diesen Joghurt süße ich nun mit meinem Pfefferminze-Zucker. Mein Blütenzucker geht auch.
Wer es noch süßer mag, hilft mit Puderzucker nach.

Nun wird der Joghurt mit einigen Spritzern Zitronen-Likör verfeinert und jetzt alles schön glatt rühren.

Zum Servieren gebe ich den abgekühlten Rhabarber in schöne Gläser. Darauf kommt nun der verfeinerte Joghurt.

Wer möchte, streut noch etwas von meinem Blüten- oder Minze-Zucker darüber.

Ist echt lecker!

Ich wünsche

Guten Appetit!

Montag, 10. Juni 2013

Wochenrückblick - Von Brüchen und Flicken

Eigentlich war der Start in die neue Woche noch relativ unspektakulär.
Zumindest für die meisten Menschen.

Da wurde noch fleißig debattiert, ob Bradley Manning nun in Held ist, weil er
Menschenrechtsverletzungen von US-Truppen im Internet via Wikileaks
anprangerte.
Oder ist man als Whistleblower ein Verräter, nur weil man die Wahrheit sagt?
Da stellt sich natürlich die Frage, ab wann man in einem demokratischen Land
(wo besonders gerade die "Demokraten" regieren) ein Verräter ist, obwohl man
auf Menschenrechte pocht.
Darf man einfach so auf Menschen schießen, in einem Land, wo man gern als
Befreier und nicht als Besatzer erscheinen möchte???

Ich glaube, der sozialdemokratische Altkanzler Helmut Schmidt würde auch hier
sagen: Menschenrechte gelten dort nicht, weil Menschenrechte nur eine
westliche Erfindung sind.


Und wo sich hier die Menschen freuten, daß die Temperaturen nun doch ein wenig
sommerlich stiegen....

Da wirken Boote in den Straßen von Passau schon ein wenig befremdlich.

Und schon sind wir beim Thema der Woche:

Die Jahrhundert-Flut!
Oder doch besser die Jahrtausend-Flut?

Denn wenn man bedenkt, daß in Passau die Pegel von 1501 überschritten wurden?!

Da muß ich mir aber an dieser Stelle vorstellen, wie schlimm das im Jahre 1501
geregnet haben muß! Denn damals gab es noch nicht so viele Deiche und
zugebaute Ufer. Das Wasser konnte sich damals noch in den Auen ausbreiten!....

Aber zurück zum Jahr 2013

Evakuierte Städte und Dörfer, Kampf an der Wasserfront, oft gewonnen....
... und leider auch verloren.

Auch in Sachsen gingen die Altstädte (und in Flußauen gebaute neuere Bereiche)
unter.

Und so sagte die Kanzlerin am Dienstag schnell rasche Millionen-Hilfe zu.
Deren Verteilung später garantiert wieder zu Zank und Neid führt...

Und wo der Verteidigungsminister immer noch unangenehme Fragen zum
Millionengrab "Euro Hawk"-Drohne beantworten muß, da sagt sich so manch ein
Deichanwohner: Mit diesen Millionen Euro hätte der Hochwasserschutz schon
weiter und besser sein können...

Zum Beispiel in Bitterfeld, wo Teile der Stadt evakuiert werden.


Aber auch in Istanbul brechen die Deiche. Die Deiche des Unmutes der Jugend
gegen Erdogan. Tagsüber als Volksfest, Nachts mit "Krawallen". Die ganze
Woche.
Aber auch die Gesellschaft ist im Fluß, dynamisch, veränderbar, wunderbar. Und
auch ein Herr Erdogan muß verstehen, daß der Wille des Volkes, der Jugend, wie
fließendes Wasser ist. Sperrt man die Kreativität der Jugend zu lange ein,
dann brechen die Deiche...


Steinbrück stellt weitere Mitglieder seines Teams vor. Also des Schatten-
Kabinettes. Nicht des Fluthelfer-Teams. Denn am Wasser wurde er nicht
gesichtet. Zumindest nicht von der großen Presse.


Die "Euro Hawk"-Krise geht weiter: De Mesiere sieht Fehler, aber bei den
anderen.
Hoppla, das hatten wir doch schon einmal bei einem Verteidigungsminister???
Zu Guttenberg hatte doch auch so argumentiert...

In Halle steigen die Pegel der Saale auf Rekordhöhe.

Nur offenbar im Saalekreis nicht. Weil dort wurde kein Katastrophenalarm
ausgelöst.
Begründung: Zu wenig Leute seien betroffen gewesen...

Aber: kein Katastrophenalarm, kein Bundeswehreinsatz möglich und schlechterer
Schutz für Fluthelfer bei Unfällen. Und von späteren Hilfszahlungen wird man
dann auch kaum etwas sehen - es war ja keine Katastrophe mit Alarm (Hat mir
jedenfalls ein ehemaliger Bürgermeister so erklärt.).
Und so kämpfen Milchkühe an der Saale um das Überleben, weil Bauern zu spät
gewarnt wurden...


Kommen wir zum Donnerstag:

In Leipzig sagt der alte Kapitän Ballack "Tschüß" zu seinen Fans. Mit großem
Fußball-Event.

Der Raumtransporter "Abert Einstein" startet zur ISS.

Und zwischen Nord- und Südkorea bricht der Damm des Schweigens. Offenbar geht
Nordkorea das Geld aus, denn man will über die Wiedereröffnung von Kaesong
sprechen.

In Tschechien und Polen hofft man auf das Ende der Flut.

Und wir Deutschen sind geschockt, daß die US-Geheimdienste auf unsere Daten
zugreifen, die wir bei Google, Facebook und Co. haben.
Ach Leute seid ihr naiv! Wenn das die Stasi mit der damaligen Technik gemacht
hat, warum sollten das heutige Geheimdienste nicht auch machen?
Egal, ob legal oder illegal.
Natürlich werden dort Daten gesammelt! Denn warum sind diese Dienste
kostenlos? Und wir alle wissen noch von Dagobert Duck und aus dem
Staatsbürgerkunde-Unterricht: Der Kapitalist verschenkt nichts!!! Garantiert.

Putin läßt sich von seiner Frau scheiden.

Und der Bundestag sagt eine Sitzung ab, weil zu wenig Abgeordnete erschienen
sind und der Bundestag damit nicht beschlußfähig war.


Am Freitag sinken die Pegel der Donau bei Deggendorf und es kommt Kritik aus
Österreich an Deutschlands Hochwasserschutz.
Der Norden rüstet sich weiter gegen das Elbe-Wasser.

Ein saudischer Prinz will das Magazin "Forbes" verklagen, weil es sein
Vermögen zu niedrig schätzte und er im Ranking der reichsten Männer zu
schlecht eingestuft wurde.
Kann er doch etwas den Flutopfern in Europa geben. Dann stimmt die Schätzung
von "Forbes" wieder.

Und still und heimlich gab es einen Störfall im französischen AKW Cattenom.
Denn dort brannte ein Transformator des Atomkraftwerkes.


Am Samstag bricht man in Magdeburg den alten Rekord-Pegel der letzten
Jahrhundertflut. Und das Wasser steigt.

Die Grünen starten den Mitglieder-Entscheid über Wahlkampfthemen zur
Bundestagswahl im September.
Bilder von deren Spitzenpolitikern im Hochwasserkampf habe ich übrigens auch
nicht gefunden...


Und so endete die Woche damit, daß in Magdeburg die Flut höher war als
erwartet.
Und im Salzlandkreis brachen Deiche im Elbe-Saale-Winkel
Im Süden konnte man mit den Aufräumarbeiten beginnen, wenn man nicht gerade
von den neuen Unwettern mit Erdrutschen und erneutem Hochwasser betroffen war.

Und unzählige Tiere sind ertrunken. Rehe, Hasen, Wildschweine und Zootiere!
Mir geht das Bild nicht aus dem Kopf: Eine Wildschwein-Rotte schwimmt um ihr
Leben, in einem unendlichen See der Flut...

Und warum mußten Tiere im Zoo ertrinken, obwohl es eine lange Vorwarn-Zeit
gab??!! DAS muß man mir aber erst einmal erklären!


Wir sehen, es war wieder eine Woche der kleinen und der großen Helden!

Deshalb möchte ich zum Schluß noch über einen ganz besonderen Helden
berichten:

Beim Blitzer-Marathon in NRW gegen Raser wurde die Polizei in Enger im Kreis
Herford sabotiert.

Ein Eichhörnchen setzte sich auf die Straße vor die Radarfalle. Als die
Polizisten das Tier von der Straße beseitigen wollten, sei es sogar an den
Beamten hoch geklettert.
Eine Anwohnerin der Straße brachte den Polizisten einen alten Hamster-Käfig.
So wurde das kleine Eichhörnchen verhaftet und für anderthalb Stunden
eingesperrt.

Danach wurde das Tier wegen fehlender Vorstrafen wieder entlassen. Weitere
Ermittlungen gegen das Eichhörnchen soll es aber nicht geben.

Und ich als kater kann nur sagen:

Das war doch echt ein tierisches Blockupy!

Sonntag, 9. Juni 2013

Hochwasser - Das Wahlkampfgeschenk zum Sieg!

Je höher die Hochwasser-Fluten steigen, desto erfolgreicher kann man sich als
Spitzenpolitiker im Wahlkampf präsentieren.

Blödsinn?

Ach was, schauen Sie sich doch einmal den grandiosen Wahlsieg von Schröder an!
Der hat schnell die Gummistiefel angezogen, den Anzug gegen eine Freizeit-
Jacke getauscht - und schon ging es los.

Das hatte zwar George W. Busch auch versucht, aber dem Obama hat man die
Arbeitskluft damals mehr abgenommen, als es am Mississippi zur Sache ging.

Ich will damit sagen, man kann auch als Herausforderer noch richtig Land im
Wahlkampf gut machen!

Angela Merkel hat es erkannt, und ist im bequemen Schuhwerk auf zur Flut. Hat
dort sogar Kochtöpfe geschruppt.

Auf in den Wahlkampf! Denn bis zur Bundstags-Wahl läuft noch eine Menge Wasser
die Saale entlang. Und die Elbe auch.

Klar, denn der Wähler will sehen, daß "die da oben" sich für einen
interessieren.
Außerdem erhofft man sich als gemeines Stimm-Vieh ein wenig unbürokratische
Hilfe im Katastrophen-Fall. Denn es ist doch logisch: Man wählt DEN
Kanditaten, DER GEHOLFEN HAT.
Nein, das ist kein kauf von Wähler-Stimmen.

Wollen wir es auch gern glauben, daß die Politiker aus echter und ernsthafter
Betroffenheit zu den Opfern gehen......


Es ist immer schön, wenn der Bundespräsident zu seinen Mitbürgern kommt, denen
der Kummer und das Wasser bis zum Hals stehen.
Am besten mitten im Kampf gegen die Jahrhundert-Flut und in der höchsten Not!

Gut, Gauck kommt. Zum Beispiel nach Halle an der Saale.

ZUM BETEN!

Also ganz ehrlich, was soll denn dieser fundamentalistische Scheiß von einem
Staatsoberhaupt! Gebete helfen den Menschen an den Flüssen nicht weiter. Da
braucht es Geld und Technik. Und Menschen, die einen auch einmal in den Arm
nehmen und Mut machen.

Und was ist hier mit der Trennung von Kirche und Staat????

Leuten Zuversicht geben und wieder in die Zukunft schauen lassen, ja, dies ist
auch die Aufgabe unseres Präsidenten! Aber um glaubwürdig zu bleiben, da muß
man unter das Volk!
Auch wenn es voller Schlamm und durchgeschwitzt ist!

Herr Gauck mag aber das Volk nicht. Offenbar.
Denn warum trifft er nur ausgewählte Leute der Rettungskräfte?

Und nicht die Opfer, denn für die hat er nur ein Gebet???


Und in diesem Moment, wo ich dies hier schreibe, grollt schon wieder
Donnerhall eines nahenden Gewitters. Noch mehr Wasser etwa?


Und wo sich nun Frau Merkel lauter Pluspunkte in ihr Hausaufgaben-Heft holt,
da frage ich mich:

Wo sind die Spitzenpolitiker der anderen Parteien?

Zum Beispiel des Herausforderers SPD, die im September nach dem Thron des
Bundeskanzlers greifen möchten?

Im Fernsehen sehe ich nur die Merkel. Von Steinbrück sehe ich nichts. Keine
Gummistiefel, keine Hemdsärmel, keine Sandsäcke.
Werden die Bilder von den Medien geheim gehalten?
Oder gibt es echt keine Bilder von Steinbrück im Hochwasser???

Dafür stellt die SPD ihr geisterhaftes Schattenkabinett vor.


Und während die Flutwelle der Elbe durch Sachsen-Anhalt wabert, da überlege
ich mir, welches Wahlkampf-Signal mir als Wähler die SPD geben möchte.

Etwa dieses:

"Ihr in Bayern und Ihr Säcke im Osten, Ihr seid mir scheißegal???"

Könnt Ihr SPDler bei der Bundestagswahl gerne die Antwort dafür bekommen.

Was ist aber überhaupt gerade mit der Volkspartei SPD los?

Da stellt sie ein Wahlprogramm vor, welches endlich wieder einmal ein wenig
mehr nach Arbeiter-Partei aussieht. Einer Partei des kleinen Mannes (gut, auch
der Frau).

Nun die Chance, bei diesen kleinen Leuten durch echte Hilfe die Wahl zu
gewinnen. Sintflutartig!

Aber nein, da kommt in das Fernsehen nur ein Altkanzler - der übrigens auch
Flut-Erfahrung hat. Das muß so vor 2 Wochen gewesen sein.
Da lungerte der Helmut Schmidt im Fernsehen in seinem Sessel, schwafelte etwas
davon, daß die Chinesen keine Menschenrechte bräuchten. Denn Menschenrechte
sind etwas aus dem Westen.....(?!?!)
Und mißachtete das Menschenrecht auf Unversehrtheit dadurch, daß er mitten IM
FERNSEHEN (!!!!) eine Zigarette ach der anderen qualmte.
Schrecklich! Das hat mich angewidert!

Also Leute, wenn Ihr mich fragt, dann ist die Bundestags-Wahl am 22. September
schon entschieden.

Und zwar durch totalen K.O. der SPD!
(Die Grünen werden noch diskutieren, was sie in Zeiten der Flut machen sollen)

Und so bleibt mir (schweren Herzens) nur noch übrig, der neuen Bundeskanzlerin
Angela Merkel zu ihrem grandiosen Sieg zu gratulieren!

Herzlichen Glückwunsch!

Donnerstag, 6. Juni 2013

Marktticker - Leipzig-Gohlis

Wir werden mit unserem Marktstand mit unseren Marmeladen, Kräutersalzen, Ölen
und mehr voraussichtlich

Morgen,

am 07. Juni, wieder an der Friedenskirche in Leipzig-Gohlis auf dem
alternativen Wochenmarkt sein.

(Die Angabe ist in diesem Fall wegen des Hochwassers ohne Gewähr)

http://www.gourmieze.de

Mittwoch, 5. Juni 2013

Ich hasse Wasser!

Also als echter Kater muß ich gestehen, daß ich Wasser nicht so sehr mag. Ich
weiß nicht warum, aber das scheint uns Katzen so im Blut zu liegen.

Und wenn das Wasser in solchen Massen daher kommt, wie nun an Saale, Elbe,
Elster, Donau und und und.......

Neeeehhhhhh! Das muß nun wirklich nicht sein.

Ich will jetzt an dieser Stelle nicht darüber schreiben, wie die Menschen
gemeinsam gegen das Wassermonster kämpfen. Denn dies gibt es reichlich schon
in den Medien und im Internet.

Lesen Sie zum Beispiel hier einen Bericht dazu:

http://bellis-blueprints.blogspot.com/2013/06/hochwasser-in-halle-am-3-und-4-juni-2013.html

Denn wo die Medien gern - mit Gummihose im Wasser stehend - von
untergegangenen Städten und Dörfern und ihren Bewohnern berichten, da möchte
ich gern den Blick auf andere Opfer richten.
Ja richtig, diese Opfer haben nicht ihr Hab und gut verloren. Solch einen
Verlust will ich hier garantiert nicht schmälern.

Aber es gibt noch andere Menschen, auch sie verlieren irgend etwas durch die
Jahrhundertflut. Nur bedauert diese Menschen niemand.

Schauen wir doch einmal auf die Region an der Saale. Die ganze Wirtschaft ist
durch das Hochwasser in Erstarrung geraten. Denn der Schaden geht weit über
die Flutgebiete hinaus.

Auch das kulturelle Leben ist betroffen.

So sind im Einzugsgebiet der Wassermassen etliche Feste und Veranstaltungen
abgesagt worden.

Zum Beispiel die Händel-Festspiele, die sollten eigentlich ab Morgen bis zum
16. Juni sein. Mit Stars und Ensembles aus der ganzen Welt.
Die Händel-Festspiele, inzwischen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region,
sind nun in die Fluten der wütenden Saale versunken.

Oder das Stadtfest in Wittenberg mit Luthers Hochzeit! Nun ein Opfer der Elbe!

Schauen wir doch ein wenig nach Norden an der Saale: nach Bernburg.
Dort sollte nun der Bernburger Saalesommer sein.
(http://www.saalesommer-bbg.de)
Landschaftsarchitektur in Bernburg, organisiert von der Hochschule Anhalt. Mit
Kino auf der Saale, offenen Gärten, Blumen, Gärtner und Direktvermarkter mit
dem Slow-Food-Markt auf dem Saalplatz......

Schauen Sie, wie es dort nun aussieht:
http://www.bbglive.de/hochwasser/

Da fragt man sich, was wir dem alten Flußgott Nickert getan haben, daß er aus
der Saale mit ihrem hellen Strande eine wütende Bestie gemacht hat?

Und natürlich gab es noch reichlich andere geplante Dorffeste, Hoftage und und
und, die nun ausfallen.

Sie sagen, das ist nicht schlimm?

Ich finde schon. Denn in allen diesen Veranstaltungen steckt viel Energie und
Herzblut der Beteiligten. Oft ein Jahr und mehr der Vorbereitung!
Und Geld steckt darin. Viel Geld. Geld, welches sich nun der Nickert und
andere Flußgeister einverleibt haben.

Und an diesen Festen hängen Existenzen! Das darf man nicht vergessen! Viele
kleine Firmen und Vereine der Region sind daran beteiligt.
So kann manch Verein nur durch die Gewinne aus diesen Festen seine
Vereinsarbeit finanzieren. Nun kein Geld - kein Vereinsleben mehr.

Und die Firmen? Egal?

Von wegen!

Da wurden zu den Märkten von den Standbetreibern schon die Standgebühren
bezahlt. Das geht bei großen Veranstaltungen in die mehreren Hundert Euro!
Geld zurück gibt es meist nicht. Denn auch der Veranstalter hatte Kosten. Und
Hochwasser ist nun einmal "höhere Gewalt".
Nun haben diese kleinen Firmen nicht nur die Standgebühr verloren, sondern
auch der dringend benötigte Umsatz bleibt aus. Oft der Umsatz, der das Mini-
Unternehmen durch das Sommerloch bringen sollte.
Ein lebensnotwendiger Umsatz, weil nach dem langen Winter und dem kalten
nassen Frühling mit schlechten Geschäften wurde die Luft bei vielen
Marktständen knapp.

Oder die Hotels und Pensionen! Gaststätten! Läden!
Keine Gäste, kein Geld!

Hier gibt es keine staatliche Hilfe.

Egal wenn die Pleite gehen?

Denken Sie einmal daran, wenn das normale Leben wieder kommt und Sie beim
nächsten Stadtfest über den Markt gehen - einen ohne Marktstände!
Denn gerade diese kleinen Firmen machen die Region und ihre Feste erst schön!
Denn Aldi und Co, die stellen sich nicht auf den Platz.

Gut, leere Innenstädte ohne regional geprägte Geschäfte und Handwerker kennen
Sie bereits.


Oder die Firmen der Region, die nun ihre Aufträge nicht ausliefern können.
Entweder weil die Infrastruktur, wie Straßen und Schienen, unter Wasser steht,
oder weil die Mitarbeiter nicht auf Arbeit können, weil deren Familie von der
Flut betroffen ist und Hilfe braucht. Man möchte als Chef ja kein Unmensch
sein, wenn man die knappen Fachkräfte halten möchte.
Oder es fehlen Teile, weil der Zulieferer ausgefallen ist.

Keine Lieferung - keine bezahlte Rechnung. Vielleicht sogar mit
Vertragsstrafe.


Auch die jetzt zerstörten Parks und Kulturgüter in den Flußauen.....



Aber ich habe heute auch noch andere Katastrophen mit meinen Ohren vernommen.
Kleine und große:

Da quälen sich arme, schlecht bezahlte Schlucker in die Callcenter Halles,
obwohl sie lieber bei Freunden und Familie in der Not helfen würden...
...und müssen sich noch von den Kunden am Telefon beleidigen lassen.....


Ein Bundeswehr-Reservist, der gegen die Flut gekämpft hat, soll nun
schnellstmöglich seinem Arbeitgeber eine Bescheinigung liefern, daß er in der
Truppe an der Wasserfront kämpfte. Denn seine Firma stellt sich quer.
Doch an der Front, da schleppt man Sandsäcke und keine Formulare!


Oder eine planende Braut, deren Hochzeitsgäste schon geladen sind, und deren
Traumhochzeit nun zu platzen droht!

Ja, kleine und große Dramen. Und alle nur von mir heute gehörte Geschichten.

Sind doch irgendwie auch Opfer.



Aber eine Sache hat mich echt geschockt!

Gut, es gibt Häuser und Standorte, da bekommt man auch für alles Geld der Welt
keine Versicherung mehr. Einfach, weil die Versicherungen an diese Menschen
aus Profit-Gründen keine Versicherung mehr verkaufen.
Die Menschen meine ich nicht.

Es gibt aber doch tatsächlich Leute, die sparen sich bewußt eine Versicherung
gegen Hochwasser, Hagel und Co, weil sie im Schadensfall auf die Solidarität
der Mitmenschen setzen!
Ich betone: Die machen das nicht aus Armut!

Und dies, das sind für mich dann keine Opfer! Egal ob durch ein Hochwasser,
Tornado, Hagelsturm oder was auch immer!

Denn bisher gab es immer Hilfe und Spendenaktionen. Sich aber darauf zu
verlassen?!

Ich bitte Sie!

Aber leider gibt es auch von diesen Mitmenschen reichlich....


PEN2VKQ6XQVV

Montag, 3. Juni 2013

Gourmetkaters App 1.0

Schon gesehen, oben rechts kann meine neue App für meine Blogs für Android-Handys geladen werden!

Ist kostenlos!

Gourmetkaters App 1.0 - Android Market

Wochenrückblick: Vom Regen.....

Was fällt beim Thema vergangene Woche ein?

 

Richtig! REGEN!

 

Und nochmals REGEN! Denn klein kann man das Wort "Regen" nun wirklich nicht mehr schreiben.

 

Dabei ging die Woche doch richtig gut los, wenn ich auf die Schlagzeilen schaue:

 

 

"Streik bei Amazon in Leipzig hat begonnen!"

Ja genau, dem Unternehmen, das ausländische Leih-Arbeiter wie Sklaven hält....

 

"Deutschland verdoppelt den Export 2012 von Kleinwaffen!"

Und da wundert sich Merkel, wenn sie im Ausland in Karikaturen mit Hakenkreuz und Schnurrbart gezeigt wird...

 

"Chinesische Hacker holen sich Informationen über US-Waffensysteme!"

Die gibt es dann beim Asiaten um die Ecke für ein Drittel des Preises....

 

"De Maiziere setzt weiter auf Kampfdrohnen!"

Obwohl es interne Papiere über den Dilletantismus bei Euro-Hawk die Runde machen sollen. Aber was soll es, wird er sich denken. Die Abgeordneten haben auch lange Zeit nicht richtig auf das Projekt geschaut. Und das Volk erst, welches die gewählt hat?!

 

Obwohl, es gibt da schon Stimmen des Unmutes im Volke. Da bräuchte man als Minister doch etwas, was vom unbequemen Thema Euro-Hawk ablenken würde....

 

 

Und wo der Wetterdienst gerade eine Unwetterwarnung vor Regen nach der anderen heraus gab, da konnte am Mount Everest der 60. Jahrestag der Erstbesteigung gefeiert werden.

 

Ja, was damals noch eine Heldentat war, lockt heutzutage tausende Menschen der Midlife-Crisis im Massentourismus auf den Berg. Und um den Massenmüll, den die möchtegern Helden hinterlassen, müssen sich andere kümmern. Wenn sie nicht darin ersticken wollen.

 

Gut, der olle Yeti half De Meziere nicht weiter, um vom Thema Euro-Hawk abzulenken. da braucht man schon etwas im eigenen Lande....

 

 

Auch garantiert nicht diese Meldung, daß die Polizei vor Explosionen an den Automaten der Deutschen Bahn warnte.

Also echte Explosionen waren gemeint. Weil Gelddiebe die Automaten mit Gas sprengen wollten.

Die explodierenden Bahn-Preise waren wohl nicht gemeint.

 

Außerdem waren die Automaten naß wegen des Dauer-Regens.

 

 

Auch half die Meldung nicht, wir Deutschen sind nun doch nicht so groß-(artig), wie wir immer glaubten.

Weil die Volks-Zählung ergab, daß wir gar nicht so viele Deutsche sind!

 

 

Also Herr De Meziere! Welche Meldung hilft?

 

Etwa die, daß tausende Blockupy-Aktivisten im Regen die EZB abriegelten?

 

Oder die teuren Wahlversprechen der Kanzlerin, die nach der Wahl wieder vergessen werden?

Denn ich warte immer noch auf die Steuersenkung der letzten Wahl!

 

 

Inzwischen kam der Sommeranfang im Dauerregen.....

Möglicherweise gibt deshalb Monsanto die Lobby-Arbeit zur Gentechnik in der EU auf? Zu naß, zu kalt???

 

 

Also was macht ein Politiker, wie De Meziere, wenn er sich wegen der Sache mit der Euro-Hawk-Drohne aus den Medien retten will?

 

Genau!

 

Er braucht eine Katastrophe! Etwas, worauf sich die Medien-Meute stürzen kann!

 

Anschwellende Fluten! Menschen in Not und Elend! Retter in Booten!

 

Damit wurden schon Wahlen gewonnen! Davon könnte auch der/die zukünftige KanzlerIN profitieren!

 

Wenn ich das so sehe, dann ist doch die derzeitige Jahrhundert-Flut das gefundene Fressen für die Medien, die Katastrophen-Touristen und darunter erst recht für die Politiker!

 

Denn diese Europa-Sintflut wird die Bundestagswahl im September entscheiden! Glauben Sie mir!

 

Und wo gerade tausende Menschen gegen die eisigen Fluten kämpfen.....

 

Wo sind denn hier eigentlich die Politiker mit ihren Versprechen der schnellen und unbürokratischen Hilfe?

 

Gefällt Euch das Wetter nicht? Zu naß und kalt?

 

Ja, die letzte Jahrhunder-Flut, da war es deutlich wärmer!

 

Aber Leute! Im heißen Wahlkampf, da nimmt man das Wetter wie es kommt!

 

 

Schauen wir mal, was die neue Woche bringt!

 

 

 

Sonntag, 2. Juni 2013

Gestern beim Tag des offenen Hofes.

Gestern war Internationaler Tag des Bauern.

Grund genug auch für unsere einheimischen Landwirte, ihre Hoftore zum Tag des offenen Hofes zu öffnen. Hier konnte dann gezeigt werden, wie heutzutage Lebensmittel produziert werden und welche Probleme der Bauer mit dem Weltmarkt, dem Wetter und den Nachbarn hat.
Denn billiges Essen produziert sich nicht von allein!

Denn sind wir doch einmal ehrlich, dieses Jahr macht es den Bauern und Gärtnern wirklich nicht leicht!

Erst der späte Frühling. Dann der zu kalte Frühling, der uns dazu noch zu viel Regen brachte!
Das hieß: Zu späte Aussaat, zu kurze Zeit der Pflanzen sich zu entwickeln......

...wer nun Pech hat, dem steht das Hochwasser auf dem Feld und läßt die Saat verderben. Und wen es noch schlimmer erwischt, der verliert noch Hab und Gut.

Wie haben die Altforderen immer gesagt?

Über die Ernte wird erst geredet, wenn sie vom Felde ist!

Wie wahr!

Und gerade deshalb, weil wir in diesem Jahr nicht mehr mit Rekorden der Feldfrüchte rechnen können, öffneten die Bauern an diesem Wochenende ihre Tore für die Besucher. Auch wenn manch einem Bauern, Gärtner, Schäfer oder Obstbauern nicht zum Feiern ist.

Ich war mit meinem Markt-Stand gestern auf dem Gut Pfersdorf in Quenstedt Ortsteil Pfersdorf. Wir haben da dem kalten Wind und dem nassen Wetter getrotzt!

Was los war, sehen Sie hier auf einigen Bildern:



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