Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Dienstag, 30. April 2013

Frohe Walpurgis !!!!

Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes Walpurgis-Fest! Last uns den ollen Winter austreiben!

Und falls Sie als Jung-Hexe mit Ihrem schwarzen Kater auf dem Besen auf den Brocken geflogen sind, und Sie morgen daheim nur so eine besenschwingende Alt-Hexe erwartet.....



....Dann machen Sie doch einfach auf dem Rückflug vom Brocken einen Zwischenstopp beim

Schäferfest auf Burg Freckleben bei Aschersleben!

Hier wird beim offenen Spinn-Wettbewerb ein unendlich langer Faden gesponnen, es treffen sich die Schäfer aus nah und fern, es gibt viel vom Schaf zu erfahren......

Ich bin natürlich mit meinem Stand auch dabei!

Den Flugplan können Sie sich über meinen Kalender (siehe "Termine" oben) ausdrucken.

Oder Sie folgen der Duft- und Rauch-Spur, die da vom Gesottenen und Gebratenem dieses Festes stammt.

Wir freuen uns auf Sie!

Montag, 29. April 2013

Wochenrückblick

Das war eine Woche! Fast schon Sommer-Wetter und dann am Samstag, da mußte ich
in Leuna auf dem Markt im kalten Regen stehen!

Ja, das ist das Blöde an einem Marktstand: Man ist dabei immer vom Wetter
abhängig!
Aber an dieser Stelle noch einmal ein großes DANKE an meine Stammkunden in
Leuna und Umgebung, denn sie waren mir treu und so hat das Wetter beim Umsatz
nicht geschadet.

Das war meine kleine Welt. Aber was gab es in der letzten Woche in der großen
Welt?


Die USA-Privatrakete Antares hat ihren Test bestanden. So kann in Zukunft die
(vorübergehend "ehemalige") Raumfahrt-Nation USA wieder eigene Transportflüge
zur ISS starten. Das Ende der Abhängigkeit von den Russen und Europäern.
Schade für uns, die funktionierende Weltraum-Frachter hatten.


Bleiben wir gleich dort:

Der überlebende Boston-Attentäter erklärte, der tote Bruder sei der treibende
Part bei den Anschlägen gewesen sein.

Gut, das würde ich nun an seiner Stelle auch behaupten.
Oder er hätte sich besser nicht von seinem Bruder verleiten lassen sollen.
Aber so ist es nun einmal: Mit gefangen, mit gehangen.
Oder: Pech gehabt, wärst Du besser ein anständiger Mensch geblieben!

Zumal Eure Bomben-Tour nach nach New York auf den Times Square führen sollte.


So führte uns das Thema nach New York. Denn dort soll nun ein Trümmerteil
eines 9/11-Flugzeuges gefunden worden sein.
Und genau dort klemmt das Fahrwerksteil zwischen zwei Hochhäusern fest, wo in
der Nähe ein Islam-Zentrum entstehen soll?!

Zufall??

Ein Zeichen???

Ein X-File????

Oder doch nur ein Fake??

Warten wir es ab.


Zurück in die Heimat.

Da wurde in Deutschland diskutiert, ob im Fall der Steuerhinterziehung bei
Hoeneß etwas schief gelaufen sei und ob man solch anständigen Menschen anders
behandeln solle.

Meine klare Antwort: Wer wie Hoeneß Geld am Fiskus und damit uns allen vorbei
in das Ausland schleppt, da fällt es mir schwer, von "anständigen" Menschen zu
reden. Ob Promi oder nicht - wer den Staat und damit uns Steuerzahler
bescheißt, der hat keine Sonderbehandlung verdient.

Denn diese Steuermillionen werden dringend im Lande benötigt.

Und der kleine Arbeiter?

Jetzt muß man hören, daß viele Betriebe den Mindestlohn mißachten! Also
Arbeiter, die Ihr davon betroffen seid! Rauß mit Euch am Mittwoch auf die
Straße! Denn da haben wir den 1. Mai!
Tag der Arbeit und nicht Tag des sinnlosen Besaufens!

Vom Jammern wird die Situation nicht besser. Denn Betriebe, die den
Mindestlohn unterwandern, sind noch schlimmer als Steuerbetrüger!

Und dann sind wir nicht weit von den Fabrikarbeitern wie in Bangladesch
entfernt. Denn wo für uns möglichst billig Bekleidung produziert wird, da
stört es die Chefs auch nicht, wenn ihren Arbeitern die Bude über dem Kopf
zusammen bricht.
Hunderte Tote gab es dort wieder einmal bei einem Fabrik-Einsturz! Wie viele
Leute waren denn in diesem Haus, bevor es einstürzte???
Und die reichen Besitzer dieser Fabrik, die jammern nun garantiert über ihren
Verdienstausfall....



Aber es gab auch schöne Themen in der vergangenen Woche. So öffnete die
Internationale Gartenschau in Hamburg.

Auch Hollywoods Traumfabrik war wieder einmal zu Gast in Mitteldeutschland. So
drehte George Clooney in Merseburg bei Halle. Kulisse war zum Beispiel der
alte Dom.
Ganz aus dem Häuschen war die Damenwelt deshalb. Sicher gab es einige
kreischende Weiber am Set.

Hauptsache ist, daß die dem Clooney in Merseburg nicht durch das Bild gelaufen
sind. So wie an anderer Stelle in Weimar beim Dreh des neuen Teiles für den
Tatort.
Denn die Szene war toll, nur im Hintergrund ein paar ungebetene Gäste. Und die
müssen nun gefragt werden, ob sie Bestandteil dieses Fernseh-Filmes sein
wollen.

Ich sage nur: Dumm gelaufen. Haha!!!

Wer? Die falschen Leute oder der Film-Dreh?

Sonntag, 28. April 2013

Rettet mir die Genuß-Vielfalt auf dem Teller!

Liebe Leser,

wie Sie wissen, ist mir eine Vielfalt an Genüssen auf dem Teller mehr als
wichtig. Besonders mag ich Obst und Gemüse von uralten Sorten, die es so im
Handel nicht mehr gibt. Dies klappt aber nur, wenn man diese alten Land-Sorten
auch noch heute anbaut.

Doch damit soll nun Schluß sein????

Ja, so ist es! Denn Großkonzerne greifen nach Ihrem und meinem Teller und
wollen uns unsere Gaumenfreuden verbieten!

Denn der Handel mit gerade diesen alten Sorten, die in jeder Region der Welt
anders sind, soll nach dem Willen dieser Konzerne verhindert werden!
Als Alternative bietet man uns dann nur noch transgenen Einheitsbrei ???

Ohne mich!

Deshalb hab ich auf der Internetseite der Organisation Seed for all
(http://www.seedforall.org) als Firma die Petition zum Schutze unserer Arten-
und Sorten-Vielfalt unterzeichnet!

Nun habe ich eine E-mail von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft erhalten, die
wieder genau dieses Thema anspricht (s.u.)

Deshalb nicht zögern, es geht um unser Essen! Es geht um die Vielfalt auf dem
Felde und im Garten! Es geht um den Erhalt unserer Streuobst-Wiesen und
Kultur-Landschaft!
Zeigen Sie Moral und Verantwortung: Petition unterzeichnen und diese Meldung
verbreiten!

Denn ich habe es gemacht!

Nun sind Sie an der Reihe!!!

-----

Die E-mail der Zukunftsstiftung Landwirtschaft:


Freitag 13:41:01

Dringende Saatgut-Aktion: Bunte Vielfalt statt genormte Einfalt von Monsanto &
Co.
Von: Save Our Seeds
An: Katharina Wolfhardt <berlin@zs-l.de>

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition
<http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung
.html
> und leiten Sie diese Email weiter! Herzlichen Dank!

Liebe Freundinnen und Freunde der Vielfalt,

Die Europäische Kommission will am 6. Mai den Entwurf einer Verordnung zur
Neuregelung des EU-Saatgutrechtes vorlegen. Hohe Gebühren und für kleine
Züchter unüberwindbare Zulassungsverfahren bedrohen dann möglicherweise
viele alte und lokale Obst-, Getreide- und Gemüsesorten aber auch die
Fortentwicklung der Vielfalt auf dem Acker. Der freie Tausch von Saatgut und
Pflanzengut könnte weiter erschwert werden, industrielle Sorten würden noch
alternativloser.

Wir halten den letzten bekannt gewordenen Entwurf von
Verbraucherschutzkommissar Borg für inakzeptabel und fordern die Kommission
auf, ihn abzulehnen. Das Gebot der Stunde ist mehr Vielfalt und Beteiligung
von Bauern, GärtnerInnen und Züchtern in ganz Europa. Nur so kann sich
unsere Landwirtschaft und Ernährung an veränderte Umweltbedingungen und
Verbraucheranforderungen selbstbestimmt anpassen und der Dominanz einer
immer kleineren Zahl internationaler Saatgut-Unternehmen nachhaltig Paroli
bieten.


Saatgut-Vielfalt schützen und fördern!


Bitte unterstützen Sie unseren Appell
<http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung
.html
> an die politischen Entscheidungsträger:

Die geplante EU-Saatgutverordnung muss mehr Vielfalt auf unseren Feldern und
Tellern ermöglichen, statt sie zu vernichten. Traditionelle und regionale
Sorten aber auch neu entwickelte Sorten, die nicht für den Massenmarkt
bestimmt sind, müssen von Zulassungs- oder Zertifizierungspflichten befreit
bleiben. Strenge Regeln, Kontrollen, Prüfungen und kostspieligen Zulassungen
dürfen nur für Saat- und Pflanzgut gelten, das kommerziell und in großen
Mengen gehandelt wird. Der freie Austausch von Samen und Setzlingen zwischen
Bauern, Saatgutinitiativen und Gärtnerinnen muss gewährleistet und
unterstützt werden.

Nur eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten sichert, dass
unsere Landwirtschaft sich an den Klimawandel, neue Krankheiten, Schädlinge
und neue Lebensstile anpassen kann. Wir wollen bunte Vielfalt statt
genormter Einfalt!

Unterzeichnen Sie hier!
<http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung
.html
>

Weiter Sagen!

Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto größer unsere Chance eine
nachhaltigere und gerechtere Gesetzgebung in der EU durchzusetzen. Bitte
leiten Sie diese Email an Ihre Freunde, Bekannte und Kollegen weiter und
verlinken Sie die Aktion auf Ihren Social Media Seiten. Herzlichen Dank!





***Save Our Seeds - Marienstraße 19-20, 10117 Berlin, Tel: 030/24047146,
info@saveourseeds.org <mailto:info@saveourseeds.org***> ***

Link zur Petition:
http://www.saveourseeds.org/aktionen/werde-aktiv/petition-saatgutverordnung.
html

Samstag, 27. April 2013

Heute war Grüner Markt.....

...in Leuna!

Gut, grün waren nur die vielen Blumen der Gärtnereien, denn Petrus hat uns mit seinem blöden Regen den Markt tüchtig verwässert!

Aber was soll es!

Die Stadt Leuna hat wieder für das Programm gesorgt, der Bauernverband hat seine Direktvermarkter geschickt. Und mein Stand ist vorn rechts im Bild zu sehen.



Aber trotz des Regen-Wetters waren reichlich Leute auf dem Markt erschienen. So stand ich mit meinem Stand nicht umsonst auf diesem Platze herum,

wie ein begossener Pudel.

Donnerstag, 25. April 2013

Marktticker

Es nahen wieder schöne Märkte und Veranstaltungen, an die ich Sie erinnern
möchte.

Klar, Sie haben diese garantiert schon auf meinem Kalender gesehen. Aber noch
einmal nennen, dies soll an dieser Stelle nicht schaden.

Der erste Markt ist der Grüne Markt in Leuna auf dem Haupttorplatz. Und wenn
man bei dem Wetter schon nichts im Garten machen kann, dann können Sie auf
diesem Markt reichlich Blumen und mehr einkaufen! Wozu gibt es Schirme!

Also: am 27. April auf nach Leuna zum Grünen Markt!



Am 1. Mai gibt es auf Burg Freckleben bei Aschersleben wieder das
traditionelle Schäferfest. Ein Fest, daß Sie aus dem MDR-Fernsehen kennen. Mit
offenem Wettspinnen und mehr.



Und gleich am 4. Mai gibt es in Merseburg auf dem Markt den Blumenmarkt mit
Gärtnern und Direktvermarktern des Saaletales! garantiert wieder schön von den
Mitarbeitern des gartenamtes geschmückt!


Also ich, ich bin mit meinem Marktstand mit meinen Marmeladen, Ölen, Salzen
und mehr aus eigener Pfötchen Arbeit auf allen diesen Märkten!

Und wer mich dort wirklich nicht besuchen kann, der klickt auf meinem neu
gestalteten Online-Shop auf www.gourmieze.de. Da gibt es auch wieder neue
Produkte!

Montag, 22. April 2013

Wochenrückblick

Ist Ihnen in der vergangenen Woche etwas aufgefallen?

 

Nein?

 

Mir schon: Das Thema Nordkorea hat in den Medien nicht mehr die Rolle gespielt, welche der Diktator Kim und sein Land zuvor noch hatten.

So hatte zu Beginn der Woche die USA noch verkündet, daß man auf alle Handlungen Nordkoreas vorbereitet sei.

Auch rechnete man damit, daß sich Kim eine große Geburtstags-Rakete schenken würde... aber dann feierte man in Nordkorea ohne große Kraftmeierei. Relativ gesehen.

Im Gegenteil: Aus Nordkorea verlautete plötzlich, man sei für Gespräche bereit, stelle aber knallharte Bedingungen.

 

Wirklich? Als ob man dazu in diesem Lande fähig wäre.

 

 

Aber die vergangene Woche war ohnehin schon zu voll von Chaos und Zerstörung. Da war der kleine dicke Kim aus Nordkorea einfach nur noch langweilig - für die Medien zumindest.

 

Erst lachte man noch darüber, daß Zypern den reichen Russen die Staatsbürgerschaft anbieten wolle, freute sich darüber, daß Griechenland die Bedingungen für weitere Hilfen erfüllt....

 

....und schon geschah in Bosten etwas, was die Welt nun wirklich nicht braucht: Bombenterror ohne wirklichen Sinn.

 

Mal ehrlich: wenn man etwas gegen den Staat hat, dann greift man diesen an. Aber doch nicht einen Marathon, wo Menschen aller Konfessionen und Rassen gemeinsam im Wettstreit sind!

 

2 explodierte Bomben im Zielbereich, weitere wurden an der Strecke gefunden. Tote, Verstümmelte, Verletzte. Ich habe für solch ein Tun kein Verständnis.

Offenbar genügt es manchen Leuten nicht, an einer Elite-Uni an der Zukunft der Menschheit zu arbeiten.

Ergebnis: ein mutmaßlicher Bombenleger nach der Verfolgungsjagd tot. Der wohl beteiligte Bruder, der sich in einem Boot versteckte, verletzt aber gefaßt.

Nun droht diesem Anklage wegen Terrorismus, was vollkommen richtig ist.

 

Aber welche Bürgerrechte darf nun jemand einfordern, der sich mit Terror gegen die Bürger stellte? Denn man habe dem mutmaßlichen Bombenleger bewußt noch nicht seine Rechte verlesen, damit er keinen Anwalt fordern könne.

 

Hier stellt sich mir die Frage, wie stark ein Rechtssystem sein muß, um auch Tätern einen fairen Prozeß zu bieten.

 

Und wie sieht es mit den Rechten der unzähligen Opfer aus, in deren Lebenslinien und denen der Angehörigen nun riesengroße Löcher klaffen?!

Ich glaube, dies ist eine Frage, für die es wohl nie eine befriedigende Antwort geben wird.

 

Und so zitterte man in Leipzig, Hamburg und London bei den dortigen Marathons, daß auch alles gut gehen würde.

 

Und kaum war Boston geschehen, da gab es die nächsten Horrorbilder aus Texas, weil dort eine Dünger-Fabrik explodierte.

Und sofort kam die Frage: War dies wieder ein Terrorakt? Oder war diese Fabrik einfach nur eine tickende Zeitbombe, deren Stunde nun geschlagen hatte?

Denn Ammonium-Nitrat ist ein perfekter Dünger, bei Verunreinigung mit Wasser, Diesel oder einfach nur Dreck aber auch hochexplosiv. Das können genug Bauern bestätigen, deren Scheunen nun nicht mehr stehen.

 

Aber aus Texas gab es dann Gerüchte, daß man in der Fabrik versuchte einen Brand mit Wasser zu löschen, was eben nicht bei Dünger gemacht werden darf.

Also doch wieder nur der Schlendrian, der zur Katastrophe und damit Tod und Verderben führte?

 

Dann noch Meldungen von Giftbriefen mit Rizin an Obama und einem Senator?

Diese kamen aber aus den eigenen Reihen "guter aufrechter Amerikaner". Denn der Absender wurde offenbar verhaftet.

 

Hallo Ihr US-Amerikaner! Was ist denn nur in Eurem Land los???

 

 

 

Aber auch in anderen Stellen der Welt gab es Trümmer mit Toten und Verletzten, weil die Erde bebte. So in Iran, China, Japan.

 

 

Was gab es noch?

 

In Deutschland, genauer in München, wurde der NSU-Prozeß verschoben. Hier ist immer noch nicht geklärt, wie man mit der Welt-Presse umgehen soll.

Gut, dies wundert mich nicht in einem Bundesland, wo man schon Probleme mit Menschen aus anderen deutschen Bundesländern hat.

 

 

Die CDU will eine feste Frauen-Quote in der Wirtschaft frühestens ab 2020.

Logisch. Denn dann sind die derzeitigen CDU/CSU-Spitzenpolitiker in Rente und das ungeliebte Thema wurde auf die nächste Generation übertragen. Die werden sich bedanken!

 

Ein JEIN zur Frauen-Quote?

 

So kann man sich auch aus der Verantwortung schleichen. Und den Frauen, die jetzt Karriere machen wollen und müssen, denen hat man hiermit keinen Gefallen getan.

 

 

Ich gebe zu, ich bin kein Freund jeglicher Quoten. Aber wer jahrelang über dieses Thema debattiert, der muß auch endlich einmal zu einem festen Entschluß kommen!

 

 

Zu einer schnellen Entscheidung kamen dagegen zahlreiche Bürger der Niederlande. Denn die fanden ein Königs-Lied so erbärmlich schlecht, daß sie gleich scharenweise von ihrem Posten als Staatsbürger der Niederlande zurück traten.

 

 

 

 

Sonntag, 21. April 2013

Ein Abend im Theophano


Ich gehe ja nicht oft aus zum Essen. Das gebe ich hier an dieser Stelle ohne Umschweife zu.

Aber manchmal, da habe ich Appetit auf ein richtig gutes Menü! Denn mir als Gourmetkater ist die Qualität von dem, was mir auf dem Teller gebracht wird, wichtiger als irgendein billiges Essen, welches mir nach einem Zwischenstopp in der Mikrowelle als hohe Kochkunst angedreht wird.

Deshalb bleibe ich meist daheim in meiner Küche und koche mir mein Essen selbst.

Aber am Freitag, das war so ein Tag, da mußte es ein Restaurant sein.


Wie ich an dieser Stelle berichtet habe, war im vergangenen Juni meine beste Freundin aus den USA in Quedlinburg. Was wir damals erlebt haben, können Sie auch in meinem E-Book „Gourmetkaters Harzreise“ nachlesen (gibt es auf buch.gourmieze.de).

Jedenfalls war sie mit ihrem Mann in einem Restaurant, welches mir meine Freundin bestens empfohlen hat. Ich meine hier das Restaurant Theophano im Palais Salfeldt in Quedlinburg.

Dieses Restaurant wollte auch ich nun kennen lernen.

Der Wetterbericht war gut, so konnte ich mir vor dem Besuch des Restaurants Theophano noch einmal die UNESCO Welterbestadt Quedlinburg anschauen. Denn diese Stadt ist immer wieder einen Besuch wert, auch wenn gerade der Marktplatz eine Baugrube ist.

So waren ich und meine Begleiterin am Abend in bester Stimmung auf ein ausgiebiges Menü.

Was hat uns erwartet?

Das Restaurant Theophano befindet sich in einem mittelalterlichen Speichergewölbe des Palais Salfeldt. Schon dieses Ambiente ist einen Blick wert.

Wir hatten vorbestellt und wurden an der Tür vom Service gleich freundlich begrüßt. Und schon konnten wir uns in das Vergnügen des Abends stürzen, denn auf den Service warten müssen, dies gab es hier nicht.

Die Küche dieses Hauses hat einen guten Ruf, auch war meine New Yorker Freundin besten Lobes über das Essen gewesen. So beschlossen wir, an diesem Abend das vollständige Menü zu wählen.

Prompt wurde der Beginn mit dem Aperitif Monte Carlo gemacht: Prosecco, Minze, Zitrone und Gin.

Mit diesem Getränk in der Hand und am Gaumen freuten wir uns auf den ersten Gang der ein Tatar werden sollte.

Wie gesagt, warten mußten wir wirklich nicht. Denn aus der Küche kam prompt ein Gruß:

Vitello Tonnato – stand so nicht auf der Karte, war deshalb um so köstlicher!

Ob der Koch wußte, daß man einen Gourmetkater wie mich mit solcher Kombination ködern konnte?
Ich nahm diesen Gruß dankend an und wollte diesen später gern erwidern.

Positiv fand ich, daß uns bei der Wahl des Weines für unser Menü als erstes ein regionaler Wein des Saale-Unstrut-Gebietes angeboten wurde! Von mir als Freund des Regionalgedankens gab es dafür noch einmal Pluspunkte!
Wir wählten einen Portugieser vom Weingut Born in Höhnstedt.

Inzwischen kam der erste Gang unseres Menüs:

Tatar vom Kalbsfilet mit Wachtel-Setzei und frischem Sommertrüffel.

Ich muß sagen, ich bin kein Freund von einem Zuviel an Dekoration und Garnitur.

Ich wurde nicht enttäuscht. Das Tatar kam schön, aber nicht übertrieben angerichtet daher. Eigentlich genau so, wie es sich für solch ein altes Gewölbe gehört. Gut so!

Das Auge führte meine Gabel und meine Zunge freute sich über den Genuß.

Wenn das Menü so weiter gehen sollte, dann wäre das ein perfekter Abend für mich!

Und schon folgte der zweite Gang des Abends:

Kräuterschaum-Suppe mit Frühlingsrolle

Also ganz ehrlich, wenn ich gewußt hätte, wo der Topf steht, dann hätte ich den total ausgelöffelt!
Leser meines Blogs wissen ja, daß ich Suppen liebe!

Zusammengefaßt: Ein Hauch von Suppe auf der Zunge, aber eine Explosion am Gaumen!

Und während ich gerade feststelle, daß die Stühle dieses Restaurants wirklich bequem sind, denn es gibt kein Drücken am Rücken oder am....

...Ah, da kommt der nächste Gang in unserem Menü:

Leipziger Allerlei mit Flußkrebsen.

Ich würde mich nun wiederholen, wenn ich diesen Gang wieder loben würde. Aber: Wenn es schmeckt, dann darf ich dies auch sagen!

Jetzt war ich gespannt auf das

Gazpacho-Wodka-Sorbet – unser 4. Gang.

Ich muß sagen, das kam erst recht kalt auf der Zungenspitze an (klar ist ja auch ein Sorbet!), wurde aber gleich von einer zarten Schärfe gefolgt.
Offenbar habe ich ein wenig skeptisch geschaut, weil die nette Bedienung gleich an unseren Tisch kam und fragte, ob alles in Ordnung sei.

Ich kann Sie, liebe Leser, beruhigen: Es war alles in bester Ordnung. Ich hatte gerade nur daran gedacht, wie ich solch ein Sorbet mit Kräutern machen kann.

Auch hatten wir erleben können, daß dieses Sorbet von Löffel zu Löffel unterschiedlich scharf war.
Dazu kam uns gerade eine Idee für diesen Blog-Beitrag. Welche, sehen sie am Ende dieses Beitrages.

Der Gang mit der Nummer 5 sollte nun folgen.

Der Hauptgang des Menüs: Lammrücken-Strudel auf  Fenchel-Oliven-Gemüse mit Kartoffel-Baumkuchen.

Ich liebe Fenchel, dies muß ich an dieser Stelle betonen.
Dieser Teller duftete schon verführerisch, als er mir unter die Nase gestellt wurde. Auch das Auge freute sich auf das, was die Geschmacksnerven nun erleben durften und was geschah?

Enttäuschung pur?

Von wegen!!!

Das Lamm auf den Punkt gegart, kam saftig zart daher! Umgeben vom knusprigen Teig.

Nur der Fenchel war ein wenig flach in der Note. Das war jedenfalls mein Eindruck.
Hier muß man aber sagen: Was der Gärtner nicht liefert, kann der Koch nicht richten.

Dieser Gang war wie seine Vorgänger köstlich. Und ich muß sagen, er war fast schon zu groß. Ich hatte ehrlich zu knabbern, daß gute Fleisch zu schaffen – und dies als Gourmetkater! Mich persönlich hätte es nicht gestört, wenn diese Position des Menüs ein wenig kleiner gewesen wäre.

Aber wir wollten noch weiter, auf der Straße des Genusses. Der größte Berg lag nun hinter uns. Und mir lag heute nicht viel an Leistungs-Sport.
Doch nach all diesen Überraschungen freute ich mich nun auf die restlichen Gänge.

Ja Gänge!

Nun kam der Gang und Teller mit den Käse-Variationen.

Verschiedene gute Käse mit Nüssen und einem schönen Chutney. Ein schöner leichter Gang, der mich, meinen Gaumen und Bauch langsam entspannen ließ.

Ich fragte die nette Frau vom Service, woher die Käse stammten. Denn ich hatte in Quedlinburg schon an anderer Stelle erlebt, daß man mir eine „regionale Käseplatte“ ohne Käse der überschaubar wenigen Käse-Bauern der Gegend (denn es gibt nur einen) anbieten wollte.
Und hier auf dem Teller kam mir ein Käse doch irgendwie bekannt vor.
Sie konnte mir diese Frage nicht beantworten. Ich finde dies aber nicht weiter schlimm, weil es eine offene und ehrliche Antwort war. Schließlich hatte man in diesem Restaurant keine falschen Aussagen zur Herkunft getroffen. Ein weiterer Pluspunkt.

Nun war der Schlemmerabend schon ganz schön fortgeschritten. Es war Zeit für den krönenden Abschluß:


Gang Nummer 7: Dessert-Variationen.

Aller guten Dinge sind sieben an der Zahl. So sollte es auch hier beim Abschluß sein. Es gab Birnentörtchen, Mango-Eis, und Creme Brulee.

Wo soll ich hier beginnen? Das Törtchen war noch schön warm. Der Sieger dieses Ganges sollte aber das Mango-Eis werden! Ich glaube, dies war auch am Nachbartisch so.


Was soll ich sagen, liebe Leute?!?

Für mich war dieser Abend ein voller Erfolg! Bestes Essen, wo jeder Gang kleine Überraschungen bot. Ein fast perfekter, aber menschlicher (!) und sehr netter Service, denn wer will am Tisch schon von perfekt-steifen Robotern in Pinguin-Robe bedient werden. Und alles in einem schönen alten Speicher-Gewölbe!

Und sogar noch mit einem Zusatzgang zu Beginn!

Es gibt nur sehr wenige Kritikpunkte. So ist der Parkplatz des Restaurants in der ganzen Stadt gut ausgeschildert, aber wenn man genau vor diesem Parkplatz steht, wäre ein Schild mit „Parkplatz Palais Salfeldt“ nicht schlecht. Denn dieses Schild, welches dort steht, irritiert Gäste ohne Ortskenntnis. Also bitte diesen Hinweis an das Palais weiter geben.


Ich hatte in diesem Beitrag schon geschrieben, daß uns beim Speisen eine Idee für diesen Blog kam. Auch wollte ich nun den netten Gruß vom Koch aus der Küche erwidern.

Deshalb habe ich beschlossen, das Restaurant Theophano im Palais Salfeldt in Quedlinburg mit ganzen 4 Pfötchen zu bewerten!

Warum?

Die Speisen waren so gut, daß ich Gourmetkater mich gern hineingesetzt hätte! Denn dies gibt 4 Pfoten zum anschließenden Abschlecken!

Wir mußten nie auf den Service oder das Essen warten. Die Speisen waren auch eine Freude für die Augen, ohne allzu verspielt geschmückt zu sein.

Schon beim Betrachten der Karte war uns sehr positiv aufgefallen, das diese Karte klein in der Anzahl der Gerichte war. Und dies ist sehr gut! Denn dies zeigt, daß in der Küche frisch gekocht wird! Genau das, was ich von einem Restaurant-Besuch erwarte.
Auch wurde an die zahlreichen Vegetarier gedacht.

Wir haben uns an diesem Abend wohl im Theophano im Palais Salfeldt in Quedlinburg gefühlt. Deshalb Danke an den Service und die Küche dieses Restaurants!

Ich kann dieses Restaurant nur empfehlen. Deshalb gibt es von mir die Bestnote mit 4 Pfötchen!


Denn mehr Pfötchen habe ich nicht!




Donnerstag, 18. April 2013

Alle Vöglein sind schon da.....in Dieskau

Und damit meine ich wirklich :

A L L E !!!

Ich freue mich echt, daß der Frühling endlich da ist. Eigentlich schon der Sommer, wenn ich heute auf das Thermometer schaue.

Und morgens vor dem Fenster, da zwitschern die Vögel!
Welch ein Konzert!

Schön!


Leider bringt der Frühling es mit sich, das der Wind wieder verstärkt von Westen kommt. Und was heißt das für Dieskau und alle Orte Richtung Schkeuditz bei Leipzig?

Richtig:

Die Vögel sind wieder da! Diese großen aus Aluminium!

Diese Flugzeuge mit ihren ohrenbetäubenden Triebwerken!

Das geht schon in der Nacht los! Im Minutentakt schnüffelt das nächste Flugzeug am Heck des Vorgängers!

Und wenn die Fracht-Flugzeuge weg sind, dann kommen die Urlaubsflieger. Auch nicht besser.

Dazu muß man noch sagen, daß der Lärm der Lastwagen auf der Dorfstraße auch nicht gerade leiser ist. Laster an Laster, mit Müll aus ganz Europa für die Müllverbrennung in Leuna!
Ganz schlimm ist dies am Morgen!

Und wenn die Karawane der Sattelschlepper abebbt, dann beginnt die liebe Nachbarschaft mit ihrem Lärm:
Motorsäge, Rasenmäher, Preßluft-Hammer - irgend etwas findet sich immer!

Wenigstens duftet der Frühling nach Blüten und Blumen!

Und der Energie-Wende!

Denn ohne Gestank, das geht bei einer Biogasanlage nicht.
Und wenn es die einmal nicht ist, dann ziehen wabernde Schwaden des Gestankes einer Kompostanlage durch den Ort.

Und so bin ich in meinem Garten, mitten zwischen meinen duftenden Blumen und Kräutern - und kann davon nichts riechen! Furchtbar sage ich Ihnen!

Dieskau, Du bist kein schöner Ort zu leben! Zumindest nicht für mich.



Montag, 15. April 2013

Wochenrückblick: Der Frühling ist da und die Hüllen fallen!


Das war wohl die beste Nachricht der vergangenen Woche:

Der Frühling ist endlich da!

Und deshalb schenkte uns Petrus zum Wochen-Ausklang noch einen schönen sonnigen Sonntag! Das war ein Tag, der den Leuten sagte: Geht endlich wieder einmal vor die Tür!

Und das taten wir alle. Ich war mit meinem Marktstand auf dem Kleinen Markt in Merseburg vor dem Dom, wie Sie hier sehen können:

Kleiner Markt am Dom zu Merseburg
Wirklich ein schöner Tag war dies. Und auf dem Markt gab es reichlich handgemachte Ware!
Und endlich durfte die dicke Winterjacke beim Spaziergang im Schrank bleiben.



Doch was gab es noch in der letzten Woche?

Putin besuchte mit Angela Merkel die Messe in Hannover.

Ein Bild war das! Der kleine Putin und nur riesige Männer in Anzügen. Von Frauen, außer seiner nicht gerade Freundin Angela Merkel, keine Spur.

Doch haben Sie das im Fernsehen gesehen? Plötzlich ging ein Lächeln über Putins Gesicht und seine beiden Daumen anerkennend nach oben! Denn die nackten Tatsachen einiger Aktivistinnen mit „Fuck Putin“ auf  den Körpern schienen das zu bewirken.
Er habe nicht verstanden, was die Frauen da gerufen haben, sagte er später. Es sei ihm auch egal gewesen..

Klar doch Putin! Du warst ja auch abgelenkt....


Frau Merkel wird dieser Auftritt weniger gefreut haben. Weibliche Konkurrenz!?!

Obwohl, wenn sie dank dieser Aktivistinnen so Putin ärgern konnte?


Wir sehen, in Deutschland ist was los!


Was machen die Briten?

Die Eiserne Lady Margaret Thatcher ist gestorben. Ja genau die Frau, uns die mit ihrer Handtasche am Arm die Finanzmärkte entfesselte und damit auch die Banken-Krise unserer Tage bescherte.

Danke liebe Frau Thatcher, daß wir auch heute noch an Deiner Politik knabbern müssen!

Und was macht das trauernde Volk?

Rein zufällig, und garantiert nicht durch das Internet gepuscht, kommt an die Spitze der Charts ein alter Song aus dem „Zauberer von Ozz“: „The witch is dead!“ wird da gesungen.

Es gibt schon seltsame Zufälle, muß ich sagen.


Weiter im Text:

Was macht eigentlich Kim, der große Erneuerer Nord-Koreas?

Der zieht seine Arbeitr aus der Sonderwirtschaftszone ab, macht den Laden damit dicht und...
...verzichtet auf die einzige Devisen-Quelle seines Landes.

Womit will er denn nun sein Atom-Raketen-Programm finanzieren? Den Leuten im Land noch mehr das Licht abschalten?

Wobei, das könnten ja die Chinesen machen. Weil die den Strom liefern.

Aber da die nun gemeinsam mit dem Klassen-Feind und Wirtschafts-Freund USA die Lage in Nord-Korea beobachten, wollen die vielleicht die paar Glühbirnen Nord-Koreas doch noch leuchten lassen.
Denn wenn es dunkel ist, sieht man nicht, was Kim so treibt.


Das Thema Atom bringt mich nach Fukushima in Japan. Denn dort ist der nächste Tank mit radioaktiv verseuchtem Wasser leck. Ja, schon wieder.


Aber auch wir Deutschen haben ein Problem mit dem Atom-Dreck. Erst Milliarden Mark und Euro in das unsichere Endlager Gorleben gepumpt, welches früher so praktisch an der Grenze nach Ostdeutschland lag.
Und nun, wo dieses Atomlager nach der Wiedervereinigung im Zentrum von Deutschland liegt, geht die Suche nach einem Endlager des Atom-Mülls von vorne los.
Soviel zum Thema saubere Atom-Energie!

In anderen Ländern hat man das in den 50er Jahren anders gelöst: Tausende Tonnen Atom-Müll-Fässer verrotten im Ärmelkanal.

Ob vielleicht Kim das Atom Zeug für die strahlenden Zukunft des Kommunismus in Nord-Korea braucht??....


Freitag, 12. April 2013

Marktticker: Kleiner Markt

An diesem Sonntag, den 14. April,

finden Sie unseren Marktstand mit leckeren Marmeladen, Blüten- und Kräutersalzen, Kräuterölen und mehr

auf dem

Kleinen Markt am Dom zu Merseburg !!

Das Wetter soll himmlisch warm und sonnig werden! Also raus mit Ihnen an die frische Frühlings-Luft! Dies ist ein Markt mit Direkt-Vermarktern aus der Region. Also auf keinen Fall das Geld vergessen.

Wer uns dort nicht besuchen kann, findet meine Ware auch auf meinem Online-Shop auf www.gourmieze.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mittwoch, 10. April 2013

Steckrüben-Möhren-Eintopf

Schnell, bevor das Frühjahrs-Gemüse in meine Küche drängt, möchte ich Ihnen noch ein leckeres Rezept aus meiner Reihe der erfolgreichen Suppen im Kampf gegen den Hunger präsentieren:

Mein Steckrüben-Möhren-Eintopf  !!!

Diese Suppe hat es in sich! Gerade wenn hungrige Gäste kommen, deren Mäuler kostengünstig und schnell gestopft werden müssen.

Zuerst lasse ich im Topf Speck aus - O.K. Ihr Vegetarier nehmt Olivenöl, aber ich bin ein Kater-Tier!

Dann kommen in den Topf gewürfelte Steckrüben (Kohlrübe macht es auch -haha, Witz verstanden?), Möhren, ein wenig Sellerie (am besten Knollensellerie), Zwiebel, Porree und Kartoffeln.

Alles ein wenig anbraten lassen, damit der Zucker im Gemüse karamellisiert und damit stärkeres Aroma bekommt.

Die Würze darf nicht vergessen werden: 1 Lorbeerblatt, Piment und mein Brot-Salz (ja, man kann es auch wunderbar für Kohlgerichte und andere Speisen verwenden) kommen nun zum Gemüse dazu.

Durch die Wärme des Fettes duftet nun die Küche nach den Gewürzen.......HMmmmmm!

Abgelöscht wird das Gemüse jetzt durch Brühe, welche, dies ist Geschmacksache. Ich hatte Hühnerbrühe.

Da ich ein Freund der Suppen alter Schule bin, bekommt mein Eintopf noch eine leichte Bindung mit einer Brenne. Wie die gemacht wird, habe ich in einem früheren Rezept beschrieben. Aber es damit nicht übertreiben! Ich sagte leichte Bindung!

Nun noch ein wenig Petersilie und reichlich Majoran in den Topf, damit mein Eintopf richtig nach meiner Heimat Sachsen-Anhalt schmeckt!

In den Teller damit......



....Sieht doch lecker aus, oder? Und wie das duftet!!!!

Na dann:

Guten Appetit!


Montag, 8. April 2013

Wochenrückblick

Ach endlich wieder gab es etwas zu feiern! das gute ZDF, das staatliche 2.
Deutsche Fernsehen, ja, dieser Sender, der noch vor kurzer Zeit als der
Rentner-Sender der Nation betitelt wurde....

....der hatte nun 50-jähriges Jubiläum!

Herzlichen Glückwunsch!

50 Jahre zwischen Politik und Programm, mit Höhen und Tiefen, im Wandel zum
jugendlichen Image.

Sogar bei den Mainzel-Männchen!

Kennen sie noch die braven alten, ein wenig rund und knuddeligen, aber immer
nett.

Ich sage nur "Gudden Aaaabend!!!", was durch Mark und Knochen ging.

Und heute? Frech und respektlos, diese Hippster-Mainzel-Männer.
Wetten daß...die neben dem Studio stehen und kiffen?

Aber warum hast Du, liebes ZDF, die letzte Lotto-Ziehung so spannend gemacht!
Dachtest Du, wenn weniger Zahlen-Kugeln in das Ziehungs-Gerät fallen, dann
werden die Sieg-Chancen größer?? So gedacht als Geschenk an alle Deine
Zuschauer?

Stimmt ja auch irgendwie......wenn man nicht gerade die Zahlen der Kugeln
getippt hat, die nicht in der Los-Trommel waren.

Und ich dachte immer, Lotto ist so eine tröge Sache!



Was gab es noch letzte Woche?

Bei uns demonstrierten am Ostermontag Tausende Teilnehmer bei den Oster-
Märschen.

Und in Nordkorea demonstrierte ein kleines Männchen auch: Seinen Hang zum
Größenwahn.

Erst ernennt Bubi Kim, der mit der Ausstrahlung eines Schweinchens gesegnete,
seinen neuen Premier.
Dann will Kim seinen Atomreaktor wieder hochfahren. Eben diesen Reaktor, wo
sein Vater den Kühlturm sprengen lassen hat, um die Getreidelieferungen aus
den USA und anderen Ländern zu bekommen.
Aber welch ein Kerl vom Schlage Kims braucht schon Kühlung im Atomkraftwerk!
Dann macht das Trotz-Kind auch noch den Industrie-Park Kaesong zu, der wohl
die einzige Devisen-Quelle des Landes ist.
(Gut, da werden auch nur arme Schweine für Billig-Lohn geschuftet haben.)

Auch wird der USA der Atom-Schlag angedroht, was nun China als Bündnispartner
Nordkoreas zu einer Rüge an Kim veranlaßt.

Zur Krönung sollen die Diplomaten das Land - ja, natürlich nur zum eigenen
Schutze - verlassen.

Klingt doch alles nach einem verwöhnten Bengel, das seine Suppe nicht essen
will. Aber eben einem gefährlichen Kind, das in seinem Wahn unberechenbar ist.



Was war bei uns im Lande los?

Beim NSU-Prozeß in München geht das Gerangel um die Presse-Plätze in die
nächste Runde.
Und in dem Moment, wo das Gericht in München stur bleibt, da blamiert sich
Deutschland in der Welt!

Danke schön!


Auch machte ein neues Wort die Runde: "Offshore-Leaks"!

Gemeint ist hier die Enttarnung der Steueroasen deutscher Anleger und
Konzerne.
Wozu denn Steuern zahlen? Da würde der Reichtum ja schrumpfen! Besonders dann,
wenn man diesen Reichtum zuvor mit staatlichen Förder-Geldern gerafft hat!

Steuern zahlt nur der dumme kleine Bürger! Dazu noch Öko-Strom-Umlage,
Mineralöl-Steuer etc.!!!



Dann gab es die Erfolgs-Meldung der Woche!

Der Flughafen wird eingeweiht!

Also nicht der BER in Berlin. Ich meine den Regional-Flughafen Kassel-Calden.
Als ob wir nicht schon genug Pleite-Flugplätze hätten.

Und folgerichtig startete ein Passagier-Flugzeug.

In Worten: EIN !

Danach gab es Bus-Transfer zum Nachbar-Flughafen.

Aber immerhin: Im Gegensatz zum Flughafen Berlin ist dieser Airport fertig
geworden.



Auch erschütterte mich in der letzten Woche ein neuer Lebensmittel-Skandal:

In IKEAs Elch-Lasagne wurde Schweine-Fleisch gefunden!

Igitt!!!


Wahrscheinlich hat deshalb gleich vor Schreck ein Wasser-Tank im Kernkraftwerk
Fukushima 120 Tonnen radioaktives Wasser verloren.....

Samstag, 6. April 2013

Olivenöl - Der Zauberer in der Frühlings-Diät??

Olivenöl schmeckt mir. Keine Frage.
Egal ob im Salat, zur Verfeinerung meiner Speisen von Suppe bis Steak, oder wo auch immer. Dieses Öl darf in meiner Küche nicht fehlen!

Nun habe ich gelesen (Dr.Jörg Häseler, www.aid.de), daß Olivenöl auch dabei hilft, schneller satt zu werden!

Wenn das keine gute Meldung ist! Gerade jetzt im Frühjahr, wo man kaum noch die Spuren des Winterspeckes verbergen kann?!?

Aber deshalb hungern? Neeeeee!!!! Nicht mit mir Gourmetkater!

Arbeitsgruppen an der Technischen Universität München und an der Universität Wien haben untersucht, wie Öl und Fett das Sättigungsgefühl regulieren. Denn Öl ist nun einmal Träger des Geschmackes unserer Speisen und fettreduziertes Essen schmeckt gelinde gesagt nur nach Tonne.

Getestet wurden als Sattmacher: Schweineschmalz, Milchfett, Raps- und Olivenöl.

Das Ergebnis war, daß die Probanden mit Olivenöl schneller satt wurden als die anderen Testgruppen. Interessant war für mich, daß es offenbar besonders auf den Geschmack des Öles ankam. Denn in diesem Test war das Rapsöl, welches gern als "einheimisches Olivenöl" angesehen wird, nicht so wirkungsvoll wie das Olivenöl.

Das Ergebnis dieser Studien besagt: Es kommt auf die Geschmacksstoffe unserer Nahrung an, um schneller und länger satt zu bleiben. Weniger auf die Fette.
Denn eine ähnliche Meldung habe ich vor einiger Zeit auch zur Zitrone gehört, die ebenfalls schneller den Hunger beenden soll.

Schaut man sich die Küche zum Beispiel in Italien an, dann ist immer ein wenig Zitrone und Olive im Essen.Und irgendwie sind doch die Leute da schlank??!!??

Ohne diese Meldungen vorher gekannt zu haben, habe ich ein Olivenöl mit Zitrone entwickelt. Eben weil es mir im Salat oder zur Verfeinerung meiner Speisen schmeckt.
Und wenn es dann noch schneller satt macht - dann spare ich mir eben die Frühlings-Diät!

Ob diese Studien nun recht haben oder nicht, einen Versuch sollte es schon wert sein.

Deshalb soll mir an dieser Stelle noch folgender Hinweis erlaubt sein:

Bestes Olivenöl aus dem Priorat, auch das mit Zitrone oder meinen Hexen-Kräutern, finden Sie auf meinem Online-Shop auf www.gourmieze.de.

Donnerstag, 4. April 2013

And the winner is........

.....Trommelwirbel........


Oschersleben!!!!

Bevor Sie jetzt denken, ich sei nun total bekloppt, lesen Sie doch bitte noch den vorherigen Artikel.

Dann erklärt sich, was ich meine.

Denn in diesem Jahr darf sich Oschersleben mit dem Prädikat Hauptveranstaltung zum Tag der Regionen in Sachsen Anhalt schmücken. Diese gibt es dann am 6. Oktober.


Wir haben gestern in Magdeburg Oschersleben zum Ausrichter der Hauptveranstaltung gewählt, weil man sich in Oschersleben schon 10 Jahre aktiv am Tag der Regionen beteiligt und sich für das Aktionsbündnis engagiert.



Deshalb von mir ein großes

Herzlichen Glückwunsch

an die Veranstalter des Tages der Regionen von und in der Stadt Oschersleben mit allen Aktiven und Beteiligten an dieser Veranstaltung!

Dienstag, 2. April 2013

Vorbereitungen zum Tag der Regionen! Mitmachen!

So, mal sehen, welchen Bewerber wir morgen zur zentralen Veranstaltung des "Tages der Regionen" für Sachsen-Anhalt küren werden. 

Denn ich bin morgen mit im Ministerium für Landwirtschaft in Magdeburg dabei, wenn wir uns vom Aktionsbündnis dazu treffen. 

Es dürfen aber noch Veranstaltungen zum Tag der Regionen gemeldet werden, wenn sie auch unsere Kriterien erfüllen! 

Also mitmachen!



Mehr Informationen zum tag der Regionen auf:

http://kosa21.de/index.php/tdr

und auf:

www.tag-der-regionen.de



Montag, 1. April 2013

Wochenrückblick....Der irre Kim

Nach all diesem "Ostern", daß eigentlich ein Weihnachten werden wollte, nach
all diesen bunten Eiern, die ich vertilgen mußte...

...da frage ich mich:


Wer hat uns in der vergangenen Woche am meisten aufgeregt?


Zypern?


Nö. Da wird alles wieder ein wenig ruhiger.

Mich hat am meisten dieser irre Kim aufgeregt, der da in Nordkorea sitzt.
Erst wollte er uns in den Glauben versetzten, daß er modern sei und für
Reformen und eine Öffnung des Landes. Und nun?

Jetzt droht dieser Idiot mit einem Atomschlag!

Denn erst hat er das Militär mobilisiert und mit einem Angriff gedroht.
Dann werden einige Telefonleitungen nach Südkorea gekappt.
Danach versetzt er die Atomrakeken schon einmal in Bereitschaft und verkündet
den Kriegszustand mit Südkorea.

Was will uns dieser bekloppte Kim mit diesen Aktionen sagen????

Geht dem Lande wieder einmal das Essen aus??? Dies wäre ja nicht das erste
Mal.
Und das verwöhnte Kind Kim schreit nun laut, damit man ihm das Maule (mit
Lebensmittel-Lieferungen) stopft?

Oder hat dieser Kerl im Lande nichts mehr zu sagen und der alte Macht-Apparat
meldet sich zu Wort?

Uns wird man den wahren Grund nicht verraten....



Also neues Thema: Was macht eigentlich Zypern?

Die EU und Zypern haben sich dann doch noch auf einen Rettungsplan geeinigt.
Die Banken blieben aber trotzdem einige Tage zu.
Dann sollen die reichen "Sparer" bis zu 40 Prozent Abgabe zahlen. Dumm für
die, die ihr Schwarzgeld in Zypern gewinnbringend waschen wollten.

Aber dann haben die Banken wieder geöffnet und der erwartete Ansturm sei
ausgeblieben. Vielleicht auch deshalb, weil die Bargeldmenge beschränkt
bleibt.


Probleme gab es auch mit Rußland. Zumindest dann, wenn man eine deutsche
Stiftung im Lande des Bären ist.
Denn dann bestand die Gefahr, daß russische Behörden plötzlich im Büro standen
und die Computer und andere Unterlagen einkassierten.

Also hat sich das Außenamt nach diesen Razzien an den russischen Gesandten
gehalten. Und Berlin warnt Moskau vor einer Beschädigung der Beziehungen.

Jedenfalls soll die Adenauer-Stiftung ihre Computer inzwischen zurück bekommen
haben.


Aber die russischen Behörden scheinen bestens gearbeitet zu haben, denn nun
möchte Putin den Titel "Held der Arbeit" wieder einführen. Da kann man sich in
Rußland schon einmal auf die "Aktivisten-Prämie" freuen!


Aber auch wir Deutschen schießen manchmal einen gewaltigen Bock.

Denn nun soll bekanntermaßen der NSU-Prozeß in München starten.
Natürlich mit reichlich Pressebeteiligung aus aller Welt.

Dumm nur, daß in diesen Gerichtssaal nur wenige Leute passen. Also werden die
Plätze nach dem "Windhundverfahren" vergeben.
Hätte man nun Plätze für türkische Medien reservieren sollen oder nicht?

Also wollte sich die Regierung in die Platzvergabe einschalten. Auch boten
Journalisten an, im Solidar-Prinzip zu arbeiten.
Zum Schluß hat sich noch der türkische Außenminister eingeschaltet.

Aber nix da! In Bayern mischt man sich nicht in die deutsche Kleinstaaterei
ein!

Basta!

Ja so ist dies mit uns Deutschen, lauter kleine Staaten, die sich jeder für
den Nabel der Welt halten!
Muß denn dieser Prozeß in München sein? Es gibt doch in Stammheim einen großen
Gerichtssaal mit Platz für reichlich Presse aus aller Welt? Dort gab es schon
einmal einen Prozeß gegen eine Terror-Gruppe.

Ach so, ist ja das falsche Bundesland.

Und weil Bayern nun beleidigt ist, klagt es gemeinsam mit Hessen gegen den
Länderfinanzausgleich.


Diplomatie ist eine Kunst. Und damit haben manche Menschen Probleme. Zum
Beispiel in einer großen Stadt, nennen wir sie Berlin.

Dort steht mitten in der Stadt eine Mauer, welche bunt bemalt ist.

Mauern stören. Besonders wenn sie in den Köpfen und auf Plänen von Investoren
sind. Deshalb wird in Berlin ein Denkmal und Kunstwerk mit dem Namen East Side
Gallery zerstört.

Sie meinen, das macht nichts?

Dann könnte man ja auch an der Mona Lisa die obere Hälfte des Gemäldes
abschneiden?

Na also.

Ja Berlin, die Welt schaut auf Dich! Doch bist Du auch wirklich den Titel
Weltstadt wert, wenn Dir Deine Historie und Kulturgüter egal sind???


Was war noch los?

In den USA bekommt der Secret Service erstmals eine Chefin! Toll!
Wo Frauen doch so verschwiegen sind....


Eine massive Cyber-Attacke hat das Internet schwächeln lassen.


Die UN-Verhandlungen über Waffenhandel sind erneut gescheitert. Ihr Veto haben
eingelegt: Iran, Syrien, Nordkorea?!?


Drei Raumfahrer erreichen die ISS in Rekordzeit! In 6 Stunden statt drei
Tagen!
Hauptsache, die wurden unterwegs nicht geblitzt. Bei dem Tempo wird das
garantiert teuer!


Na dann:

Schauen wir, was die nächste Woche bringt!

Ostern auf Burg Wendelstein....

Das war am Samstag der verschneite Ostermarkt auf der Burg Wendelstein bei Memleben.

Erst ging es bei Frost im vollen Nebel los, aber dann kam die Sonne und brachte das Thermometer auf dem Burghof auf satte 7°C!

Schade, daß wir Gärtner bei diesen Temperaturen unsere Pflanzen nicht mitbringen konnten. Dadurch war der Ostermarkt in diesem Jahr ein wenig schwarz-weiß.

Es war aber auch im Jahr 2013 wieder ein schöner Markt!

Hier sind die Bilder des Marktes mit einem kleinen Rundgang durch die Burg Wendelstein:


In meinem Garten & mehr...

  • Bunte Gäste - Der Fenchel hat bunte Gäste #gourmetkater. #herbs #food #gardening #nature #baalberge #butterfly Ein Beitrag geteilt von Holger Hintz (@gourmetkater) am 16...
    vor 1 Woche
  • Druckfrisch: Unsere neuen Flyer - www.firma-hintz.deDie letzten Tage habe ich mich mit etwas befaßt, was mir sehr viel Spaß macht. Denn ich habe unsere neuen Werbeflyer entworfen und druck...
    vor 1 Woche

Beliebteste Posts

Follow by Email