Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Donnerstag, 28. März 2013

Meine Gründonnerstag-Suppe

Heute ist Gründonnerstag. Und da ist es bei mir Tradition, daß ich mir eine schöne Gründonnerstag-Suppe koche.
Diese Suppe ist eine 9-Kräutersuppe mit frischen Kräutern meines Gartens, basierend auf einer Kartoffelsuppe.

Nun hatte ich in diesem Jahr ein arges Problem: Durch den blöden Winter mit seinem Schnee, der noch immer meine Beete bedeckt, ist nichts mit frischen Kräutern! Nichts mit Sauerampfer, Bärlauch, Giersch, Petersilie und Co.?

Ärgerlich, aber für mich als echten Gourmetkater kein ernsthaftes Problem!

Denn wozu habe ich einen Tiefkühlschrank?

Doch nun erst einmal zum Start zurück.

Schnell den Suppentopf auf den Herd gestellt und ein wenig Olivenöl hinein gegeben.

Dann kommen in den Topf Würfel von Zwiebel, Suppengemüse freier Wahl (ich hatte Sellerie, Porree, Möhre). Nun noch reichlich Kartoffeln dazu und mit im Öl andünsten. Das leichte Anbraten gibt der Suppe später Kraft.
Natürlich nicht vergessen, die Gewürze wie Pfeffer, Kümmel, Koriandersaat, Lorbeer mit anzurösten. Das duftet!

Nun gieße ich den Topf mit Hühnerbrühe auf. Andere Brühe geht natürlich auch.

Jetzt darf das Gemüse auf schwacher Hitze garen. Nur nicht zu stark kochen, denn die Suppe wird "runder", wenn das Gemüse langsam gart und Zeit hat, sein Aroma an das Wasser abzugeben.

Kurz vor dem Garende habe ich meinen Tiefkühlschrank geplündert. Alles was Kräuter hieß, kam nun in den Topf. Hier bitte nicht sparen! Denn es ist eine Kräutersuppe!

Und nicht vergessen: Es gehört noch reichlich Schmand in meine Gründonnerstag-Suppe.

Gesalzen habe ich meine Suppe mit meinen Hexenkräuter-Salz.

Das Ergebnis sieht doch lecker aus, oder?


Und das Gute an meiner "Notaktion" wegen der fehlenden frischen Kräuter ist:

Ich habe nun nicht nur die 9 heiligen Kräuter der Kelten in meiner Suppe, sondern noch viele andere Kräuter mehr!

Na wenn mir das nicht Kraft gibt!?!


Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Nachkochen heute Abend!

Dienstag, 26. März 2013

Marktticker: Ostern auf Burg Wendelstein

Am Ostersamstag, den 30. März 2013, bin ich mit meinem Marktstand mit meinen köstlichen Marmeladen, Blütengelees, Kräutersalzen und Kräuterölen, Senf und mehr auf dem Markt

Ostern auf Burg Wendelstein

bei Memleben.

Dies ist ein alternativer Markt auf dem Burghof dieser Burg mit regionalen Anbietern.

Von der Burg hat man einen tollen Ausblick über das Unstrut-Tal.

Die Burgruine Wendelstein ist frei zugänglich.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Montag, 25. März 2013

Wochenrückblick - Das war Zyperns Woche

Also wenn ich so auf die vergangene Woche schaue, dann scheint sich die ganze
Welt um Zypern gedreht zu haben.
Das war ein wenig so, wie wenn sich die Sippe um das verwöhnte und verzogene
Kind scharrt, bloß weil es seine Medizin nicht schlucken will.

Erst wurden die Anleger und Geldwäscher mit tollen Zinsen geworben, die dann
die Banken irgendwie doch nicht zahlen konnten.
Also schnell die Banken geschlossen, damit das Volk und reichen Anleger nicht
an das Geld kommen. Man wolle so den guten Ruf Zyperns als ein Land ehrlicher
Kaufleute retten, hieß es.

Leute, DER Ruf war spätestens bei der Insolvenz ruiniert!!!

Nun dürfen wir das Kind wieder einmal aus dem Brunnen ziehen - und als
Deutsche müssen wir uns auch hier als Faschisten beschimpfen lassen.
Ich brauche aber wohl kaum zu erwähnen, daß Zypern unser Geld trotzdem
nimmt....

Die Schlagzeilen der vergangenen Woche zeigen deutlich, wie konfus man in
Zyperns Regierung in der Krise agierte und auf Wunder hoffte:

Schlagzeilen vom Montag:

"Zypern-Rettung wird zur Zitterpartie"
"Ökonomen: Zypern-Abgabe könnte Bankenkrise auslösen"
"Auflagen für Zypern-Hilfe lassen die Börsen absacken"
"Zypern-Hilfspaket: Putin kritisiert Zwangsabgabe"
"Zypern verschiebt Abstimmung über Hilfspaket"

Das war nur der Montag! Weiter mit dem Dienstag:

"Zyperns Parlament lehnt Zwangsabgabe ab"
"Zwangsabgabe: Zyprische Kleinsparer sollen verschont bleiben"

Nun der Mittwoch:
"Zwangsabgabe abgelehnt: Zypern hofft auf Russland"
"Zypern-Rettung: Mit Kirche und Putin gegen die Pleite"

Es gab keine Wunder aus Moskau, deshalb nun zum Donnerstag:

"Zypern präsentiert Plan B gegen Staatspleite"
"EZB garantiert Zypern nur bis Montag Hilfen"

Die Zypern-Schlagzeilen vom Freitag, weil hier gab es ein wenig Bewegung:
"Zypern will "Nationalen Solidaritätsfonds" beschließen"
"Russland erklärt Zypern-Verhandlungen für gescheitert"
"Die Ungeduld mit Zypern wächst"
"Zypern-Rettung: Ist Plan B wie Vorschlag A?"
"Zypern-Rettung: Zwangsabgabe für Reiche?"
"Zyprisches Parlament billigt eigenes Maßnahmenpaket"

Zum Samstag:

"Zyperns Regierung kündigt "schmerzhafte Entscheidungen" an"
"Zypern: Verhandlungen über Rettungsplan gehen weiter"

Der Sonntag:

"Zähes Zerren um Zyperns Zukunft"
"Zyperns Präsident verhandelt mit EU über Rettungspaket"
"Zyperns Plan wirft bei Euro-Staaten viele Fragen auf"

Aber trotzdem gab es dann doch noch Geld der EU für Zypern.
Und die Presse hatte eine Woche lang genügend Stoff zum Schreiben....



Aber Zypern hat so manch anderen Politikern geholfen, daß man ihr Treiben
nicht bemerkt hat.

Als ich hörte, daß die SPD das Leistungsschutzrecht im Bundesrat durchwinken
wollte, da war diese Partei bei mir erst einmal durch.
Und so mußte es auch kommen, daß eines der unsinnigsten Gesetze den Bundesrat
passierte.

Liebe Presse: Ich hoffe, die Suchmaschinen sperren Eure Beiträge, wenn Ihr
dafür Geld verlangt, daß Suchmaschinen und wir Blogger mit Zitaten Eurer
Artikel und unseren Verweisen darauf Werbung für Eure Wurschtblätter machen!
Seid doch froh darüber, wenn wir Euch Leser bringen!

Wenn ich nun auf Märkten stehe oder durch die Fußgängerzone laufe, dann will
ich von Euch Medienleuten ab sofort auch Geld dafür bekommen, wenn Ihr mir
Eure blöden Fragen stellt oder mir Euer Mikro vor meine Nase haut!
Filmaufnamen und Fotos von mir kosten jetzt doppeltes Geld!



Was war noch los?

Der Papst Franziskus I. hat nun die Insignien der Macht bekommen. Danach hat
er gleich seinen Amtsvorgänger Benedikt VI. besucht.
Da wollte er wohl wissen, was an den Gerüchten mit Korruption und Co. im
Staate Gottes so dran sei. Oder einfach nur fragen, was für Chaos der alte
Papst hinterlassen hat?
Wir werden es jedenfalls nicht erfahren.


Dafür hatten wir reichlich Schneechaos in Deutschland. War auch etwas von
"oben", was wir um diese Jahreszeit nicht verstehen wollen.


In Berlin endet der Baustopp und das Bangen um die East-Side-Gallery geht
wieder von vorne los.


Im Kernkraftwerk Fukushima - oder besser der strahlenden Ruine davon - gab es
wieder einen Stromausfall, der das Kühlsystem der Schrottmeiler
beeinträchtigte.


Und aus dem Stadtfluß von Schaghai hat man 14.000 tote Schweine gefischt.
Woher die kamen und warum man die in den Fluß geschmissen hat?
Auch so ein Rätsel.


Obama war auf "Zuhör-Reise" in Israel. Er betonte dort, das Bündnis zwischen
den USA und Israel sei ein ewiges. Mahnte aber auch gleichzeitig eine 2-
Staaten-Lösung mit den Palästinensern an.
dafür scheiterte er im eigenen Land mit schärferen Waffen-Gesetzen.
Sturmgewehre, die bei den Amokschützen so beliebt sind, bleiben erlaubt.


An anderer Stelle, der Türkei, gab es dafür eine kleine Sensation. PKK-Chef
Öcalan verkündete eine Waffenruhe der PKK. Und Erdogan wolle dieses Angebot
annehmen.
Nun muß die Zukunft zeigen, wie ernst es beiden Seiten mit dem Frieden ist.


Als Kater finde ich natürlich die Entscheidung des Bundesgerichtshofes mit dem
Urteil zu Haustieren als großen Fortschritt:
Haustiere in Mietwohnungen können nicht generell verboten werden!
Somit werden garantiert tausende Katzen und Co. aus ihrer Illegalität geholt
und können nun ein sorgloses Leben in der Öffentlichkeit führen!
Sie brauchen somit keine Angst mehr vor Abschiebung haben!

Samstag, 23. März 2013

Newsletter

Ich versende morgen meinen aktuellen Newsletter. Wer diesen noch nicht bestellt hat und haben möchte, kann sich noch schnell in den Verteiler eintragen (Natürlich kostenlos!!!).

Dies geht ganz einfach auf www.gourmieze.de

Rechts finden Sie den Punkt Newsletter. Bitte dort eintragen.

Danke!

Ihr Gourmetkater

Freitag, 22. März 2013

22. März - Tag des Wassers

Schon gemerkt? Heute ist Tag des Wassers!

Ach wozu dieser Tag? - Werden Sie womöglich fragen.

Denn es gibt zum Thema reichlich mehr oder weniger sinnvolle Sprüche.
Diesen hier kennt wohl jeder:

„Ohne Wasser, merkt euch das, wär’ uns’re Welt ein leeres Fass.“
Aus der Oper „Der Wasserträger“ von Luigi Cherubini, 1800 Paris.


Aber ein bischen Wahrheit steckt schon in diesem Spruch.

Denn Wasser wird in unseren Tagen immer mehr eine Zukunftsressource. Beeinflußt durch Umwelt- und Wasserverschmutzung, Klimawandel, Übernutzung etc. ist das Wasser sehr ungleichmäßig verteilt.
(Siehe auch Internetseite www.tag-des-wassers.com.)

Was sagt die Europäische Wassercharta:


Europäische Wasser-Charta, Straßburg 1968 (www.tag-des-wassers.com)

1) Es gibt kein Leben ohne Wasser. Es ist ein wertvolles und unentbehrliches Gut für jegliche Betätigung des Menschen.

2) Die Süßwasserreserven sind nicht unerschöpflich. Es ist unerläßlich, sie zu bewahren und, falls möglich, zu erweitern.

3) Die Wasserqualität zu verderben bedeutet, dem Menschen und anderen Lebewesen, die von ihr abhängen, Schaden zuzufügen.

4) Die Wasserqualität muss entsprechend der Verwendung, für die es bestimmt ist, auf einem bestimmten Niveau gehalten werden, und sie muss den Anforderungen der Volksgesundheit entsprechen.

5) Wenn das Wasser nach der Verwendung zurückgeführt wird, darf es die späteren Benutzer, für die es bestimmt ist, seien sie öffentlich oder privat, nicht in Gefahr bringen.

6) Die Aufrechterhaltung einer angemessenen Pflanzendecke, vorzugsweise im Wald, ist wesentlich für die Bewahrung der Wasserreserven.

7) Die Wasserreserven müssen Gegenstand einer Bestandsaufnahme sein.

8) Die korrekte Verwaltung des Wassers muss Gegenstand eines ausgearbeiteten Plans durch kompetente Behörden sein.

9) Die Bewahrung des Wassers impliziert zunehmende Bemühungen der wissenschaftlichen Forschung, die Ausbildung von Spezialisten und Öffentlichkeitsarbeit.

10) Das Wasser ist ein gemeinschaftliches Erbe, dessen Wert von allen anerkannt werden muss. Jeder hat die Pflicht, sparsam und sorgfältig mit ihm umzugehen.

11) Die Verwaltung der Wasserreserven müßte sich nach natürlichen Gegebenheiten richten und nicht an ad-ministrativen oder politischen Grenzen orientiert sein.

12) Wasser hat keine Grenzen. Es ist eine gemeinschaftliche Reserve, die eine internationale Zusammenarbeit erfordert.



Wasser ist ein Politikum! Besonders dann, wenn Menschen keinen freien Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Kinder sterben in der Welt, weil sie sich mit Brackwasser aus Schlammlöchern versorgen müssen.
Auf der anderen Seite haben Konzerne erkannt, daß derjenige, der den Brunnen besitzt, unendliche Macht hat, um mit dem Wasser Profit zu machen.


Existiert tatsächlich ein Menschenrecht auf Wasser?????

Viele Menschen werden dies wohl glauben.

Aber wenn man bedenkt, daß selbst die Kommunen in Deutschland im Angesicht der enormen Instandhaltungskosten des Wassernetzes den Rohstoff Wasser privatisieren wollen?!
Also genau den Fehler wiederholen, den Kommunen in Frankreich und anderen europäischen Ländern
bereits gemacht haben und nun versuchen, diesen zu korrigiern?
Paris hat sich jedenfalls die Wasserhoheit wieder in eigene kommunale Hand zurück geholt.

Eine interessante Dokumentation ist der Film "Water Makes Money" zu diesem Thema. Siehe dazu auch auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Water_Makes_Money .

Kleiner Tipp: Klicken Sie doch einmal auf der Wikipedia-Seite auf den Link zum Film. Interessant, was man dann dort lesen kann.

Der TV-Sender ARTE hatte diesen Beitrag auch ausgestrahlt. Dort habe ich ihn vor längerer Zeit gesehen.Ergänzend dazu findet man nun auf der Seite von ARTE das Video zum Rechtsstreit: Ist aber auch interessant, besonders, wenn man die Dokumentation kennt.
Wer sucht, findet übrigens die Dokumentation mit Google trotzdem im Internet..........

Kann die Privatisierung des Trinkwassers Kosten sparen und gleichzeitig auch den Zugang armer Bevölkerungsschichten zu sauberem Trinkwasser erleichtern? Zum Beispiel in den Ländern, wo Wasser besonders knapp ist?

Wohl kaum, wie man z.B. auf der Seite von Amnesty International nachlesen kann:
http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu05/089

Also ich glaube, am Internationalen Tag des Wassers kann man wohl nicht genug über dieses Thema nachdenken. Denn der Krieg um den Rohstoff Wasser ist in vollem Gange. Das sieht man unter anderem auch am Rechtsstreit zur Doku "Water Makes Money".

Dumm von uns, wenn wir dieses Gemeingut einfach den Konzernen in den Rachen werfen. Nur weil wir unsere Volksvertreter nicht genügend kontrollieren.........

Deshalb am besten hier mitmachen: https://www.verdi.de/themen/internationales/wasser-ist-menschenrecht

Donnerstag, 21. März 2013

Eine schnelle Tomatensuppe....

Leute, wenn man erkältet ist, da macht das Kochen nicht mehr ganz so viel Spaß. Vor allem dann, wenn man durch diese Krankerei einfach keinen Appetit hat.

Hühnersuppe soll helfen. Aber wenn ich schon praktisch von Hühnersüppchen lebe, da verliere ich auch langsam die Lust daran.
Außerdem hatte ich keine Lust, Fleisch von den Knochen zu puhlen.

Aber ganz ohne Essen, da komme ich als echter Gourmetkater auch nicht klar. Und wegen einer Erkältung vom Fleische fallen? Neee!

Also flott ein schnelles Tomatensüppchen gekocht! Das ging ganz schnell!



Dazu habe ich etwas Olivenöl in den Topf gegeben und Zwiebelwürfel angebraten. 

Jetzt einfach eine Dose geschälter Tomaten öffnen - und ab in den Kochtopf. Ich habe ganze Tomaten genommen, weil mir in der Suppe das Tomatenmark oder passierte Tomaten zu fein sind.

Weil aber ganze Tomaten zu groß zum Essen sind, habe ich die einfach mit dem Kartoffelstampfer im Kochtopf zerdrückt. nun hat meine Suppe die perfekte Konsistenz.

Dann hatte ich vom Vortag in meinem Kühlschrank noch gekochte Kartoffeln, welche als Lebensmittel natürlich zu schade für die Tonne sind! Diese nun auch mit in den Topf gegeben, nachdem ich sie in Würfel geschnitten habe.

Nun kommt in meine Suppe etwas gekörnte Bio-Brühe.

Und den letzten Schliff habe ich meiner Tomatensuppe mit meinem Tomaten-Salz gegeben.

Sie sehen, diese Tomatensuppe habe ich praktisch in wenigen Minuten gezaubert. Also das man keine Zeit zum Kochen habe, dieses Argument zählt hier nicht als Ausrede!

Montag, 18. März 2013

Wochenrückblick

Die Woche begann mit Starren. Mit dem Starren auf ein Rohr. Ein Ofenrohr.

Das stand im Vatikan, mit einer Möwe oben drauf.

Manchmal flog die Möwe fort.

Dann kam eine andere Möwe....Starren.

Aber irgendwie hat dieses Ofenrohr die Welt gefesselt. Denn da standen Leute
den ganzen Tag im Regen und schauten auf diesen Vogelsitz.

Ganze Heere von Weltpresse filmten dieses Rohr! Mit Möwe oder ohne. Wenn man
bedenkt, daß die TV-Sender in der Welt richtig Quote mit diesen Bildern eines
Schornsteins machten, der noch nicht einmal rauchte.

Nur manchmal kurz, wenn er mit schwarzem Rauch umhüllt war, dann waren alle
irgendwie enttäuscht.

Leute! das ist ein Schornstein.

Nur einmal, da kam aus diesem Rohr weißer Rauch. Alles schrie und kreischte:
"Habemus Papam!!!"

Ja, so ein Ofenrohr, welches aus der Sixtina im Vatikan schaut, dies kann die
Welt bewegen.

Aber irgendwie gab es auch noch einen neuen Papst. Der Mann und Argentinier
hieß bisher Jorge Mario Bergoglio. Nun trägt der den neuen Namen Franziskus I.
und sei ein Papst der Armen.
Ich glaube letztere Aussage und der Pomp im Vatikan, dies widerspricht sich
irgendwie.

Aber wenn man bedenkt, daß sich die katholische Kirche alle ihre Einrichtungen
und Krankenhäuser vom Bund und damit uns Steuerzahlern aller Konfessionen
finanzieren läßt, im Gegenzug ihren Mitarbeitern kaum ein Butterbrot an Lohn
zahlt, dann kann ich nur sagen:

Stimmt: Franziskus ist der Papst der Armen.


In der vergangenen Woche wurde auch einem traurigen Ereignis gedacht: Dem
Jahrestag der Katastrophe von Fukushima. Mit Bildern von Kindern im
Kindergarten, die wegen der Strahlung nur eine halbe Stunde an der Luft
spielen dürfen.

Was mich besonders irritierte, war die Mauer aus Plastik-Trinkwasserflaschen,
die um den Spielplatz war.
Das würde die radioaktive Strahlung adsorbieren!

Ein Hightech-Land im Aberglauben! Traurig.
Besonders, weil Japan zur Kernenergie zurück kehrt.


Da freut man sich schon über Meldungen, daß der Marsrover Couriosity womöglich
Spuren von Leben auf dem Mars gefunden hat.

Bewegung gab es auch bei der UNO.
Denn in der UN hat man es in der vergangenen Woche sogar geschafft, eine
Erklärung zu Frauenrechten abzugeben! Dies wäre zuvor fast gescheitert.


In Berlin versucht man, die Restmauer der East Side Gallery zu beseitigen.
Denn wo es um teure Luxuswohnungen geht, da stört die Erinnerung an die DDR.

Zum Glück woll sich Menschen erinnern! Deshalb ertönen nun in Berlin die Rufe
"Die Mauer bleibt stehen!" Sogar mit Prominenter Unterstützung von Künstlern
aus aller Welt.

Ja die Zeiten haben sich gewaltig geändert....


In Zypern haben sich Schlangen vor den Geldautomaten der Banken gebildet. Weil
damit die Leute nicht ihre Konten plündern können, wurden die Sparguthaben
eingefroren.
Warum die Leute das machen sollten?

Weil jeder Sparer (egal ob klein oder groß) muß eine Abgabe zur Rettung der
maroden Finanzwelt des Landes zahlen.

Putin hat schon einmal Kritik geäußert. Kein Wunder, wenn das Geld vieler
"Großsparer" in Zypern aus dubiosen russischen Quellen stammt.



Wer dachte, die Leute würden keine Bücher mehr lesen, der hat sich gewaltig
getäuscht! Denn die Buchmesse in Leipzig endete mit einem Besucherrekord!

Na also! Es lebe das gedruckte Buch!

Samstag, 16. März 2013

Aufruf und Veranstaltungshinweis zum Tag der Regionen

Die Planungen zum Tag der Regionen in Sachsen-Anhalt beginnen. Gesucht werden wie immer neue Mitstreiter, die sich um die Entwicklung Ihrer Heimat, Ihres Handwerks, Ihrer Landwirtschaft etc.kümmern möchten. Egal ob nun mit neuen Ideen und Veranstaltungen oder einfach mit einer bestehenden.
Deshalb habe ich vom Netzwerk Zukunft Sachsen- Anhalt e.V. folgende Einladung erhalten, die ich natürlich gern an Sie weiterleiten möchte. (Und vielleicht treffen wir uns dann in Magdeburg beim Erfahrungsaustausch!)

Lesen Sie selbst:

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"Sehr geehrte Engagierte für eine nachhaltige Entwicklung in den Regionen!
Liebe Mitglieder des Aktionsbündnisses für den „Tag der Regionen“ in Sachsen-Anhalt!

Regionalität ist und bleibt attraktiv: In den letzten beiden Jahren ist die Anzahl derer, denen
Regionalität von Produkten wichtig ist, noch einmal gestiegen. Grund hierfür sind die sich jährlich
wiederholenden Lebensmittelskandale (Dioxinskandal 2011, Antibiotika-Hähnchen-Skandal und
Schulessen-Skandal 2012, Pferdefleisch-, Eier- und Futtermittelskandal 2013, um nur einige zu
nennen), der Klimawandel und das Ausdünnen von Regionen. Hauptmotive beim Kauf regionaler
Produkte sind Vertrauen zu den Landwirten aus der Region (83 %), kurze Transportwege (80 %)
und Arbeitsplätze in der Heimat (70 %), wie eine EMNID-Befragung schon 2011 herausfand.
Gemeinsam mit dem Bundesverband der Regionalbewegung und Partnern aus Sachsen-Anhalt
setzen wir uns seit Jahren für Regionalität und Nachhaltigkeit ein: Der „Tag der Regionen“,
Aktionstag für regionale Kreisläufe und eine lebendige Regionalkultur, ist im Land seit vielen
Jahren etabliert. Im Jahr 2012 fanden über 107 der bundesweit 1149 Veranstaltungen in Sachsen-
Anhalt statt.
Seit letztem Jahr sind wir in einem europäischem Projekt aktiv, das sich mit Partnern aus sechs
verschiedenen Ländern zum Ziel gesetzt hat, den Tag der Regionen als Beitrag zur Stärkung und
Entwicklung des ländlichen Raums in Europa zu etablieren. Beispiele gibt es bereits in den
Niederlanden und in Schottland.
Diese Dynamik wollen wir weiterhin nutzen: Die gute Resonanz des „Tags der Regionen“ in
Sachsen-Anhalt einerseits, die vielfältigen Initiativen und Projekte im Land rund um eine
nachhaltige Entwicklung in den Regionen andererseits, nehmen wir zum Anlass, Sie auf einer
informellen Basis zu einem Ideenaustausch einzuladen, mit Ihnen Möglichkeiten der
Zusammenarbeit auszuloten, Synergieeffekte zu erzeugen, Engagement zu bündeln und nächste
Schritte zu überlegen.

• Wir möchten mit Ihnen den diesjährigen Aktionstag planen und weitere Partner finden:
2013 stehen die von Vereinen initiierten Aktionswochen unter dem Motto „Aus der Region,
für die Region – Welt der kurzen Wege“. Sie dauern vom 27.September bis zum
13.Oktober. Wir wünschen uns Partner aus Landwirtschaft, Gastronomie und
Handwerk, soziale, ökologische und kulturelle Initiativen, Initiativen für erneuerbare
Energien und nachhaltige Mobilität und alle, die sich gemeinsam für eine
nachhaltige, regionale Entwicklung stark machen wollen.

•Wir möchten Ihnen unsere Projekte für nachhaltige Regionen vorstellen.

•Wir möchten Ihre Projekte kennen lernen.


Wir laden Sie ganz herzlich ein zum Ideenaustausch
und Vorbereitung des „Tags der Regionen“ 2013
Mittwoch, 3. April 2013 , von 9:30 – 13:15 Uhr
Ort: Magdeburg (wird noch mitgeteilt)"

Kontakt:

Netzwerk Zukunft
Sachsen-Anhalt e.V.
Olvenstedter Str. 10
39108 Magdeburg
Tel.: (03 91) 54 33 861
Fax: (03 91) 56 19 632
E-Mail: agenda@kosa21.de
Internet: www.kosa21.de

Montag, 11. März 2013

Wochenrückblick - Notprogramm...

Mich hat es voll erwischt: Husten Schnupfen, Kopfweh und was es sonst noch an plagen einer Erkältung gibt.

Da es sich mit einem hämmernden Kopf schlecht schreiben läßt, gibt es meinen Wochenrückblick heute nur in dieser Kurzfassung.

Aber von einer Geschichte, da muß ich Ihnen doch erzählen.

Da hat ein New Yorker ein Haus für 300.000,00 Dollar gekauft. Gut, das ist jetzt noch nicht spektakulär.

Aber als er die Garage aufräumen wollte, fand er einen Bilderstapel, den er zuerst für Müll gehalten hat. Dieser "Müll" entpuppte sich aber als totaler Kunstschatz. Denn es waren Bilder des 1999 gestorbenen Künstlers Arthur Pinajian, einem Expressionisten und Comic-Zeichner.

Wert des Kunstschatzes: 30 Millionen Dollar!

Na wenn dieses Haus kein Schnäpchen war!!!

Wenn ich wieder gesund bin, werde ich wohl auch erst mal den Schuppen aufräumen. Aber bis dahin brauche ich erst einmal wieder meine warme Decke und meinen Kräutertee!

Donnerstag, 7. März 2013

Grußwort an alle Streikenden!

Überall in den Medien sieht und hört man ihn.

Was ich meine?

Den Unmut über soziale Ungerechtigkeit!

Deshalb grüße ich alle tapferen Leute, die sich die Streikweste übergezogen, bunte Banner und Transparente gemalt und im lauten Trillerpfreifenchor ihre Forderungen in die Welt tragen!

Ja Leute! Genau Euch brauchen wir! Die Welt kann nicht nur allein mit "Ja-Sagern" leben! Denn zu einer funktionierenden Demokratie gehört eben auch, einmal, lautstark "NEIN" zu sagen.

Zum Beispiel "NEIN" zu Billiglohn, Ausbeutung oder schlechte Arbeitsbedingungen!

Wer immer "Ja" sagt, hat schon aufgegeben. Wer aber streikt, hat die Chance, sein Leben zu verbessern. Gerade in Zeiten, wo die Schere zwischen "arm" und "reich" immer größer wird.

Deshalb, liebe Streikenden, egal ob von der Polizei, Feuerwehr, ÖPN, oder wenn Ihr Lehrer seid, einen sonstigen Job im Öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft habt:

Macht weiter so! Wir alle lassen uns das Maul nicht verbieten!

Denn die 117 Tage Streik im Callcenter der Sparkassen in Halle haben gezeigt, daß man etwas bewegen kann! Und hier ging es nur um einen Stundenlohn von 8,50 Euro, den die Mitarbeiter endlich haben wollten!

Deshalb zur Erinnerung hier noch einmal einige Bilder von diesem Streik:



Aber paßt ja auf, wenn Ihr kurz vor dem Abschluß und der Abstimmung über den Tarifvertrag steht! Alles, was dort nicht konkret und juristisch sicher im Vertrag ist, kann schon einen Tag danach zu Problemen führen. Denn bei der SDirekt ist dieser lang erstrittene Tarifvertrag immer noch nicht umgesetzt!

Denn leider heißt es in Deutschland: "Das Recht ist für den Wachen da!" Oder eben: "Wer pennt hat Pech."

Streikt deshalb lieber einen Tag länger, macht dafür echte Nägel mit Köpfen!

Und wer möchte, kann ja in den Streikpausen mein Buch  117 Tage - Meine persönlichen Streikerinnerungen lesen. Das klappt auch auf dem Smartphone.

Ich wünsche Euch alle Gute!

Euer Gourmetkater

Mittwoch, 6. März 2013

Köstliche Avocado-Creme

Bevor man aus seinem Garten wieder frisches "Grün" zum Essen ernten kann, da braucht es noch einige Zeit.

Deshalb muß man sich in dieser Übergangszeit anderweitig gesund ernähren, um auf dem Posten zu bleiben.

Ich mache mir deshalb gern eine köstliche Avocado-Creme für das Brot. Das Rezept ist ganz einfach:

Eine reife Avocado wird von der Schale befreit und mit der Gabel zerdrückt  (oder im Mixer zerkleinert - ist aber nicht so sinnlich....).

Dann kommen in das Avocado-Fleisch noch klein geschnittene Knoblauchzehe und Frühlingszwiebel.
Schnell in diese Masse noch einige Spritzer Limetten- oder Zitronensaft geben, damit nichts braun wird.

Schärfe in die Creme kommt durch einige Spritzer von meinem Piri Piri-Öl, Das Salz liefert mein Mexiko-Salz mit den Blüten von Tagetes und Quillkina.

Sollte die Creme noch ein wenig trocken sein, kann man noch etwas Olivenöl einrühren.

Nun alles einige Stunden ziehen lassen...


.... weil diese Avocado-Creme dann ein richtig toller Aufstrich für mein frisch gebackenes Brot ist!



Natürlich kann man diese Creme mit Frischkäse oder Mayonnaise kombinieren, oder Eier und Tomaten damit füllen....

Los! Ausprobieren!


Montag, 4. März 2013

Wochenrückblick - Vom lahmen Gaul, Eiern und Moneten

Eine Woche der Skandale liegt hinter uns. Das kann man wohl sagen!

Billiges Pferdefleisch anstelle von teurem Rind in Fertigprodukten und die
Nation schreit auf!
Aber tuen wir dem Pferde an dieser Stelle nicht unrecht? Warum ist das Fleisch
vom Gaul weniger wert als das vom Rindvieh? Eine Logik, die ich im ganzen
Skandal nicht verstehe.

Nun soll das ganze Essen vernichtet werden? Armes Pferd, denn tot ist nun
einmal tot.

Aber was soll ich sagen? Wenn beim Verschlingen von möglichst billigem Essen
beim Menschen der Verstand aussetzt, dann zählt die Kreatur, die den Braten
beigesteuert hat, nicht mehr viel.

Schämt Euch!

Jetzt mußte sogar IKEA sein Köttbullar aus dem Verkauf nehmen! Aber ehrlich,
wer ißt denn schon etwas, was so einen komischen Namen hat?!?

Und wo ich gerade noch über den Rassismus zwischen monogastriden und
wiederkäuenden Tieren im Bild des Menschen nachdenke, da kommt prompt der
nächste Fall von gerupften Geschöpfen:

Wer glaubte, daß bei den Biohühnern die Welt in Ordnung ist, der mußte
erkennen, daß für den Profit auch noch ein paar Hennen mehr auf den
Quadratmeter im Bio-Stall passen. Und so läßt sich mit den teureren Bio-Eiern
erst mal richtig Kohle machen. Und 200 Betriebe sind kein Einzelfall.

Aber für Geld, da schaut die Bio-Kontrollstelle auch schon einmal doppelt weg.
Offenbar gehört Ethik nicht mehr zum Bio-Gedanken dazu. Und letztendlich will
doch jeder ein Stück von der Sahnetorte! Da stört die Ethik gehörig!

Sahne und Milch? Vergammeltes Futter bei den Milchkühen! Pilzgifte in der
Milch?

Hier wurden wohl auch die Bauern betrogen, denen von der Futtermühle Ramsch
geliefert wurde. Denn gestörte Fruchtbarkeit bei den Milchkühen durch
Pilzgifte bedeutet für den Bauern weniger Kälber und Milch. Bei den mageren
Milchpreisen für die Milchbauern kann dies das AUS für den Betrieb bedeuten.

Nun gab es Entwarnung, weil kaum Rückstände in der Milch seien. Aber bei der
Riesengröße der Molkereikonzerne, da wird die Milch eben so lange gemischt und
verdünnt, bis man unter den Grenzwerten ist.


Zum Glück ist das Trinkwasser ein sauberes Allgemeingut.

Ach nee! Ist es eben nicht mehr, weil unsere Regierung die Schürfrechte an
unserem Trinkwasser an Konzerne wie Nestle verhökern will, die sich weltweit
die Macht an dieser immer knapper werdenden Ressource sichern.

Und wo Nestle und Co. das Wasser nicht wollen, darf der Gaskonzern fleißig
unser Trinkwasser mit dem Fracking in der Gasförderung verseuchen, bis das
Zeug aus dem Wasserhahn brennt.

Notfalls werden die Grenzwerte erhöht. Dann gilt die Brühe immer noch als
"sauber".


Das man Grenzwerte für Schadstoffe auch senken kann, beweist uns nun die EU:
Denn dort hat man jetzt Obergrenzen für den Schadstoff Banker-Boni
beschlossen.


Leider senkt Obama auch in den USA die Geldausgaben, weil man sich wie im
Kindergarten nicht einigen kann, daß Reiche auch etwas von ihrem Pudding
abgeben könnten.

Da wird wohl die Konjunktur in den Keller gehen, auch zu unserem Schaden. Denn
dummerweise setzt unsere Wirtschaftspolitik auf Export und vergißt dabei die
Binnennachfrage.

Da klingt der Bundesrats-Beschluß zum gesetzlichen Mindestlohn wenigstens
schon ein wenig aus der Ferne zu uns herüber. Die FDP ist jedenfalls schon
einmal gelb im Gesicht geworden. Dort hat man noch nicht kapiert, daß
Kaufkraft durch Lohn die Wirtschaft ankurbelt.



Es gibt aber auch gute Dinge:

Wenigstens darf ich in diesem Land noch lesen und schreiben was ich will, weil
Google, Bing und wie die Suchmaschinen alle heißen, mich mit allen wichtigen
Informationen versorgen. Nur so kann ich mir eine freie Meinung bilden!
Es lebe das freie Internet, die Grundlage für eine funktionierende Demokratie
in unseren Tagen.

Ach nein - das deutsche Internet ist nun nicht mehr frei!
Weil die Lobby der Medienkonzerne zu doof ist, gescheite Zeitungen zu drucken,
oder der Leser aus Geldmangel auf die Online-Ausgaben der Zeitungen ausweicht
(möglicherweise auch deshalb, weil ein Mindestlohn fehlt?), gab es nun den
nächsten Skandal:

Der Bundestag beschließt sein neues Leistungsschutzrecht. Die Suchmaschinen,
Blogger und Autoren im Web sollen nun bezahlen, wenn sie eine Zeitung
zitieren?

Leute, die machen doch im Grunde nur alle Werbung damit für Euer Wurschtblatt!

Und wenn Ihr von Google und uns Autoren nicht gefunden, gelesen und VERBREITET
werden wollt, da macht doch aus Euren Internetzeitungen Abos für registrierte
Leser!
Aber das macht Ihr nicht, weil Ihr genau wißt, daß dann Euch erst recht kein
Mensch mehr finden und lesen würde!

Eben!


Und was war noch los?

Alle Welt hat nach Rom geschaut . Auf diesen leeren Stuhl im Vatikan.

So, jetzt sind wir nicht mehr Papst. Stört mich das?

Eigentlich nicht.

Sonntag, 3. März 2013

In Gourmetkaters Postkorb: Pressemitteilung Regional mit Qualität - fünfzehn Aktionen ausgezeichnet

Wie Sie wissen, bin ich aktives Mitglied im Tag der Regionen. Da freut es mich natürlich, wenn es gelungene Initiativen gibt, die die Ziele und Anforderungen des Gedankens der Förderung regionaler Kreisläufe perfekt demonstrieren. Und dies möglichst das ganze Jahr über.

Jetzt wurden im Aktionsbündnis 15 Veranstaltungen ausgezeichet, welche unsere Kriterien überdurchschnittlich erfüllten. Ich bin mir aber sicher, daß es noch mehr Veranstaltungen gibt, die diesen Preis auch verdient hätten!

Wer mehr über den Tag der Regionen in Sachsen-Anhalt erfahren möchte, der findet reichlich Informationen dazu auf der Internetseite www.kosa21.de. Diese Seite zeigt sich übrigens nun in einem neuen frischen Outfit! Schon deshalb lohnt es sich, dort einmal reinzuschauen.

Doch genug der Vorrede, hier geht es zur Pressemitteilung:

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Pressemitteilung

Regional mit Qualität - fünfzehn Aktionen ausgezeichnet

Im letzten Jahr konnten sich die Veranstalter des bundesweiten Aktionstages
Tag der Regionen erstmalig für eine Veranstaltungsauszeichnung „Regional mit
Qualität“ bewerben. Nun hat die Jury an fünfzehn Akteure die Auszeichnung
verliehen.

Die Bewertungskriterien wurden im Frühjahr 2012 gemeinsam durch die Bundes- und
Länderkoordinatoren des Tag der Regionen festgelegt. Von hoher Bedeutung bei der Beurteilung
der Aktionen war z. B. das überwiegende Angebot regionaler Produkte im Versorgungsbereich.
Das Verpflegungsangebot der am Wettbewerb teilnehmenden Veranstaltungen
musste daher mindestens zu 60 Prozent aus der Region stammen. Gefordert
waren darüber hinaus Erläuterungen zur Herkunft der angebotenen Produkte.
Ein nachhaltiges Veranstaltungsmanagement erhöhte die Chancen auf eine Auszeichnung.
„Bei der Bewertung der Aktionen haben wir etwa berücksichtigt, ob Mehrweggeschirr
verwendet wurde und ob der angebotene Kaffee aus Fairem Handel stammte“, erläutert
Brigitte Hilcher, Bundeskoordinatorin Nord.

Um den Tag der Regionen und somit die Aufmerksamkeit für regionale Produkte und regionale
Entwicklung auf den zahlreichen Veranstaltungen sichtbar zu machen, galt es
außerdem, bei Presseankündigungen auf den Tag der Regionen und sein Anliegen hinzuweisen.
Auch während des Aktionstages sollten der Begriff „Tag der Regionen“ und die
Hintergründe auf Bannern, Plakaten oder in öffentlichen Ansprachen präsent sein.

Die Preisträger der Auszeichnung „Regional mit Qualität“ kommen aus Baden-
Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen und erfüllen die
Kriterien in überdurchschnittlicher Weise.
Bei einigen Veranstaltungen wurden beispielsweise nahezu 100 Prozent regionale Produkte
angeboten. Viele Akteure traten damit den Beweis an, dass Besucher einer Festveranstaltung
auch ohne die überregionalen Klassiker „Pommes und Würstchen“ nicht verhungern
müssen.



Die Vielfalt der Aktionen reichte von kulturell und künstlerisch begleiteten Bauernmärkten,
über Exkursionen zu regionalen Direktvermarktern bis hin zu Veranstaltungen zu
aktuellen Fragen der Regionalentwicklung.
So griff ein Erntedankmarkt z.B. das Thema Klimaschutz auf und integrierte in sein Programm
die Ausstellung „Klimaschützen kann jeder“ der Verbraucherzentrale Bayern. Auf
einer Veranstaltung in Baden-Württemberg bildete das Thema bewusster Umgang mit
und Verschwendung von Lebensmitteln einen Schwerpunkt: Eine Kochschule zeigte, was
sich aus Resten alles Schmackhaftes zubereiten lässt. Dazu gab es ein Wissensquiz über
die richtige Haltbarmachung und Lagerung von Lebensmitteln, bei dem es regionale Produkte
zu gewinnen gab.
Eine Gemeinde im Allgäu stellte in einem Dorf an fünf Standorten lokale Firmen vor. Die
Standorte konnten zu Fuß oder mit einem kostenlosen Kutschen-Pendelverkehr erreicht
werden. Als Anreiz für die Gäste, auch alle Stände und regionalen Anbieter zu besuchen,
lockte ein Preisausschreiben, das von den jeweiligen Firmen abgestempelt werden musste.
In der Uckermark wurde im Vorfeld - zur Bewerbung eines seit vielen Jahren regelmäßig
zum Tag der Regionen stattfindenden Kartoffelfestes – Besonderes geboten: Eine Kochbusaktion
zum Thema regionale Produkte und Exkursionen von Schulklassen zu Kartoffelanbaubetrieben
stimmten auf regionale Produkte ein.
Unter dem Motto „Zukunft durch Nähe - wirtschaftlich, ökologisch, sozial!“ präsentierten
eine breite Palette mittelständischer Betriebe und örtlicher Vereine bei einer Regionalschau
im Landkreis Fulda ihr Regionalengagement.
Ein Wild-Zerlege-Betrieb aus dem Rhein-Sieg-Kreis bot Infos über heimisches Wild und
deren Verarbeitung, eine Wissensrallye für Kinder sowie eine Kräuterwanderung mit anschließender
Kochaktion unter dem Motto "wilde Kräuter und wildes Fleisch".

Die fünfzehn Veranstalter erhalten für Ihre Aktion die Auszeichnung „Regional mit Qualität“
in Form einer Urkunde sowie ein Preisgeld. Der Ausrichter der Auszeichnung ist das
Aktionsbündnis Tag der Regionen in Kooperation mit dem Bundesverband der Regionalbewegung.

Ausführlichere Beschreibungen zu den ausgezeichneten Veranstaltungen und die Auszeichnungskriterien
sind ab sofort unter www.tag-der-regionen.de aufgeführt.
Der Wettbewerb zum Tag der Regionen 2012 wurde unterstützt von der Landwirtschaftlichen
Rentenbank und der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis.
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Der Tag der Regionen ist eine deutschlandweite Plattform, auf der seit 1999 jährlich die Stärken der jeweiligen Region in den Mittelpunkt gerückt werden. In diesem Jahr findet der Tag der Regionen am 6. Oktober statt.
Aktionen können in einem Aktionszeitraum vom 23. September bis 13. Oktober angemeldet werden.
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4322 Zeichen mit Leerzeichen
Abdruck frei – Belegexemplar erbeten

Weitere Informationen:
Pressestellen Aktionsbündnis Tag der Regionen:
Koordinationsbüro Nord, Brigitte Hilcher, Zur Specke 4, 34434 Borgentreich, Tel. 05643-948537, Fax 05643-948803,
E-Mail: bund-nord@tag-der-regionen.de,
Koordinationsbüro Süd, Gisela Endt, Museumstraße 1, 91555 Feuchtwangen, Tel. 09852-1381, Fax 09852-61529;
E-Mail: bund-sued@tag-der-regionen.de,

Samstag, 2. März 2013

Ich bin ein Lobbyist!

Jawoll! Und dazu stehe ich!

Man kennt sie ja, die Lobbyisten zum Beispiel von Parteitagen. Da tagt die jeweilige Partei in großen Sälen - und in der Lobby davor gibt es reichlich Informationsstände von Konzernen, die mit schönsten Geschenken die Meinung des Parteivolkes im eigenen Interesses gewinnen möchten.

Ich gebe zu, ganz so deutlich war das am gestrigen Tage bei mir nicht, aber immerhin.

Ich war gestern mit meinem Stand in der Lobby der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Halle an der schönen Saale.
Im Saal der IHK gab es die Abschlußveranstaltung des EU-Projektes VITAL LANDSCAPES-Neue Ideen für alte Landschaften. In dessen Fokus stand eine nachhaltige Landschaftsentwicklung im Naturpark „Unteres Saaletal“. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen des Central Europe-Programms unter Einbeziehung von Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung.

Sicher gab es dort im Programm sehr interessante Vorträge, denn es waren so viele Besucher da, daß die Stühle knapp wurden.


Und in der Lobby gab es Stände von kleinen Betrieben wie mich, deren Interesse es war, den Besuchern köstlichste heimische Produkte aus echter Handarbeit zu präsentieren. So gab es nicht nur meine Marmeladen und Kräutersalze (www.gourmieze.de), sondern auch leckere Wurst von der Fleischerei Gänzler (www.gaenzler-wurst.de), Brot von der Bäckerei Fischer ( www.biobrotfischer.de) und Käsespezialitäten vom Cörmigker Käsekästchen. Alle wollten wir zeigen, daß es auch bei uns echt gute Naschereien für den Gaumen gibt.



Aber für mich als echten Lobbyisten lockt nicht das Programm, sondern das Gespräch in der Lobby mit Menschen zum Austausch von Erfahrungen mit möglichen Partnerschaften. Und dazu gab es für uns alle reichlich Gelegenheiten.
Denn mal ganz ehrlich, die interessantesten Gespräche gibt es bei Kongressen und Tagungen immer noch im kleinen Rahmen in der Lobby!
Auch hatte ich die Chance, meine Freunde vom Netzwerk "Tag der Regionen - Wurzeln in einer globalisierten Welt" (www.kosa21.de) zu treffen, wo ich mich persönlich engagiere.

Deshalb noch ein großes Dankeschön an den Landesheimatbund (www.lhbsa.de) für die Einladung und alle anderen Organisatoren der Veranstaltung!

Und wenn ich für meine Heimat und deren regionale Kleinerzeuger den Lobbyisten geben darf, dann bin ich gern dabei! Also sprechen Sie mich an!

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