Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 14. Januar 2013

Wochenrückblick

Die letzte Woche war für mich voller seltsamer Geschichten. Deshalb von mir
hier eine kleine Auswahl.

Da wird in Berlin der neue Flugplatz BER Berlin Brandenburg gebaut, schon
redet so manch ein Mensch von Abriß.
Also nicht, weil man den nicht mehr will. Sondern weil man nur zu doof gewesen
ist, den gescheit zu bauen.
Das passiert aber, wenn man immer nur die billigsten Firmen nimmt. Doch wie
sagte schon meine Oma, wer billig kauft, der kauft doppelt. Und dann ist es am
Schluß deutlich teurer.
Sogar über 100 Bäume seien falsch gepflanzt worden. Und die Planung der
Flugrouten nicht gesetzeskonform.

Aber die Landesherren von Berlin und Brandenburg haben dieses Flughafen-
Desaster überlebt und man wird den Flughafen pünktlich im kommenden Jahr
eröffnen. Also 2015, oder so.
Der Kölner Dom hat ja auch einige hundert Jahre gebraucht, bis er fertig war.

Schlimm nur, wenn ausländische Touristen und Investoren nach Berlin mit dem
Flugzeug kommen, um dann an einem vollkommen verschlissenen Altflughafen zu
stranden, der eigentlich schon längst geschlossen sein sollte.
Doch nun auch noch dort mit einer Baustelle beginnen, wie dies einige
Fluggesellschaften fordern?
Weil dieses Finanz-Debakel Flughafen Berlin-Brandenburg immer größere Löcher
in die Bundes-Kassen reißt, wird in der CSU der Ruf nach einer PKW-Maut
lauter.
Denn das Geld, welches dieser Flugplatz verschlingt, das fehlt an anderer
Stelle. Zum Beispiel dem Erhalt der Straßen.

Aber mich drängt die Frage, was denn nun sein wird, wenn das
Jahrhundertbauwerk BER in - sagen wir vorsichtig 30 Jahren - eröffnet wird?
Gibt es da noch Flugzeuge? Oder Leute, die damit Fliegen?


Gut, der Kölner Dom wurde irgendwann auch fertig und steht heute noch.

Bis jetzt.

Denn die neue U-Bahn, die läßt den alten Sandsteinbau ganz schön erzittern.
Man soll diese U-Bahn sogar im Dom hören können!
Stürzt nun nach dem Stadtarchiv nun auch der Dom in die U-Bahn??

Und so riskiert wieder einmal moderne kölner Ingenieurskunst unersetzliche
historische Kulturgüter. Nicht auszudenken, der Dom kippt in den Rhein!


Beim Thema unersetzliche Kulturgüter komme ich nach Mali. Dem Land, wo
religiöse Eiferer noch nicht einmal vor den Kulturgütern der eigenen Religion
Respekt haben und diese zerstören.
Aber auch an die Menschen dort muß gedacht werden....

Und schon ist Europa wieder in einem Krieg. Zuerst die Franzosen, und nun auch
wir Deutschen. Wenn auch nur mit logistischer Hilfe.



Es gibt aber auch Kriege, die gibt es nicht und hat es nie gegeben.
Auch wenn man über diesen Krieg auf Wikipedia lesen konnte.
Denn dort stand fünf Jahre lang ein als besonders guter Artikel bezeichneter
Beitrag über den Bicholim-Konflikt. Das war ein Krieg zwischen der damaligen
Kolonialmacht Portugal und dem indischen Reich der Merathen, der von 1640 bis
1641 herrschte.
Oder eben auch nicht, weil dieser dort 2007 veröffentlichte Beitrag frei
erfunden war. Nun hat sich ein Leser die Mühe gemacht und die Quellen geprüft.
Diese seien aber auch erfunden gewesen.

Nun frage ich mich, wo da die ganzen "klugen" Historiker und Geschichts-
Professoren waren, die diesen Beitrag garantiert auch gelesen haben.
Wo ihr doch so gerne die Weisheit pachtet?
Nichts gemerkt?!?

War hier doch ein kleiner Till Eulenspiegel am Werke und hat Euch den Spiegel
vorgehalten und die lange Nase gedreht!
Braver Til!


Ein anderer Konflikt konnte nun in der Schweiz beendet werden. Denn dort wurde
ein Bauer nach 650 Jahren von einer Buße erlöst.
Denn dieser Bauer hatte die Verpflichtung zur Sühne für einen Mord vor nun 650
Jahren geerbt. Deshalb mußte er ständig in einer nahen Kirche ein ewiges Licht
zur Erinnerung an das Opfer unterhalten.
Würde das Licht ausgehen, dann wäre der Hof nach damaligen Brauch an die
Pfarrei gegangen. Das wollte der Bauer natürlich nicht.
Dieses ewige Licht kostete den Bauern etwa 60 Euro im Jahr. Deshalb zog er vor
Gericht und hat nun gewonnen.

Der Bauer ist erlöst, aber das ewige Licht brennt weiter. Denn nun hat der
Bischof von Chur die Kosten für die Kerzen übernommen.


Ein wenig mehr Licht könnten die Leute in Peking vertragen. Besonders mehr
Sonnenlicht. Denn dort herrscht ein so übler Smog, daß man kaum noch atmen
kann.
Wie im Sciencefiction-Film. Nur eben jetzt und in echt!
Und was machen die Leute? Tuch vor den Mund, viel trinken und Morcheln essen.
Weil das würde den Körper wieder entgiften.

Mein Rat: Wie wäre es bei all dem Dreck mit einem ökologischen Umdenken?!?

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