Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 17. Dezember 2012

Wochenrückblick

Endlich habe ich es geschafft! Mein letzter Weihnachtsmarkt liegt hinter mir!

So ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist schon eine tolle Sache:

Durch die bunten Buden schlendern, einen Becher Glühwein schlürfen, dann noch
ein paar Kreppelchen futtern......und mit den klebrigen Fingern von Zuckerguß
und Bratwurstfett am nächsten Stand die Ware begrabschen. Am besten an einem
Wollstand oder einem Stand mit Kunstdrucken.

Und dann sind Sie womöglich noch beleidigt, wenn der Verkäufer Sie anknurrt?
Also kein Benehmen diese Leute!

Wo Sie doch nur schauen wollten und nicht garantiert nichts kaufen!

Aber egal, die Weihnachtsmärkte sind für dieses Jahr für mich Geschichte.

Vielleicht auch für immer, wenn am kommenden Freitag der Weltuntergang kommt.


Also schauen wir noch einmal zurück, was die vergangen Woche uns gebracht hat.

Für die Leute von Opel in Bochum hat der blöde Ami von GM das Weihnachtsfest
schon jetzt vermiest. Weil dieses Werk geschlossen werden soll. Aber so ist
das: Der Markt in der Welt will kleinere Autos, GM will aber seine großen
Benzinschleudern verhökern. Also muß der kleine sparsame Opel weg. Basta.
Obwohl ein Markt für diese Autos in den USA und Asien da wäre. Nur darf der
Opel dort nicht hin. Sagt der Mann von GM.


Angela Merkel hat in Oslo den Friedensnobelpreis bekommen. Also nicht sie
alleine, sondern ganz Europa.
Das heißt wir.
Nur wir durften nicht nach Oslo, um unseren Preis in Empfang zu nehmen.


Auch hat Griechenland letzte Woche seine ersten Schulden zurück gekauft. Diese
Aktion sei erfolgreich gewesen und ein Zeichen dafür, daß Griechenland seine
Schulden begleichen möchte.

Ist doch leicht gesagt, denn eigentlich haben wir denen unmittelbar davor Geld
geliehen. Also haben nicht im Endeffekt wir Steuerzahler diese Schulden
aufgekauft?
Eben nur über den "Makler" Griechenland?
Es klingt aber für den Wähler schöner, wenn die Politik sagt, Griechenland
habe seine ersten Schulden bezahlt.
Ich sehe das anders, bin aber auch kein Politiker.


Selbst im Fußball gab es letzte Woche großen Erklärungsbedarf zum Thema
Sicherheit bei Fußballspielen und im Umfeld. Krawall-Vereine könnten sich
angeblich nicht an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen.

Eh Leute!

Erst bekommt Ihr von den Städten (die sich den Luxus eigentlich nicht leisten
können) niegelnagelneue Stadien hingeknallt, die wir Steuerzahler bezahlen
müssen. Dann kloppt Ihr die Hütten wieder kaputt, braucht tausende Polizisten
und mehrere Hubschrauber, die Euch blinden Banausen zeigen, wohin der Weg nach
Hause geht. Unterwegs gehen Autos in Flammen auf und Fensterscheiben
zerbersten auf unerklärliche Weise....

Und Ihr wollt Euch nicht an den Kosten beteiligen????!!!!???

Die arme kleine Lena-Marie, Lisa oder wie die ganzen Mädels heißen, die auf
Facebook ihre 5 Freundinnen zum Geburtstag einladen möchten und vergessen, das
Häkchen an der richtigen stelle zu setzen....

Ja die dürfen den Polizeieinsatz nun zahlen.

Nur nicht die Fußballvereine.

Wo ist da die Gerechtigkeit, Ihr Fußballbanausen?


Aber es gibt auch schöne Dinge zu berichten. Denn in Hamburg hat das
weltgrößte Container-Schiff im Hafen angelegt. Da passen 1620 Container drauf!
Ich glaube, da mußten drei oder vier Leute das Schiff verlassen, damit der
Kahn nicht auf dem Grunde zu schrammen begann.
Und damit die in Zukunft an Bord bleiben können, soll die Elbe vertieft
werden?! Mit enormen Einfluß auf das Wattenmeer!

Ich glaube, da kaufe ich lieber verstärkt regionale Ware ein und weniger aus
China. Dann brauchen wir nicht solch große Pötte, die uns die Flüsse
verstopfen.


In der letzten Woche wurde das Wort des Jahres verkündet. Also nicht das vom
Pabst auf Twitter.

Dieses Wort heißt "Rettungsroutine".

Wer das verwendet weiß ich nicht. Vielleicht Superman?


Dafür lohnt es sich, manchmal sein Zimmer aufzuräumen.
In einer alten Kiste auf der Insel Fünen hat ein dänischer Historiker ein
unbekanntes Märchen von Hans Christian Andersen gefunden. Der Dichter schrieb
die Geschichte über ein Talglicht als 18-Jähriger. Die Historiker sind sich
sicher: Es ist das früheste Märchen, das Andersen schrieb.

Schön.


Weniger schön ist das Massaker in einer Grundschule von Newtown, einer Stadt
in den USA. Braucht ein Privatmensch nun so viele Waffen in einem freien Land?
Oder hat die Waffen-Lobby recht, wenn sie ein Gewehr für jeden Grundschüler
dieser Schulen fordert, damit diese auf dem Schulhof jeden Amok-Läufer stoppen
können?

Aber vielleicht hat sich diese Frage schon zum Freitag erledigt.


Fleißig zeigte sich eine Biber-Familie bei Wittstock. Die haben den Verkehr
lahm gelegt, als sie mit ihrem Damm einen Durchfluß unter der Straße zugebaut
haben.
Das nenne ich Verkehrsberuhigung! Denn die Straße soll bis Januar gesperrt
bleiben.
Mindestens.


Ich wünsche Ihnen noch eine erfolgreiche Woche!

Und einen schönen Weltuntergang!

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