Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Dienstag, 31. Juli 2012

Rückendeckung für Ver.di Chef Frank Bsirske...


Oder: Fakt ist...!

Am 30. Juli wurde in Magdeburg vom MDR die Polit-Talk-Show „Fakt ist...!“ aufgezeichnet.
Thema war „Wenn der Lohn nicht zum Leben reicht...“

Und da bei dieser Diskussion auch Ver.di-Chef Frank Bsirske beteiligt war, dachte man sich bei den Streikenden der Sdirekt in Halle (Saale), daß ein wenig Rückendeckung für den Ver.di-Chef Bsirske nicht schaden könnte.

Gut, nicht das er Rückendeckung nötig hätte. Aber Schaden könne es auch nicht, dachte man bei den Ver.di-Mitgliedern der Sdirekt.

So haben die Streikenden des Sparkassen-Callcenters kurzerhand 2 Busse gebucht und sind damit samt Kampf-Ente nach Magdeburg zum Landesfunkhaus des MDR gefahren.

Sie können sich vorstellen, daß die Streikbrecher am Fenster der Sdirekt standen und womöglich wunderten, wohin die Reise gehen soll.

Bilder dieser Aktion finden Sie im Video.



Natürlich nahm sich Frank Bsirske reichlich Zeit für seine Gewerkschaftskollegen, um über die aktuellen Probleme im Arbeitskampf in Halle zu sprechen. Dies brachte wiederum den Streikern bei der Sdirekt viel neue Energie für ihren Kampf.

Und nebenbei war diese spontane Demonstration auch eine gute Gelegenheit, den Streik bei der Sdirekt gegen Billiglohn (für einen Mindestlohn von 8,50 Euro) in das Fernsehen zu tragen.

Deshalb auch einen Dank von diesen an den MDR!

Sonntag, 29. Juli 2012

Wochenrückblick


Immer diese Aufregung!

Da hat doch jemand in der Stadt Burg in Sachsen-Anhalt eine Postwurfsendung verteilt, die für allerhand Panik in der braven Bürgerschaft gesorgt hat.

Und zwar sollten die lieben Bürger gefährliche Straftäter bei sich zu hause aufnehmen! Aufgemacht soll diese Sendung gewesen sein wie ein amtliches Schreiben. Und wie der Durchschnittsdeutsche so ist – was einen amtlichen Eindruck macht muß auch echt sein.

Die Unruhe im Volke kann man sich – glaube ich – vorstellen!

Wer das Schreiben verfaßt hat? Keine Ahnung. Auch nicht, ob der Autor ein wenig Benzin in das Feuer der Diskussion um Insel gießen wollte.

Aber man muß doch schon zugeben: Irgendwo steckt in dieser Aktion ein bißchen Witz und Humor. Besonders in der Wirkung auf „anständige“ Bürger.


Aufruhr gab es auch in Japan. Stellen Sie sich vor: Dort wurde jetzt die 1. (in Worten ERSTE !!!) Grüne Partei gegründet! Und das im Lande des Technik-Glaubens und des Gehorsams gegenüber Entscheidungen der Regierung!
Und prompt haben die Parteiler eine Menschenkette um das Parlament gezogen, um gegen das Hochfahren japanischer AKWs zu protestieren.
Leute, macht weiter so!


Apropos Protest: Die Streikenden des Sparkassen-Callcenters Sdirekt haben ihre 3. Streikwoche hinter sich !!!
Man richtet sich dort schon auf einen noch längeren Kampf ein. Denn die typischen rot-weißen Streikwesten aus Folie von der Rolle wurden abgelegt. Jetzt werden im Streik gelbe Leuchtwesten getragen! Das sieht schöner auf den Pressefotos und Fernsehbeiträgen aus!
Und – diese Westen halten deutlich länger als so ein Plastesack!


An der Universität Oxford wurde jetzt die Kleider-Ordnung zu den Prüfungen überarbeitet! Ich glaube so etwas klappt auch nur im Jahr der Olympiade in England.
Denn nun dürfen Männer zu den Prüfungen im Rock erscheinen! Auch dürfen Frauen nun einen Anzug tragen! Denn jetzt ist zu den Prüfungen keinerlei geschlechtsspezifische Kleidung mehr nötig!

Und ich dachte immer, bei einer Prüfung an der Universität geht es um Wissen und nicht um Klamotten?!?


Und die Olympiade 2012 in London muß ich natürlich noch in diesem Wochenrückblick erwähnen!

Haben Sie die Eröffnungsfeier im Fernsehen gesehen? Die lief ja in der ganzen Welt als Live-Übertragung.
Außer in den USA. Dort wurde die Zeremonie aus Quoten- und damit Profitgründen erst später gezeigt. Sehr zum Unmut der Sportfans.

Aber egal. Auch wenn einige Konservative diese Eröffnungsfeier als linken Mist abtun möchten – ich fand die Feier schön!

Besonders diese Darstellung der Entwicklung Englands von einer idyllischen grünen Wiese, die von der Industrie abgegraben wurde. Und als die Sportler einmarschiert waren, sah alles aus wie eine bunte Blumenwiese!
Solch eine Entwicklung hat ja auch das Gelände des Olympia-Parks gemacht: Aus einem verdreckten und verseuchten Industriegelände wurde ein schöner Park. Und neu sei bei dieser Olympiade in London auch der „Grüne Gedanke“ des Umweltschutzes.

Schön war bei der Olympia-Feier auch der britische Humor: James Bond muß ja schon so fertig sein, daß seine Bond-Girls immer älter werden!

Ach nee, das war ja die Queen, die er da aus dem Hubschrauber geschubbst hat! Deshalb auch dieses Augenrollen, als die Lady ihn nicht beachtete.
Und sein verachtender Blick für die zwei Döhlen – vollkommen meine Meinung!

Mr. Bean hat sich an der Musik zur Feier versucht. Und geträumt, wie er durch Beschiß ein Rennen gewinnen möchte!

Faire Spiele – wie wahr! Es gibt schon die ersten Doping-Fälle!

Jedenfalls die deutschen Schwimmer scheinen nicht gedopt zu haben! Gut so!

Aber daß man trotz guter deutscher Sportförderung so bei den Spielen einbrechen kann?!?
Der Herr Biedermann aus Halle an der Saale hatte wohl Pech. Denn er hat einen tollen Start hingelegt. Konnte sein Tempo aber nicht halten.
Aber solche Äußerungen unserer Schwimmerinnen, man wollte sich eigentlich in der Vorrunde nur warmschwimmen!
Eh! Wenn wir Euch nach London zur Olympiade schicken, dann wollen wir Siege sehen! Das ist doch keine Party!

Und von wegen “Dabeisein ist alles”, daß dürfen nur Sportler sagen, die aufgrund schlechter Trainingsbedingungen in ihrem Land keine Chance auf einen Sieg in London sehen....

....weil sie gegen die teuren und hochwissenschaftlichen Trainingsmethoden aus Deutschland nicht ankämpfen können.

Oder das zumindest denken.


Samstag, 28. Juli 2012

Wo ist er hin ????


Da habe ich doch am vergangenen Donnerstag einen Beitrag geschrieben und an
dieses Blog gesendet.....


.....doch nun ist der nicht zu sehen!


Na so etwas auch!

Wenn ich den Text wieder einfange, dann wird der von mir nachgereicht.

Versprochen!


Mittwoch, 25. Juli 2012

Nun habt Ihr es!

Alle Welt hat geschrieen: "Wann kommt endlich der Sommer!"

Nun ist sie da, liebe Leute! Und schon geht wieder das Gejammere los:

"Ist mir heiß! Das hält doch kein Mensch aus!"

Aber Ihr wolltet doch die Hitze! Also meckert nicht rum!

Was machen? Haufenweise Eis vernaschen? Das geht auf die Hüfte.

Wasser trinken wie eine Kuh? Geht auch.

Oder in den Badesee springen und ein paar Runden schwimmen?

Da weiß man aber auch nicht, wen man dort im See planschen sieht. Es soll ja
manchmal recht schräge Typen am Wasser geben.



Aber die Ente hier, die war ganz friedlich.

Die beißt nur ihren Arbeitgeber in die Waden. Denn weil es so heiß ist, hat
die Streikente der SDirekt in Halle (S) ihren Arbeitskampf von der Grenzstraße
auf das Wasser des Hufeisensees verlagert.

Ja, so sind die Schnatterviecher: Sie kämpfen überall, egal ob zu Lande, im
Wasser oder...

... Ich bin gespannt!

Montag, 23. Juli 2012

Wochenrückblick

Leute, irgendwie rast die Zeit so dahin! Kaum war Montag und schon ist die
Woche wieder vorbei!

Was war aber passiert?

Es sollen sich einige Damen beschwert haben, daß es im Fernsehen bei den Tier-
Dokumentationen aus den Zoos nur noch um Sex geht. Diese Damen beschweren sich
darüber, daß man nur noch übergroße Peni....

... äh....

...irgend etwas zu sehen gibt, das pendelt.

Dadurch sei die Würde der Tiere verletzt.

Danke meine Damen, daß ihr auch an uns Tiere denkt. Aber ich als echt cooler
schwarzer Kater kann Ihnen bestätigen, daß wir beim Sex nicht an Würde denken.
Denn hier geht es um Spaß, egal ob auf dem Dorfplatz oder im Zoo!
Guckt doch weg, wenn Euch unser "Tänzchen" stört!



Was war noch los in der Welt?

Hatten Sie immer noch Probleme, Ihre Sparkasse zu erreichen?
Der Streik in Halle (Saale) bei der SDirekt, einem Sparkassen-Callcenter, hat
eine neue qualitative Stufe erreicht. Welche das ist, können Sie auf der
Internetseite der Ver.di-Betriebsgruppe nachlesen:

http://www.sd-verdi-betriebsgruppe.de

Seit letzter Woche wird nämlich bei der Gewerkschaft Ver.di von allerhöchster
Stelle verhandelt! Na da bin ich jetzt gespannt, was es nun an neuen Aktionen
dort gibt!


In Syrien geht das Morden weiter. Tag für Tag. Da mag man die Nachrichten gar
nicht mehr sehen!

Auch die folgende Meldung aus den USA hat mich erschüttert: Da sitzen die
Leute im neuen Batman-Film. Und was kommt?

So ein selbstsüchtiger Idiot mit Waffen, der um sich ballert. Doch egal, ob
nun das Waffengesetz verschärft wird oder nicht - wer morden will findet auch
Waffen dazu.
Der Spinner hat das Wort 3D-Film garantiert falsch verstanden.


Spaniens Banken durften sich in der letzten Woche freuen, weil mal wieder ein
warmer Geld-Regen auf sie hernieder prasselte. Das geben die ollen Banker
garantiert wieder mit beiden Händen aus!
Weil es kommt doch bestimmt der nächste Geldsegen aus Europa, wenn die Kohle
alle ist.

Dieser Regen hat aber leider nicht die Waldbrände in Spanien löschen können.

Der IWF hat dagegen Griechenland gewarnt und betont, es gebe vom IWF in
Zukunft kein Geld mehr.
Na dann sind die im September pleite. Hoffentlich hat Griechenland die
deutschen Waffenlieferungen schon bezahlt.

Bei der FDP hat man nun endlich meinen Vorschlag aufgegriffen, den ich auf
diesem Blog vor Urzeiten aufgeschrieben habe:
Deutsche Urlauber bekommen die Ferien in Griechenland von unserer
Bundesregierung bezahlt, um dort Geld auszugeben. So hätten beide Seiten etwas
davon.

Aber will eigentlich noch jemand dorthin fahren?

Ich nicht. Da ist es doch echt viel zu heiß! Und ich mit meinem schwarzen
Pelz!

Sonntag, 22. Juli 2012

Gesucht: Unser Song für....

Da werden wieder Milliarden Euro in irgendwelche Banken gepumpt, damit die Banker frisch und munter weiter ihrem Hobby des Geldverbrennens frönen dürfen!

 

Und was machen die Sparkassen (und die anderen Banken sicher auch)? Lassen ihre netten Damen und Herren am Telefon des Call-Centers in Halle (Saale) mit Billig-Lohn hungern.

Da ist es doch kein Wunder, daß da voller Kampfesmut gestreikt wird! Schon 15 Tage lang!

 

Aber mir ist auch aufgefallen, daß sich die Streik-Kultur geändert hat. Denn der mobil-vernetzte Streiker ist heutzutage ständig über aktuelle Dinge per Internet, Twitter, Facebook, Google+ oder andere Quellen auf seinem Smartphone informiert.

 

Doch wissen Sie, was mir fehlt????

 

Ein echter Streik-Song wie zu alten Zeiten des Klassenkampfes! Damals, da hatte man noch ein Lied auf den Lippen, wenn man in den Kampf zog. Heute haben diesen Platz Trillerpfeife und Tröte eingenommen.

 

Doch für eine echte Gewerkschaftskundgebung, da braucht man halt ein Lied! Am besten ein frisches neues Lied! Doch welches???

 

Deshalb hier mein Aufruf:

 

Schenken Sie dem Streik bei der SDirekt ein neues Lied!

 

Das muß jetzt keine neue "Internationale" sein.

 

Machen Sie mit! Egal ob Songwriter, Rapper, Technokrat, Schlagersänger.....!!! Egal ob Amateur, Profi, Schülerband....

Schreiben Sie ein neues Lied und senden dieses an das Streikbüro bei der SDirekt!

 

Der Siegersong bekommt ein Überraschungspaket!

Ich packe da zum Beispiel eine Marmelade und ein Kräutersalz aus meinem Online-Shop dazu! Wenn Sie auch etwas beisteuern wollen, bitte beim Kontakt unten melden! (Vielen Dank an alle Sponsoren, die natürlich später hier genannt werden sollen!)

 

Auf welche Themen soll sich das Lied beziehen?

 

Gekämpft wird bei der Sdirekt für einen Tariflohn mit Mindestlohn, Abschaffung der Käfighaltung am Arbeitsplatz im Call-Center, bessere Arbeitsbedingungen, geregelte Schichten, mehr Urlaub...

 

Wichtig ist: Sie müssen Inhaber aller Rechte an diesem Lied sein. Ver.di Darf das Lied dann ohne Gebühren oder GEMA-Beiträge verwenden.

 

Das Lied oder den Link zum Lied bitte senden an (Bitte auch schreiben, wer man ist):

 

info@sd-verdi-betriebsgruppe.de

 

Mehr Informationen zum Streik gibt es auch auf

 

http://www.sd-verdi-betriebsgruppe.de

 

Einsendeschluß ist das Streikende bei der SDirekt Halle (Saale). Also am besten gleich anfangen!

 

Ein kleines Plakat für meinen Aufruf gibt es zum Ausdrucken auf:

 

https://docs.google.com/open?id=0B4sXZNdZXFEKcjczZXMzTWhiLXM

 

 

Donnerstag, 19. Juli 2012

Marktticker

Sie finden unseren marktstand morgen am 20. Juli auf dem Regio-Wochenmarkt in
Leipzig-Gohlis an der Friedenskirche.

Und am Samstag sind wir noch einmal in Leipzig! In der Gartensparte
Naturheilkunde in Eutritzsch an der Deltzscher Str. 129 ist hier Sommerfest!

Weitere Termine gibt es wie immer im Kalender dieses Blogs unter Termine.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Gourmetkaters Harzreise - Teil 5

Ich dachte mir so, daß ich Jimmy mit einer alten Dampflok der Harzer
Schmalspurbahn ein schönes Fotomotiv liefern würde.

Also hatte ich ein kleines Picknick auf dem Parkplatz in Gernrode am Bahnhof
vorbereitet.
Nun werden Sie sagen: Ein Picknick auf dem Parkplatz, das ist doch
unromantisch!
Stimmt schon irgendwie. Doch ist dieser Parkplatz meist leer, so wie wir es
auch an diesem Tag erleben durften. Mein Argument ist aber: Wenn der Zug aus
dem Harz in den Bahnhof einfährt, dann gibt das von diesem Parkplatz ein
schönes Bild.

Für das Picknick hatte ich am Morgen auf dem Markt in Quedlinburg verschiedene
Brötchen von einem Bäcker aus Westerhausen gekauft. Denn schließlich sind wir
Deutschen für unser Brot und unsere Brötchen weltberühmt!
Heute wollte ich meinen Freunden aus New York eine kleine Einführung in
deutsche Wurstarten geben. Dazu hatte ich in einer Kühlbox verschiedene Würste
von der Flepro aus Peißen bei Bernburg mitgebracht. Das ist zwar kein kleiner
Fleischer, aber diese Flepro ist noch keine große Fabrik und mir schmeckt
diese Wurst recht gut. Gekauft hatte ich die Wurst in einer Filiale im kleinen
Städtchen Hoym.

Was hatte ich besorgt?

Zunächst einen Ring Bratwurst. Diese Bratwurst heißt auch in manchen Gegenden
Mettwurst, Knackwurst. Also bitte nicht mit einer Bratwurst vom Grill
verwechseln. Dann gab es noch eine köstliche Rotwurst (kennen Sie vielleicht
auch als Blutwurst). Natürlich war die Leberwurst mit an Bord.
Und was nicht fehlen durfte: Die gute Bernburger Zwiebelwurst!
Deshalb war ich auch extra nach Hoym gefahren!
Sie kennen keine Zwiebelwurst? Nehmen Sie eine Leberwurst ohne Leber, dafür
mit ordentlich Zwiebel darin! Aber bitte nicht mit Zwiebel-Leber-Wurst
verwechseln, die auch sehr lecker ist. Aber heute mußte es unbedingt die gute
Bernburger Zwiebelwurst sein!

Schnell die Brötchen geschmiert! Denn mir knurrte schon der Magen Und Jimmy
auch, als er das Paket sah!
Meine Idee mit der Wurst kam sehr gut an. Und nebenbei fuhr ein Triebwagen der
Harzer Schmalspurbahn in den Bahhof ein. Was für ein Fotomotiv!

Gut, eine Dampflok wäre schöner gewesen. Aber ich konnte Jimmy auf dem Bahnhof
noch eine Dampf-Lokomotive unter Dampf zeigen. Leider hatten wir keine Zeit
für eine Bahnfahrt. Aber Jimmy möchte beim nächsten Besuch unbedingt mit der
Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken fahren!

Weiter ging unsere Fahrt zurück nach Quedlinburg. Jimmy wollte unbedingt auf
den Sternenkiekerturm hinauf, den er vom Hotel Theophano aus gesehen hatte.
Und da wir das Auto sowieso auf dem Hotelparkplatz daneben abstellen wollten,
war diese Attraktion nun an der Reihe.

Am Eingang des Turmes befindet sich ein Drehgitter. Leider sah der Eingang
verschlossen aus, was uns zunächst ärgerte. Aber nicht lang, weil wir neben
dem Eingang eine Bedienungsanleitung für das Drehgitter fanden: Nach dem
Einwurf von 1,00 Euro würde ein summender Magnet das Tor freigeben und man
könne durch drehen des Tores in den Turm gelangen.
Schön und gut, doch wo den Euro einwerfen??? Möglicherweise in einen Schlitz,
der in einer Edelstahlplatte war?
Wir wollten einen Versuch starten und postierten Teri vor dem Gitter. Ich habe
dann einen Euro in diesen verdächtigen Schlitz gesteckt und.....

.... es brummte am Gitter, es ließ sich drehen und Jimmy schubste Teri in den
Turm.

Als ich die gute Teri so im Turm hinter Gittern sah, packte mich Jimmy und
sagte: " Let´s go! Laß uns etwas trinken gehen!"

Na das gab einen Radau da hinter dem Gitter! Das können Sie mir glauben!

Gut, dann haben wir noch zwei weitere Euro in den Schlitz gesteckt und sind
auf den Turm gestiegen.

Von oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. Für Teri und Jimmy war
dieser Turm schön und vor allem alt. Da konnte ich noch so lange reden, das
Historismus nicht alt ist. Nicht in Old Germany!

Nachdem ich nun gelernt hatte, daß man kleine Hexen - pardon Teri - nicht
allein hinter Gittern stehen läßt, hatte ich zum Glück einen weiteren
Programmpunkt, der einer Frau garantiert gefallen wird!

Die Rede ist hier vom Domschatz in Quedlinburg! (www.domschatzquedlinburg.de)
Gold, Edelsteine! Alles alt und mit Geschichte! Und die Amerikaner spielen
auch eine Rolle!

Also auf zur Stiftskirche St. Servatii! Diese Kirche gehört zu den
bedeutensten Kirchenbauten Deutschlands und dominiert die Stadtansicht
Quedlinburgs.

"Die Bauplastik zeigt im Innenraum ebenso wie an der Fassade starken
lombardischen Einfluß...
...In den nur wenig vorspringenden Querhausarmen ist in zwei separaten Räumen
der berühmte Domschatz untergebracht...."
Ist schon interessant, was auf der Eintrittskarte der Stiftskirche steht.

Doch welche Rolle spielen Amerikaner bei diesem Domschatz? In den Kriegswirren
haben Amerikaner diesen Domschatz 1945 geraubt und in die USA gebracht und
dieser galt als verschollen.
Bis er viele Jahre später im Kunsthandel wieder angeboten wurde. Nun wurde
gehandelt und der Domschatz für teures Geld zurück gekauft. Jetzt kann er in
Quedlinburg besichtigt werden.

Ich glaube Teri war glücklich, diese aus edelstem Material bestehenden
Reliquienbehälter und Evangeliare zu sehen, die Geschenke der Kaiser des 10.
bis 12. Jahrhunderts an die Kirche und das Stift waren. Und sogar Jimmy war
ganz ergriffen von allen diesen alten Kostbarkeiten.

So war dieser Tag viel zu schnell vergangen. Teri und Jimmy hatten noch ein
romantisches Dinner am Abend im Plan, bei dem ich nun wirklich nicht stören
wollte.

Doch wir hatten noch ein wenig Zeit, das wundervolles "Cafe am Finkenherd" zu
besuchen. Denn ich wußte, daß es dort einen sehr guten hausgemachten Kuchen
gibt. Und Sie wissen ja, Deutschland ist berühmt für seine Kaffee-Kultur am
Nachmittag!
Der Wirt empfahl uns den Lieblingskuchen von Heinrich und Mathilde. Also nicht
den Lieblingskuchen vom Sachsen-Herzog Heinrich, der hier im Jahre 919 zum
König gewählt wurde, und seiner Gemahlin Mathilde. Denn deren Geschmack kennen
wir nicht.
Der Wirt meinte damit seine beiden Enkel, deren Lieblingskuchen wir unbedingt
probieren sollten: Eine Mischung aus Sachertorte und Brownies.
Also gut, wenn das Heinrich und Mathilde mögen? Dann her damit! Dazu einen
perfekten Filterkaffee nach deutscher Art.

Und ich kann ihnen sagen, diese Kinder haben Geschmack! Der Kuchen schreit
nach mehr, so köstlich habe ich den gefunden! Also wenn Sie dieses Cafe am
Schloßberg 15 besuchen, dann grüßen Sie den Wirt vom Gourmetkater! Und
verlangen Sie unbedingt den Lieblingskuchen von Heinrich und Mathilde!
Falls die noch etwas übrig gelassen haben.

Teri wurde immer stiller, weil nun der Abschied nahte. So gingen wir zurück
zum Hotel. Ich war in diesem Moment sicher, daß meinen Freunden aus Amerika
mein Programm gefallen hat und ich in kürzester Zeit ein wenig von meiner
Heimat und ihrer langen Geschichte zeigen konnte.

Auch ich war traurig, daß wir nur so wenig gemeinsame Zeit hatten, die viel zu
schnell vergangen ist.

Und ich glaube ich habe in Teris Augen ein paar Tränen gesehen, als sie mich
das letzte mal auf dem Arm nahm und knuddelte.....

Montag, 16. Juli 2012

Wochenrückblick

Eine Woche des Kampfes liegt hinter uns! Das kann man wohl so sagen.

Zum Beispiel in Syrien. Da sterben täglich Menschen und danach will es niemand
gewesen sein. War es nun die Regierung? Die Opposition???

Oder eine weitere Partei?

UNO-Beobachter können da auch nur schauen und alles für die Geschichtsbücher
dokumentieren. Mehr darf die UNO nicht machen.....

Und zum Schluß schreibt sowieso der Sieger das Geschichtsbuch so, wie er es
braucht.


Aber auch in unserer Region wurde tüchtig gekämpft! So war am Sonntag in Halle
an der Saale Stich-Wahl des Oberbürgermeisters. Ewig langer Wahlkampf und was
kam heraus?

Ein völlig anderes Ergebnis hatte die Stichwahl als als zuvor das Wahlergebnis
vermuten lies. Aber egal, ich bin kein Hallenser. Aber Neugierig bin ich
schon, was nun kommt.



Auch einen Arbeitskampf gab es letzte Woche in Halle. Ich hatte ja schon
berichtet, daß bei der SDirekt, einem Call-Center der Sparkassen-Familie,
gestreikt wurde. Dieser Streik ging noch die ganze Woche!
Forderungen waren mehr Geld (9,00 Euro/Stunde), endlich ein Tarif-Vertrag und
bessere Arbeitsbedingungen.

Zu gut deutsch: Es geht um einen Mindestlohn, von dem der Arbeitnehmer leben
kann, ohne mit HART IV aufdeckeln zu müssen.


Da habe ich doch im Anzeigenblatt SuperSonntag (15.Juli 2012, Titelseite)
einen passenden Artikel zu diesem Thema gelesen:

"Lohn ist nicht gleich Einkommen" hieß der Artikel. es geht um den Konjunktur-
Bericht der IHK Halle-Dessau. Da bin ich als Unternehmer zwangsweise Mitglied,
habe deshalb diesen Artikel gelesen.

Die Konjunktur flaue ab, steht da. Sei aber nicht schlimm, weil das so normal
sei in der Wirtschaft. Sorgen mache man sich nicht, weil alle
Investitionspläne stabil seien. Auch laufe der Handel gut.

Schön!

Dann wird die Wortmeldung zur Mindestlohn-Debatte des IHK-
Hauptgeschäftsführers Dr. Thomas Brockmeier zitiert:

Die Forderung nach Mindestlohn sei ein "typisches Beispiel für soziale
Leidenschaft, die Gutes will und Schlechtes schafft."
Womit sie einen Ehrenplatz im Lexikon der populären Irrtümer verdiene.

????

Ich will jetzt nicht den ganzen Artikel abtippen. Wer will kann den hier
nachlesen:
http://www1.wi-paper.de/read/current/og/00000151BE04EDB378B26B5637160CEC

Aber mein Aufreger ist, weil ich das so verstanden habe:

Wenn der Lohn so niedrig sei, daß er als Einkommen nicht reiche, dann werde
das Einkommen durch soziale Transfers erhöht. Dies sei Sinn und Inhalt des
Sozialstaatsprinzipes!!!

Ich übersetze:

Ist der Arbeitgeber unfähig, seine Preise richtig zu kalkulieren, oder er hat
das Geld in seine Tasche gesteckt und sich bereichert....
....oder er hat bewußt seine Preise so billig gestaltet, damit die Konkurrenz,
die ehrliche und faire Löhne zahlt, wettbewerbswidrig ausgestochen wird...

....dann darf der dumme Steuerzahler und Sozialstaat diesen Billig-Heimer und
Ausbeuter auch noch subventionieren, weil wir alle dann das Hartz IV-Sümmchen
zahlen dürfen, damit aus Billig-Lohn erst einmal ein Einkommen wird!


Und Unternehmer, die ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern gerecht
werden wollen, dürfen gern den Laden schließen, weil der Staat (!!!!) mit dem
Aufdeckeln der Löhne mit Hartz IV den Wettbewerb verzerrt zugunsten unseriöser
Geschäftemacher und Spekulanten!

Und weiter geht es im Text mit dem Gespenst des Jobkillers Mindestlohn.


Gut, nun kann es sein, daß der SuperSonntag den Herrn Dr. Brockmeier auch
falsch verstanden hat. Soll ja vorkommen. Dann kann er mir gern einen
Kommentar senden.
Wollte er eigentlich das kompromißlose Bürgergeld zur Sprache bringen?

Aber so wie es dort steht, muß ich Ihnen sagen: Wenn das die Aussage der IHK
ist, wo ich als Unternehmer Mitglied bin, dann muß ich mich hier ausdrücklich
distanzieren!
Da schämt man sich ja, dort Mitglied zu sein!

So werden also dort die Interessen von gesundem Unternehmertum, von Fairplay
in der Gesellschaft vertreten?
Was ist mit der Verantwortung der Unternehmen für die Gesellschaft und den
Staat? Alles nur werbewirksames Gerede???
Will die IHK, daß Deutschland das neue Griechenland wird? Weil dort hat man
das genau so gemacht.

Sollte nicht gerade die IHK dafür sorgen, daß unlauterer Wettbewerb verhindert
wird?

Also ich bin für Mindestlohn! Gerade als kleiner Unternehmer! Gerechter Lohn,
der als Einkommen reicht, für gute Arbeit!!!
Das schafft Kaufkraft und Wachstum!

Oder welche Meinung haben Sie?

Ich warte auf Kommentare dazu!

Samstag, 14. Juli 2012

Marktticker

Nicht vergessen: Morgen am 15. Juli ist in der Kulturfabrik im Werk 2 in Leipzig in der Kochstr. 132 großes Sommerfest!

 

Ich bin natürlich mit meinem Stand dabei!

 

Los geht es ab 14:00 Uhr!

 

 

Achja, das Sommerfest der Kulturfabrik Leipzig steht unter dem Motto:

 

Willkommen im Olympischen Dorf! Auf die Plätze! Fertig! Los!

 

Wir freuen uns auf euch und sagen schon mal: Sport frei!

 

www.werk-2.de

Donnerstag, 12. Juli 2012

In Gourmetkaters Postkorb: Wichtige Info zum Tag der Regionen

Beim Aktionsbündnis zum Tag der Regionen legen wir Wert darauf, daß bestimmte Qualitätskriterien eingehalten werden. Welche das genau sind, kann auf der Internetseite www.kosa21.de nachgelesen werden.

 

Deshalb ist folgende Information für alle Veranstalter interessant, die noch schärfere Kriterien zum Thema Regionalität und Nachhaltigkeit bieten möchten. Denn gute Arbeit muß unbedingt belohnt werden und so haben Sie die Möglichkeit, Ihre Veranstaltung beim Wettbewerb Regionalität mit Qualität anzumelden. Es gibt hier sogar etwas zu gewinnen!

 

Also los! Mitmachen!

 

Die nötige Selbstverpflichtungserklärung kann bei den Kontakten unten angefordert werden. Darin steht zum Beispiel:

 

Bei unserer Beteiligung am Tag der Regionen 2012 erfüllen wir folgende Mindestkriterien:

 

a) mindestens 60 % des Verpflegungsangebotes (Essen und Trinken) stammt aus der Region

b) mindestens 75 % der Aussteller/Projektpartner kommen aus der Region

c) in der lokalen und überregionalen Öffentlichkeitsarbeit verwenden wir das Logo (KreisL) sowie den Begriff Tag der Regionen und transportieren das Anliegen konkret.

 

Das sollte doch zu schaffen sein!

 

Weitere Informationen gibt es hier im Anschreiben von der Regionalbewegung:

_____

 

Sehr geehrte Akteure zum Tag der Regionen,

 

für den Tag der Regionen 2012 wird die Qualitätsoffensive als Veranstaltungs-Auszeichnung "Regional mit Qualität" fortgeführt. Aufgrund der erneuten Unterstützung der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis können wir in diesem Jahr 10 Aktionen auszeichnen, die je 500 ? Preisgeld erhalten.

 

Bitte beachten Sie: Um eine Auszeichnung zu erlangen, müssen Sie in diesem Jahr - anders als bei den Wettbewerben zum Tag der Regionen in den letzten beiden Jahren - zunächst die beigefügte Selbstverpflichtungserklärung auf dem Postweg bis zum 14. September 2012 ausgefüllt an eine der beiden Bundeskoordinationsstellen zurücksenden.

 

Ein Kurzbericht zu Ihrer Aktion (max. 2.000 Zeichen), ein kurzer Fragebogen sowie Unterlagen zur Darstellung Ihrer Veranstaltung (z.B. Presseartikel, Fotos, Flyer, Programme, Plakate etc.) müssen nach dem Aktionstag zusammengestellt werden und dann bis zum 02.11.2012 bei einer der Bundeskoordinationsstellen eingereicht werden.

 

Mit der in diesem Jahr geplanten Verteilung der Preisgelder auf 10 Akteure, möchten wir die positiven Effekte der Auszeichnung breiter streuen. Nach eigenen Aussagen der Preisträger der letzten Jahre, haben die Ehrungen jeweils einen enormen Schub für Regionalisierung und für ein "Weitermachen" gebracht.

 

Die auszufüllenden Unterlagen - inklusive der Selbstverpflichtungserklärung, die bis zum 14. September bei uns sein muss - senden wir Ihnen im Anhang mit.

 

Bewerben Sie sich um die Veranstaltungs-Auszeichung "Regional mit Qualität" und nutzen Sie diese Auszeichnung, um in Ihrer Region bekannt zu werden!

 

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!

 

Mit vielen freundlichen Grüßen

 

 

Brigitte Hilcher

*********************************************

Bundesverband der Regionalbewegung e.V.

Zweigstelle

Zur Specke 4

34434 Borgentreich

Tel. 05643-948537

Fax 05643-948803

 

hilcher@regionalbewegung.de

www.regionalbewegung.de

hilcher@tag-der-regionen.de

www.tag-der-regionen.de

www.unser-haus-spart-energie.de

Dienstag, 10. Juli 2012

Bitte warten, der nächste freie Mitarbeiter......

.... hatten Sie heute auch wieder diese Bandansage, als Sie Ihre Sparkasse
anrufen wollten? Und die Warteschleife war heute wieder einmal besonders lang?

Da kann das daran liegen, daß Ihre Sparkasse die SDirekt in Halle an der Saale
als Dienstleister nutzt. Oder nennen wir das Kind beim Namen: als billiges
Callcenter!

Doch warum ging da heute niemand an das Telefon?

Bei der SDirekt gab es einen Streik. Aufgerufen hat dazu Verdi.

Nun denken Sie womöglich: "Ach die bei der Sparkasse, die verdienen doch für
wenig Arbeit vieeeel Geld!"

Das mag ja stimmen, dachte ich. Also los zu der Kundgebung auf dem Riebeck-
Platz in Halle. Vielleicht erfahre ich da mehr, warum bei der SDirekt
gestreikt wird.

Gut daß ich meine Ohrenschützer aufgesetzt habe, bei all den Trillerpfeifen!
Aber was ich dort hören mußte, war schon erschreckend.

Obwohl das Unternehmen zur Sparkassen-Gruppe gehört, gibt es dort KEINEN
Tarifvertrag! Die Gehälter sind weit entfernt von denen der Sparkassen! Und
die Arbeitsplätze sind gerade einmal 80 cm breit - was dann eine schön
gerechnete Fläche von knapp über 2 Quadratmeter ergeben soll. Na das muß aber
laut da sein!
Natürlich wird auch mehr Geld gefordert. Jetzt halten Sie sich fest: 9,00 Euro
die Stunde! So bescheiden sind die Leute, denn dafür hebt bei den Sparkassen
garantiert keiner den Finger an!

Schlimm, was ich da hören mußte! Und das bei einem Unternehmen der Sparkassen,
die bekanntermaßen öffentlich rechtlich geführt werden! Bei vergleichsweise
hohen Kontoführungsgebühren. Schämt Euch Ihr Sparkassen, so etwas in Eurer
Runde zu dulden!

Von wegen GUT. für die Region - so ein Quatsch!

Aber auf der Kundgebung waren schon Vertreter von verschiedenen Sparkassen,
die mit diesem Zustand bei der SDirekt nicht zufrieden sind. Über 300
Sparkassen haben schon ihre Unterstützung bekundet! Dies läßt ja für die Leute
bei der SDirekt hoffen, wenn sogar die Sparkassen als Auftraggeber bei der
SDirekt beginnen, Druck auszuüben.

Auch waren Vertreter anderer Unternehmen da, die sich solidarisch mit den
Streikenden gezeigt haben: So waren die HAVAG (örtlicher Nahverkehr), die
Stadtverwaltung Halle (auch in Vertretung für die Stadtwerke) da.
Gut war auch, daß die wissenschaftlichen Angestellten der Universität die
Gelegenheit nutzten, darauf hinzuweisen, daß sie nur halbe Jobs zu natürlich
nur 50 Prozent Geld haben. Was natürlich auch übel ist.



Man sieht, es beginnt zu gären im Osten. Leute, kriegt endlich Euren Arsch in
die Höhe und fordert, was Euch zusteht! Denn wer gute Arbeit leistet, soll
auch guten Lohn dafür bekommen! Das schafft Kaufkraft und Wirtschaftswachstum
für alle Unternehmen!

Also Sie können mir folgendes glauben: Ich habe mein Geld nicht bei der
Sparkasse! Und darüber bin ich froh! Denn Gut zu sein, heißt auch fair zu sein
zu Mitarbeitern und Kunden. Also macht Eure Hausaufgaben, liebe Sparkassen!

Dann können wir noch einmal reden.

Vielleicht!

Montag, 9. Juli 2012

Wochenrückblick

Das ist doch einmal einer gute Nachricht gewesen:

Das ACTA-Abkommen wurde im EU-Parlament gekippt! Ja genau, diese unsinnige
Gesetz, das unter dem Deckmantel des "Urheberschutzes" die Macht der
Medienkonzerne stärken und sichern sollte.
Der Schutz der Urheber-Rechte ist schon wichtig und richtig. Aber nicht so.


Was gab es noch?

Bei Sarkozy gab es eine Hausdurchsuchung.

Bei wem???

Na bei der französischen Hälfte von Merkozy! Sie wissen doch noch!?
Der kleine Napoleon und Freund unserer Kanzlerin!

Irgendwie ging es um Parfüm und Wahlkampfhilfe damit. Und eine alte Dame.
Das Parfüm muß wohl zum Himmel gestunken haben. Denn sonst hätte die Polizei
nicht nach Unterlagen dazu gesucht.


Aber wen interessiert dies bei der folgenden Meldung:

Gottes Teilchen wurde gefunden! Dieses Higgs Teilchen, daß die Teilchen-
Physiker schon ewig suchen. Dieses Teil, das unser Universum zusammenkleben
soll!
Zumindest so lange, bis wir ein anderes Teilchen gefunden haben.

Jetzt sagen einige, dies wäre der Beweis für Gottes Existenz. Doch wenn wir
ein Teil von ihm gefunden haben - wo ist dann er Rest? Oder gibt es Gott nicht
mehr?
Was dann wiederum das Chaos auf der Welt erklären würde.
Und den Maya-Kalender mit Weltuntergang 2012.

Oder haben die im CERN einfach nur Gott gesprengt? Aber das ist wohl Teilchen-
Physikern egal, wenn sie unser Weltbild auf der Suche nach dem kleinsten
gemeinsamen Nenner zerstückeln.


Um das Auseinandernehmen ging es bestimmt auch bei folgendem Termin:

Unsere Kanzlerin Angela Merkel war zu Gast bei ihrem italienischen Kollegen
Mario Monti.

Warum? Euro-Krise?

Ach was! Hier ging es bestimmt darum, daß die Italiener während der Fußball-
Europameisterschaft unserer Kanzlerin eine Visite in der Umkleidekabine
unserer Nationalmannschaft gestohlen haben.

Das hat sie denen bestimmt tüchtig übel genommen!

Ach ja, Euro-Probleme, lieber Mario Monti??? Da wollte sie bestimmt noch
einmal ganz genau darüber reden!


Ganz genau über etwas reden wollte bestimmt auch die Gattin von Herrn Kamps.
Diese aufgedrehte Gülcan vom Musiksender - das mag schon nervig sein.
Aber der Tiefkühlbäcker hatte wohl keine Lust dazu.

Und ist erst einmal in den Puff gerannt.

Peinlich!

Mittwoch, 4. Juli 2012

Gourmetkaters Harzreise - Teil 4

Heute war es soweit: Der letzte Tag unserer Harzreise begann.

Schon am frühen Morgen war der Marktplatz vor dem Hotel Theophano belebt mit
eifrigen Markthändlern, die ihre Stände zum Wochenmarkt aufbauten.

Meine New Yorker Freunde Teri und Jimmy nutzen diese Zeit, um einen kleinen
Marktbummel zu machen. Sie waren von den Angeboten begeistert. Und meine
Freundin Teri weiß, wovon sie redet. Denn sie kauft häufig auf Bauernmärkten
in New York ein.

Da ich selber regelmäßig mit meinem Stand auf Märkten stehe, erinnert mich der
Anblick eines Marktes immer an harte Knochenarbeit! Von wegen romantische
Markt-Idylle: bevor Sie das nächste Mal auf dem Markt über irgendwelche Preise
meckern - stellen Sie sich doch selber einmal 10 bis 12 Stunden auf hartes
Pflaster an einen Marktstand. Der Rücken und die Beine sagen Ihnen dann schon,
ob der Preis zu hoch ist!!!

Aber weiter mit unserer Harzreise.

Jimmy wollte immer mit der Quedlinburger Bimmelbahn (www.quedlinburger-
bimmelbahn.de) eine Stadtrundfahrt machen. Jetzt war er ganz traurig, weil er
glaubte, dieser Zug würde nicht über den Marktplatz kommen. Weil als Fahrer
eines schweren amerikanischen Trucks war ihm das eindeutig zu eng.
Aber ich konnte ihn beruhigen. Und als wir in der Bahn saßen, war die Welt in
Ordnung.

Los ging die Tour, über den Markt in Richtung Schloßberg. Der Fahrer machte
gleichzeitig die Führung. Altstadt, Neustadt - die eigentlich auch uralt ist -
Stadmauer, zurück zur Altstadt. Jimmy staunte, wie wendig diese kleine
Bimmelbahn ist. Und er war begeistert davon, daß an den Waggons die
Hinterachse mit lenkte. Wenn er das doch auch bei den Lieferfahrten in New
Yorks Häuserschluchten an seinem Trailer hätte!
Die Stadrundfahrt war sehr gut! Auch wer nicht so flott auf den Pfoten ist wie
ich, der kann Quedlinburg toll erkunden. Und der Vortrag des Fahrers war
voller Informationen, gepaart mit allerlei Witz und Humor, der den Namen
verdient. Gut gemacht!

Da Teri noch immer im Marktfieber war, mußte ich handeln. Also schleppte ich
sie in das Rathaus der Stadt. An der Pforte hängen noch immer die Amts-Ellen
und Maße aus alten Zeiten. So konnte ich ihr erklären, wie im Mittelalter in
jeder Stadt mit anderen Maßen gehandelt wurde.
Hin und wieder schaute der eine oder andere Rathausmensch um die Ecke. Die
flohen aber immer flugs, als sie merkten, daß wir englisch sprachen. Ich
glaube, die hatten Angst, wir könnten eine Frage stellen.
Und da uns kein Mensch aufhielt, schritten wir die Prunktreppe des Rathauses
hinauf. Und siehe da: Der Rats-Saal stand offen! Das Prachtstück des
Quedlinburger Rathauses! Alt, reich mit Schnitzwerk verziert - genau richtig
für Amerikaner!

Doch wir wollten noch mehr erleben. Denn Gernrode vor den Toren
Quedlinburgs hat eine Kuckucksuhren-Fabrik! Und ein Uhren-Museum! Also rein in
das Auto und los!
Früher war der Werksverkauf mit Kuckucksuhren am Ortseingang in der Nähe des
Bahnhofes. Dort ist er leider nicht mehr.
Also folgten wir der Ausschilderung, die aber auch nicht viel brachte, weil
die Straße gebaut wurde.
So gut kenne ich mich nicht in Gernrode aus. Auch wenn man die Einwohner nach
dem Weg fragte, ergab das mehr Verwirrung als Aufklärung. Also haben wir die
Suche abgebrochen, als wir das 2. Mal vor der Stiftskirche St. Cyriakus
standen.

Nun wußte ich, das ich Teri mit dem Thema Kirche jagen konnte. Doch ich konnte
sie überreden, diese Kirche anzuschauen, weil das unbedingt notwendig sei.

Warum?

Die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode ist über 1000 Jahre alt und ist
somit eine der ältesten Kirchen Nordeuropas! Das schöne an ihr ist, daß diese
Kirche seit ottonischer Zeit fast unverändert geblieben ist. Deshalb hat sie
auch die älteste erhaltene Krypta dieser Zeit in unsere Tage retten können.
Und bemerkenswert ist die älteste Nachbildung des Grabes Christi schon, das
man in dieser Kirche bestaunen kann.

Jimmy war ergriffen und Tery kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Und ich
war glücklich, Teri mit einer Kirche begeistern zu können.

Ich hatte noch eine weitere kulinarische Attraktion vorbereitet, die ich
meinen Freunden präsentieren wollte. Doch mehr dazu im nächsten Teil.....

.....wird fortgesetzt......

Montag, 2. Juli 2012

Wochenrückblick

Das war ja eine traurige Woche!

Fußball?

Nö!

Der arme Lonesome George ist gestorben! Zumindest wurde dies in der
vergangenen Woche zur Meldung Nummer 1 in den Medien.
Denn der arme Lonesome George war der letzte seiner Art. Nun sind sie komplett
ausgestorben, die Galapagos Riesenschildkröten der Unterart Chelonoides nigra
abingdoni!
Der gute George war wohl über 100 Jahre alt und lebte auf der Insel Santa
Cruz. Dort wurde er von seinen Freunden tot aufgefunden. Und da es bei
Prominenten immer Neider gibt, die einem an den Panzer wollen, wurde nach der
Todesursache geforscht. Heraus kam Herzversagen.

Verständlich, wenn man der letzte seiner Art ist!

Nun werden Sie wohl sagen: "Gut, da sterben jeden Tag unzählige Arten auf der
Erde aus, im Regenwald oder bei uns auf der Wiese um die Ecke! warum dieses
Theater?!?"

Da kann ich nur sagen: Von Lonesome George kannten wir wenigstens den Namen!
Die anderen krepieren in der anonymen Masse!


Haben Sie sich im Supermarkt gefreut, daß wieder einmal ein Lebensmittel
billiger geworden ist?
Dann bedanken Sie sich artig bei der LBBW! Denn diese Landesbank hat jetzt
endlich verkündet, man wolle nicht mehr mit Lebensmitteln spekulieren!!!
Wird ja auch Zeit! Denn es geht doch nicht, daß unsere Banker (und zahlreiche
Kleinanleger) an der Börse mit Essen spekulieren, damit die Weltmarktpreise in
das Unermeßliche steigen!
Inzwischen sind die so teuer, daß viele Menschen in der Welt hungern müssen,
obwohl genug in den Speichern liegt. Und dies alles nur, damit die Konten
einiger Fettsäcke immer dicker werden!

Doch was haben uns schon unsere Großeltern immer gelehrt:

Mit Essen spielt man nicht!

Richtig!!!


Beim Thema Geld kann man sich schon ereifern. Vor allem in der Euro-Krise.
da wirft manch einer das Tuch. Wie auch der neue Finanzminister in
Griechenland. Der hat sein Amt abgegeben, wegen Krankheit.
Aber warum hat er dieses wichtige Ministerium in Krisenzeiten überhaupt erst
übernommen?


Und schon sind wir wieder beim Fußball angekommen. Die EM war doch auch
irgendwie eine Krankheit. Erst die Frage, ob alle Stadien rechtzeitig fertig
sind. Dann die Frage der Menschenrechte.
Sollte man nun diese EM boykottieren oder nicht?
Zum Schluß siegte die Party-Laune, denn welchen Fußball-Fan interessiert es,
was im Gastgeberland passiert. Da sind die Bierpreise und Spielergebnisse
wichtiger.
Und den Sex-Touristen kümmern die Proteste ukrainischer Frauenrechtlerinnen
auch nicht. Außer: Mann machte noch schnell ein Foto von der Protestaktion.
Ich denke Sie wissen schon warum....

Gut, die Party ist nun aus, die Baufirmen warten noch immer auf das Geld für
die Stadien.
Und das wir rausgeflogen sind, das interessiert heute nun auch keinen mehr...

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